TIL068 - Selbständig in der Matrix halten wir Vorträge
01.06.2026 110 min
Zusammenfassung & Show Notes
Diese Episode ist eine Rundreise. Themen sind zum einen die eigene Matrix-Instanz, der Geburtstag von Friday Deployments, Überlegungen zu Seitenformaten, Fremdpodcasting im Engineering Kiosk. Dazu kommt noch Mental Health First Aid und wie Vorträge ordentlich vorbereitet und gehalten werden, Medien- und Tooltipps runden die Episode ab.
Vorgeplänkel
- - keine Links -
TIL-Update: TILpod-Matrix
TIL-Shorty: 1 Jahr Selbstständigkeit (Juni'26)
- Friday Deployments
- TIL067 - Vorträge, die die Luck Surface Area vergrößern (Luck Surface Area)
- #gernperdu
- ArbeiterKind.de
- TIL055 - Wir sind selbständig neu hier (Job Crafting)
TIL-Shorty: Die Welt basiert nicht (mehr) auf Seitenformaten
TIL-Shorty: Zu Gast beim Engineering Kiosk
TIL-Shorty: Mental Health First Aid
- Mental Health First Aid (Wikipedia)
- Helfer vor Ort (Wikipedia, weitergeleitet von "First Responder")
- MHFA - Mental Health First Aid
- Pro Mente Sana
Thema: Vorträge ordentlich vorbereiten und präsentieren
- My-IT-Brain (Jörg)
- Stoeps
- Tim Schürmann
- Richtig schlecht über Technik schreiben (Chemnitzer Linux-Tage)
- Dinge, die man nicht mit Git tun sollte
- Instantly Better Presentations • Damian Conway • YOW! 2014 (YouTube)
- Identity 2.0 Keynote (YouTube)
- asciinema.org
- Shell-Session-Recordings mit asciinema via Skript
- The 10/20/30 Rule of PowerPoint
Medientipp: endoflife.date
Medientipp: Beyond the AI hype: Wo wir wirklich stehen und was uns erwartet
Tooltipp: Immich
Tooltipp: git-cliff
Nachklapp
- Neue Matrix-Accounts
Transkript
Hallo und willkommen zu Folge 68 von Tilport. Hallo Dirk.
Hallo Succhiven.
Wie ist die Lage?
Das Wetter ist gut. Also wir müssen ja immer die Lage zum Wetter geben.
Das Wetter ist gut heute. Sonne scheint.
Es soll ein heißer Tag werden. Wir haben den 23. Mai, 9.09 Uhr.
Hier soll es auch heiß werden.
Ja. Das ist nicht politisch gedacht, oder? Das ist temperaturtechnisch.
Genau.
Wir haben einen relativ langen Kommentar bekommen per E-Mail über diverse Sachen.
Die geben wir jetzt nicht weiter herein.
Ansonsten hatten wir wie immer diverse Diskussionen in unseren Matrix-Gruppen-Chat.
Ja,
also wir können das auch nicht komplett wiedergeben. Wir bekommen so viel Feedback
über den Matrix-Chat und auch über die schriftlichen Kommentare,
dass das relativ schwer zusammenzufassen ist.
Genau.
Apropos Matrix.
Apropos Matrix, ja genau. Wir haben einen Matrix-Server gemietet.
Gesponsert von Friday Deployments, GmbH.
Genau, warum haben wir das denn gemacht?
Fragst du mich oder du zahlst dafür? Du musst ja wissen, warum du das zahlst.
Ich habe nur Aufträge.
Matrix ist ein tolles Protokoll und Matrix ist auch ein schöner Chat.
Da kann man viel mitmachen, aber Matrix hat ein Skalierungsproblem.
Und die öffentlichen Instanzen, auf denen wir unterwegs sind,
die sind halt sehr langsam geworden oder auch zum Teil sehr unzuverlässig geworden.
Deswegen sind wir auf eine kleinere, von einem Dienstleister gehostete Instanz gewechselt.
Genau, und da sind wir quasi nur vier drin. Vier Leute sind wir,
glaube ich, im Moment da drin.
Und der Monitoring-Account.
Ja, 4 plus 1.
Genau. Was man dazu noch betonen kann, man musste dann so ein paar Sachen noch
auf der, beziehungsweise unsere Podcast-Seite, ist ja bei Let's Cast gehostet, let's cast.fm.
Und ich glaube, es ist wieder ein guter Zeitpunkt zu erwähnen, wie toll die Leute sind.
Ja, genau. Also wir haben hingeschrieben, was wir brauchen.
Also es musste unter .wellknown im Rout-Directory von der Web-Präsenz musste
was eingetragen werden.
Und das war noch nicht einmal am halben Tag erledigt. Also das ist schon super.
Und wer sind nicht die einzigen Kunden von denen?
Nee, ich glaube nicht. Ich glaube, die haben mehr Kunden als nur uns.
Ja, ja. Genau.
Also wenn ihr ein Podcast-Projekt habt, würden wir euch Let's Castee ans Herz legen.
Also so störungsfrei haben wir, glaube ich, noch nie irgendwelche Fremdsoftware benutzt.
Ja, ich glaube, das ist einer der Punkte, die ich am besten finde,
ist, dass wir nicht angefangen haben, was selbst zu hosten.
Was wir technisch hätte können, aber es gibt ja einige, die dann WordPress und
sonst was hosten mit irgendwelchen komischen Plugins.
Nee, danke.
Na, ich merke einfach, dass wir beide natürlich begrenzt Zeit haben und mir
ist es lieber, dass wir uns auf den Content konzentrieren als auf die Infrastruktur.
Und das zieht sich aber durch alles bei mir durch. Ich habe ja auch Mail eine
Zeit lang selber gehostet, also,
lange Jahre selber gehostet, aber das Nachjagen nach Sperrlisten und so weiter,
das ist mir irgendwann so auf den Wecker gefallen, dass ich da auch zu einem
Dienstleister umgezogen bin und ich gucke nicht zurück.
Ja, ich mache da auch immer die Unterscheidung zwischen, was ist nur für mich
und was ist für Das brauchen auch andere,
weil so ein Matrix-Server zum Beispiel oder auch die Podcast-Seite,
das ist dann ja ein, das muss mit anderen Leuten funktionieren,
ansonsten bringt das alles nichts.
Ob jetzt mal mein Nextcloud ein paar Stunden down ist, weil ich selbst hoste
oder nicht, ist dann egal, weil es nur mich betrifft.
Ja, obwohl ich natürlich den Anspruch habe, dass es trotzdem ständig läuft.
Ja, natürlich.
Ja, bei mir läuft die Kalendersynchronisation darüber zum Beispiel als wichtigster Punkt.
Genau, wenn ihr halt drei Stunden offline ist, ist das nicht so schlimm.
Dann habe ich drei Stunden keinen Kalender synchronisiert.
Ja, wie oft kriegst du dann alle fünf Minuten Kalendereintragung rein?
Nein, wir verwalten uns natürlich auch in der Familie damit.
und wenn ich Termine beruflich abstimme, muss ich halt auch die privaten Termine
im Blick haben, das ist schon wichtig.
Genau. Kommen wir zum ersten Schotty. Und jetzt musst du Happy Birthday singen.
Nee, erstens singe ich nicht. Danke, danke.
Nach dem Kinderchor und nach dem Stimmbruch ist es nicht so toll mit dem Singen mehr.
Ja, also im Kinderkorn war es noch gut, nach dem Stimmbruch nicht mehr.
Und dann, ja, Happy Birthday trotzdem.
Ja, Dankeschön. Und zwar ist
die Friday Deployment, also meine Firma ist jetzt ein Jahr alt geworden.
Das Witzige ist, wenn ich mich überlege, was ist denn jetzt genau das Geburtsdatum?
Es ist ein bisschen schwierig, es ist ein bisschen komplex.
Gründung der GmbH vielleicht?
Ja, aber wann ist die Gründung der GmbH?
Ja, da musst du ja irgendein Schriftstück vom Gewerbeamt bekommen haben,
oder nicht? Von Handelsregister.
Naja, effektiv habe ich drei Tage. Das eine ist der Tag, wo ich den Notartermin hatte.
Das war irgendwie der 7. Mai, glaube ich.
Aber es hat dann halt eine Weile gedauert, bis es im Handelsregister eingetragen
war. Das war dann der 22. Mai.
Ja.
Das Gewerbe, was ich dazu anmelden musste für die Firma, das habe ich zum 1. Juni angemeldet.
Ich hätte gesagt den mittelwert nehmen aber wahrscheinlich erst als erster juni dann.
Genau meine arbeitslosigkeit quasi die ich letztes jahr bei hatte nur den mai
die endete dann halt ende mai und dann halt anfang juni war dann halt aber dann ist das ein guter,
geburtstermin genau von daher ist lässt sich einfacher merken ja definitiv definitiv
ja weil ich wollte neulich mal geguckt, weil so ein paar Sachen,
da ist das relevant, wie alt die Firma ist.
Weil ich wollte so ein Fahrradleasing über die Firma halt abschließen.
Und dann meinten die so, ja, das geht erst ab, wenn die Firma ein Jahr alt ist.
Und dann gucke ich auf den Kalender und denke da so, okay, aber welchen Tag
nehmen wir denn jetzt? Den ersten, den zweiten, den dritten?
Und dann war auch die Reaktion, wahrscheinlich eher den dritten oder den letzten, den zweiten.
Aber ich glaube, der 1. Juni, Ende der Arbeitslosigkeit, Anfang der Selbstständigkeit,
das ist glaube ich ein guter Startpunkt für Genau Ja.
Ich meine, wenn ich jetzt mal
gucke, was habe ich in, wie bin ich da reingegangen was habe ich erwartet,
was habe ich erhofft und wo bin ich jetzt gelandet, das ist alles ein bisschen
unterschiedlich Ich glaube, man muss sich das so ein bisschen aufteilen in die
ersten vier, fünf, sechs Monate,
und dann jetzt das zweite halbe Jahr quasi.
Weil anfangs dachte ich eigentlich, hatte ich einen Partner gehabt,
so eine Partnerfirma gehabt, über die ich hätte GitLab-Schulungen und sowas machen können.
Das klang alles sehr gut und am Ende wurde das dann auch aus verschiedenen Gründen
nichts, die nicht in meiner Kontrolle lagen.
Was dann halt nicht doof war, weil das war dann halt so den ersten Umsatz,
den ich halt geplant habe und das hätte dann schon mal die, hätte am Anfang
so ein bisschen den Druck rausgenommen.
Aber dann habe ich im zweiten Jahr wiederum lief das dann halt deutlich besser als erwartet.
Also sowohl finanziell als auch fachlich als auch ja gut, eigentlich die beiden Punkte.
Man muss sich natürlich so ein bisschen reinfinden. Ich habe jetzt noch meinen
Tagesablauf, den ich jetzt so habe, das ist noch nicht das, was ich mir langfristig
vorstelle, weil effektiv habe ich jetzt ein paar, mehrere Kunden.
Ich glaube, drei, jetzt gerade habe ich drei, aber im Endeffekt bin ich halt
Vollzeit oder mehr als Vollzeit halt ausgebucht, was gut ist,
aber halt auch schlecht ist, weil mir halt Zeit fehlt, noch diverse weitere Dinge zu tun, die ich,
die man dann auch irgendwie als Service noch mit anbieten kann.
Weniger Marathon laufen.
Genau, und mehr arbeiten.
Genau.
Wenn ich keine 80 Stunden arbeite, dann hatte ich gearbeitet.
Friedrich, mir hat es gefällt, dass.
Endlich verstehst du das mal. Manchmal bist du schon schwer vom Begriff, das ist leider so.
Genau, jetzt musst du nur noch sagen, wir hatten ja damals nichts anderes.
Wir konnten ja arbeiten. Ja, wir hatten nichts anderes. Nein,
na klar, persönliche Erholung ist natürlich wichtig, nur Arbeit geht nicht.
Ja.
Da leidet zum einen die Qualität drunter, zum anderen das Mentale leidet darunter
und du willst ja nicht direkt im ersten Jahr in Burnout gehen,
das ergibt ja gar keinen Sinn.
Wenn dann im zweiten.
Genau, das verrückte zweite Jahr. Nein, generell ist es keine gute Idee.
Genau, und da habe ich jetzt natürlich auch ein paar Sachen gelernt,
über die wir mal ein bisschen sprechen können.
Weil ich habe jetzt halt ein Projekt, das war bzw. ist eine typische Freelancer-Position.
Und da merkt man halt schon, man hat effektiv kein Mitspracherecht.
Das wusste ich natürlich schon vorher. Aber es ist halt schon sehr ein,
naja, da gibt es irgendwelche Personaler, die haben schon und irgendwelche Firmen,
die das dann halt beauftragen.
Und die suchen dann für Problem X, Person Y, die das dann halt irgendwie umsetzt und macht.
Und das heißt, das Projekt und die Ziele stehen schon fest. steht auch schon ein Budget fest.
Und ob man jetzt als Individuum, in dem Fall ich, da noch groß,
also da hat man halt effektiv keinen Verhandlungsspielraum, was sowohl finanziell
angeht, als auch die Aufgaben effektiv.
Ein paar Sachen ergeben sich dann halt über die Zeit, aber in der Regel hast du dann halt keinen,
Kein Verhandlungsspielraum. Und das klingt dann halt, eigentlich klingt das
immer total super, so naja, okay, du hast jetzt halt, du kriegst halt irgendwelche
Angebote auf den Tisch gelegt und dann sagst du halt ja oder nein.
Etliche Antworten halt nicht. Man kriegt etliche Anfragen über Freelancer-Portale, die Schwachsinn sind.
Ich weiß nicht, warum mich Leute anschreiben für iOS-Testing.
Habe ich denn noch eine Sache? Hast du ja mal Profil gelesen?
Du bist ja voll der Experte. vielleicht hast du das Hidden,
Features bei dir, dass du einig bist.
Genau, ich meine, da antworte ich dann halt auch nicht, weil das bringt weder
mir noch der anderen Person irgendwie was.
Aber halt auch etliche Sachen, wo es dann genau zu mir passt.
So, ja, hier, wir brauchen jemanden mit sehr viel GitLab-Erfahrung.
Ich antworte 20 Minuten später oder so. Keine Antwort dann.
Und das Angebot ist dann weiterhin online.
Und ploppt dann halt ein paar Wochen später nochmal mal auf,
wir waren ein anderer Personaler und ich denke dann so, okay.
Echt?
Ja, und irgendwie voll viele die Freelancer, die meckern irgendwie gerade oder
sind schon ein bisschen nicht meckern, sondern mehr so, naja,
frustriert und weil halt sehr, gerade da halt viel Geld gerade gespart wird und ja,
Aber der Punkt ist dann halt so, naja, okay, man muss halt dann irgendwie doch
gucken, selbst Sales effektiv dann auch zu machen.
Das mögen viele, vor allem technische Leute nicht. Ich kenne viele mittlerweile,
die halt auch irgendwie selbstständig sind, Freelancer sind.
Du musstest das ja auch erst lernen, oder? Also es war dir ja jetzt auch nicht
mit der Milch eingegeben, dass das automatisch funktioniert.
Genau. Und dann lernt man halt so ein paar Sachen, weil ich dachte halt auch
so, ja, okay, ich kann ja mit Partnerfirmen arbeiten, die ich schon kenne,
wo ich dann irgendwo in deren System bin.
aber da musst du halt eigentlich auch sehr viel mit den Leuten reden und kennen,
die einen dann auch eventuell positionieren und wissen.
Und die wollen aber ja auch grundsätzlich ihre eigenen Leute irgendwo unterbringen
und nicht noch externe mit rein.
Und das bringt halt auch nur bedingt was, wenn die einen nicht so gut kennen.
Weil dann sagen, ja, okay, der hat mal bei GitLab gearbeitet,
da kann man irgendwelche Sachen mit GitLab.
Aber irgendwie, wenn du dann nach einer Woche, hat man einen Fehler vergessen.
Und das gilt auch für mich mit Leuten, die ich rede.
Wo ich denke, mit denen könnte man auch mal vielleicht mal was zusammen machen.
Vergesse ich dann halt auch. Das ist ganz normal.
Und ja, das ist dann noch irgendwie ein bisschen spannend.
Was ich halt weiß, ist, dass gerade so Stellenausschreibungen und so Ausschreibungen
allgemein sehr viel mit interner Politik zu tun haben.
Manchmal werden Ausschreibungen gemacht, ohne dass man jemanden extern wirklich haben möchte.
Und manchmal bestehen auch Firmen darauf, dass sie wenigstens drei
angebote haben um sich zwischen ein von den drei angeboten entscheiden zu
können und gerade bei so alibi ausschreibung und ich glaube das was du gerade
erzählt das wird wird vielleicht so eine alibi ausschreibung gewesen sein wird
dann vielleicht gewartet bis
die dritte bis der dritte anbieter sich gemeldet hat an der stelle ja ja.
Ja, ich meine, ich gucke halt auch eher jetzt drauf, dass ich möglichst direkte Sales mache dann.
Das funktioniert für mich am besten und ich würde auch sagen,
dass das für die Kunden am besten ist, weil ich habe jetzt halt zwei,
drei oder ein paar im Anmarsch so, wo ich dann halt schon vor einer Weile,
vor einem Jahr oder so die Kontakte gepflegt habe.
das dann halt auch ein bisschen dauert, bis dann der richtige Zeitpunkt dafür ist.
Und gleichzeitig musst du halt effektiv halt ja auch mal gucken,
welche Probleme löst du?
Welche Probleme kannst du bei einem Kunden lösen? Und dafür musst du dann auch
die richtigen Fragen stellen.
Und dabei habe ich dann auch gemerkt, es ist schon ein großer Unterschied,
ob ich jetzt ein Tool oder ein Produkt halt wie GitLab verkaufe oder mich selbst verkaufen muss.
Weil man dann halt im Kopf selbst, was halt irgendwie dann noch komisch ist,
sich selbst zu verkaufen effektiv,
und seinen Wert dann auch letztendlich kennt und das andere ist dann halt ein
Produkt, das kann man halt ein bisschen einfacher, da ist man nicht so ganz,
sowohl fachlich nicht so ganz attached,
als auch persönlich halt nicht.
Ja, natürlich.
Ich habe an deinem ersten halben Jahr gemerkt, dass du mir wieder den Grund
gespiegelt hast, weshalb ich es nie mit einer Selbstständigkeit versucht habe.
Mir hätte das Klinkenputzen und das Suchen oder die Akquise,
Kaltakquise nicht gelegen an der Stelle.
Und ständig auf der Suche zu sein nach Jobs, um mich über Wasser zu halten,
also nach Aufträgen, um mich über Wasser zu halten, war überhaupt nicht meins.
Das ist das eine. Und das Zweite ist, dass ich gerne, und das hast du gerade
auch genannt, dass du eigentlich Befehlsempfänger bist, sag ich mal in Anführungsstrichen,
wenn du so einen Job annimmst.
Also ich möchte mein Arbeitsumfeld gerne mitgestalten dürfen.
Das kannst du für deine Firma natürlich tun, aber das kannst du beim Kunden
natürlich nicht machen.
Genau, vor allem nicht, wenn man das nicht selbst aufgebaut hat.
Ja.
Weil ich bin dann halt teilweise, also bei dem einen bin ich halt zu einem GitLab-Event
gegangen, GitLab-Marketing-Event, wo halt GitLab-Kunden sind,
die ich teils kannte, teils nicht kannte.
und dann halt einfach mal gefragt, was für Probleme die so haben.
Und aus dem einen ist dann halt ein Engagement entstanden.
Das hat dann zwar irgendwie ein Dreivierteljahr gedauert, aber es hat funktioniert.
Ja, wichtig ist sichtbar zu sein.
Genau. Und dann halt auch nicht nur da zu sein, sondern halt auch von den Leuten zu reden.
Und ich habe effektiv dann halt nur mit dieser einen Person viel geredet und
dadurch dann halt connected. Und das hat mir dann halt schon sehr geholfen.
Und wenn man das halt nicht macht, sondern nur da ist, aber dann halt nur,
keine Ahnung, dem Vorträgen zuhört, dann ist das halt aus der Sicht der Selbstständigkeit
dann halt nicht so hilfreich.
Kleiner Verweis auf die letzte Episode zum Thema Luck-Surface-Area.
Das spielt genau da rein, dass man halt den Treffbereich vergrößert.
Ja, und ich meine, was ich dann halt schon gemerkt habe, ist viele Sachen,
die ich, also durch den Podcast kommt auch hier und da was rein,
oder Leute, die den Podcast hören.
Und dann hatte ich jetzt zumindest eins, Gruß an den Uwe, glaube ich.
Auch wenn er gesiezt hat, die ersten Mail, ich weiß nicht, warum Leute uns siezen.
Komme ich ehrlicherweise auch nicht gut mit zurecht, witzigerweise.
Also nicht erst, seit ich in der Schweiz bin.
Wir haben ja eine Dudeskultur im Unternehmen von ganz unten,
vom Lehrling bis hoch zum CEO.
Aber ich mag das nicht. Der Respekt kommt nicht nur über die Anrede,
der Respekt drückt sich auch anders aus.
Ja, ja. Ja, ich kenne es eigentlich auch nur so. Also überall,
wo ich gearbeitet habe, egal ob Deutsch oder US-Firma, das war eigentlich alles.
US-Firma ist ein bisschen schwierig beim Siezen, oder?
Ja, aber das eine ist ja, dass du und sie im Konkreten, aber das andere ist
ja, ob du einen mit Vornamen oder Nachnamen sprichst.
Natürlich, einverstanden.
Das hättest du dann ja im englischen Siezen quasi, hättest du dann ja theoretisch dann ja mit Mr. oder Mrs.
oder hast du nicht gesehen. Das hast du da ja auch nicht.
und das kommt dann halt auch irgendwie dazu ich musste
hat jetzt auch nicht das gefühl dass ich will sitzen also ich hab schon irgendwie so
ein paar dieser papier die einzigen personen mit denen ich wirklich dauerhaft
sitzen muss scheinbar das steuerbüro ja die die die die sitzen dann irgendwie
immer und ich hab dann auch nicht da habe ich nicht getraut dann zu zu duzen einfach Ja.
Ich das muss sich auch ergeben. Also ich sage dann immer, dass ich gerne geduzt
werde oder ich habe dann auch manchmal den Hashtag gerne per Du dabei,
um das zu sagen, dass ich nicht unbedingt gesiezt werden muss.
Aber das muss dann vielleicht auch mal von der anderen Seite kommen.
Und sie ist ja auch ein Stück weit Distanz und vielleicht ist bei einer Behörde
die Distanz auch gar nicht so unwichtig.
Ja, mein Steuerbüro ist ja keine Behörde.
Ah, dein Steuerbüro. Ich dachte, Ach, das Steueramt, Entschuldigung, da missverstanden ist.
Ach, spannend, ach, spannend, okay. Ja.
Und dabei sind wir Nachbarn. Also, die wohnt vor auf meinem Haustür quasi.
Ja. Ja, gut. Aber du hast eine Entscheidung getroffen und die Entscheidung hat sich ausgezahlt.
Genau, also ich meine, ja, ich meine, eigentlich wollte ich weniger arbeiten.
Das hat gerade jetzt noch nicht funktioniert.
Ich wollte gerade auf was anderes raus, aber ja.
Ja, sag.
Du hast dich ja entschieden, Business-Coaching in Anspruch zu nehmen.
Ja.
Und das hat sich ausgezahlt.
Genau, das hat sich auf jeden Fall ausgezahlt. Das ist auch nochmal spannend,
weil wir beide haben ja auch viel gesprochen, was ich machen kann und dies und jenes.
Und ich habe ja auch mit vielen anderen Leuten, mit denen ich direkt oder indirekt
gearbeitet habe, über Sachen gesprochen.
Aber alles sind halt mehr oder weniger Techies, die was mehr oder weniger vom Fach auch verstehen.
Ja, oder auch nicht selbstständig sind, wie ich zum Beispiel, genau.
Genau, und da kriegst du halt viel Input, der dann halt,
wo du das auch nicht einschätzen kannst, ist das jetzt richtig,
ist das jetzt falsch, ist das jetzt irgendwie validiert oder nicht.
Ein Beispiel war dann halt auf der Firmenseite zum Beispiel,
sollte ich über ich schreiben oder über wir.
Da hast du was anderes gesagt, da haben ein paar Freunde was anderes gesagt,
die einen waren selbstständig, die anderen nicht. Und dann war das ein Mix aus wir und ich.
Und keine Ahnung, was ich da tun soll.
Und dieses Business-Coaching, was ich mache, es ist nicht billig, aber es lohnt sich sehr.
Es ist preiswert. Es ist sein Preiswert. Ja, stimmt.
Genau, weil, ja, stimmt. Wenn man den tatsächlichen, den tatsächlichen, sagt man das?
Worthintergrund?
Ja, genau. Von Preiswert guckt, dann schon.
weil ich habe halt durch, also um ein konkretes Beispiel zu nehmen,
ich hatte halt diesen einen Kunden, den ich bei diesem Event kennengelernt habe
und dann habe ich halt, bevor ich dann einen Call mit denen hatte,
hatte ich dann mit dem Business-Coaching nochmal durchgegangen,
was weiß ich zu dem Kunden schon, welche Probleme weiß ich schon,
worauf sollte ich vielleicht noch gucken,
und worauf sollte ich den Fokus in diesem Gespräch setzen, weil je nachdem,
wie man den Fokus des Gesprächs setzt, und das gilt übrigens auch für Bewerbungsgespräche und sowas,
kann man halt seine Kenntnisse, seine Vorteile und sonst was voranbringen.
Weil wenn jemand sagt, ich bin auch egal, ob das jetzt wie bei mir jetzt in
einem direkten Kundenkontakt ist oder wie jetzt bei einem Angestellten,
Bewerbungsgespräch dann halt für einen wie dich quasi und dein Chef sagt oder
der potenzielle Chef sagt, ich habe so viel zu tun gerade und hast du nicht gesehen,
dann ist das ein guter Punkt mal nachzufragen, warum, wieso, weshalb.
Um dann zu gucken, ob du da helfen kannst.
Ja, genau. Guter Punkt.
Weil effektiv hilfst du ja, egal wo du bist im Arbeitskontext,
wenn du was haben willst und Geld verdienen willst, musst du halt Leuten helfen, den direkten Leuten.
Nicht unbedingt dem Chef, Chef, Chef, aber den direkten Vorgesetzten,
der dich beauftragt oder einstellt.
Das sollte man immer im Hinterkopf halten.
Ich nicke, das sieht natürlich keiner im Podcast aus. Also ich stimme dazu, ja.
Das vergessen halt viele. Weil ich hatte ja über arbeiterkind.de hatte ich mir
auch mal so ein Mentoring gemacht für einen.
Und der konnte mir, wird noch nichtmals mir erklären, was er gut kann.
Und wenn das mir schon nicht erklären kann und ich habe ihn nicht,
das ist schon vor drei Jahren oder so, und dann hat er halt auch in den Bewerbungsgesprächen
Probleme gehabt, weil er halt nicht erklären konnte, warum man ihn einstellen sollte.
Welche Arbeit nimmt man ab?
Aber wenn man sich so über Bewerbungsratgeber anguckt, dann ist genau das einer
der Punkte, die man immer ansprechen sollte. Welchen Mehrwert bringe ich?
Was bringe ich ins Unternehmen ein, dass man sich darüber klar sein soll?
Genau, aber ich finde nochmal ein Unterscheidung zwischen fürs Unternehmen als
auch für den direkten Vorgesetzten.
Absolut, ja.
Und dann kannst du halt schon anders argumentieren, weil da ist es dann auch
wieder das Gleiche, welchen Tagessatz in meinem Fall man ansetzt.
Oder hat man da noch, oder halt eine Gehaltsverhandlung.
Weil das eine ist, die Probleme zu sehen, zu verstehen, aber dann halt auch
erklären zu können, wie und was man macht, damit man der anderen Person die Arbeit abnimmt.
ja ja und damit
kommt man dann auch später auch wenn es noch gar nicht um geld geht kommt
man da viel weiter voran als wenn
man es halt nicht tut sondern ja sagt ja weil ich hatte in der zwischenzeit
auch ein bewerbungsgespräch effektiv gehabt kam über mast oder mehr oder weniger
zufällig rein und da guckte ich dann und da war ich dann halt zum ersten mal
auf der anderen seite und hätte jemanden einstellen können.
Aber worauf achte ich halt? Oder was ist mein Problem gerade?
Mein Problem ist, ich habe halt gerade komplett Vollauslastung oder mehr als
Vollauslastung für Kunden.
Ich muss aber auch irgendwie das Business voranbringen. Also brauche ich jemanden,
der eigenständig, aber trotzdem meinen Input mitnimmt, aber trotzdem eigenständig arbeiten kann.
Das ist ein Zwischending zwischen okay, wir sollten regelmäßig sprechen,
um in die richtige Richtung zu gehen.
aber halt auch nicht jeden Scheiß abzufragen.
Ja.
Und irgendwo in der Mitte muss man sich dann ja finden, weil nicht zu viel Zeit
ist für, ich muss jetzt jeden Scheiß vorkauen, aber halt auch nicht,
man läuft jetzt los, macht alles alleine und dann ist das was völlig anderes,
was mir nicht weiterhilft, was halt auch passieren kann.
Und das ist gerade für mich dann halt auch wichtig, dass ich das dann halt auch
habe, weil ich brauche halt auch Hilfe irgendwie, aber dann halt auch habe nicht
so viel Zeit, mich darum zu kümmern.
Und das ist dann halt auch nicht so einfach. Da muss man mal gucken,
passt das überhaupt mit irgendeiner Person?
Und das ist halt auch ein Gedanke, den ich halt gerade habe.
Wie kann ich, stelle ich jemanden demnächst ein? In welcher Form?
Und halt welche Kenntnisse? Und was kann diese Person dazu lernen? Und so weiter.
Ja, aber vor allem, wenn du eine 50- oder 60-Stunden-Woche hast,
wie viel Zeit kannst du investieren, um denjenigen so auf Speed zu bringen,
dass er dir wirklich hilfreich ist?
Genau.
Ja, weil das wird ja bei vielen Betrachtungen, bei Neueinstellungen einfach
vergessen, ist, dass die eigene Produktivität runtergeht, wenn jemand Neues dazukommt, erstmal.
Genau.
Die Produktivität nimmt erst relativ spät zu.
Genau.
Und das ist dann halt nicht so einfach. Und gleichzeitig kann ich dann ja auch gucken,
okay, wenn ich jetzt einfach einen Tag weniger für den Kunden arbeite und aber
das schaffe, weil ich ja weiß, was ich machen will, komme ich dann schneller
voran, als wenn ich noch jemanden einstellen müsste, der auch nochmal Zeit und Geld kostet.
Das ist halt immer diese Abwägung. Und so habe ich halt vorher nie drüber nachgedacht
so richtig, aber effektiv ist das halt in meinem Fall dann halt schon.
Und weil wenn ich jetzt jemanden einstellen würde, ich brauche keinen Ja-Sager,
der nur das macht, was man ihm vor die, auf den Tisch legt, brauche ich auch,
aber nicht ausschließlich halt.
Ja. Ja, weil einen Ja-Sager brauchst du ja generell nicht. Du brauchst ja schon
Leute, die kritisieren. Also die konstruktiv kritisieren.
Genau, weil wenn ich einen Ja-Sager haben will, nehme ich einen LLM.
Ja, das ist richtig.
Das ist richtig, absolut.
Da hast du natürlich recht.
Ich habe neulich so eine Grafik gesehen, die ich relativ witzig fand,
weil sie wahrscheinlich wahr sein könnte.
Und zwar fragt dann jemand sein LLM, ob dieser Pilz essbar wäre.
Und dann ist das erste Bild halt, dass er den Pilz in der Hand hat.
Und das zweite Bild ist ein Bild vom Friedhof.
Und dann sagt jetzt LLM, du hast natürlich recht. Tut mir leid.
der Pilz war nicht essbar.
Ja, das erinnert mich an einen Kollegen aus Geklepp-Zeiten, der war dann irgendwo in Florida,
und hat dann in der Webcam quasi dann gezeigt, wie hinter ihm so ein Tümpel,
ein größerer Tümpel teichmäßig ist.
Und dann fragte dann auch jemand, kann man da schwimmen gehen? Ja, so spaßeshalber.
Und ich meinte auch, ich oder der andere, ich weiß es gar nicht mehr,
meinte auch so, ja, kannst du, einmal, dann kommen die Alligatoren.
Ja, genau.
Das heißt ja nicht, dass du da lebend wieder rauskommst.
Ja, das stimmt. Man kann überall schwimmen, fast.
Genau. Genauso kannst du auch jeden Business-Auftrag annehmen.
Was dir aber auch nicht unbedingt weiterhilft, weil du dann eventuell dann halt
eben nicht zwei Schritte noch weiterdenken kannst.
Ich wollte auf deine Selbstständigkeit nochmal zurückgehen. Du hast ja jetzt
einen Langzeitkunden und was ich spannend finde, ist, was du machen kannst oder
wie du es machst, wenn du einen Langzeitkunden,
Wie soll ich das sagen, wenn du gerne weitergehen möchtest?
Also im privaten Kontext würdest du, wenn du mit der Firma durch bist,
einfach sagen, ich suche mir jetzt einen neuen Job, ich kündige und fange woanders an.
Die Möglichkeit hast du ja eigentlich nicht.
Also du hast ja einen Vertrag, der über eine bestimmte Laufzeit geht.
wenn du Glück hast, oder wenn es so eine unendliche Laufzeit ist,
ist es halt schwierig zu gucken, wie man da so gut rauskommt,
dass es kein Reputationsschaden am Ende ist und das finde ich an sich nochmal sehr spannend.
Genau, da sind ja auch mehrere Sachen, die reinkommen. Einmal für einen selbst,
weil wenn man ein langlaufendes, sicheres Projekt hat, auch wenn es vielleicht
nicht ganz so gut bezahlt sind wie kürzer laufende, das bietet ja auch eine
gewisse psychologische Sicherheit dann auch.
Na klar.
Weil man weiß, okay, wenn die anderen Sachen wegbrechen, dann hat man immer
noch diesen einen Kunden und sei es nur für zwei oder drei Tage die Woche.
Und was dazu halt ja auch kommt, ist häufig hilf dann ja auch offen und frühzeitig mit den Leuten zu reden.
Ja.
Weil ich habe halt dann irgendwann halt nach ein paar Monaten halt gesagt so,
ja, jetzt gerade bin ich zur Euche Vollzeit, aber ich will mittelfristig das
dann irgendwie reduzieren, weil ich bin nicht in die Selbstständigkeit gegangen.
Um als Angestellter zu arbeiten, genau.
Um wir in Angestellter zu arbeiten,
genau. Wo du da auch noch Scheinselbstständigkeitsprobleme haben könntest.
Ja, und sogar weniger Rechte hast. Aber mehr Pflichten.
Genau. Gleichzeitig aber auch nicht weisungsbefugt bin.
Ja, ja, genau. Genau. Genau.
Und da hilft das dann auch, was ein schlechter Stil wäre ja,
wenn ich jetzt einfach morgen sagen würde, so, jo, alles klar, ich bin raus.
Das spricht sich auch um.
Genau, weil ich habe dann halt auch darüber dann teilweise gehört,
es gibt halt Leute, die melden sich dann bei dem einen krank und machen dann
in der Zeit dann einen anderen Kunden und merken, gucken, dann passt das bei
dem Kunden und dann kommen die plötzlich nicht mehr wieder bei dem anderen Kunden.
Ja, nee, das gehört sich nicht.
Und das gehört sich dann halt nicht. Wenn ich jetzt sage, okay,
ich habe einen anderen Kunden, den ich auch langfristig habe,
der irgendwie mehr zahlt, wo die Aufgaben spannender sind und das hast du nicht
gesehen, dann würde ich halt trotzdem sagen, okay, ich würde jetzt tendenziell
in ein, zwei, drei Monaten dann halt ...
komplett weg sein und dann halt wen anderes haben. Wenn was ist,
könnt ihr euch immer noch melden oder sowas, wenn das Vertragswerk hergibt.
Und weil man dann natürlich die Infrastruktur und sowas auch kennt und die Leute kennt.
Du kannst ja auch anbieten, deinen Nachfolger zu finden. Also zu helfen,
bei dem Nachfolger zu finden.
Genau.
Das wäre ja auch vielleicht noch guter Stil an der Stelle.
Genau, den ich dann direkt denen verkaufen kann.
Ja, ich meine, wenn du das aus deiner eigenen Firma kannst, weil du mittlerweile
ein multinationales Unternehmen mit mehreren tausend Angestellten bist, umso besser.
Da ist die Frage, ob sie dich als Person oder dich als Firma engagiert haben.
Ich meine, auf dem Vertrag steht natürlich deine Firma, klar.
Aber haben sie sich entschieden, dein Know-how oder das Know-how einzukaufen
oder haben sie sich entschieden, Sujiven einzukaufen?
Oder ein Mix davon.
Und dann kann man dann gucken.
Okay, hier.
Dann ist die Frage, mit wie vielen Prozenten das Know-how eine Rolle spielt
und du als Persönlichkeit eine Rolle spielst.
Genau.
Genau. Ja, es gibt so viele verschiedene Sachen, die man gucken kann.
Aber das sind auch so Punkte. Man muss halt eigentlich die ganze Zeit die Augen
offen halten und gucken, was gibt es hier noch für Möglichkeiten.
Und man muss ja nicht auf Teufel komm raus alles Mögliche verkaufen wollen müssen.
Aber was ich zum Beispiel gerne halt hätte, ist irgendeine Art Tool oder Produkt,
was man halt verkaufen kann.
Was dein Job macht? Das Suche-Win-LLM?
Oder das Friday-Deployments-LLM?
Genau, also ich meine, es gibt ja verschiedene Arten von Produkten.
Eins ist dann halt sowas wie, keine Ahnung, so ein GitLab zum Beispiel,
wenn ich schon gerade damit arbeite.
Aber das ist ja was Riesiges. Aber es gibt ja auch viele kleine Nischentools,
die was prüfen, checken und machen, was man dann halt andocken kann.
Und häufig hörst du dann halt so Sachen, okay, hier gibt es ein kleines Plugin,
also es gibt ja etliche Firmen, die haben ja auch irgendwelche,
deren Business ist eigentlich nur ein Jira-Plugin zu sein und damit machen die
richtig viel Geld oder halt okay Geld, man muss ja nicht, kein Milliarden-Business
aufbauen und sowas hätte ich halt auch gerne, ich habe ein paar Ideen, die ich dann halt,
die ich auch mal testen müsste einfach, wo ich weiß, Kunden haben da Bedarf für,
aber es gibt keine technische Lösung in GitLab jetzt im Konkreten oder es geht
halt aus dem Scope von GitLab raus, wo du dann mit anderen Tools noch sprechen
musst und dann muss das halt jemand machen.
Aber es passiert dann halt teilweise nicht.
Und da fehlt mir dann teilweise auch die Zeit, da wieder zu überlegen und zu
machen und zu testen, wo dann halt wieder ein zweites dabei ist,
der oder die dann halt auch was testen könnte.
Deswegen werde ich früher oder später jemanden einstellen wollen müssen.
Dürfen.
Dürfen, genau. Und meine Tendenz ist irgendwie was Werkstudentiges,
so 20 Stunden oder sowas, der oder die dann halt auch,
Genau, eigentlich das, was ich gerade auch erzählt habe. Also schon einen Drive-Hart,
was selbst zu machen und zu überlegen.
Teilweise halt auch ein Build-Your-Own-Job, sofern das irgendwie ins Business-Effektiv dann halt auch passt.
Aber so richtig überlegt habe ich mir das noch nicht. Da kommen auch ganz viele
Fragen, was für Bezahlung und wie man das Ganze strukturiert.
Aber ich weiß nur, dass ich niemanden hier in meinem Büro haben möchte.
Zumindest nicht dauerhaft. Aber ja.
Build Your Own Job hatten wir übrigens auch mal als Thema. Das können wir verlinken.
Echt?
Ja, wie man sein Arbeitsumfeld gestalten kann.
Ja.
Sodass es trotzdem Spaß macht, auch wenn man Arbeiten machen muss,
die vielleicht nicht so viel Spaß bringen.
Ja.
Verlinken wir.
Ja, das hatte ich im ersten Job gemacht, effektiv. Damals.
Damals vom Krieg. Ah ne, vom Krieg.
Da fand ich mal...
Darf man nicht mehr sagen.
Vor welchem Krieg?
Genau, darf man nicht mehr sagen.
Vor welchen Kriegen?
Ja, es wäre immer die richtige Aussage eigentlich, genau. Leider, leider.
Ja,
genau, von daher, wenn ich jemanden aktiv suche, dann werdet ihr es hier hören.
Ja. Okay.
Gut.
Ich habe einen Artikel gelesen und da ging es darum, der heißt Trapped in MS
Office und ich habe eigentlich erwartet, dass es darum geht,
wie man von Microsoft Office wegkommt, in irgendein freies Office Format geht.
Und das, was ich aber aus dem Artikel mitgenommen habe, war die Tatsache,
dass die Welt nicht mehr auf Seitenformaten basiert, dass alle unsere Office-Lösungen
aber auf Seitenformate abzielen.
Und das kann man sich sicherlich relativ leicht vorstellen, wenn man sich anguckt,
wir haben Chat, Chat ist kein Seitenformat, wir haben E-Mail,
E-Mail ist kein Seitenformat, wir nutzen E-Book-Reader, das E-Pop-Format ist
kein Seitenformat, das ist also responsiv, unsere Webseiten sind responsiv geworden.
Und wenn man sich als Tech überlegt, wann man zuletzt gedruckt hat,
dann kann ich sagen, ich habe zuletzt gedruckt, als ich einen Reisepass beantragt
habe, weil ich dafür den Reisepass Unterlagen ausdrücken muss.
Aber ansonsten drucke ich vielleicht drei, vier, fünf Seiten pro Jahr.
Ja, kommt bei mir auch hin. Also es ist nicht viel.
Wenn ich Verträge signieren muss, also auch im Firmenkontext signieren muss,
dann mache ich meist eine digitale Signatur unter einem PDF-Dokument.
Gut, PDF-Dokument ist noch im Seitenformat.
Ja, muss nicht, aber ja. Es ist ja schon eine Seite, das muss ja kein DIN A4 sein.
Ja, genau. Also Seitenformat ist ja irgendeine Art von Seitenformat.
Unsere Vorträge sind im Seitenformat.
Ich habe neulich einen Vortrag gesehen von jemandem, der mit Joplin das präsentiert
hat, der einfach in Joplin gezeichnet hat mit seinem Notebook und der immer in bestimmte,
Teilbereiche seiner Skizze reingezoomt hat,
Und immer wenn er was erklärt hat, hat er in dem eingesumten Teil was nachgetragen und erzählt.
Und wenn er sich auf die Komplettstruktur konzentrieren wollte,
hat er wieder rausgesumt und hat dann in einen anderen Punkt seiner Skizze reingezumt.
Das war eine so schöne und angenehme Präsentation, weil es komplett anders war
als alles, was wir sonst kennen.
und mich hat das sehr ins Nachdenken gebracht, also dass wir immer noch Office
haben und dass wir immer noch so Sachen wie Excel haben, obwohl es andere Sachen
wie Airtable beispielsweise gibt und dass wir einem Format anhängen, was,
heutzutage immer weniger große Rolle spielt.
Das erinnert mich gerade an zwei Sachen. Das eine, was du ja gerade meintest,
mit der Präsentation. Es gibt ja auch Prezi, glaube ich.
Das ist ja auch kein Seinformat, sondern du hast ja auch nur einen effektiven
Ausschnitt von wo du rein und raus zoomen kannst, effektiv.
Aber da gibt es glaube ich keine richtige Open Source oder offene Alternative
dazu. Ich weiß es gerade nicht.
Ich habe vor 15 Jahren, glaube ich, auf der Open Rhein Ruhr ein Desktop-System
gesehen, den kommt in die Sendungsnotizen, das nennt sich Eagle Mode,
wo man halt aus einer Adlersicht 30.000 Fuß auf sein System guckt und kann man da rein zoomen.
und dann teilt den Link in den Sendungsnotizen, dann zoomt man meinetwegen ins
File-System, dann sieht man das große File-System, dann zoomt man in einen Ordner,
dann sieht man die Dateien, die in einem Ordner sind und dann zoomt man auf
eine Datei, dann sieht man den Inhalt der Datei.
und das muss man wirklich gesehen haben ich würde euch sehr ans Herz legen das
mal anzugucken wir brauchen das Seitenformat kaum noch,
also im normalen im normalen Alltag sag ich mal auf dem Handy haben wir ja auch
kaum noch Seitenformat, gerade da haben wir das Doomscrolling,
das endlose scrollen, das ist ja auch keine Seite mehr,
wo wir die Seiten noch haben ist im Buch, aber auch da gibt es ja meist die
EPUBs, die dann halt sich Freefloating an das Gerät an das Endgerät anpassen Ja.
Mich erinnert das gerade an GitLab. Da hatten wir ja viel Google Docs verwendet.
Und da in Google Docs sind die ganzen
Gesprächslotizen gelandet von irgendwelchen Calls, die man so hatte.
Und irgendwann hieß es dann auch so, stell das doch alle auf das seitenlose
Format rum, weil ihr drückt das Ding ja eh nicht aus.
Also brauchst du dann auch nicht diese dummen Seitenumbrüche.
Und das kannst du ja in Google Docs und Co. ja auch alles deaktivieren.
Das wusste ich zum Beispiel gar nicht. Siehst du, da habe ich wieder was gelernt.
Da hat man auch nie drüber nachgedacht, weil es halt irgendwie der Standard ist.
Und du hast ja halt auch häufig dann hier bei der Seite, wenn du so eine typische
DIN A4-Seite hast, ja nicht so viel Platz rechts und links.
Gleichzeitig willst du es aber nicht komplett breit haben. Aber das kannst du
dann ja auch irgendwie anpassen, wenn es halt kein Seiten-DIN A4-Seitenformat ist.
Ja, genau. Und wenn wir in Wiki schreiben, haben wir ja auch kein echtes Seitenformat.
Also wir haben ja die Begrenzung durch den Browser, aber wir haben ja auch kein
echtes Seitenformat mehr an der Stelle.
Und ich habe halt gemerkt, dass ich auch immer weniger PDFs bekomme, die ich lesen muss.
Also sprich, auch da wäre das Seitenformat dann wieder überholt.
Und wenn ich mir schaue, wie ich mit Notizen mache, das mache ich mit einem
Outliner, mit Logsig als Editor.
Das ist auch kein Seitenformat. Das ist ja kontextbasiertes Schreiben mit viel Verlinkung.
wir benutzen Markdown und LaTeX um Präsentationen zu machen oder Types im Moment,
auch kein Seitenformat wir beschreiben quasi was wir auf der Seite sehen wollen,
Und ich finde das total spannend. Mich hat das sehr ins Nachdenken gebracht.
Aber ich mag es trotzdem, Sachen als Light Deck zu formatieren,
auch wenn es keine typische Präsentation ist.
Weil du dann halt deutlich fokussierter auf Sachen eingehen kannst,
als wenn es in der Textwüste effektiv ist.
Ja, und weil wir beide faul sind. Wir wollen ja das, was wir als Präsentation
haben, auch als Handout rausgeben.
Das heißt, wir schlagen ja zwei Fliegen mit einer Klappe. Wir können unsere
Präsentation dann als PDF auch weitergeben.
Ja, ich meine, was ich zum Beispiel mache, und das geht jetzt wieder zurück zu dem letzten Thema,
wenn ich Angebote schreibe quasi, dann mache ich auch ein Slide-Deck,
wo dann noch ein paar Sachen zu mir drinstehen, aber halt auch,
habe ich das Problem richtig verstanden, was für eine Preisstruktur,
was kann ich bieten und lösen?
Und damit machst du ja auch eine Struktur für, was möchtest du da drin haben,
was möchtest du da nicht drin haben?
Und wenn du es nur in einem E-Mail runterschreibst, dann kannst du da nicht
so gute Struktur reinbringen.
Ja. Es gibt sicherlich noch Anwendungsfälle, wo es absolut Sinn ergibt.
Auch Verträge, gerade auch wenn sie nass unterschrieben werden,
sind ja auch noch im Seitenformat.
Oder auch andere Verträge als PDF, wenn man die digital sieht,
sind ja auch im Seitenformat.
Aber generell finde ich es sehr spannend zu sagen, dass eigentlich alles,
bis auf wenige Anwendungsfälle, gar kein Seitenformat mehr hat.
Mhm.
Und dass dass man das in google docs einstellen kann wusste ich gar nicht weil
ich google docs kann ich benutze ich.
Glaube dass es aber auch bei anderen office formaten ähnlich.
Ja also was ich natürlich weiß ist dass so sachen wie etherpad oder kripp hat
dass die natürlich auch endlos endloses format haben das ist eher wiki als dass
es dokument ist an der stelle genau ja,
Dokument in Anführungszeichen natürlich.
Gut. Kommen wir zum nächsten Schottie.
Ich war mal wieder zu Gast in einem anderen Podcast. Ich bin hier wieder fremdgegangen.
Ja. Wir werden schon sehen, was du davon hast. Das kommt alles in die Scheidungsvereinbarung.
Und es hat Spaß gemacht. Ohne dich.
Ja, du Arsch.
Ich habe kein schlechtes Gewissen.
Ja.
Und zwar war ich im Engineering-Kiosk zu Gast. Das ist ja quasi einer unserer,
befreundeten Podcasts, kann man so sagen.
Definitiv, ja.
Und es war für mich dann halt, also worüber haben wir da geredet,
das ist die Folge 267 über Freitags-Deployments.
Und da, wo wir halt auch nochmal tiefer reingegangen sind, warum man Freitag,
oder was das Problem oder auch nicht das Problem mit Freitags-Deployments sind.
der Andi und der Wolfi, die den Engineering-Kursk machen, es war schon spannend
zu sehen, wie unterschiedlich die was vorbereiten, wie wir was vorbereiten.
Wir machen ja auch ein anderes Format, als die beiden das tun,
weil wir reden ja nur untereinander.
Wir hatten, glaube ich, zweimal Gäste mit bei und das haben wir dann ja auch
gemerkt, okay, das passt A nicht zu uns so richtig und es braucht halt schon
mehr Aufwand, das richtig zu...
zu planen und da merkt man halt schon so wie organisiert die dann sind,
wie sie dann noch vorher alles schon planen,
worauf geht man ein, worauf nicht und genau, das fand ich dann schon irgendwie
spannend, weil wir machen das ja auch relativ frei, also nicht ganz,
wir haben auch natürlich Struktur, aber schon eine andere Arbeitsweise.
Ich glaube, der große Hauptunterschied ist, dass wir nicht nur ein Thema haben,
sondern dass wir viele kleine Themen haben, die wir zu einem Podcast zusammen
schnüren, wo auch dann so Sachen wie Kapitelmarken natürlich eine große Rolle
spielen und dass der Engineering Kiosk sich pro Folge erstmal nur um ein Thema dreht.
und ich finde unfassbar, wie viel Zeit da reinfließt und da erscheint ja wöchentlich
eine neue Episode von einer bis anderthalb Stunden, was da an Zeit reinfließt,
um das vorzubereiten und auch um das hinterher durchzuführen,
zu schneiden und zu machen.
Genau, wir haben ja schon Probleme, in Erführungsstrichen, jeden Monat eine
Folge genug Inhalt zu haben für unsere Kategorien.
Manchmal, ja.
Beziehungsweise manche entstehen die Sachen erst so ein paar Tage vorher,
weil wir und da explizit drüber nachdenken, bei mir sind es vor allem irgendwie
Tooltips und Medientipps, die häufiger mal ein Problem sind.
Aber da lernen wir ja auch ein bisschen drüber nachzudenken,
ah, das könnte ja ein netter Tooltip sein.
Und mittlerweile ist es halt auch so, wenn Leute mir irgendwelche Tooltips geben,
dann tippe ich die bei uns ein,
Teste das, damit ich es nicht vergesse, dass ich da ja was getestet habe.
Genau.
Und manchmal fliegt es dann halt auch wieder raus, ohne dass es ein tatsächliches Tooltip ist.
Ich kann auch einen kleinen Vorgucker bieten. Ich bin auch angefragt worden
als Gast im Engineering-Kiosk.
Moment, willst du mir etwa fremdgehen?
Ja, an dem Tag, an dem diese Episode erscheint, nehmen wir die Episode für den
Engineering-Kiosk auf.
Ja, aber würde ich auch ...
Thema werdet ihr sehen.
Ach, immer diese Cliffhanger. an
dem Moment, das ist ja dann ja schon ja okay, wobei du, wenn du es am 1.
Juni aufnimmst, dann ist sie ja, kommt ja später raus.
Ja genau, ist auf jeden Fall so oder so ein Cliffhanger, genau.
Ja, dadurch, dass sie es jede Woche ja auch machen, merkt man dann auch erst
mal und man sieht, wie viel Aufwand die da reinstecken, weil die müssen ja dann
ein Thema wählen und eher gucken sie halt,
sie suchen ein passendes Thema und fragen dann passende Leute an und müssen
dann ja auch gucken, kann man mit denen überhaupt reden, weil nicht jeder ist
geeignet für einen Vortrag, für einen Podcast oder hast du nicht gesehen?
und dann natürlich noch die ganze Vorbereitung dazu, dann die Aufnahme,
die ist dann ja noch relativ kurz, dann die Nachbereitung, also den ganzen Schnitt,
weil wir hatten, was wir zum Beispiel wenig machen, ist, wir nehmen ja häufig
ein Stück durch und haben nicht so viel zum Schneiden.
Und da war es dann halt schon so, dass es dann halt mal so 10 Sekunden saß man
dann und dann denke ich so, erst mal die Gedanken schweifen lassen,
bevor man halt darauf antwortet.
Was dann natürlich rausgeschnitten wird. Aber das hört man halt in der Folge
hinterher halt nicht mehr so wirklich.
Aber das kannte ich jetzt hier von uns jetzt halt auch nicht.
Aber das ist auch das Einzige, wo ich eigentlich schneide, wenn ich uns schneide.
Also klar, größere Versprecher nehme ich raus, vor allem wenn wir das dann nochmal doppeln.
Und wenn längere Pausen sind, die schneide ich dann auch kürzer.
Ja, genau, das mache ich auch.
Aber viel mehr eigentlich nicht.
Genau, aber da waren halt viel, wir haben ja nicht so viele lange Pausen.
Und da war es halt deutlich häufiger, dass du mal nachdenken musst. Ja, gute Frage.
Was antwortest du da darauf? Das haben wir ja beide jetzt halt nicht. Also wirklich.
Genau.
Vielleicht gibt es noch einen großen Unterschied. Sie benutzen halt Discord
als Tool, um sich mit ihren Hörern zu unterhalten und haben auch eine höhere Reichweite als wir.
Und wir benutzen halt Matrix. Wir haben uns halt für ein anderes System entschieden.
Ja, und die nutzen auch Google Docs für die Vorbereitungen und sowas.
Genau, wir benutzen GitLab.
Die nutzen auch für deren internen Vorbereitungen Slack. Haben sie auch im Fortnum.
Ja, wir benutzen Matrix.
Genau. Wir sind noch mehr aufener unterwegs.
Genau. Die Aufnahmen über Studio-Link machen wir.
Genau.
Die nutzen auch ein anderes Tool.
Seen Caster.
Ja, irgendwie sowas. Wo dann auch das Video drüber läuft. Aber ja,
das ist schon ein bisschen unterschiedlich.
Ja.
Wir sind, glaube ich, ein bisschen mehr mit freieren Tools unterwegs.
Ja dafür machen sie ihre Webseite komplett selber und wir haben halt einen Dienstleister
angeboten da bricht das Ganze dann ist umgedreht, wir benutzen auch Phonic um
nochmal drüber zu gehen,
aber ich glaube das machen sie auch, das weiß ich aber nicht die haben in irgendeiner
Folge mal ihr Setup beschrieben wenn ich mich recht erinnere.
Das kann sein gut.
Prima.
Kommen wir zu deinem weiteren Bildschotty.
Ja, ich habe eine Ausbildung zum Mental Health First Aid, zur Mental Health
First Aid Person gemacht,
also Mental Health First Aider, darf man glaube ich nicht sagen und fand das
sehr, sehr spannend an der Tage, weil es hat eigentlich nichts mit erster Hilfe zu tun,
weil Mental Health, Unterschiede an der Mental Health lernt man über Zeit kennen
und das zielt ganz klar auf Leute ab,
wo man in seinem persönlichen Arbeitsumfeld mitbekommt, dass sie sich verändern
in einer Art und Weise, die besorgt ist, erregend ist, sage ich es mal so.
Weil man erkennt nicht auf Anhieb, dass Leute in einer psychischen Krise sind.
Ich habe mich mit dem Thema auseinandergesetzt. Ich bin ja Betriebssanitäter,
von daher liegt mir erste Hilfe sowieso am Herzen. Wenn hier die First Responder
eingerichtet werden sollten in unserer Umgegend, würde ich mich da auch bereit erklären.
Aber sich darüber Gedanken zu machen, was man sagt oder wie man an Leute rankommt,
wenn wir, wenn sie psychische Probleme haben, das fand ich hochinteressant.
Und auch, wie man damit umgeht, wenn Leute tatsächlich überlegen,
einen Suizid zu begehen.
Und mich hat sehr überrascht, dass man wirklich direkt die Frage stellen soll,
Ob derjenige plant, sich etwas anzutun.
Echt? Und auch wirklich Suizid ansprechen soll.
Okay.
Warum?
Um es auszusprechen. Ich glaube, das Aussprechen ist das große Thema.
Und dass diejenige Person, mit der du gerade zu tun hast, sich wirklich akut
Gedanken darüber macht,
wie es hier gerade geht und dann auch vielleicht merkt, dass sie Hilfe in Anspruch nehmen muss.
Und ganz wichtig, wie auch bei der ersten Hilfe im Unternehmen,
wo es ja manchmal auch nur um Bagatellen geht,
wenn man solche Sachen merkt, zielt es immer darauf ab, dass man fremde Hilfe
anbietet, dass man den Leuten sagt, dass sie sich extern Hilfe suchen sollen
bei professionellen Menschen.
Es ist wirklich ganz klar, dass man eigentlich nur begleitet und nicht löst.
Hobbys, Psychologen sind nicht so empfehlenswert.
Genau, das geht auch gar nicht. Du hast auch gar nicht die Ausbildung mit den,
schlimmsten Dingen so zurechtzukommen.
Aber direkt muss auch noch ein bisschen lächeln und fröhlich sein.
Ja, genau. Man kennt das ja von früher.
Depressive Episoden hat jeder mal, das muss man sich klar machen,
aber man kann halt Unterstützung bieten und Begleitung bieten an der Stelle.
Ich erinnere mich gerade noch an, irgendwann mal hatte ich mal ein paar Tage,
wo ich auch irgendwie gar keinen Bock hatte, mit irgendwelchen Menschen zu reden
und ich habe dann quasi alle Messenger irgendwie abgeschaltet,
und irgendwann schreibst du mir per SMS oder so, so, hallo, geht's dir gut?
Ich mach mal Sorgen. und diese auch, ja, vielleicht hätte ich vorher zumindest
dir Bescheid sagen sollen.
Aber ja, da sieht man dann halt, dass man die Augen auch offen halten sollte
zu Leuten, wenn sie dann vielleicht mal doch knapper antworten als sonst.
Und ich meine, wir sind ja im regelmäßigen Austausch, nicht unbedingt täglich,
aber wir sind ja im regelmäßigen Austausch und wir hören regelmäßig voneinander.
Und wenn man merkt, dass sich da was verändert, dann ist es schon wichtig,
dass man auch mal nachfragt, finde ich.
Ja, genau.
Genau. Ich habe mir noch aufgeschrieben, worum es eigentlich geht.
Also es geht um Angststörungen und Panikattacken zum Beispiel,
dass man da unterstützen kann, um depressive Episoden, das habe ich gerade schon gesagt.
Suizidgedanken, Psychosen und Realitätsverlust sind ein Thema Substanzbissbrauch,
also sprich Alkohol oder Drogen und Abhängigkeit und Burnout und Unterschöpfung,
darum geht es halt auch und,
ich habe gelernt Warnsignale zu erkennen also wie man Verhaltensveränderungen
wahrnimmt wie man es anspricht wie man direkt mit Suizidgedanken umgeht,
und auch dass man sich um sich selber kümmern muss und um sich selber kümmern
ist ein gutes Stichwort Das gilt für alle Arten von erster Hilfe,
dass man immer sagt, dass man wie im Flugzeug sich selbst die Sauerstoffmaske
als Erster aufsetzt, bevor man tatsächlich rausgeht und jemand anderem hilft.
Es hilft keinem, wenn man selber daran kaputt geht, dann kann man auch keinem anderen mehr helfen.
Genau. Und das Prinzip, was dem zugrunde liegt, das haben Sie uns eingeprügelt
mit den Anführungsstrichen. Das ist das Roger-System.
Also Roger steht für die Anfangsbuchstaben R, reagieren, ansprechen,
einschätzen, beistehen.
O, offen und unvorangenommen zuhören und kommunizieren. G, ganzheitlich unterstützen und informieren.
E, ermutigen zu professioneller Hilfe.
Und R, Ressourcen aktivieren. Also dass man spricht, auch anbietet,
zu so einer Erstberatung zum Beispiel mitzugehen.
hat mich weitergebracht, finde ich total wichtig, ob ich es jemals brauchen
werde, weiß ich wie bei der ersten Hilfe nicht, aber ich finde es gut,
dass mein Bewusstsein dafür geschärft wurde und dass ich weiß,
worauf ich zu achten habe,
ja.
Wichtiges Thema auf jeden Fall.
Und in der heutigen Zeit zunehmend mehr vor allem, das ist vielleicht einer der Nachteile von,
von Remote Work dass man die Leute gerade auch in Tech-Konstellationen kaum
noch sieht, weil die die Kamera nicht anmachen.
Ja, beziehungsweise man in einem Call nochmal eh auch mit angemachter Kamera
nicht sieht, was die Leute bewegt.
Ja, oder ob man gerade verwahrlost oder sowas.
Ja, ich glaube, Teile kannst du natürlich nicht alles erkennen.
Aber Teile kannst du schon erkennen. Aber gerade in der heutigen Zeit mit den
Möglichkeiten, die wir haben, auch remote zu arbeiten, umso wichtiger,
darüber mal nachzudenken.
Das war es von meiner Seite.
Ja, wichtiges Thema auf jeden Fall. Kommen wir zum Hauptthema nach einer Stunde.
Und zwar muss ich genau heute noch einen Vortrag einreichen für die Frostcon.
Und ich habe es noch nicht gemacht.
Oh, das muss ich Silvia auch noch sagen. Die wird auch noch einen einreichen, ja.
Und deswegen reden wir heute über, wie man Vorträge ordentlich vorbereitet und präsentiert.
Und wir machen weiter, das ist ein bisschen anders. Wir hatten noch mit ein
paar anderen Kollegen, Jörg und Stöps, auch noch mal eine Diskussion gehabt,
wie die was vorbereiten oder vortragen und jeder macht das so ein bisschen anders.
Und eigentlich fängt das ja da schon mal an mit dem Thema zu finden.
Also, und ich überlege mir dann zumindest erst mal so, was möchte ich im Kern erzählen?
Also, was für ein Ziel möchte ich quasi erreichen? Was für eine Message möchte ich voranbringen?
Worauf achtest du, wenn du ein Thema suchst für einen Vortrag?
Ich hätte jetzt hochgestocken gesagt emotionale Verbundenheit,
aber das meine ich gar nicht so, sondern dass ich ein Thema finde,
was mich selbst begeistert, worüber ich auch erzählen möchte.
Das geht ja Hand in Hand.
Das geht definitiv Hand in Hand, aber ich könnte ja auch eine Message rüberbringen
wollen, aber ich möchte selber keinen Vortrag darüber halten. Zum Beispiel.
Ja, genau. Ja, klar, ich gucke natürlich schon so, naja, was passt zu mir und
was habe ich irgendwie zuletzt gelernt oder sowas,
was man dann halt auch irgendwie, wo man denkt, da sollte man häufiger mal drüber,
reden, weil das eine ist ja auch ein Thema zu finden und das zu machen und das
andere ist ja dann auch so, was für ein Feedback man daraus haben möchte.
Genau. Also ein gutes Beispiel ist gerade das Mental Health Thema,
was wir gerade besprochen haben, darüber zu sprechen und das kurz vorzustellen,
das traue ich mir zu, darüber einen Vortrag zu halten, traue ich mir nicht zu,
obwohl das Thema wichtig ist.
Oder auch gerade.
Weil das Thema wichtig ist.
Oder ja ja ja ja definitiv und dann lieber lieber von leuten erzählen lassen
die das schon öfter gemacht haben die auch tiefere einblicke haben genau.
Genau. Und ich finde gerade das Thema finden oder auch die Message finden,
Thema Message oder Hauptkern-Story vielleicht auch finden, ist so das,
was am schwierigsten ist.
Weil wenn du da schon nicht weißt, was du da haben willst, dann ist es schon
so ein bisschen schwierig.
Weil ich bringe jetzt auch mal ein paar Beispiele über diesen Themenabschnitt
quasi, wo ich dann manchmal gemerkt habe, so okay, die Leute haben zwar,
man erkennt, dass sie was erzählen wollten, aber das ist halt so schlecht vorbereitet
oder vorgetragen auch. Das geht ja Hand in Hand.
Oh, ich denke jetzt auch, Junge, Junge, denk mal ein bisschen nach.
Nein, nicht ganz so schlimm, aber weil was für mich halt auch immer so wichtig
ist, ist, naja, dass man das dann auch schon am Anfang schon so ein bisschen
zumindest klar macht, mit was möchte man überhaupt erzählen.
Nicht unbedingt die ganze Story, wenn man den Abstract schreibt,
den man dann irgendwo einreicht, sondern halt auch einen guten Titel wählt,
der das dann auch richtig beschreibt.
Und ich würde jetzt mal sagen, das kann auch ein bisschen Clickbait-y sein.
Und Clickbait muss halt nicht was Schlechtes sein, sondern es ist einfach nur
so, oh, das klingt nach einem tollen, spannenden Thema, da kommen auch Leute hin.
Oder das fällt halt auf, wenn das die Reviewer halt anschauen,
soll das in das Programm aufgenommen werden oder nicht.
Weil wenn du jetzt irgendwie einen Talk machst über Dependency-Updates mit Renovate,
dann könntest du den Talk einfach Renovate nutzen, nennen.
Ja.
Klingt langweilig. Oder man weiß nicht, was es ist. Und nur anhand des Titels jetzt.
Klar kann das im Abstract schön und das Beste sein oder Quartal kann gut sein,
aber wenn der Titel schon eigentlich aussagt.
Dann liest keiner den Abstract.
Genau, und dann wird der Talk vielleicht nicht angenommen oder es geht halt auch keiner rein.
Und deswegen ist dann auch eine Frage, wenn das bei diesem Renovate-Beispiel
bleibt, dann sozusagen, okay, aber was ist das denn überhaupt?
naja, ich möchte, oder was ist das Problem?
Naja, du hast halt Abhängigkeiten, die du regelmäßig automatisiert,
oder generell Abhängigkeiten, die du aktualisieren musst, aus Sicherheitsgründen
und generell, und das kannst du ja automatisieren, also sollte das auch eher
in so einen Titel rein, ne?
Das Problem ist nur, dass du einen relativ begrenzten Raum hast für einen Titel.
Also du willst ja nicht einen Titel über mehrere Zeilen machen,
sondern das muss ja, weiß ich nicht, in wenigen Worten ausdrücken,
was du eigentlich erzählen möchtest.
Ja, genau.
Also ich kann aus eigener Erfahrung sagen, wie man es vielleicht nicht macht
und wie man es dann macht.
Ich habe ja auf den Chemnitzer Linux Tagen einen Vortrag gehalten,
der hieß von der Idee zum Fachbuch.
Das war wenig Clickbaity, das hätte ich wahrscheinlich besser machen können.
Für die Frostcon habe ich jetzt
einen Vortrag eingereicht, den habe ich genannt, Living in a Distrobox.
Wo es um Distrobox geht und wo halt das Clickbaity ist, Living in a Box ist
ja ein Lied aus den 90ern.
damals, wo ich das halt auf die Art und Weise zusammenführe.
Genau, das hat aber auch das Problem, dass wenn Leute nicht wissen,
was Distrobox ist, ich weiß es gerade auch nicht, dann wüsste ich jetzt nicht,
warum ich da draufklicken sollte.
Aber das ist doch dann dein Problem. Nein, klar, aber das ist ja genau das Thema.
Willst du wirklich nur Clickbait?
Also willst du sagen, hier lernen sie zehn Möglichkeiten finden,
Anwendung neben ihrer Distribution zu installieren?
Ist das clickbaity?
Ja.
Oder willst du einen Bezug zum Vortrag schon drin haben? Also,
wie viel Clickbait ist wirklich möglich oder sinnvoll?
Genau, ja, ich meine, es muss kein Clickbait beschreibend halt irgendwie schon
sein, dass du ein Verständnis hast, darum geht es grundsätzlich.
Ja, genau.
Und irgendwo, das ist ja auch kein Binary-Ding, es ist richtig gut oder richtig
schlecht, sondern irgendwo dazwischen und da kannst du dich ja drin rumbewegen.
Korrekt.
Und das ist dann halt auch mal die frage ob es
dann halt passt das weiß man dann teilweise dann halt auch nicht ob es überhaupt
alles angenommen wird wenn der titel schon nicht stimmt und dann mal wenn die
dann halt bei vielen konferenzen dann halt irgendwie 200 vorträge eingereicht
werden oder 500 und das können aber nur 20 genommen werden wenn dann der titel
schon nichts aussagt dann kann es schwierig sein ja.
Genau und ich habe mich halt für für living in der Distrobox entschieden,
weil Distro ist ja für uns alle, die in der Open-Source-Szene unterwegs sind,
ein bekannter Kurzname für Distributionen und ich dachte, dass darüber dann
Leute vielleicht auch reingucken.
Ja, du sollst weniger denken.
Mein Vater hat immer gesagt, du musst weniger denken, du musst mehr nachdenken.
Jetzt fängst du auch schon damit an.
Ich bin dein Vater.
Alterstechnisch du eher mein Vater.
Würde vom Alter sogar tatsächlich passen, glaube ich.
Ja
genau denk dran, dass ich deinen Erbe nehme und so du hast ja keine Kinder von
allen denk an die lacham Leute wie mich ach.
Ja und du könntest aber die Schulden wirklich bezahlen ja.
Dann machen wir das,
machen wir mal zurück zum Thema ich hab da gerade ein Pfeifen.
Auf dem Ohr.
Genau irgendwie hatte ich da gerade eine Netzstörung ja genau von Gluch,
Genau, aber zurück zum Thema. Was ich jetzt zum Beispiel zuletzt häufiger mal
das Problem hatte, was glaube ich ein Problem war, ist, ich habe einen Talk
eingereicht oder fast den gleichen Talk an verschiedenen Stellen und der war,
glaube ich, dann sowohl vom AdStrikt als auch vom Titel nicht clickbaity genug,
weil es dann halt nicht angenommen wurde.
Und das waren jetzt halt nicht diese Open-Source-Veranstaltungen,
sondern halt die so eher Business-lastigere quasi, würde ich jetzt mal sagen,
wo du halt was unter der Woche isst, wo du halt viel Geld zahlen musst oder
wo die Firmen teilweise viel Geld zahlen müssen.
Und wo ich dann auch so dachte, okay, eigentlich ist das schon ein wichtiges Thema.
Also das war dann halt die SDLC, die Software Delivery Lifecycle Absichern.
Und da habe ich dann auch ein bisschen mit den Titeln experimentiert,
aber da weiß ich halt auch nicht, woran es gelegen hat.
und genau, aber gehen wir mal ein bisschen weiter wir haben jetzt ein Thema,
und jetzt geht es auch erstmal darum, dann noch die Grobstruktur herauszuarbeiten,
und wie machst du dann die Struktur, wenn der App-Stack steht,
der Titel steht, der Talk angenommen wurde wie gehst du vor, wenn du,
dann den Vortrag vorbereitest.
Das Radio Erivan, das kommt darauf an.
Du hast ja schon erzählt, gesagt, dass wir uns beide Gedanken darüber machen,
zu überlegen, was wir mit dem Talk eigentlich sagen wollen.
Und ich überlege mir einen Weg dahin, wie ich zur Kernbotschaft hinkomme.
Und ich habe gelernt, dass wir Storys finden sollen, um unsere Inhalte zu erzählen.
Und ich habe mit Tim Schürmann, der einen sehr sehenswerten Vortrag mit der
Carina Schipp gemacht hat, über weniger schlecht über Technik schreiben,
habe gesagt, ich habe keine Story in meinem Vortrag.
Und er meinte, wenn du dir Gedanken darüber machst, wie die Sachen aufeinander
aufbauen, hast du eine Story.
Und ja, genau, ich mache mir Gedanken darüber, wie ich das Thema aufbauen kann,
dass am Ende die Kernbotschaft klar wird.
Ja, weil ich hatte ja vor einigen Jahren, 2018, 2019, auch mal den Vortrag gemacht,
dämliche Dinge in Git-Repositories anstellen. Clickbait die Titel.
Aber effektiv war es eine Liste an acht, neun oder zehn Dingen,
die man halt nicht machen sollte.
Du hättest sogar zehn dämliche Dinge sagen können. Oder zwölf,
wie viele es auch immer waren.
Ich glaube, bei dem einen, ich habe den ja zwei- oder dreimal gehalten.
Ich glaube, bei dem einen hatte ich das auch irgendwie, zumindest habe ich dann
angefangen im Talk mit, ich hätte den Talk eigentlich zehn Dinge,
die man nicht mitgibt, machen sollte. Punkt 3 wird dich vom Hocker hauen.
Aber du hättest auch noch sagen sollen, dass Special Appearance direkt da immer ist.
Stimmt, da war es ja auch als Beispiel mit drin. Als Negativbeispiel. Genau.
Und das war dann halt einmal dieses Klick-Bait-Thema, aber im Endeffekt hatte
ich halt diese 5, 6, 7, 8 Sachen, die ich dann halt eigentlich eine kurze Liste sind.
Du könntest das relativ langweilig dann halt sagen so, du solltest nicht das machen. Punkt.
oder du solltest nicht das machen aus diesem Grund. Das ist aber relativ langweilig.
Warum glaubst du, dass dein Vortrag nicht langweilig war?
Weil er 30.000 Videos auf YouTube bekommen hat.
Genau. Mach auch du, um YouTube da zu... Ja, egal.
Genau.
Und weil letztendlich auch, wenn es nur einfache Listen sind quasi,
kannst du für jeden einzelnen Punkt dann halt auch nochmal eine kleine Story
zu machen, auch wenn es nicht...
Und dann ist es im Gesamten eine Story, weil in dem Talk hatte ich das dann
halt auch gemacht, dass ich dann halt ein Problem beschrieben habe,
ein allgemeines Problem und dann darauf gezogen habe, warum das auftritt,
warum das Leute machen und warum man das nicht machen sollte und wie man das machen sollte.
Und da halt auch ein paar Witze mit reingebaut. Und das gibt dann halt eine
gute Struktur, dass du dann halt immer von dem einen auf das nächste springst.
Weil das eine war ja irgendwie ordentliche Commit-Messages schreiben und ich
hätte jetzt auch was sagen können, ja, sei nicht wie Dick Dallmecke,
sondern schreib ordentliche Commit-Messages.
Aber das Beispiel war dann halt so, naja, ich hab mir ein Commit,
ich hab geguckt, welche Zeile hier, oder warum ein Bug in dieser Zeile ist,
und dann kann ich über git blame gucken, welche Commit das war,
und dann seh ich in diesem Commit-Message, Update.
Und dann guck ich, wer war das, und oh, das war ich.
Und damit kann man halt auch irgendwie sehr nachvollziehen, weil man das halt
selbst vielleicht mal hat, oder hatte, dass man fragt, wer hat diese Zeile verbrochen,
dann merkt man, dass das selbst war.
Ja.
Und dann merkt man auch so, warum sollte ich jetzt ordentliche Commit-Messages schreiben?
Weil für den Review ist das vielleicht noch egal, oder beim Committen und beim
Urten, aber wenn du später drauf guckst, kann das schon hilfreich sein.
Und damit hast du eine kleine Story für ein kleines Thema.
Ja, vor allem kannst du, man kann auch Change-Dogs daraus generieren,
aber das ist ein anderes Thema, darum soll es jetzt gerade nicht gehen.
Da geht es nachher im Medientipp.
Genau, Vorgucker.
Genau, und das kannst du dann halt, Weil ich war mal, ich habe dieses Renovate-Beispiel
ganz bewusst genommen, aber ich war mal in einem Vortrag über Renovate und die
haben dann effektiv einfach gefühlt nur alle Contract-Parameter runtergebetet.
Relativ langweilig, statt die tatsächlichen Probleme richtig hervorzuheben und
dann sagen, okay, das haben Bücher auch teilweise, wo man denkst,
ja, okay, ich kann jetzt in Kubernetes ganz viele Sachen machen,
aber wofür verbrauche ich denn das? Welche Probleme löse ich denn damit?
Ich würde noch beisteuern wollen aus einem sehr sehenswerten Vortrag von Damien
Conway der in der Perl Community sehr aktiv ist der Instantly Better Presentations
als Vortrag mal gehalten hat das verlinken wir in den Sendungsnotizen der hat
auch ein schönes Dokument dazu geschrieben,
man sollte sich die Zahl 5 bis 7 im Hinterkopf behalten also Menschen sind eigentlich
nur in der Lage 5 bis 7 Punkte gut zu behalten,
bei 10 Einzelpunkten, so wie du es gerade gesagt hast Das ist natürlich kein
Problem, auch wenn es 20 wären.
Aber wenn man seinen Vortrag grob strukturiert, sollte man sich überlegen,
dass man so an fünf bis sieben Unterkapitel kommt.
Und innerhalb dieser Unterkapitel vielleicht auch fünf bis sieben Einzelpunkte
nur aufführt, über die man dann genauer spricht. Weil die Leute behalten eh nicht mehr.
Und die Leute, ich sage nicht die Leute, wir behalten eh nicht mehr.
Das gilt ja für uns genauso.
Ja. Genau, aber im Endeffekt Kurzfassung ist, Probleme benennen und eine Lösung
präsentieren bei vielen Sachen, vor allem wenn es mehr technisch ist.
Aber man muss ja nicht nur technisch sein, das kann auch menschlich sein.
Eine Story, eine konkrete Story, die jeder, idealerweise jeder nachvollziehen
kann, auch nicht unbedingt hineinversetzen kann, aber zumindest nachvollziehen
können, um dann halt die Lösung zu präsentieren, statt nur die Lösung zu präsentieren.
Ja, genau.
Es bringt nichts, wenn ich sage, ja, mit Renovate kannst du deine Abhängigkeiten aktualisieren,
sondern eher ein schon wieder irgendeine Sicherheitslücke und schon wieder wirst
du von jemandem von Secure-Richter getreten da irgendwas zu aktualisieren und
mit Renovate hast du dann nur noch einen Merge-Request, den du noch aktivieren musst.
Genau, also Ausführlichkeit schadet an der Stelle nicht.
Und das ist genau das, was eigentlich auch die Story ist und was ich dann auch
gelernt habe, dass ich das auch genauso mache, glücklicherweise,
dass man die Herleitung erklärt.
Also welches juckende Körperteil will ich damit behandeln, mit dem,
was ich da gerade erzähle.
Gehen wir mal einen Schritt weiter. Wir haben jetzt die Grobstruktur.
Wir haben grobe Story und wenn wir jetzt aber tatsächlich hingehen und den Vortrag
vorbereiten, wie gehst du vor?
Ich arbeite mich wirklich Folientitel für Folientitel vor.
Also ich habe eine grobe Struktur im Kopf und die grobe Struktur verfeinere
ich dadurch, dass ich Folientitel schon schreibe.
Warum reden wir eigentlich immer noch von Folien? Wir reden ja auch immer noch von Seiten, ja gut.
dass ich Folientitel schreibe und dass ich mir anhand der Folientitel,
also dass ich im Prinzip vom 30.000 Fuß View weiter runtergehe und mir überlege,
welche Teile möchte ich in dem Vortrag haben und dass ich dann pro Folie dann
nochmal wirklich ins Detail gehe und überlege, was ich da reinnehme.
also so plus minus ist es das wie ich da vorgehe.
Ja genau also ich hab ja also bei der grobstruktur fällt mit rein,
dass ich schon manchmal auch auf Papier mache oder Pseudopapier also auch der
E-Book Note Reader weiter,
dass ich das dann da per Hand quasi runterschreibe was möchte ich überhaupt
erzählen, damit ich weg vom Rechner bin und weg von Pixelschubsen bin,
um dann halt diese grobstruktur zu machen Und dann halt im zweiten Schritt,
teilweise auf Papier, teilweise direkt in Slides,
dass ich das dann nicht unbedingt Titelslide, aber schon, was möchte ich mit
dieser oder jener Slide schon grob sagen.
Also Ziel der Slide zumindest.
Immer noch relativ grob, aber zumindest, dass ich da mal vorankomme.
Ja, da sind wir gar nicht so weit voneinander weg. Also das,
was ich gerade als Titel beschrieben habe, das ist vielleicht nicht der Titel,
den das Slide später wirklich in der Präsentation hat, aber das ist schon eine
Beschreibung des Inhalts des Slides, plus minus.
Also das möchte ich mit der Folie ausdrücken, plus minus.
Ja.
Genau. Aber ich mache das zum Teil auch offline.
Ja, bei mir kommt es immer ein bisschen drauf an, wie ich gerade Lust drauf
habe. Aber eigentlich sollte ich es mehr offline machen.
Ja, was ist offline? Ist offline schon, wenn man die Chats ausschaltet und den
Mail-Client runterfährt oder ist offline nur, wenn man wirklich den Rechner aushat?
Ja in dem Fall offline ist für mich, wenn du wirklich nur wenn du nicht recherchierst,
ja irgendwo was runterschreibst, ob das jetzt digital oder analog ist,
ist mal dahingestellt gut.
Weil der E-Book-Reader ist ja auch immer online, genau geht's in Flugmodus ja,
vielleicht ist das eine gute Beschreibung Flugmodus genau.
Das kann dann immer noch der Rechner sein, aber das kann immer noch Papier sein ähm,
genau was ich dann halt auch noch mache ist okay, wenn ich die Slides halbwegs,
fertig hab, also ich guck natürlich möglichst viele äh, was heißt viele auch
irgendwelche Bilderabbildungen drin zu haben, möglichst wenig Text weil das bleibt eh nicht hängen,
ähm und dass ich dann halt gucke, dass das dann auch irgendwie zum Text dann
auch passt äh, zum Inhalt passt ich.
Mach zu wenig Bilder das weiß ich auch, das ist eine Sache, an der ich arbeiten muss, also,
und aber wenn ich Bilder, ich gelobe Besserung wenn ich Bilder suche,
dann suche ich halt auf freien Bilderportalen nach Bildern, die ich einbauen
kann und immer wenn ich fremden Content in die Slide bringe,
dann sage ich auch, von wem ich den habe ja.
Ich meine, damit Bilder auch irgendwie Abbildungen, Grafiken,
Diagramme oder sowas, das gehört ja auch dazu.
Da habe ich in einem Vortrag und in einem Workshop, den ich mal gehalten habe,
mal ein Bild von Hand gemalt,
fotografiert und eingebracht und habe dann auch dem Publikum die Frage gestellt,
hätte ein Bild, was sich perfekt mit irgendeinem Zeichenprogramm gezeichnet,
hätte mehr Informationen transportiert.
ich habe auch schon vorträge gesehen wo die leute nur selbst gemalt
haben und dieses abfotografiert haben und den vortrag gezeigt haben
ja ich glaube man musste auch bis sie um rauszustechen und die leute auch wirklich
konzentriert zu halten muss man auch mal von von üblichen sachen abweichen also
gerade wenn man so standard powerpoint slide sieht die sehen eigentlich fast immer gleich aus,
Und wenn man Standard-Latisch oder Types-Slide sieht, sehen die auch fast immer
gleich aus. Ich glaube, es tut gut, mal von der Norm abzuweichen.
Ja, ich meine, das eine ist ja auch so die Struktur der einzelnen Slide, wie das aufgebaut ist.
Weil viele haben dann, und da bin ich häufig auch mit dabei,
halt die typischen Bullet-Points.
Ich genauso, ich genauso.
Und mit einem Bild daneben. Und das hat sich jetzt gebessert,
nachdem ich Claude mit Types genutzt habe, wie in der vorherigen Folge, glaube ich, erwähnt,
wo du dann halt, der dir dann halt die gleichen Inhalte nochmal hübscher machst und auf die Slide packt.
Ja. Wichtig ist da dann auch, das Slide ist nicht die Dokumentation des Vortrags.
Das Slide ist einfach ein Hilfsmittel, um Kernpunkte aus dem,
was man erzählt, auf dem Bildschirm zu haben oder auf dem Beamer zu haben.
Ja.
Alles, was darüber hinausgeht, wäre ein Handout. Also ich habe Leute kennengelernt,
die haben gesagt, man sollte Vorträge so halten, dass alles,
was man im Vortrag erzählt, auch auf den Slides zu finden ist. Alles.
Das halte ich für falsch.
Das halte ich für falsch.
Was hältst du von Regeln, es sollten nicht mehr als x Slide pro,
Pro Vortrag sein?
Halte ich gar nichts von.
Ich auch nicht. Gut.
Also zwei Sachen vielleicht dazu. Ich habe auf manchen Slides auch nur einen Satz stehen.
Also einen Kernpunkt, den ich gerne hervorheben möchte. Und ich würde euch allen
einen Link zu einem Vortrag kriegen. Identity 2.0 heißt der.
Der eine unfassbare Menge von Slides hat.
Und der ein unfassbar gutes Timing hat. Und ich weiß nicht, wie viele Hundert
Slides er da in fünf Minuten oder zehn Minuten durchgerattert hat,
was aber zu dem Vortragsstil gepasst hat.
Also, wenn der Vortrag, also wenn es, es gibt Unterschiede, wenn man eine Diashow
möchte, sollte man eine Diashow machen, das ist völlig in Ordnung,
aber dann sollte man auch mit seinem Erzähltakt darauf fokussieren, dass man das,
unterstützt, was da auf dem Bildschirm passiert.
Ja, das erinnert mich gerade an Thorsten Lemuis, der den Linux der häufiger
mal Linux-Kernel-Talks macht und der dann auch irgendwie 100 Slides oder so und rattert da durch,
aber viele sind halt nur Bilder und irgendwelche Worte da drauf was auch völlig okay ist,
Ähm, genau. Also worauf ich schon gucke, kommt immer sehr stark auf die Person
an. Was macht man? Was möchte man erzählen?
Äh, einige haben halt, da ist dann das Slide-Deck einfach nur ein Beiwerk,
äh, dass du eigentlich die Person zuhörst, aber dafür musst du halt auch ordentlich erzählen können.
Ja, definitiv. Es ist nicht so einfach.
Und weil, was ich zum Beispiel nicht auf Slides packe, sind die Storys,
die ich dann halt erzähle. Also, real-life-Storys quasi.
Weil ich erzähle dann ja häufig so, was ich mal in irgendeiner Firma gesehen
hab und was da gut oder schlecht war, das steht halt nicht auf der Slide und
das erzähle ich dann halt so.
Oder anonymisiert. Ja genau.
Und das gehört für mich dann halt zum Teil des Vortrags-Deals.
Bei dem letzten Vortrag auf den Chemnitzer Linux-Tagen hatte ich auch den Beispiel
gemacht mit Booking.com und dem CTO,
dass das CTO zu seinem Mitarbeiter sagt, warum hast du noch nicht brutt kaputt gemacht.
Da habe ich keinen Slide für gemacht, aber halt in dem Kontext,
wo es ging um Errorbudgets oder sowas, da kannst du halt so eine Story bringen
und dann bleibt das auch eher hängen und da reicht das manchmal auch,
wenn du nur Errorbudget oder sowas auf der Slide steht.
Genau, und du hast ja mich auch als schlechtes Beispiel in den einen Vortrag
gebracht, was völlig in Ordnung war.
Ich habe dich immer als schlechtes Beispiel.
Aber du hast mich jedes Mal gefragt, ob das für mich in Ordnung wäre, dass ich da erscheine.
Ich glaube, da muss ich noch nächstes Mal was anders machen.
Ja, ja. So, also wir haben ja jetzt die Slides quasi grob fertig.
Oder so sagen wir mal so 80, 90 Prozent.
Was ich leider oder eigentlich häufiger machen müsste, aber dann nicht mache,
ist die selbst mir vorzutragen.
Idealerweise auch in laut, dass ich das mal laut vortrage.
Wie machst du das? Wie oft machst du das vielleicht?
Ich mache das nie.
Ich sollte das aber machen. Was ich aber schon mache, ich habe jedes Slide wenigstens 30 Mal gelesen.
Ja, das schon.
Also ich kenne den Inhalt meines Vortrags sehr gut.
Ich weiß auch, welche Slides nacheinander kommen. Und trotzdem vergesse ich
manchmal beim Vortragen, was ich alles sagen wollte.
Genau. Und genau deswegen, bei mir kommen auch die Storys, die ich so erzählen
will, erst, wenn ich das mal für mich selbst vorgetragen habe.
Weil ich das nochmal für mich einprägt.
Weil die stehen ja nicht auf das Leid, also muss ich die halt so erzählen und
manchmal lasse ich die natürlich dann halt auch weg, wenn ich bei einem zu langen
gebraucht habe, bei einem zu wenig.
Weswegen ich halt auch so ein Drei-One quasi mache, ist, ich will wissen,
wie lange ich tatsächlich brauche.
Und ist das stimmig oder nicht, komme ich irgendwo zu sehr ab oder nicht.
Und ich meine, meistens mache ich das dann halt für mich in meinen Kopf,
also dass ich das schon ausformuliere, aber jetzt nicht laut ausspreche.
Aber das ist dann doch ein Unterschied, wenn man dann tatsächlich der Unterschied
zwischen, ich probiere das jetzt einfach nur für mich, als auch zu denen vor Ort.
Ich habe mittlerweile ein ganz gutes Gefühl darüber oder davon,
wie lange mein Vortrag ist.
Was man immer im Hinterkopf behalten sollte, ist, dass man nervöse ist und dass
man in der regel schneller redet und den vortrag halt auch darauf auszurichten dass man schnell redet,
Also sprich, dass man, das ist vielleicht auch ein Tipp fürs Vortragen selber,
dass man zwischendurch mal mehr Luft holt, ruhiger wird.
Noch mal einen Schluck trinkt.
Vielleicht auch einen Schluck trinkt, alleine um der Akt des Trinkens,
dass man so ein bisschen Speed rausnimmt.
Und dass man für den Notfall vielleicht zwei, drei Bonus-Starts hat,
die man noch erzählen kann, wenn man zu schnell fertig ist.
Was ich auch gerne mache, ist Fragen ins Publikum stellen, einfach nur Anzeichen fragen.
und wenn es natürlich nur passt und genau dann oder halt auch Fragen so stelle,
weil hier kennt das jemand und dann dauert es eh noch ein paar Sekunden,
dass die Leute überlegen und als erstes überlegen generell und dann möchte ich mich dazu äußern,
und in der Zeit ist es halt komisch, wenn ich dann da 10 Sekunden,
20 Sekunden 10 Sekunden sind dann sehr lang quasi oder wirken sehr lang,
um zu gucken, meldet sich jemand, weil wenn es dann zu schnell weitergeht,
dann bringt das halt auch nichts aber da nutze ich dann auch die Möglichkeit
dann auch für mich eine Trinkpause zu machen quasi und da nochmal ein bisschen Speed rauszunehmen.
Wir sprechen ja beide weitestgehend frei und häufig ist es so,
dass wir im Vortragen merken, dass wir gerade einen Punkt ansprechen und der
Punkt kommt auf einer späteren Folie dann nochmal explizit.
Was ich dann mache, ist, dass ich dann auch sage, ich habe das hier zwar auf
der Folie stehen, aber wir haben ja gerade schon darüber geredet.
Ja, genau, weil das ist dann halt auch, dass ich dann die Sachen zu früh schon
drüberhole. Das habe ich häufiger sogar.
Und ich finde auch, wenn man es für sich vorträgt, dann merkt man erst, ob sich Sachen doppeln.
Weil du kannst die Slide so oft durchgehen, du merkst es nicht.
Aber wenn du tatsächlich erzählst, Moment, das sage ich ja schon vorher oder später.
Das kann man vielleicht auch an unseren beiden Vorträgen von den Chemnitzer Linux-Tagen sehen.
Zum einen bei mir, dass ich Sachen vorweggenommen habe und Sachen doppelt drin
hatte, was mir nicht aufgefallen ist. Also selbstkritisch.
Und bei Sujivan merkt man halt, dass er sehr viel Inhalt hat und auch sehr schnell erzählt hat.
und wir üben halt auch noch, wir werden auch,
stetig besser, aber wir sind halt auch nicht perfekt und das ist auch in Ordnung so.
Wir sind stets bemüht.
Stets bemüht sind wir sowieso, ja, genau.
Genau, und dann nehmen wir jetzt mal an, wir sind soweit fertig, vorbereitet.
Was machst du kurz vorher noch?
Atmen.
Kurz vor, weil ich so die Stunden vorher, vielleicht noch den Abend vorher oder sowas.
Viel Alkohol, damit die Nevalität weggehen. Nein, den Abend vorher,
ich gehe am Abend vorher, die Slides, nein, gehe ich das?
Ich gucke am Abend vorher nochmal drüber, ob ich irgendwelche Tippfehler finde.
Natürlich finde ich dann auch nicht alle.
Am Morgen selber gucke ich auch nochmal über die Slides, ob ich das habe,
um auch nochmal die Struktur zu verinnerlichen.
Und ziemlich genau kurz vor dem Vortrag gehe ich tatsächlich zur nochmal Bio-Break machen.
Und wenn ich im Vortrag bin, fängt alles mit dem tiefen Einatmen ein. Genau.
Um anzukommen quasi.
Genau.
Und du?
Ich gucke, ich glaube, ähnlich. Ja, nur, dass ich vorher nicht atme.
Aber bist du von nervös vor Vorträgen?
Ja, ich auch.
Kommt auf den Vortrag an, das Vortragsthema, wie sicher ich mich im Vortragsthema
fühle. Manchmal fühle ich mich nicht ganz so sicher.
Und die Sicherheit hängt davon ab, mit welchem Publikum ich das zu tun habe.
Ja.
Wenn ich vor einer Sammlung von Experten oder vor einem Kunden vortrage,
ist es was anderes, oder wenn ich vor Experten vortrage, ist es was anderes,
als wenn ich vor Leuten vortrage, die freiwillig da sind und die die sich für
das Thema interessieren.
Also es hat auch was damit zu tun, wie das Publikum ist.
Ja, genau. Und wie viel man auch dazu weiß, weil mancher bei irgendwelchen Veranstaltungen
da wusste ich dann teilweise nicht, okay, sind das jetzt, was sind das für Leute?
Vor allem bei Veranstaltungen, die ich nicht kenne.
Ja, vor allem was man, was wir beide auch schon erlebt haben,
vermute ich, dass im Publikum jemand sitzt, der viel mehr Ahnung von dem Thema hat als wir.
Man muss das immer von ausgehen und das ist völlig normal.
Ja, und der das Thema dann hijackt.
um sich selbst zu präsentieren. Das habe ich schon zweimal erlebt.
Ja, da muss man natürlich auch
gucken, dass man nicht zu viele Gespräche oder Fragen im Talk zulässt.
Das kann man ja damit abwägen, dass man sagt, das habe ich jetzt nicht hier
im Vortrag, da können wir gerne im Nachhinein drüber reden.
Genau.
Selbstdarsteller im Publikum sind schwierig. Das kann ich sagen.
Aber auch Selbstdarsteller beim Vortrag selbst.
Auch das, selbstverständlich. Obwohl wir natürlich auch immer als Selbstdarsteller da sind.
Wir haben uns ja entschieden, vor einer Gruppe von Leuten zu stehen und uns
dafür entschieden, dass das auch aufgezeichnet werden darf und im Nachgang auch
noch angeguckt werden darf.
Wir sind auch Selbstdarsteller, selbstverständlich.
Genau. Was ich noch gucke, ist idealerweise auch frühzeitig an dem Raum sein,
damit man schon irgendwie alles offen haben und nicht noch irgendwelche Daten
raussuchen müssen oder sonst was.
Idealerweise prüft man schon vorher, wie wird das Gerät angeschlossen.
Braucht man irgendwelche Adapter oder so ein Kram?
Gut, dass du idealerweise sagst, ja.
Ja, weil das war bei mir letztes Mal nicht so. Weil das lag nicht an mir,
sondern an denen in Chemnitz, weil dann irgendein USB-C-Ding nicht funktionierte.
Und dann musste ich halt das Slide-Deck auf, die PDF-File halt auf deren Rechner rüberschieben.
Über meinen USB-Stick.
Genau, weil ich keinen USB-Stick hatte, der richtig formatiert war und ich wollte
dann auch nicht, weil da halt irgendein Live-System drauf war.
Das heißt, ich habe auch keine Daten drauf bekommen.
Aber das ist vielleicht auch noch ein Tipp. Wenn ihr ein PDF habt,
guckt, dass ihr da eine Kopie auf dem USB-Stick habt.
Oder auf irgendeinem Web-Server oder sowas. Weil das wollte ich dann auch kurz
mal irgendwie auf meine Webseite hochladen.
Und dann ist die Pipeline für das Deployment fehlgeschlagen.
Und ich dachte, keine Ahnung, warum das jetzt fehlschlägt.
Hättest du mal mit einem Experten darüber gesprochen.
Genau, es war ein Saturday-Deployment. Ich kann das nur freitags.
Und genau, ich meine, andererseits hätte ich das auch einfach über meine Nextcloud
hochladen können und dann den Link da aufrufen können.
Das wäre jetzt nicht so ein entsprechender Link gewesen, aber es funktioniert ja trotzdem.
Mancher Effekt wird dann mit Stress dann halt auch nicht. Was mir dann auch
noch aufheal ist, und da kommen wir dann zur Präsentation selbst,
wir nutzen hier beide einen Präsenter Device.
Den musst du nur vorher auch aufladen.
Das habe ich letztes Mal nicht gemacht.
Ja, aber das, was ich benutze, das ist in den fünf Minuten so weit,
dass ich eine komplette Präsentation durchstehe.
Ja, ich habe meins halt erst dann angemacht, da stand, genau,
und da dachte ich, ah, verdammt, dann hatte ich den Jörg in dem Fall da gefragt,
ey, du hattest doch gerade, dann kann ich das mal kurz leiden.
Das ist aber vielleicht auch noch eine gute Sache, dass man das kurz vor dem
Vortrag kurz testet, ob es funktioniert, also dass man vielleicht eine Viertelstunde
vor dem Vortrag kurz die Technik nochmal anguckt.
Ja, genau. Wie gehst du mit Speaker Notes um?
Ich habe mal welche gemacht und ich habe nie reingeguckt.
Speaker Notes helfen mir, also ich mache Speaker Notes, helfen mir zusammenzufassen,
was ich erzählen möchte.
Aber es ist wichtiger, dass ich sie geschrieben habe, als dass ich da wirklich drauf gucke.
Weil ich habe, im Vortrag gucke ich selber nicht drauf.
Ja, genau. Das ist für mich dann halt das, der Drei-Ran-Vortragen für mich selbst.
Und deswegen schreibe ich keine Speaker Notes, weil ich das dadurch dann halt
abhabe. Weil wenn ich die, du machst das so, ich mache das anders, für beide passt es.
Ja, ja. Da muss jeder auch seinen eigenen Weg finden. Ich weiß viele Leute,
die Speaker Notes machen, die auch tatsächlich so arbeiten.
Ich kenne sogar Vortragende, die ihren kompletten Vortrag ausformuliert haben.
Wirklich komplett, von Anfang bis Ende.
Genau, aber halt auch nur, was ja das Gleiche ist wie der Dry Run vor keinem Publikum quasi.
Und die ihn dann in der Regel auch genauso halten.
Genau, das kann man gut machen, das kann man schlecht machen.
Weil, nur weil du den so vorformuliert hast, ist ja nicht, dass du es vorliest.
Ja, genau, vorlesen geht bei mir gar nicht. Also das ist eine Fähigkeit,
die ich nicht habe. Gut vorlesen kann ich nicht.
Ist auch gut bei Vorträgen.
Ja, deswegen ist auch da vielleicht der Punkt, das gilt auch vielleicht für
die Folien, also für die Sachen, die man am Bildschirm zeigt.
Denkt immer daran, die Leute sollen euch folgen und nicht den Folien.
Das, was ihr sagt, ist wichtiger als das, was auf der Wand ist.
Das, was auf der Wand ist, soll das unterstützen was er erzählt vielleicht so
ein bisschen dem den den leuten ein bisschen struktur geben und.
Auch wenn man irgendwelche grafen oder sonstwas darstellt nicht das ganze bild
erklären sondern das relevante.
Nein und auch was weiß ich auch von dem in konvey noch gelernt habe dass man
nicht also ich habe jetzt eine spotlight fernbedienung mit der ich teile auf
dem auf der folie auch unterliegen einfach hervorheben kann Das sollte man weniger tun.
Man sollte eher mit Effekten im Foliendesign arbeiten, um Sachen hervorzuheben.
Und was wir jetzt gar nicht besprochen haben, Vorsicht mit Live-Demos.
Aus eigener Erfahrung würde ich fast sagen, dass man Live-Demos eher vermeiden
sollte. Das ist eine, man ist ja Risikografen.
bereit. Es lohnt sich, die Sachen vielleicht im Vorfeld als Video aufzuzeichnen.
Ja, kommt auch stark darauf an, was ist das jetzt für eine Demo.
Ist man von anderen externen Systemen abhängig, hat man nur eigenes,
ist es eine lokale Anwendung und da hast du es nicht gesehen.
Weil so Sachen mit, man kann auch so Sachen mit ASCII-Cinema machen zum Beispiel.
Wenn man Kommandozeilen-Aktionen macht, das geht ziemlich gut.
Da gibt es auch gute Tools für.
Aber vorsichtig mit Live-Demos und macht das mit dem RGAP, testet das mit dem
RGAP-System, geht nicht davon aus, dass das Internet verfügbar ist.
Das erinnert mich gerade an eine Schulung, die ich neulich gemacht habe bei
einem Kunden vor Ort, eine GIT-Schulung und da war es dann auch so,
dass dann, dass ich halt voraussetze, dass Leute ein paar Sachen auf das Internet laden können.
Aber die mit dem Rechner in dem Raum, in dem die saßen, hatten sie es nicht.
Und dann musste man ja erst mal gucken, dass sie halt ein paar Beispieldaten
halt runtergeladen bekommen.
und ich frage, oh Gott, echt jetzt, eure Rechner dürfen nicht ins WLAN?
Ja, aber da auch vorweg mit USB-Sticks zum Beispiel, das ist glaube ich auch
eine gute Sache, ein Learning, was man mitnehmen kann.
Genau, beziehungsweise vorher nachfragen, dann auch was ist verfügbar und was nicht.
Ja, genau.
Aber darauf kannst du nicht immer verlassen.
Auch wo ich es gesagt habe, auch nicht darauf vertrauen, dass USB-Sticks erlaubt sind.
Also sprich mit dem, mit der Firma, wo man die Sachen hält, kurz Rücksprache
nehmen und fragen, wie man Dateien bereitstellen darf.
Genau, ja, weil ich hatte das auch ein paar Mal bei irgendwelchen Veranstaltungen, da,
Darfst du quasi nur PowerPoint oder PDF abgeben? Oder musst du?
Und dann musst du es halt vortragen. Und kriegst vielleicht von denen auch einen Klicker als Präsenter.
Und wenn du dann irgendeine Live-Demo hast, ist es schlecht.
Genau, und wenn man sich jetzt überlegt, wie man ein Video in der PDF-Präsentation
bekommt, das geht halt relativ schwer.
Ja, genau, das ist der größte Nachteil an PDF.
Womit wir wieder beim Seitenformat wären. Also irgendwie kriegen wir da immer die Kurven.
Also nur Botschaft, Live-Demos, vorbereitet sein, dass es nicht so funktioniert,
wie es funktionieren sollte.
Und es ist begrenzt lustig für Zuhörende mitzubekommen, wie man live Troubleshooting macht.
Vor allem, wenn man nicht sofort zum Resultat kommt.
Genau. Ja, ich hatte ein paar Sachen schon gemacht. Also kommt halt schon sehr
stark drauf an, was man da genau macht.
Ich hatte halt ein paar Gips-Sachen mal gemacht, das ich dann halt auf der Kommandozahler
gemacht hab, die halt nur lokal sind, dann ist halt okay.
Und ein paar Sachen, die halt klarer werden, wenn man's zeigt,
aber wenn man's nicht zeigt, hat man dann noch irgendwelche Screenshots mit
drin oder halt ein Video.
Muss man halt drauf kommen, das so zu dann machen. Aber ja, hängt stark vom.
Einige Vorträge sind quasi nur Live-Demos, dann musst du halt erst recht vorher gucken.
Aber da sollte man sich erst recht auch über ein Fallback Gedanken machen,
wenn bestimmte Dinge nicht verfügbar sind.
Ja.
Genau.
Gut.
Vielleicht noch die wichtigste Botschaft, traut euch.
Ja.
Macht einfach. Es gibt, also gerade auf den Open-Source-Konferenzen,
auf denen wir so unterwegs sind, es werden immer neue Speaker gesucht.
Wir sind manchmal traurig, dass Vorträge von uns nicht genommen werden,
aber wir sind umso dankbarer, wenn wir mal neue Gesichter sehen.
Weil uns hat man jetzt schon zu Genüge wahrgenommen. Traut euch einfach.
Die Leute sind sehr wohlwollend. Die wollen euch nicht in der Luft zerreißen.
Die wollen was von euch lernen.
Und die Community ist einfach da, um euch auch zu folgen.
Ja, und auch noch ein weiterer Tipp. Man kann ja auch zu Meetups gehen,
wenn es irgendwelche in der Nähe gibt. Man muss mir die Leute dann aktiv ansprechen.
Und dann kann man da schon mal in kleiner Runde. Das sind ja dann teilweise
5 bis 20 Leute oder sowas.
Und nicht unbedingt super viele oder super groß. Weil für mich macht es schon
einen Unterschied, wenn ein Raum komplett voll ist, was ich vielleicht vorher
auch gar nicht erwartet habe.
Und dann irgendwie so am Überlaufen ist dann quasi. Dann bin ich dann doch eher
nervöser, als wenn es 20 Leute sitzen.
Ja. Ja, definitiv. Also die Größte der Veranstaltungen spielt auch immer eine Rolle.
Ja. Und ganz grundsätzlich finde ich halt auch, man sollte halt über Themen
sprechen, die man selbst spannend findet.
wo man eine Leidenschaft hat. Das sieht man beim Christian Stankowitsch sehr
gut mit seinen Thinkpads.
Das könnte ein total langweiliger sein, oder das Thinkpad-Vortrag könnte total
langweilig sein, weil es am Anfang nur die Historie von Thinkpads runterrattert,
aber der macht das so gut in der Form, wie er es präsentiert,
dass man da sehr gerne zuhört und dann guckt man halt nicht auf die Ohren und denkt,
wie kann ich jetzt diesen Vortrag auf anderthalbfacher Geschwindigkeit hören?
Oder halt ist am Doom-Scrollen, am Handy nebenbei oder sowas.
Ja, das macht dann auch keinen Spaß, genau.
Und ich würde auch sagen, nicht zu viel auf die Folien achten.
Also nicht zu viel Zeit damit zu verständen, sondern lieber auf die Storys.
Die Storys, die man erzählen will, die Message konzentrieren.
Weil einige haben halt auch wirklich nur weiße Slides und dann halt ein paar
Texte und ein paar Bilder drauf und fertig.
Und dann ist aber der Vortrag trotzdem sehr gut. Oder vielleicht deswegen.
Oder vielleicht deswegen, ja. Und wenn ihr es richtig gut machen wollt,
dann macht nicht das, was wir euch gesagt haben, sondern findet euren eigenen Stil.
Was wir gesagt haben, sind nur Vorschläge. Ihr müsst selber finden,
wie ihr da gut zurechtkommt.
Ich reagiere auf Fragen im Talk. Ich komme sehr stark darauf an,
wie viele Leute sind das und wie die Fragen da reinkommen können.
Aber darauf kann man auch Bezug nehmen. Ich habe vorhin auch gesagt,
ich mache gerne Fragen, um zu gucken, was sind das für Leute,
die hier drin sitzen. und darauf passe ich dann teilweise im Talk dann on demand
dann quasi an, was ich noch erzähle.
Weil wenn ich jetzt einen Talk über Freitags-Deployments mache und alle Hände
sind hoch mit wir deployen eh am Freitags, spricht man anders drüber,
als wenn es Leute sind, die nie Freitags deployen oder die nie deployen quasi.
Und da gehen kannst du ein paar Sachen dann halt anders. Erzählst du immer noch
das Gleiche, aber halt mit einem anderen Fokus. Ihr kennt das ja. So in die Richtung.
Ich möchte Fragen auch direkt im Vortrag haben. Wichtig ist,
wenn die Vorträge aufgezeichnet werden, dass man die Fragen wiederholt,
wenn es kein Mikro gibt, was der Fragesteller benutzt.
Und wichtig ist da Zeit im Auge behalten, Fragen nicht ausrufern lassen.
Also nicht, dass man einen Dialog mit nur einer Person führt,
auch dass andere Worte mal zu Wort kommen. Das ist auch wichtig. Ja.
Ich möchte vielleicht zum Abschluss noch eine kleine Regel mitgeben,
die 10-20-30-Regel von Guy Kawasaki, der war mal, glaube ich,
irgendwo ist hier bei Apple.
Der hat gesagt, maximal 10 Folien, maximal 20 Minuten und mindestens 30 Punkt
Schriftgröße auf den Folien. Hat er vielleicht gesagt.
Du hältst nichts von Anzahl der Folien?
Nee, aber der gibt halt das Rahmenwerk insofern vor, als dass er sagt,
man muss auch was erzählen.
Ja.
Hat auch dazu, werden wir auch verlinken, hat auch dazu einen Vortrag gehalten.
Unsere Vorträge sind in der Regel eine Dreiviertelstunde, manchmal sogar anderthalb
Stunden und das heißt, das gilt nicht immer, aber das gibt eine gute Idee davon,
dass man halt nicht zu viel auf die Folien bringt.
Darum soll es ja gehen.
Ja, vor allem halt die Textgröße.
Ja, genau.
Gut.
Prima.
Dann kommen wir zu den Medientipps.
Genau, der erste Medientipp ist
ein Medientipp, den ich auch neulich im Binärgewitter-Podcast gehört habe.
Für die, die es da schon gehört haben, die können das jetzt streichen,
die müssen jetzt zu Anfang Kapitel weiterspringen.
Und zwar geht es um die Webseite endoflife.date.
Dort werden halt die Support-Zeiträume für gängige Produkte gezeigt und die
fassen halt die Produkte so zusammen in Tabellen zusammen, dass man weiß,
wie lange das Produkt generell unterstützt wird, wie lange es mit Extended Support
unterstützt wird und ab wann es nicht mehr unterstützt wird.
und man kann halt die verschiedenen Versionen sehen und den Unterstützungsstatus
feststellen von den Produkten.
Ich benutze das gerne, weil ich zum Beispiel nie weiß, wann die Long-Term-Support-Releases
von irgendwelchen Enterprise-Distributionen zu Ende sind, um das herauszufinden
oder wie lange Python oder PHP unterstützt wird in bestimmten Versionen.
Das findet man alles auf der Seite.
Da sind sowohl Closed-Source-Software da wie auch Open-Source-Software. Mhm.
Ja, das ist eine gute Übersicht, finde ich auch.
Ja, einfach reingucken, lohnt sich.
Ja. Gut, kommen wir zum nächsten Medientipp.
Und zwar ist das ein Vortrag und da habe ich noch ein paar Bezüge zu unserem Hauptthema.
Das ist ein Vortrag von Philipp Klöckner, das ist einer der beiden,
der auch den Doppelgänger-Podcast macht.
Und der Titel ist Beyond the AI-Hype, wo wir wirklich stehen und was uns erwartet.
für die Leute, die ihn nicht kennen, ich würde ihn bezeichnen,
ein linksgrün-liberaler Venture-Capital-Mensch.
Oh, viele Fehler in einem Satz.
Ja, weil normalerweise denkst du, weil viele Venture-Capital-Leute sind ja sehr
rechts, sehr libertär und sehr auf sein eigenes Geld und sonst was betrachtet.
Das ist das Gegenteil davon.
Der ist sehr linksgrün dann halt, aber realistisch dann halt auch.
Und auch was halt so, ja, linksgrün halt.
Und deswegen finde ich den auch irgendwie super, weil er dann doch eher ähnliche
Ansichten hat, aber jetzt halt nicht ein Kommunist so gesehen ist,
aber halt trotzdem halt in dieser Bubble halt unterwegs ist.
Und na ja, worum geht es in diesem Vortrag?
Der erzählt halt über alles, was so diese AI-Bubble angeht.
und dadurch, dass halt dieser Venture-Capital-Mensch ist oder halt Investor halt ist,
guckt er halt auch stärker drauf an, was heißt die Firmenbewertungen von sowas
wie OpenAI, Anthropic, XAI, was ja wie das zu SpaceX gehört und sonst was,
und setzt die Zahlen, die genannt werden, weil man hört ja manchmal so,
ah ja, hier, Anthropic bringt jetzt eine Milliarde nur an den einen,
an die eine Firma pro Woche oder pro Monat oder sowas und man muss das dann
auch alles in Relation setzen, wie viele Leute gibt es überhaupt,
die Geld dafür zahlen, für AI-Sachen, wie viele sind das for free,
wie viele kannst du theoretisch erreichen,
weil ChatGPT zum Beispiel nutzt halt sehr, hat halt sehr, sehr viele Free-User,
die nutzen halt hier und da ChatGPT und das ist halt für die halt schon teuer,
das Freemio-Modell und die, die dann dafür zahlen, ist deutlich schlechter,
das ist bei Anthropic zum Beispiel halt deutlich höher,
weil die Leute, die es kennen,
weil ChatGPT, wenn du auf die Straße gehst und Leuten nach ChatGPT fragst,
kennt jeder, wenn du den nach Cloud fragst oder ein Topic fragst,
kennen das jetzt random Leute, die jetzt nicht in der IT-Bubble sind, auch eher weniger.
Das ist richtig, ja.
Und das halt dann auch in Relation zu setzen, wie das mit dem Geld und den Umsätzen,
die teilweise öffentlich sind, teilweise nicht, in Zusammenhang stehen,
weil dann kriegst du dann erst so ein Gefühl für diese ganzen Milliarden,
an Geldern, die sie eingesammelt haben und noch weiterhin einsammeln wollen,
wo dann halt merkst du, okay, das ist mehr Geld als die Jahre davor durch irgendwelchen
Börsengängen halt von etlichen Firmen eingesammelt worden sind.
Und das ist dann ja, dann hörst du sowas und denkst dann, ja, okay, ist dann halt so.
Aber dann denkst du also, naja, wenn jemand investiert, größerer Investor jetzt,
dann wollen die ja auch einen Upside dafür haben.
und dafür musst du ja auch mal das Business weiter steigern und darauf geht
dann halt auch schon so ein, wie viel die dann überhaupt einnehmen müssten,
diese ganzen Firmen damit sich dieser Venture Capital Case überhaupt aufgeht
und ist das Ganze überhaupt realistisch,
und da merkt man dann auch erstmal so, das kann eigentlich gar nicht so weiterlaufen.
So richtig. Aber das ist nicht ganz so einfach, weil es sehr stark auf die einzelnen
Punkte halt eingeht und da viele Daten, die auch alle verlinkt sind und alles.
Und das ist auch ein Vortrag, den man eher in einfacher oder in 0,75-facher
Geschwindigkeit schauen sollte, weil der halt relativ schnell redet,
aber man kann sehr gut, trotzdem sehr gut, oder ich konnte zumindest sehr gut folgen.
und das bringt nochmal eigene Ansichten rein, die nicht gehypt sind,
aber halt trotzdem da nochmal tiefer reingucken.
Und was ich dann auch nochmal schön fand, ist, gerade viele Leute,
vor allem bei so Venture-Captual-Sachen, der Vortrag war von der OMR und viele
sagen, trauen sich ja dann auch gerade in dieser Bubble sich nicht politisch zu äußern.
Und der beendete den Talk mit, ja, ich habe jetzt mal, das AfD-Wahlprogramm
in die fünf verschiedenen LLMs geworfen.
Also ChatGPT, Entropic und sonst was.
Und XAI, also Grock von Elon Musk und sonst was.
Und hat dann gesagt, was das für die Wirtschaft hält, weil das Zielpublikum
war halt Wirtschaftsleute.
Das ist halt diese OMR-Konferenz halt.
Und dann kamen dann halt alle sagen, das wird eigentlich nur beschissener.
Aber kaum jemand traut sich ja da was zu sagen, so von diesen Großfirmen.
Oder sagen dann, ja, man muss ja denen auch zuhören und sonst was.
Was dann halt auch Käse ist.
Total Käse, ja.
Und der stellt sich halt da hin und sagt das dann halt und kriegt dafür halt
auch Applaus, was man halt dann auch sagen muss, dass es dann auch Hoffnung
gibt für auch bei solchen Veranstaltungen, wo du halt ein typisches FDP-Klientel erwartest.
Ja.
Wunderbar, glaube ich, muss ich mir angucken.
Ja, lohnt sich auf jeden Fall. Der hat 200.000 Views oder sowas,
aber hat mehr verdient, finde ich.
Cool.
Genau, soviel dazu.
Ja, hier habe ich meinen ersten Tooltip und zwar ist das die Software Image, geschrieben in mich.
Das gute Storytelling klingt natürlich damit an, dass ich sagen muss,
dass ich mit dem automatischen Upload von Next lautlich zufrieden war.
Meine Frau hat eine Rundeschule, macht dementsprechend auch viele Fotos und
auch Videos und auch um sie via Web und auch im Online-Training weiterzuverwenden,
und ich habe automatisch einen Upload der Bilder durch Nextcloud eingestellt
und habe dann manuell nochmal nachsynchronisiert und habe gesehen,
dass ein nicht kleiner Prozentsatz, ich glaube so 5% oder 10% der Bilder nicht
synchronisiert wurden, nicht automatisch.
Da das für mich das Backup für die Fotos von Silvia war, war das kein haltbares,
kein haltbarer Zustand und ich habe schon sehr viel von Image gehört und wollte
das einfach mal ausprobieren ich muss gestehen, ich bin begeistert,
Was ist Image? Image ist eine kostenlose, quelloffene Software für Foto- und
Bilderverwaltung, Foto- und Videoverwaltung.
Also läuft bei mir auf meinem Server, den ich gemietet habe.
Ich habe irgendwo gelesen, dass es die bekannteste Alternative zu Google Fotos
für Selbsthosting ist. Das kann ich jetzt nicht sagen.
Und es wird aktiv weiterentwickelt. Es gibt regelmäßig Versionen und steht kurz
vor Version 3.0. Bin gespannt, was danach kommt.
alle Daten laufen lokal auch alle AI-Geschichten die da drin sind laufen lokal
also man wird nicht an eine übergeordnete AI weitergeleitet,
das automatische Backup vom Smartphone funktioniert es gibt eine Timeline-Ansicht
es gibt Gesichtserkennung, was ich ganz spannend finde da kann man halt sagen
ich will Fotos haben, wo diese und jene Person drauf sind, man kann,
semantische Suchen machen, man kann sagen, ich will ein Bild haben wo ein Hund
am Strand ist zum Beispiel. Davon haben wir auch noch welche.
Es macht Geocoding anhand der EXIF-Daten in den Daten. Also man kann sich auch
Karten anzeigen lassen.
Das macht Erinnerungen, also ähnlich wie Google Fotos. Das hast du vor fünf Jahren fotografiert.
Das finde ich eigentlich praktisch.
Finde ich auch ganz nett, um so Erinnerungen zu haben. Man kann Alben teilen.
Also Seve hat ihr Album mit mir geteilt und ich habe mein Album mit ihr geteilt,
dass sie darauf Zugriff hat.
Und es kann tatsächlich auch über die Webseite Videos anzeigen lassen.
Also man kann sie über die Webseite benutzen und es gibt halt eine App für die Smartphones.
Ich bin ziemlich begeistert. Es funktioniert einfach gut.
Und die KI-Features, die drin sind, die benutze ich wenig, aber wenn ich sie
benutze, dann funktionieren sie auch und funktionieren so, wie ich es mir vorstelle.
Also gerade die semantische Suche ist total super.
Das läuft via Docker Compose, beziehungsweise bei mir via Podman Compose und Und ja, macht Spaß.
Mhm, musste ich, glaube ich, ich habe es ja auch mal versucht zu installieren
in meinen Kubernetes-Cluster und da hatte ich dann Probleme gehabt,
das Postgres mit meiner bestehenden Postgres-Instanz zum Laufen zu bekommen,
weil da halt auch ein Plugin drin ist mit irgendwelchen Vektorsachen.
Aber ich glaube, ich muss das einfach mal installieren mit dem,
was die da verlinken und nutzen.
Kann ja auch separate, da hat man ja Kubernetes-Cluster, damit man die übrigens trennen kann.
Ja, wobei der innere System-Admin natürlich sagt, wenn ich schon eine Datenbank
habe, warum soll ich die nicht mitnutzen können?
Also da kann ich, da kann ich, an der Stelle kann ich dich schon verstehen.
Ja, weil es Backup-technisch einfacher macht, wenn man dann ein Setup hat,
wo du dann einen Backup-Reister und du weißt, wie es funktioniert.
Genau. Ja.
Also ich kann es nur empfehlen, es funktioniert gut, es funktioniert schnell
und es ist relativ schnell und einfach eingerichtet.
Und du hast das ja auch jetzt schon eine Weile im Einsatz, oder?
Ja, ja.
Halbes Jahr oder so?
Also größten Ordnung halbes Jahr. Ich könnte es jetzt nicht an einem festen Datum festmachen.
Ja.
Du hast vor sieben Monaten kommentiert, installiert, ist gut.
Ja, wir sind bei einem halben Jahr gar nicht so schlecht gewesen.
Ja, gut. Kommen wir kurz vorm Ende mit einem weiteren Tooltip.
Und zwar hatten wir vorhin ja noch, oder hattest du ja schon geforeshadowed,
dass man ja aus Commit-Messages ja auch Change-Logs generieren kann.
Und dazu gibt es ein Tool, was ich noch nicht so wirklich kannte,
namens GitCliff und GitCliff ist, glaube ich, in Rost geschrieben und das nutzt
dann halt oder das kann man nutzen, um Changelogs zu generieren auf Basis der Commit-Messages.
Man kann ja auch conventional Commits machen, sodass du dann halt reinschreibst
Feature, Fix und sonst was,
und dann halt diesen Commit-Schema folgst und GitCliff ist ein relativ einfaches
Tool, ein Command-Line-Tool, um das dann halt eben als ein Changelog zu generieren,
sodass man das dann halt im Repo halt mit committen kann.
Es gibt ein paar andere Tools, die in die ähnliche Richtung gehen,
teilweise mehr machen, also Semantic Release gibt's ja zum Beispiel auch noch,
um Semantic Versioning umzusetzen und das kann, glaube ich, auch einen Release,
das macht dann halt nicht nur einen Change Log, sondern halt auch,
den Release Prozess mit Tags setzen und so weiteren Kram und Versionsnummern
irgendwie hochziehen, das macht GitCliff jetzt nicht, das rein zum,
wenn ich das soweit geblickt hab, rein zum Conventional Commits in Changelog zu generieren. Genau.
Fertig.
Ja, Abschluss. Was wir gerade vergessen haben, ganz zu Beginn,
ist euch zu sagen, wie unsere GitLab Instance, jetzt geht's los,
wie unsere Matrix Instance heißt.
Also wir sind jetzt über adddirk und add2gwin at www.dirk.net via Matrix erreichbar.
Also unter dem gleichen Domain-Namen wie auch E-Mail und der Podcast laufen.
Genau. Und in dem Sinne, schönen Juni.
Ja, schönen Rest-Juni und Wir.
Wissen ja nicht, wenn die Leute das hören. Nächstes Jahr im Juni sein.
Genau, Kommentare gerne über die üblichen Kanäle, es stehen alle auf der Webseite
und wenn ihr euch mit anderen Gleichgesinnten austauschen wollt,
kommt gerne in die Matrix-Gruppe.
Komm in die Gruppe.
Genau, kommt in die Sekte.
In dem Sinne.
Danke bis hierhin und tschüss.
Tschüss.
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