TILpod

Dirk Deimeke & Sujeevan Vijayakumaran

TIL072 - Mit anstrengenden Leuten bei der Arbeit umgehen (mit und ohne AI)

01.10.2026 91 min

Zusammenfassung & Show Notes

Dirk und Sujeevan reden unter anderem über ihre eigenen Erfahrungen von Vibe Coding und wie mit anstrengenden Leuten bei der Arbeit umgehen.

Vorgeplänkel:
TIL-Shorty: Dunbar's Number
TIL-Shorty: Eigene Erfahrungen beim Vibe Coding
TIL-Shorty: openDesk Shorties
Thema: Mit anstrengenden Leuten bei der Arbeit umgehen
  • keine weiteren Links
Medientipp: Fish Food for Thought
Medientipp: Astra for Coding: Why Are We Doing This Again?
Tooltipp: yazi
  • yazi (Projektseite)
Tooltipp: sofka

Transkript

Sujeevan
00:00:00
Hallo und willkommen zu Episode 72 von Tilpott. Hallo Dirk.
Dirk
00:00:05
Hallo zu Steven. Grüße nach Bayern. Du bist ja quasi in die Nähe gezogen.
Sujeevan
00:00:10
Genau, in der Nähe, aber trotzdem bei Dirk. Genau, ich bin umgezogen. Ich wohne jetzt, oder wir nehmen jetzt die erste Folge aus meinem neuen Wohnort und jetzt gerade aber auch Büro auf, So, wohne ich jetzt in Garmisch-Partenkirchen. Wir haben den 14. September um 19.14. 2026.
Dirk
00:00:34
Müsst du das Jahr raten?
Sujeevan
00:00:37
Ich muss dann den Kommentar denken, den wir vor ein paar Wochen bekommen haben von der Martin über Matrix. Er hat nämlich, warum auch immer, jede Folge gehört, aber einige Jahre später. Und dann hat er sich immer gewundert, wenn wir dann von einem bestimmten Datum gesprochen haben, wusste er nicht mehr ganz genau, in welchem Jahr das war, wer das halt über die Playlist hört. Deswegen 2026, ganz explizit.
Dirk
00:01:00
Vor allem, wenn man es noch Jahrzehnte nach uns hören wird, das ist, glaube ich, ganz wichtig, dass wir das Jahr auch nennen, genau.
Sujeevan
00:01:07
Genau, das war auch schon das erste Feedback, die wir bekommen haben. Und wir hatten ja auch, ich weiß gar nicht mehr, ob du das warst oder ich das, oder wir, das waren halt letztendlich, weil wir die Frage gestellt haben, sind wir Influencer?
Dirk
00:01:23
Ja, und wir haben die Antwort bekommen, ja, wir sind Influencer. Insbesondere hat jemand die Lektüre meines Blogs dazu bewegt, in die IT zu wechseln oder mit einem IT-Beruf anzufangen. Das hat mich hart getroffen, also im positiven Sinne hart getroffen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so einen Einfluss habe an der Stelle.
Sujeevan
00:01:42
Ja, wo man auch dazu sagen muss, weil die Diskussion über, was ist eigentlich ein Influencer kam, die Tage auch schon wieder. In dem Fall ist das ja der positiv besetzte Begriff Influencer. Weil letztendlich, ich glaube, jeder, der einen Blog hat, oder einen Podcast macht, oder so ähnlich, ist in irgendeiner Art und Weise Influencer. Das sind aber nicht unbedingt die Leute, die ständig was verkaufen wollen mit deinen Affiliate-Links, die man so hat.
Dirk
00:02:08
Genau, mit Influencer verbinde ich genau solche Leute, die irgendwie via Instagram oder YouTube-Videos machen, mit irgendwelchen zweifelhaften Inhalten. Und wir beeinflussen mit dem, was wir tun ja schon andere Leute und dass es so einen konkreten Einfluss hat, das habe ich nicht erwartet.
Sujeevan
00:02:24
Ja, ich meine, so gesehen hast du mich ja auch beeinflusst, was meine Bücher und sowas angeht, was dann auch eine gewisse Richtung in meiner Karriere vorgegeben hat. Ich habe mal kurz.
Dirk
00:02:32
Ich habe ein Monster erschaffen.
Sujeevan
00:02:36
Und wie hat es angefangen, als ich dich gesiezt habe?
Dirk
00:02:38
Ich glaube, es soll mir jetzt auch gehen. Jetzt habe ich meine Frau auch noch Influenz, dass sie einen Vortrag gehalten hat.
Sujeevan
00:02:43
Hast du aber lange gebraucht dafür.
Dirk
00:02:45
Ja, sie hat auch lange gebraucht, um sich damit bereit zu erklären. Ich glaube, sie musste erst 50 werden, bevor das losgehen kann. Genau. Ja, und dann hatten wir noch eine größere Diskussion über, ich sage ja immer Arbeitgeberin, warum ich Arbeitgeberin sage und warum nicht Arbeitgeber. Und da haben wir halt gemerkt, dass es regionalen Unterschiede gibt. In der Schweiz sagt man häufiger Arbeitgeberin, als dass man Arbeitgeber sagt. Und die Person, mit der ich diskutiert hatte, hat gesagt, das wird ihr nicht reichen als Grund. Und dann sage ich so, ja, warum benutzt du Arbeitgeber? Ja, weil wir das immer so machen. Da habe ich dann auch gesagt, das reicht mir dann auch nicht als Erklärung. Aber wir haben den Talk schon häufiger verlinkt, dass Sprache halt das Denken verändert und wenn man eine weibliche Form verwendet, dann geht man mehr so in Richtung Fürsorge und Kümmerer, als wenn man den männlichen Begriff nennt, dann geht man real in Richtung Stärke und Durchsetzungskraft. Von daher finde ich Arbeitgeberinnen als Zielbild sogar gar nicht so schlecht.
Sujeevan
00:03:46
Ja, ich glaube, ich habe jetzt nicht nachgeschaut, aber ich meine, in dem Arbeitsvertrag, den ich meinen Mitarbeiter gegeben habe, steht auch Arbeitgeberin drin.
Dirk
00:03:56
Aber auch, nur, weil ich irgendeine Vorlage genommen habe, dann habe ich es auch so gelassen. Eine Schweizer Vorträge. Also laut Duden, das habe ich natürlich auch nachgeschaut, geht beides. Das ist beides durchaus gebräuchlich. Und von daher kann das, glaube ich, jeder so halten, wie er mag. Also je nachdem, welche Facetten er gerne oder sie gerne vorstellen möchte oder nach vorne stellen möchte. Genau. Ansonsten geht bei uns im Matrix-Channel schon richtig was ab. Also wenn man dann mal einen halben Tag nicht guckt und auf einmal 80 Nachrichten vor sich hat, das ist schon mein lieber Herr Gesangsverein. Da müssen wir, glaube ich, mal ran. Das müssen wir mal zensieren, dass man maximal zehn Nachrichten pro Tag schicken darf oder so. Nein, gar nicht wahr. Natürlich nicht. Ich finde das ja gut, dass da so diskutiert wird und dass es einen relativ offenen Austausch da gibt.
Sujeevan
00:04:50
Gut, kommen wir zu den ersten Schottis. Was hast du mitgebracht?
Dirk
00:04:55
Wir haben letzte Woche mal kurz darüber gesprochen, über Dunbar-Numbers gesprochen, die du nicht kanntest. Und das ist ein sehr umstrittenes Konzept und tatsächlich sind die Zahlen eigentlich falsch. Das haben Studien erwiesen, aber als Größenordnung geben die doch schon was her. Und Dunbar benutzt Nummern, die immer um Faktor 3 voneinander unterschiedlich sind. Also er sagte 15, 50, 150, 500, 1500 zum Beispiel, das sind dann mal Zahlen. Und die Anzahl 5 steht für den Leutekreis, den man um sich hat, der der engste Kreis ist, wo das engste Vertrauen ist. Also das sind so klassische Freunde, meistens nicht mehr als 5. 15 sind so, also genannt, ich habe es glaube ich im Wikipedia-Archikel oder irgendwo gelesen, nennt man Sympathiegruppe, das sind enge Freunde und Familie. und wo man merken würde, wenn da jemand nicht mehr da wäre, dass das ist, dass einem was fehlt. 50 ist eine Gruppe oder eine Band, also das ist so der erweiterte Freundeskreis oder vielleicht auch eine Abteilung. Also man kann auch sagen, 5 ist so vielleicht so eine Arbeitsgruppe, 15 ist ein Team, 50 ist eine Abteilung, wenn man das so machen möchte. Also 50 ist die erweiterte Freundeskreis, mit dem man zum Beispiel feiern würde oder auf gemeinsamen Party. Feiern würde. Und ich habe eben gefunden, das entspricht der Größe nomadischer Jagdgruppen. Also wenn die unterwegs sind und jagen, sind das meist um die 50. 150 ist dann die nächste Größenordnung. Das sind Menschen, mit denen man eine persönliche Beziehung überhaupt hat. Also das sind nicht mehr als 150, wo man dann auch mal Kontakt hat, wo man Namen kennt und wo man auch Inhalte der Personen kennt. Also wo sie herkommen, was sie tun. Und das ist das. Ja, nächste größte Größe ist 500, wo man Gesichter mit Namen kennt und keine echte Beziehung hat. Und 1500 sind dann noch weitere, wo man nur die Gesichter kennt ohne Namen. Und das ist so die Obergrenze dessen, was wir überhaupt verwalten können. Wenn ich jetzt sehe, dass, meine Kontakte in LinkedIn über 1800 sind, das kann man sich vorstellen. Also ich habe zu 90 Prozent nur Leute hinzugefügt, die ich persönlich schon mal gesehen habe. mit denen ich schon mal tatsächlich was gemeinsam hatte. Aber da sind natürlich auch viele Rekruter dabei, mit denen ich noch nie was zu tun hatte, die dann nach dem ersten Kontakt direkt abgebrochen haben. Das bringt mich zu dem Problem, das ich schon öfter habe, wenn man große Sammlungen an Daten hat, Bookmarks, Kontakte oder so, dann müsste man eigentlich in regelmäßigen Abständen mal da durchgehen und das ausmisten. Die Idee von Dumb and Numbers ist, sich darüber klar zu werden, dass bestimmte Gruppengrößen nur bestimmte Arten. Von Netzwerken ermöglichen. Also man kann nur eng befreundet sein mit wenigen Leuten, man kann mit mehr Leuten direkten Kontakt halten, aber die Qualität der Beziehung nimmt halt in der Größe der Gruppe ab. Was ja eigentlich auch ganz logisch ist. Und ich habe mehrfach gelesen, dass die Werte einfach nicht verifizierbar sind und dass die Streubreite zum Teil relativ groß ist. Und diese Damba-Zahl 150, da gehen Studien davon aus, dass es sogar 100 bis 250 sein könnten. Also es gibt eine relativ große Abweichung davon. Aber so als Größenordnung, wie die einzelnen Gruppen voneinander abhängen, ist das, glaube ich, ganz gut.
Sujeevan
00:08:21
Ja, genau. Ja, ich glaube, und die Gruppen verändern sich ja auch über die Jahre über wieder, weil die Leute, die fünf Leute quasi, mit denen ich heute eng bin, waren noch andere als von vor fünf Jahren oder so.
Dirk
00:08:35
Wobei sich gerade im engsten Kreis relativ wenig tut.
Sujeevan
00:08:39
Ja.
Dirk
00:08:40
Also das ist die Gruppe, die am wenigsten Wechsel hat.
Sujeevan
00:08:47
Ja, genau, tendenziell schon, genau. Also jetzt für mich persönlich, mindestens eine Person, das war vor fünf Jahren noch gar nicht auf dem Schirm bei mir jetzt. Und jetzt halt schon. Im Sinne von täglicher Kontakt, das meine ich dann halt so.
Dirk
00:08:59
Ja gut, klar, dass es sich ändert, aber wenn man einmal Freunde gefunden hat, dann sind die in der Regel relativ stabil. Es sei denn, es kommt zum Bruch, dann sind sie halt komplett raus. Dann ändert sich die Gruppe halt auch wieder, klar.
Sujeevan
00:09:12
Ja, ich meine, es muss ja gar nicht so nach einem Bruch sein. Das reicht ja schon, wenn man nicht mehr so viel... miteinander pickt oder Kontakt halt, weil man sich so ein bisschen auseinanderlebt.
Dirk
00:09:24
Auseinanderleben ist natürlich auch ein Punkt, klar. Das sind natürlich Faktoren.
Sujeevan
00:09:27
Aber das ändert sich natürlich immer wieder.
Dirk
00:09:30
Gerade in der heutigen Zeit ist Kontakt halten aber gar nicht so schwer mehr. Also ich telefoniere monatlich mit meinem Bruder mit dem Videotelefonat, also da halte ich auch Kontakt. Also in der heutigen Zeit keinen Kontakt zu halten, ist eher die Frage, ob man Internet hat oder nicht, glaube ich.
Sujeevan
00:09:44
Genau, nee, das ist dann schon Wollen und sowas.
Dirk
00:09:48
Und wenn man sich nach Jahren wieder trifft und der eine sagt, du hast dich ja nicht gemeldet, kann man auch mal zurück sagen, ja, du hast dich ja auch nicht gemeldet. Dann war es uns beiden wohl nicht so wichtig, genau.
Sujeevan
00:09:58
Ja, ich habe einen Kollegen, mit dem bin ich zur Schule gegangen, also haben zusammen Abitur gemacht. Mit dem rede ich so zweimal im Jahr. Und meistens ist das rund um Weihnachten, weil er da A Geburtstag hat und B, weil er dann zu Hause bei der Eltern ist. und dann treffen wir uns, gehen zwei, drei Stunden spazieren und dann hören wir voneinander für ein halbes Jahr oder so nicht mehr. Dann spätestens zu Weihnachten wieder so, ach, bist du wieder in Town? Und dann so, jo.
Dirk
00:10:28
Ja, aber es sind ja auch gute Beziehungen in dem Moment.
Sujeevan
00:10:31
Genau.
Dirk
00:10:31
Vielleicht nicht so enge, wahnsinnig enge, aber gute Beziehungen.
Sujeevan
00:10:33
Ja. Genau. Wie kamen wir eigentlich da drauf?
Dirk
00:10:40
Wir haben uns irgendwie über Gruppen, Größen generell unterhalten und dass man nur zu einer begrenzten Anzahl an Leuten eine enge Beziehung hat. Und dann habe ich den Begriff Dumbba Numbers in den Raum geworfen und du sagst, so deine Art ist, was erzählt der alte Mann da? Und nee, kenne ich nicht. Dann kann ich es dir gerne mal in der Podcast-Folge erklären. Also wir haben letzte Woche Freitag darüber gesprochen. Wir nehmen am Montag auf.
Sujeevan
00:11:08
Genau, es lagen ganz viele Tage dazwischen. Ja, tatsächlich ging es ja auch darum, dass wir darüber unterhalten haben, wenn ich mit meiner Firma weiter wachse, was stelle ich mir genau vor? Und ich denke mir dann, so eine Gruppe von fünf Leuten ist, glaube ich, ganz gut, weil es nicht zu viele sind, nicht zu wenig. Man kennt auch alle sehr gut, jetzt auf fachlicher und persönlicher Ebene dann halt. Und bei 15 wiederum zum Beispiel ist es schon wieder schwierig, alle zu überblicken. Also für mich persönlich als Chef quasi, ohne dann noch irgendwie Managementstrukturen zu haben. Keine Ahnung, ob was es dann wirklich hingeht, aber das war so der Ausgangspunkt. Korrekt, ja. Du hattest ja jetzt das erklärt, mehr aus dem sozialen Aspekt, dann zwischenmenschlichen Aspekt. Und ich hatte da halt, oder als wir da drauf kamen, haben wir halt über den Business-Aspekt effektiv gesprochen.
Dirk
00:11:58
Ja, und ich war dann eher in Richtung 15 unterwegs als Teamgröße quasi und du warst eher in Richtung 5 unterwegs. Ja, genau.
Sujeevan
00:12:05
Plus, minus natürlich bei allen Zahlen.
Dirk
00:12:08
Immer plus, minus, genau. Deswegen habe ich gerade noch dazu gesagt, dass eben 15 typische Teamgröße ist und 50 typische Abteilungsgröße und 150 vielleicht Business Unit.
Sujeevan
00:12:18
Ja.
Dirk
00:12:18
Genau.
Sujeevan
00:12:19
Ja.
Dirk
00:12:20
Genau.
Sujeevan
00:12:21
Gut.
Dirk
00:12:22
Prima.
Sujeevan
00:12:23
Kommen wir zu, mein Name ist Shorty. Wir müssen mal wieder über AI sprechen.
Dirk
00:12:28
Ein Longy, nicht ein Shorty.
Sujeevan
00:12:31
Ja, im Gegensatz habe ich was zu erzählen in einem Podcast. Unglaublich, oder?
Dirk
00:12:35
Unfassbar, unfassbar. Als ob das gewolltet ist.
Sujeevan
00:12:38
Ja. Genau, wir haben ja immer mal wieder über Vibecoding und AI und sonst was gesprochen und, ich glaube, wir beide sind ja auch nicht so die Leute, die sagen, oh, AI ist das Beste, was es gibt, bist du seit gestippten Brot, aber jetzt auch nicht, dass es total sinnlos ist. Wir bewegen uns da ja irgendwo in der Mitte und wir wissen beide zumindest ja auch, dass es ethisch fragwürdig ist auf Kategorien. Ethisch? Ja, irgendwie so.
Dirk
00:13:05
Oder moralisch, ja, wie die Daten zusammengekommen sind.
Sujeevan
00:13:08
Genau, wie das so zusammengekommen sind oder auch wie es dann umgesetzt wird, ausgeführt wird, ohne Bedenken und so weiter. Darüber wollte ich jetzt nicht sprechen im Konkreten. Also die sind uns natürlich bewusst, aber, genau. Ich wollte aber mal erzählen, so für meine eigenen Erfahrungen vom Vibe-Coding. Also A, was meine Problemstellung ist, was meine Erfahrung damit ist. wie ich genau arbeite und was ich daraus so mitgenommen habe, nachdem ich das jetzt so ein bisschen in den letzten Wochen ein bisschen intensiver genutzt habe. Man muss hier schon unterscheiden, wie bei vielen Sachen, auf verschiedene Faktoren, die da reinspielen. Und ich hatte natürlich auch immer verschiedene Aufgaben, wo ich dann mal was genutzt und ausprobiert habe. Und je nachdem, was es ist, funktioniert das hervorragend. Bei anderen Sachen ist es dann natürlich so, okay, das hätte ich jetzt lieber selbst machen sollen. es gibt halt sehr, sehr viele Faktoren, die dann noch im Nachgang noch reinspielen, die jetzt wahrscheinlich schwierig werden, da zu erwähnen aber wir können es zumindest versuchen, und zwar effektiv habe ich zwei Problemstellungen, sagen wir es mal das einmal sind dann so, okay, hier und da brauchst du ein paar kleine Skripte, Bash-Skripte Pyce-Skripte und so weiter die ich sonst halt per Hand geschrieben habe die dann halt ein paar Stunden dauern, wenn du dann noch ein paar, Fehler abfangen willst und so weiter. Die lasse ich meistens jetzt per Cloud-Code im Konkreten dann halt generieren, und das sei es halt Bash oder Shell oder Python und, gucke dann schon, dass ich es irgendwie nachvollziehen kann und das nimmt mir schon einige Stunden Arbeit dann halt weg weil letztendlich sind die meisten Skripte dann doch, nach Schema F mehr oder weniger und mit solchen Skripten meine ich kopiere mir die Daten von hier und, Hol mir die Daten aus irgendeiner CSV oder JSON raus und iterier da drüber und, mach daraus eine hübsche Tabelle in einem PDF-File oder so.
Dirk
00:15:08
Freisarbeit.
Sujeevan
00:15:09
Genau. Was du dir halt skripten kannst, was jetzt halt innerhalb von, das Skript selbst in wenigen Minuten dann halt auch geht und dann guckst du halt nur noch, dass du dann das Output hast, den du brauchst und dann passt das irgendwie, das ist auch weniger kritisch. Im Sinne von, ja, es gibt ganz viele Stellschrauben, die du beachten sollst, aber ich glaube, das ist dann relativ unkritisch für den Produktivbetrieb quasi. Was man aber dazu sagen muss, ist, ich bin kein klassischer Software-Ingenieur. Ich habe jetzt nie so in großen, komplexen Projekten gearbeitet, mit vielen Abhängigkeiten und so weiter. Also schon in solchen Projekten gearbeitet, aber nicht als Software-Entwickler oder Software-Ingenieur. Das macht schon einen Unterschied, mit was für den Blickwinkel ich da drauf gucke. Weil ich kann von vielen Sprachen so die Basics, aber nichts ordentlich, mehr oder weniger. Und mit ordentlich meine ich dann halt so, was man so und als so.
Dirk
00:16:01
Das zieht sich ja durch dein Leben, ne? Du kannst ein bisschen was, aber nichts ordentlich.
Sujeevan
00:16:06
Ja, was kannst du eigentlich?
Dirk
00:16:08
Nix.
Sujeevan
00:16:09
Welche Programmiersprache kannst du denn? Sehr gut.
Dirk
00:16:12
Shell Scripting kann ich sehr gut. Und Perl, aber das wird heute nicht mehr so gebraucht.
Sujeevan
00:16:17
Ja, aber Shell Scripting ist ja Scripting kein...
Dirk
00:16:22
Ja, deswegen sage ich auch immer, ich bin Skriptor und kein Programmierer. Ja, genau.
Sujeevan
00:16:25
Genau in solche Richtung geht es für mich halt auch. Das meiste für das Scripting, alles kein Problem. Python und Shell, aber, Darüber hinaus, dass es dann auch richtig wartbar ist, habe ich jetzt keine praktischen Erfahrungen mit. Ich habe mal selbst was gebaut.
Dirk
00:16:40
Ja, also ich kann auch Skripte in Python schreiben, aber echte Programme eher nicht. Richtig. Ich würde da vielleicht auch, das ist natürlich Blödsinn, weil auch ein Skriptenprogramm ist, aber ich würde da für mich selbst eine Grenze ziehen. Also wenn es einen bestimmten Komplexitätslevel übersteigt, bin ich sicherlich der Falsche. Ja, genau.
Sujeevan
00:16:57
Du würdest dich genauso wenig wie ich mich auf eine Python-Developer-Stelle bewerben.
Dirk
00:17:03
Nee, definitiv nicht, ja.
Sujeevan
00:17:05
Genau. Das meine ich dann, wenn dann maximal auf einer Junior-Stelle oder so weiter.
Dirk
00:17:10
Selbst da bin ich mir nicht sicher.
Sujeevan
00:17:12
Genau. Mir geht es jetzt nur um Fachliche, nicht um man es will oder nicht, sondern nur um, wo man fachlich reingehört.
Dirk
00:17:17
Schon verstanden. Ich weiß aber nicht, ob ich wirklich den Junior-Level erreichen würde in der Programmierung. Deswegen habe ich da die Grenze bezogen. Aber ja.
Sujeevan
00:17:24
Genau. Und ich habe jetzt mal ein, ich sage mal in Anführungsstrichen, größeres Projekt, was für meine Verhältnisse ein größeres Projekt ist, was aber auch letztendlich sehr, sehr viele Daten, verarbeitet. Also letztendlich verarbeitet ja sehr viele verschiedene Daten. Also Daten halt sammeln, in dem Fall von dem GitLab, ganz viele Daten sammeln. Da einmal, für die Daten scrapen, dann nochmal parsen, um zu gucken, welche Daten sind davon relevant und dann Report ziehen, damit ich einen Überblick habe über die Instanz, um dann da Auswertungen führen zu können.
Dirk
00:18:01
Also mit Scrapen meinen wir auslesen, also größere Downloads von Daten.
Sujeevan
00:18:06
Genau. Größer halt auch in Anführungsstrichen. Das hängt natürlich stark von ab, wie die Instanz geworden ist. Also ich meine, ich kann auch erzählen, worum es konkret geht. Im Konkreten geht es darum, dass ich halt einen Security Audit von, einem GitLab mache im Sinne von ah, was ist da drin und drauf im Sinne von, okay, sind irgendwelche Innenprogrammen teilweise auch irgendwie GitLab CI YAML-Files, die, irgendwelche Fremddaten oder Curl Bash in Pipeline-Code drin haben oder veraltete Docker-Files, aber halt auch so Sachen wie, wer darf wo, wie, irgendwo hin pushen und merchen und Force pushen und sind Security-Policies eingerichtet. Können Leute Schindluder betreiben, sind Passwörter in Job-Blocks drin, also Pipeline-Job-Blocks drin und so weiter. Da kann man halt sehr, sehr viel, und Variablen halt, da sind Sequels drin, die nicht gemaskiert sind, da kann man bei vielen Instanzen sehr viel sehen. was da so kaputt ist. Was man halt einschränken müsste, überwachen sollte, müsste. Und das ist effektiv, ist das ja nichts Komplexes, so fachlich gesehen, weil ich lade halt Daten runter, ich verarbeite diese und gebe ein Report raus, die ich dann halt auch für Kunden dann noch entsprechend dann rausgebe. So, hier habe ich halt sehr, sehr viel Cloud-Code verwendet. Um die Sachen zu generieren. Und ich habe quasi dann schon geguckt und ich habe dann halt gemerkt, wie das Denken sich bei mir schon verändert. Das ist gut und schlecht. Ja, eine Sache ist dann halt so ein bisschen, das kennst du wahrscheinlich dann ja auch von anderen Tasks vielleicht dann halt auch, es ist ein ständiges Schwanken zwischen wow, Wahnsinn, was mit diesem kurzen Prompt so alles hingezaubert wurde.
Dirk
00:20:00
Mhm.
Sujeevan
00:20:02
Und gleichzeitig wiederum gibt es immer wieder Fälle, wo ich so denke, Alter, das habe ich dir schon dreimal gesagt, warum bist du so dumm?
Dirk
00:20:08
Also ich habe solche Sachen auch gemacht und ich habe auch schon sehr viel Zeug von LLMs weggeschmissen.
Sujeevan
00:20:15
Ja, genau.
Dirk
00:20:15
Da habe ich einen halben Tag rein investiert, da was Vernünftiges mit einem LLM zusammenzubauen. Und das war immer so schlecht, dass ich sagen kann, dass ich gesagt habe, ich kann es nicht brauchen, ich mache es lieber selber.
Sujeevan
00:20:25
Ja, genau. Und was ich schon gemerkt habe, ist so dieses Bootstrappen, das erste Anfang, mal einen Prototypen bauen, das geht unfassbar viel schneller. Einfach nur, um zu validieren, funktioniert das eigentlich, was du machen willst. Das hattest du ja, das hast du sonst halt ein paar Tage gebraucht oder ein paar Wochen gebraucht, bis du überhaupt mal so einen Prototypen hattest. Das geht jetzt natürlich wahnsinnig schneller. Heißt das, dass es produktiv nutzbar ist? Nein. vor allem nicht, wenn man quasi eher spärliche Programmiererfahrung hat, was Best Practices und so weiter angeht, wie es bei mir oder dir der Fall ist. Deswegen finde ich auch immer diese Diskussion von mir, jetzt kann ja jeder Softwareentwickler sein. Ja, nein. Da gehört schon mehr dazu. Und was ich aber, also unabhängig vom Code selbst, schon den Unterschied gemerkt habe, ist, ich habe ständig einen Kontext-Switch gehabt. Weil einige Sachen, die dauern dann ja auch mal 10, 20, 30 Minuten. Und in der Zeit habe ich halt was anderes gemacht. Und dann kam ich wieder zurück, um dann zu gucken, ah, das ist jetzt durchgelaufen, um dann weiterzumachen. Man merkt richtig, wie anstrengend das ist für den Kopf.
Dirk
00:21:40
Ja, es gibt mittlerweile sogar einen Begriff dafür. Der nennt sich AI-Brain-Fry, wenn man halt immer so Context-Switches hat und auch zwischen verschiedenen Agenten wechselt. Ich habe mal zwei Artikel in die Shownotes getan. Die könnt ihr aber vielleicht im Nachgang noch lesen dazu.
Sujeevan
00:21:58
Ja, und ich habe in meinem Fall ja sogar nur einen gelaufen. Also ich habe effektiv bei mir keinen Agent, sondern einen Chatbot.
Dirk
00:22:05
Ja, ich meine, du könntest ja trotzdem mehrere Tabs aufhaben. Wenn du 30 Minuten auf den einen wartest, kannst du ja im zweiten Tab noch schon was anderes machen.
Sujeevan
00:22:11
Richtig. Genau, dann wird es ja noch schlimmer. Das habe ich zum Beispiel gar nicht gemacht. Bei mir war mehr so, okay, ich gucke jetzt, was hat er denn hier produziert und gucke dann weiter Sachen halt an.
Dirk
00:22:19
Dann wären es halt keine Agenten, sondern Tabs. Aber das Resultat ist das Gleiche.
Sujeevan
00:22:23
Richtig.
Dirk
00:22:23
Du musst sehr viele Context-Switches machen.
Sujeevan
00:22:25
Ja, genau. Genau. Und wenn ich mir jetzt vorstelle, was ja auch viele sagen, na ja, im Endeffekt sind Software-Engineering später auch nur noch ein, Distributor quasi von Tasks, der dann Agents anspringt und dann überprüfst du die Sache nur noch, hat das richtig gemacht. Das sehe ich nicht. Nicht auf, vielleicht bei einzelnen Personen, meiner kleinen Gruppe, aber jetzt nicht so, dass du mit fünf Sachen gleichzeitig implementieren lässt und gleichzeitig das alles überprüfst. Was ich halt auch gemerkt habe, ist, sehr, sehr vieles sieht auf den ersten Blick richtig aus. Wenn man aber näher draufguckt, merkt man erst, wie kacke das ist.
Dirk
00:23:03
Ja.
Sujeevan
00:23:04
Und dann fängst du halt wieder an, weitere Prompts zu schreiben und dann gehst du halt weiter in diesen Rebithall, nur damit aus Scheiße weiter Scheiße wird.
Dirk
00:23:15
Ja, oder größere Scheiße.
Sujeevan
00:23:17
Oder andere Scheiße.
Dirk
00:23:18
Andere Scheiße, genau. Jetzt müssen wir den Podcast als explicit hier markieren, was auch Scheiße gesagt haben, genau.
Sujeevan
00:23:27
Und gleichzeitig habe ich dann halt auch gemerkt, naja, ich habe irgendwie schon schnell den Überblick verloren, was hat das jetzt genau, wie sieht die Projektstruktur genau aus, wo finde ich was, sodass ich voll oft auch hingegangen bin und habe dann halt Fragen gestellt, wie man was nutzt und umsetzt, wo ich was finde, das LLM gefragt, um da selbst nachzuschauen, statt halt selbst meinen Kopf zu verwenden. Dadurch verliert man halt wieder diesen Abstand zum, oder vergrößert man den Abstand zum Code. Das ist auch nicht so praktisch. Und für mich sah auch letztendlich der Workflow dann so aus, dass ich halt diesen Plan-Modus verwendet habe, also mit Slash-Plan dann halt in diesen Plan-Modus gewechselt bin, habe dann halt meinen Prompt runtergeschrieben, was meistens nur so zwei, drei Sätze waren, wenn überhaupt, eher so ein, zwei Sätze. Und dann rödelt er natürlich da erstmal lange rum und sagt dann so, ja, das und das und das und das würde ich implementieren. Und dann sehe ich dann ja schon so grob, was ich meistens auch nur überflogen habe, dann sehe ich dann ja schon grob so, okay, das passt schon irgendwie. ich lasse das jetzt mal machen, sodass man am Ende nur noch das Ergebnis testet. Dadurch, dass aber doch relativ viel bei rumkommt, Output, ich meine das nicht an Value, sondern einfach nur an Output, was auch verschiedene Funktionen sein kann, muss man eigentlich auch jede Funktion einzeln richtig überprüfen. Dadurch, dass aber so viel gleichzeitig passiert, habe ich persönlich da wieder Schwierigkeiten, da richtig tief reinzusteigen. Weil vorher hast du ja meistens, also wenn du klassisch quasi klassisch damals, Sachen implementierst, dann hast du dann ja nur diese eine Sache kurz getestet, und dann gesagt, okay, das funktioniert, ich mache jetzt weiter. Und das wird jetzt hier halt wieder schwierig, weil du halt zehn Sachen hast, dann hast du gesagt, zwei Sachen habe ich kontrolliert, der Rest passt schon. Und das sehe ich schon kritisch. Nicht nur bei mir.
Dirk
00:25:19
Ich sehe das auch kritisch, vor allem wenn mal die Preise bei den LLMs anfangen, die Kosten zu decken und ich dann tatsächlich sagen muss, ich muss einen großen Teil der, Lösung selber verbessern, weil meine Tokens am Ende sind, aber der Kunde trotzdem eine Lösung braucht. Da muss ich verstehen, was das Skript tut und ich muss es wirklich auch selber warten können. Und wenn ich das nicht selber warten kann, dann bin ich halt in den Popo gekniffen.
Sujeevan
00:25:47
Ja, das kommt auch nochmal hinzu. weil manche Sachen, da guckst du dann so mein Tokenlimit ist nicht aufgebraucht ich muss jetzt vier Stunden warten oder so.
Dirk
00:25:55
Wenn es nur vier Stunden ist, ist ja gut, aber wenn du eine Woche oder einen Monat warten musst, bis du bei deinem Monatslimit schon aufgebraucht ist dann ist das natürlich doof und wenn du dann irgendwie Dollar Münze reinschmeißen musst und merkst halt, wie schnell die Tokens aufgebraucht sind, dann ist das schon, ich hab da neulich noch was zu gelesen hat einer mal eben schnell 100 Dollar reingeschmissen und hat in einer Stunde die 100 Dollar wieder verbraucht Ja.
Sujeevan
00:26:18
Genau. Ein bisschen Slot Machine.
Dirk
00:26:20
Ja, das ist so.
Sujeevan
00:26:22
Vibes.
Dirk
00:26:25
Was ich halt sehe, um das noch zu unterstützen, ist, was ist das Alleinstellungsmerkmal? Also eine AI zu beauftragen, ein Fleißarbeitsskript zu machen, wie, sorgt mir mal eben die Daten zusammen, und zwar aus dieser Tabelle, mit dieser API, aus dem Call. Und ich stelle mir mal die Rohdaten erstmal zur Verfügung, sodass ich die Rohdaten habe. Und jetzt achte bitte darauf, du musst auf folgende Weise mit den Rohdaten umgehen. dann ist die intellektuelle Leistung sicherlich bei dir. Und du lässt im Prinzip die AI nur die Fleißarbeiten tun, also das Framework tun. Wenn du aber sagst, ich lasse die AI alles tun, dann ist die Frage für mich als Arbeitnehmer oder auch für dich als Auftragnehmer, warum sollte ich von meinem Arbeitgeber beauftragt werden, wenn das eine AI besser kann oder genauso gut kann? Also man muss irgendwie auch gucken, wo das eigene Alleinstellungsmerkmal da noch mit drin ist.
Sujeevan
00:27:20
Ja. Genau, weil da komme ich, finde ich, auch an einen der wichtigsten Punkte, fachlichen Gründen, Punkten zumindest. Ich muss, ich gucke jetzt halt viel mehr, oder ich überlege viel mehr, was ich am Produkt oder Projekt dann halt eben verbessern muss. Also Produktmanagement ist viel, viel stärker da, als dann das eigentliche Software Engineering. Im Endeffekt ist es ja auch gut, würde ich behaupten, weil im Endeffekt geht es ja, einen gewissen Mehrwert zu schaffen. Weil ansonsten ist es ja völlig egal, wie viele Lines of Code und sonst was du generiert hast oder geschrieben hast, ist dir jetzt nochmal egal, wenn da kein Mehrwertetail ist und kein Problem löst, dann bringt das alles irgendwie nichts. Und da muss kein monetärer Geld hinter sein. Das gilt ja auch für Open-Source-Projekte. Du kannst ja irgendeinen Scheiß machen, den keiner braucht, dann hast du halt Sachen gebaut, die keiner braucht.
Dirk
00:28:08
Es gibt genug Open-Soft-Projekte, die keiner außer dem Autoren braucht, das ist schon so, ja.
Sujeevan
00:28:12
Genau, was ja auch okay ist, wenn es nur der Autor ist, aber wenn es dann nicht weiß, der Autor nutzt, dann ist es halt auch ein Gesamt. Und genau das, was er auch meint, ist mit der Tokenpreis. Im Moment ist es ja halt schweinebillig effektiv. Und ich nutze zum Beispiel halt nur diesen 20-Euro-Plan von Claude, was nicht viel ist. Aber für mich reicht das, weil ich das nur, und ich komme noch nicht mal an die Session-Limits, aber nicht an die Weekly-Limits zum Beispiel. Wir sprechen dann auch nicht an die monatlichen Limits. Und für mich reicht das aber, und da bin ich auch ganz froh drum, weil die Tage, wo ich das mehr nutze, ist es dann halt, also wenn ich es mal nutze, dann nutze ich es halt intensiver und dann halt Tage lang, wo ich fast nichts nutze. Es gibt aber so ein paar Sachen, wo ich dann schon merke, okay, da ist es schon echt einfacher geworden, vor allem was die Bugging von Problemen angeht, weil auch so Punkte, die du gerade gemeint hattest, man muss jetzt ja die gewisse Erfahrung mitbringen, um zu wissen, was gibst du da jetzt ein? ein Beispiel ist so, ja, ich könnte jetzt dann natürlich auch sagen, naja, warum sollte jemand mich beauftragen, wenn ich das Vibe code, wenn man das auch selbst Vibe coden kann. Und da gehören halt auch so Punkte mit so, naja, okay, die GitHub-API liefert zum Beispiel zurück, sind Branches protected. Und das ist dann halt, oder nee, ein anderes Beispiel, gibt es Reviewer für, in einzelnen Projekten, also es sind Review-Regeln eingerichtet. Und wenn da halt nichts zurückkommt, also wenn es leer ist quasi, dann ist es ja nicht konfiguriert, also es ist schlecht. Stimmt aber nicht, weil du musst halt wissen, dass es Security-Policies gibt, wenn du zumindest auf GitLab Ultimate bist, die halt an anderer Ebene konfiguriert werden. Das sind dann wieder die fachlichen Sachen, die man halt wissen muss, weil ansonsten kann es ja jeder.
Dirk
00:30:11
Ja, du musst die Ergebnisse interpretieren können, oder? Genau. Du kannst dir generische Datensammelskripte schreiben lassen, die du, ich weiß nicht, auf x-beliebige Instanzen anwenden kannst, aber auf das, was da rauskommt, gesammelt wird, musst du ja logisch überprüfen können oder fachlich prüfen können.
Sujeevan
00:30:28
Genau. Ja, weil einige Sachen liefern halt natürlich so Sachen zurück wie, ja, Zwei-Faktor-Authentifizierung ist auf der Instanz gar nicht eingeschaltet. Genau. Dann so liefert halt die API zurück, also muss das ja stimmen. Ja, aber nein, weil Großfirmen halt eher ihr eigenen SSO da dran haben, was Zweifachkontifizierung hat. Dann ist das halt im GitLab nicht drin, aber halt extern. Solche Sachen dann halt, das ist jetzt keine Lücke von einem LLM, weil das kann es halt auch nicht so unbedingt wissen. Also kann es schon, muss es halt dann eben beibringen dann auch. Und das sind dann so Sachen, wo man dann so merkt, okay, da muss man schon tiefer reingucken und schon von der Materie dann auch Ahnung haben, wie das zusammenspielt.
Dirk
00:31:10
Ja, wo du das gerade mit dem 20 Euro oder 20 Dollar im Monat gesagt hast, ich meine, wenn du das höchste Cloud-Modell momentan nutzen willst, musst du es ja trotzdem neben den 20 Euro noch bezahlen. Das Fable 5, das ist nicht in deinen 20 Euro.
Sujeevan
00:31:27
Nee, das ist in dem 20 nicht drin, aber in dem 200er, glaube ich.
Dirk
00:31:32
Ja, beziehungsweise oder du kannst nicht davon freikaufen, du kannst halt Token kaufen, um Fable 5 benutzen zu können, auch mit deinem 20 Euro Account.
Sujeevan
00:31:40
In dem 20 Euro Account ist Fable nicht mit drin, korrekt? In den größeren ist er schon drin, zumindest teilweise.
Dirk
00:31:44
Ja, aber du kannst in deinem 20 Euro Account dich entscheiden, 50 Euro auf das Token-Konto einzuzahlen.
Sujeevan
00:31:50
Ja, genau.
Dirk
00:31:50
Dann kannst du mit den 50 Euro oder Dollar vielmehr mit den 50 Dollar halt das Faible 5 benutzen zum Beispiel.
Sujeevan
00:31:58
Was ich da halt auch eben gemerkt habe ist, dadurch, dass das halt so billig ist, lasse ich manchmal halt irgendwelche Sachen da laufen. Einfach so, ich habe ja noch Tokens übrig, quasi in meinem Limit. Ich lasse es noch ein paar Sachen machen, auch wenn es sich gerade gar nicht braucht. Sobald ich aber oder sobald es dann so teuer wird, dass du es dann richtig überlegen musst, was du machst, kriegst du eigentlich auch viel bessere Ergebnisse dabei raus. Weil du dann natürlich viel zielgerichter da die Sachen nutzt, was irgendwie logisch ist.
Dirk
00:32:28
Ja, oder tatsächlich auch wieder weniger, weil du halt die Code nicht hast.
Sujeevan
00:32:32
Oder das, genau.
Dirk
00:32:34
Es gibt ja verschiedene Möglichkeiten, da gibt es ja mittlerweile eigene Wissenschaften drüber, wie man möglichst Anfragen so formuliert, dass sie Token sparen. Das ist ja auch nochmal eine Variante. Aber ich merke, dass bestimmte Dinge relativ gut funktionieren. Und das, was du gerade gesagt hast, sind gute Beispiele. Was zum Beispiel gar nicht so gut funktioniert hat, war ein Template für meine Vortragsfolien zu machen. Das habe ich mit Typest versucht, das habe ich mit Map versucht und das ist beides echt schlecht gewesen. Ich habe da sehr viel, sehr viel Zeit reingesteckt und auch wieder die Sachen weggeschmissen und bin dann dazu übergegangen, das selbst in Angriff zu nehmen und habe mir dann halt das noch validieren lassen vom LLM. Also das ist...
Sujeevan
00:33:16
Ja, das hat bei mir gut funktioniert.
Dirk
00:33:18
Ja, ich hatte halt konkrete Vorstellungen und die konkreten Vorstellungen konnte das vielleicht nicht abdecken. Es ist aber auch gar kein Problem. Was ich eigentlich sagen möchte, ist, dass je nach Aufgabe funktioniert mal besser und mal weniger gut.
Sujeevan
00:33:35
Und es verändert sich über die Zeit auch immer wieder.
Dirk
00:33:38
Ja, und es passiert halt immer mal wieder. das, was du schon beschrieben hast, ist dass, obwohl ich eine konkrete Anweisung gegeben habe, dass die einfach überschrieben wird und dass dann trotzdem was anderes gemacht wird.
Sujeevan
00:33:48
Ich finde es manchmal auch gruselig, wenn du so guckst, dass der erinnert sich dann ja auch an die Sachen, die ich schon vorher gemacht habe. Und dann, ja, in deinen regulierten Umgebungen, weil das dann halt immer so die Fragen waren, die da relevant sind, dann hat er das schon in die nächsten Dinger mit aufgenommen, in die nächsten Promts. Und ich Ich dachte dann, nein, das sollst du jetzt gar nicht. Erinnere dich dich daran.
Dirk
00:34:12
Das habe ich explizit in den Settings gesagt, dass er sich nicht an die anderen Chats kann.
Sujeevan
00:34:16
Ja, das ist praktisch und unpraktisch, je nachdem, natürlich, wann du es brauchst.
Dirk
00:34:19
Natürlich.
Sujeevan
00:34:20
Das meiste Zeit, das ist schon durchaus praktisch. Weil dann den Kontext halt schon geendet. Aber vieles dann halt auch nicht, weil das dann so, nee, das solltest du jetzt eigentlich ignorieren.
Dirk
00:34:28
Also für einen Kontext würde ich wahrscheinlich Projekte machen innerhalb von Claude. Ja. Und da würde ich alles, was ich in einem Projekt mache, das soll ein Kontext sein. Und alles, was außerhalb des Projektes ist, ist halt ein anderer Kontext.
Sujeevan
00:34:38
Ja, genau. Es ist trotzdem eben im gleichen Projekt halt, aber manchmal ist er im gleichen Projekt verschiedener Kontext. Egal.
Dirk
00:34:46
Es ist halt nicht so einfach.
Sujeevan
00:34:47
Richtig.
Dirk
00:34:48
Wie es den Anschein macht.
Sujeevan
00:34:49
Genau. Man hat halt Arbeit noch drumherum, wie man jetzt in unserer Diskussion schon merkt, die man vorher halt nicht hatte. Ich würde weiterhin, ich meine, letztendlich muss man auch betrachten, wir reden darüber im September 2026. Vor einem Jahr sah das schon ganz anders aus, fand ich. Da fand ich die Dinger noch nicht so wirklich brauchbar. Im Sinne von so, wie man es heute benutzen kann. Da wird sich und tut sich ja auch immer sehr, sehr viel. Von daher wird sich auch noch ein bisschen zeigen, wie sich das noch weiterentwickelt. Aber wie gesagt, es ist halt, komme ich gleich noch bei meinem Medientipp noch ein bisschen dazu. Es ist noch ein, es wird noch interessant, wie sich das noch alles entwickelt.
Dirk
00:35:29
Gar keine Frage. Ich meine, die Entwicklung geht so wahnsinnig schnell. Die verläuft ja nahezu exponentiell. Das, was wir heute sagen, kann morgen schon wieder falsch sein.
Sujeevan
00:35:38
Ja, ich meine, unsere Folge kommt in zwei Wochen raus. Bis dahin ist uns da wieder, verhaltet.
Dirk
00:35:45
Ja, vielleicht stimmt da schon einiges nicht mehr, aber man kann da nicht mehr, auf dem Stand der Zeit sein, glaube ich. Das geht nicht.
Sujeevan
00:35:53
Genau, soviel zu meinem, nicht ganz so kurzen Shorty.
Dirk
00:35:57
Ja, ein Mid-T, Medium-Long-Length. Ja, ich habe auch noch ein Shorty und zwar beschäftige ich mich gerade beruflich mit digitaler Souveränität und insbesondere mit OpenDesk als Replacement für M365. und ich muss mal schauen, dass ich, die ganzen Abfallprodukte, die ich da habe, die Präsentationen, die ich habe, wo ich zum Beispiel erkläre, was Open Core ist, was Subscriptionen sind und was Lizenzen sind und solche Geschichten, dass ich das mal irgendwie von den Firmenkrams trenne und das dann, auf meine Webseite bringe, dass auch andere Leute Erfolg haben, das nutzen können. Aber ich lerne da eine ganze Menge und zwar habe ich unter anderem gelernt, dass Collabora nicht nur ein Online-Office macht, sondern tatsächlich auch ein Office für Endgeräte macht, also sprich, dass man es offline benutzen kann. Das wusste ich vorher nicht. Ich habe mir dann auch den entsprechenden Talk von der Frostcon angeschaut, den ich sehr gut fand, aber ich hatte das vorher gar nicht auf dem Plan, dass Collabora auch tatsächlich einen quasi LibreOffice-Ersatz gebaut hat.
Sujeevan
00:37:05
Ist nicht Collabora LibreOffice basierend?
Dirk
00:37:07
Genau, den haben den Quelltext von LibreOffice genommen und weiterentwickelt. Genau.
Sujeevan
00:37:11
Also es ist effektiv ein Fork von LibreOffice.
Dirk
00:37:14
Ob das genau ein Fork ist, weiß ich nicht. Aber es geht in die Richtung, ja. Die basieren auf jeden Fall auf dem Quelltext von LibreOffice, das ist richtig.
Sujeevan
00:37:22
Ja, okay.
Dirk
00:37:23
Das ist schon richtig. Ja, man kann halt bei Collabora unter anderem auch Support-Verträge abschließen. Ich meine, dass viele Firmen am Ende jemanden haben wollen, auf den sie mit dem Finger zeigen können. Von daher ist das an der Stelle gar nicht so uninteressant. Das muss man sich einfach angucken.
Sujeevan
00:37:37
Und Support-Verträge ist ja nicht nur, jemandem den Finger drauf zeigen.
Dirk
00:37:43
Nicht nur, aber auch.
Sujeevan
00:37:45
Ja, klar. Geht ja auch um Probleme fixen und sonst was.
Dirk
00:37:49
Ja, hat man bei Microsoft auch, aber ich wüsste jetzt nicht, dass irgendjemand man geschafft hätte.
Sujeevan
00:37:54
Wir sollten vielleicht nicht Microsoft als Benchmark verwenden.
Dirk
00:37:56
Ja, aber da zahlt man halt auch für den Support.
Sujeevan
00:37:59
Ja. Wobei, da zahlt man ja primär für die Lizenz, wo ein Support dabei ist.
Dirk
00:38:05
Ja, genau. Mit Lizenzen erwirbt man ein Nutzungsrecht und mit Subscriptions erwirbt man einen Service, der dahinter steht. Also grobe Maßregel. Und um das auch eben noch zu sagen, Open Source ist halt alles, was unter einer Open Source Lizenz ist. Das ist die von der OSI, also Open Source Initiative, freigegebenen Open-Source-Lizenz, und Open-Core sind Programme, die einen Community-Kern quasi haben und worauf sie Funktionen aufsetzen, die lizenzpflichtig sind. So muss man es, glaube ich, richtig sagen. Ja. Wie ist das? GitLab ist Open-Core zum Beispiel. Genau. Bei Open-Desk muss man sich das unterhalten. Open-Desk besteht aus neun verschiedenen Software-Suiten und da zahlt man mit den Lizenzkosten halt, die Premium-Features, die die enthaltenen Produkte haben, wie Nextcloud Enterprise oder Xwiki Enterprise und solche Geschichten.
Sujeevan
00:39:01
Ja, okay. Also ist das ja auch Open-Core effektiv.
Dirk
00:39:06
Genau, also man kann die Community Edition von Open Desk benutzen, die ist halt komplett frei oder man zahlt halt die Lizenzkosten, dann bekommt man die Premium-Geschichten auch und Support. Ich habe mich allerdings sehr stark mit Kosten auseinandersetzen müssen. Wir alle wissen, dass Kosten nicht nur die Lizenzkosten sind oder Subskriptionskosten sind, sondern dass Kosten auch einen ganzen Kladderadach drumherum verwenden, und dass man sich immer die Total Cost of Ownership angucken sollte, die TCO. Und ich habe das für Microsoft mir mal angeguckt und habe halt festgestellt, dass es da ziemlich interessante Sachen gibt, die man so gar nicht auf dem Zettel hat. Also dass man zum Beispiel regelmäßige Lizenzaudits machen muss, wenn man, solche Software benutzt und Lizenzaudits kosten intern natürlich Leute, die das machen und werden extern zum Teil beauftragt und kosten extern dann auch nochmal Geld. Die Lizenzaudits tauchen bei TCO-Betrachtung fast nie auf. Dann muss man Lizenz Compliance nachweisen dieser Nachweis, der kostet auch Geld da fließt Arbeitszeit rein, man muss zum Teil Werkzeuge für Lizenzmanagement kaufen, die man integrieren muss, die auch mit dem eigentlichen Produkt gar nichts zu tun haben, das gilt jetzt nicht nur für M365 nur, dass ich es gesagt habe, das gilt durchaus auch für andere Closed Source Software, es gibt zum Teil Zertifizierungs- und Partnerstatus-Anforderungen die man erfolgen muss, wo man dann Leute auf Trainings schicken muss, und zwar auf die offiziellen Trainings schicken muss, und die man dann auch natürlich mit Arbeitszeit noch zusätzlich bezahlt. Man ist gezwungen, jeden Versionswechsel mitzumachen, weil man sonst out of support ist. Bei Open Source könnte man halt einfach aussetzen und sagen, ich mache den Support selber, weil man halt in den Qualtext reingucken kann. Macht keine größere Firma, ist ein rein. Akademischer Punkt an der Stelle. Manchmal Dann ändern sich die Metriken, wie Lizenzen berechnet werden. Also ich kann das sagen, als ich mit Oracle zu tun hatte, da kamen die ersten Multi-Core-Systeme auf. Erst war eine Pro-CPU-Lizenzierung und danach gab es eine Pro-Core-Lizenzierung, nicht mehr Pro-CPU. Früher hat man eine CPU lizenziert und dann hat man 0,75 Cores lizenziert. Genau, dann ist es so, wenn die Verlängerungsverhandlungen anstehen, dann gibt es auf einmal neue Preise und Preise sind zum Teil zwei- bis fünffach vergrößert, wenn man sich so Broadcom und mit VM-Berzen anguckt. Das hat man eigentlich auch nicht so auf dem Plan und dass man für Teststaging und Desaster-Recovery-Umgebungen halt auch nochmal separate Lizenzen braucht. Braucht man bei OpenCore natürlich auch, aber bei OpenSource halt nicht. Ja, Konnektoren und Integration, so für kostenpflichtige Zusatzmodule, die hatte man auch in der OpenSource-Welt, wenn man da Pay-Module einsetzt. Ja, und Exit-Kosten sind auch relativ hoch, wenn man halt das Produkt wechseln will. Die meisten OpenSource-Programme setzen auf offenen Standards auf. Das heißt, ich kann einfach ein anderes Programm nutzen, was den gleichen Standard verwendet. Und wenn wir jetzt das Open-Document-Format angucken, es gibt halt eine ganze Reihe an Software-Syoten, die Open-Document-Format verstehen.
Sujeevan
00:42:21
Wobei da natürlich der Wechsel der Software trotzdem... Kostet, egal ob wir jetzt Open Source oder nicht.
Dirk
00:42:27
Ja, aber ich sage mal so, wenn man ein lokales Office hat, und nehmen wir mal an, wir würden ein freies lokales Office verwenden, und das würde das Open Document Format verstehen, und ich habe dann keine Features, die spezifisch auf diese Software verwendet werden, dann kann man halt relativ leicht wechseln. Aber das gilt natürlich für alle Software. Wenn man quasi SQL benutzt, kann man auch schnell die Datenbank wechseln, aber das ist auch wieder ein akademischer Punkt an der Stelle.
Sujeevan
00:42:56
Genau, um da ein Beispiel fortzuführen, wenn man halt von dem lokalen LibreOffice quasi wechselt Richtung CollaboroOffice im Browser effektiv, dann hast du natürlich nicht die Arbeit, die Dokumente selbst anzufassen, zu verändern, sondern nur den Prozess quasi.
Dirk
00:43:10
Korrekt.
Sujeevan
00:43:11
Und natürlich, dass die Migration gemacht wird, was ja auch noch an den Exitkosten sind.
Dirk
00:43:15
Korrekt. Also ich weiß von Leuten, die auf Postgres als neue, Datenbank setzen und von Oracle wegkommen wollen, die haben halt gerechnet, dass sie die Migration von Oracle auf Postgres, dass sie viel zu teuer ist, dass sie das nicht machen, aber dass sie für neue Projekte dann auf Postgres-QL setzen. Also spielen halt andere Finanzierungsmodelle eine Rolle. Long story short, ich habe halt gemerkt, wenn man wirklich mal auf die TCO guckt und sich lizenzpflichtige Closed-Software anguckt, dann gibt es eine ganze Reihe an Kostenpunkten, die ich gar nicht auf dem Plan habe. Und das ist das, was ich gelernt habe.
Sujeevan
00:43:50
Genau. Ja, Total Cost of Warnership ist immer so ein Thema, was sich im GitLab Sales gelehrt hat. Ineffizienten sind ja auch kosteneffektiv.
Dirk
00:44:04
In anderen Formen. Klar, aber, der Punkt ist halt, für mich war es überraschend, was da alles dran hängt. Also alleine diesen Partnerstatus zu erhalten, um Support zu bekommen oder um Premium-Support zu bekommen, dass man da interne Zertifizierungen braucht, um das zu erhalten, das war mir so gar nicht bewusst, bevor ich mich da ausführlich beschäftigt habe.
Sujeevan
00:44:25
Ja, das wusste ich jetzt aber auch nicht so im Konkreten. Also jetzt, wo du sagst, überrascht mich das jetzt nicht, aber ja, ich weiß nicht, Ich finde es aber lustig, wenn Firmen sagen, ja, ja, wir sind ja Microsoft-Partner, ist ja toll, wie 99 Prozent der Firmen auch.
Dirk
00:44:40
Ja, aber wenn man sich halt mal die Lizenzkosten anguckt, so eine E3-Lizenz von Microsoft und man hält dagegen eine Open-Dex-Lizenz in der Schweiz, dann liegen die Lizenzkosten technisch gar nicht so weit auseinander. Aber wenn man die TCO anguckt, dann machen sich da echte Schluchten auf an der Stelle.
Sujeevan
00:44:58
Ja, ja.
Dirk
00:45:00
Genau.
Sujeevan
00:45:01
Genau. Gut.
Dirk
00:45:04
Yep.
Sujeevan
00:45:07
Kommen wir zu unserem Thema, Hauptthema. Damit wir das auch mal haben.
Dirk
00:45:11
Ja.
Sujeevan
00:45:13
Ich finde dich ja super anstrengend.
Dirk
00:45:15
Ich dich auch, mal mehr, mal weniger. Und manchmal finde ich dich auch richtig giftig.
Sujeevan
00:45:21
Und was machst du dann?
Dirk
00:45:23
Ich lichte dann einfach auf.
Sujeevan
00:45:25
Alles klar, ciao.
Dirk
00:45:27
Oder man hat die Kamera ausgenommen. Also erst runterschlucken und danach mit dir darüber reden. Ja, wenn was ist.
Sujeevan
00:45:37
Genau. Was wir hier so spaßig beginnen, ist eigentlich eine recht ernste Sache. Und zwar habe ich schon häufiger mal den Fall gehabt und du wahrscheinlich auch, Kollegen im Team oder im Nachbarteams und so weiter gehabt, die anstrengend sind. Anstrengend, nervig, toxisch, wie auch immer. Je nachdem natürlich, wie schlimm das Ganze wird. und wir wollen mal wissen, heute über das Thema sprechen, weil viele ja auch keine Personalführung haben und dann auch nicht so ganz wissen, was soll man denn machen, was kann man machen. Wir können natürlich auch nicht die Allweisheit predigen, aber ich würde eher sagen, wir gucken mal, was wir aus unserer Erfahrung so gelernt haben über die Jahre, weil ich finde gerade, wenn man da noch keinen Berührungspunkt damit hatte, ist das super schwierig. Natürlich je nach Fall, natürlich eh unterschiedlich. Das heißt, sehr allgemein wird es jetzt eh nicht oder sehr speziell wird es eh nicht, sondern sehr allgemein gehalten. Aber, dann ist auch erst mal so die Frage, ab wann ist es eigentlich anstrengend? Wann ist ein Kollege anstrengend für dich? Oder was heißt für dich anstrengend?
Dirk
00:46:52
Es gibt verschiedene Stufen natürlich. Wenn er mich ständig nervt. Das ständig Nerven kann natürlich schon sein, dass er einfach nur grundsätzlich immer anderer Meinung ist als ich. Und das nicht, weil er wirklich eine fundierte andere Meinung hat, sondern weil er einfach nur dagegen ist.
Sujeevan
00:47:09
Ob er sich mir dagegen?
Dirk
00:47:11
Ja, genau. Also diese Uli Steinmaus mit dem Schild dagegen. Egal was passiert. Ich kenne auch einige Security-Beauftragte, die genauso sind. Aber Die sind auch nervig und anstrengend, aber um die soll es jetzt gerade nicht gehen.
Sujeevan
00:47:28
Hast du konkrete Beispiele, was anstrengend für dich ist?
Dirk
00:47:33
Also ich weiß zum Beispiel von vielen Leuten, dass die grundsätzlich gegen die Geschäftsführung wettern, weil alles, was von oben kommt, Mist ist. und sich das gar nicht angucken, was da passiert und sich gar nicht überlegen, ob es auch gute Resultate für sie haben kann, sondern die grundsätzlich einfach immer sagen, alles was von oben ist, ist kacke, die wollen uns ja sowieso nur ausnutzen, ohne sich konkret mit solchen Dingen auseinanderzusetzen. Also das habe ich schon häufig erlebt. Oder Leute, die ständig jammern, wie schlecht es ihnen doch geht und dabei gar nicht merken, wie gut es ihnen eigentlich ist.
Sujeevan
00:48:04
Ja, was ich da noch mit reinwerfen würde, ist Besserwisserei.
Dirk
00:48:09
Ja.
Sujeevan
00:48:10
Also man kann ja mehr Ahnung haben.
Dirk
00:48:12
Und wenn sie es besser wissen?
Sujeevan
00:48:14
Genau, also wenn die es tatsächlich besser wissen, ist es ja in Ordnung. Kommt natürlich immer sehr stark auf den Ton an und wie du was voranbringst. Aber wenn du immer nur sagst, das weiß doch jeder und dddd, dann ist das halt auch ziemlich nervtütend.
Dirk
00:48:28
Ja.
Sujeevan
00:48:31
Ich spreche mich bei einigen Punkten, die nachher kommen, auch nicht selbst raus. Wie ständiger Sarkasmus.
Dirk
00:48:37
Ja. Ja, das finde ich auch mühsam.
Sujeevan
00:48:40
Und das neige ich manchmal auch dazu, je nachdem welchen Umgebungen natürlich. Aber das ist eigentlich auch so ein Punkt, wo man denken muss, okay, eigentlich muss man jetzt was ändern, wenn man ständig im Sarkasmus gefallen ist.
Dirk
00:48:51
Ja.
Sujeevan
00:48:52
Und das muss ja gar nicht so gegen die eigenen Leute im Team sein. Es reicht ja schon gegen andere Produkte, Projekte, andere Teams, andere Firmen oder so zu sein, wenn das halt die eigene Arbeit dann halt betrifft.
Dirk
00:49:08
Das ist übrigens auch so eine Sache, ständig sich selbst besser darzustellen als andere, finde ich auch super mühsam.
Sujeevan
00:49:14
Ja.
Dirk
00:49:15
Und dann auch andere klein machen und sich selber groß machen.
Sujeevan
00:49:18
Ja.
Dirk
00:49:20
Was ja im Prinzip auch nichts anderes, also es ist ja im Prinzip, es sind beide Seiten einer Medaille. Ja. Die, so ist es einfach anstrengend.
Sujeevan
00:49:32
Ja. Ja. Ja, ich meine, ich kenne auch ein Beispiel, da war dann einer, der hat dann immer so von oben herab Dinge erklärt. Den wolltest du dann, hat eigentlich sehr gutes Wissen, aber sehr gutes technisches Wissen. Den willst du aber nie was fragen, weil es immer so von oben herab ist und wie dumm bist du denn? Entweder zwischen den Zeilen, ja, schon eher zwischen den Zeilen, warum bist du so dumm und weißt das nicht?
Dirk
00:50:01
Ja, genau.
Sujeevan
00:50:03
Das ist dann auch immer super anstrengend.
Dirk
00:50:06
Sowas, was wir so scherzeshalber miteinander machen.
Sujeevan
00:50:11
Nee, ich meine das meistens ernst. Ich weiß auch, dass du keine Ahnung hast.
Dirk
00:50:14
Ich weiß auch, dass du... Aber weißt du, das ist, wenn wir über Umgang mit anstrengenden Kollegen sprechen, das prallt an mir ab, wenn du das sagst. Ich weiß ja, von wem es kommt.
Sujeevan
00:50:27
Genau. Genau, sowas finde ich auch immer super anstrengend. Und was natürlich gar nicht geht, ist, wenn Leute anschreien.
Dirk
00:50:37
Ja, gar nicht. Leute anschreien, verlasse ich den Raum. Wenn anfängt mich ein Vorgesetzter anzuschreien, gehe ich aus der Tür raus und haue ab. Wenn mich jemand am Telefon anschreit, lege ich auf. Ich sage dann auch, dass ich auflege, aber dann ist das Gespräch direkt zu Ende.
Sujeevan
00:50:53
Ja, kommen wir gleich auch ein bisschen zu den Tipps, weil das geht natürlich auch virtuell, wenn du in einem Call drin bist. Wahrscheinlich werden viele Leute, die gerade zuhören, denken so, ah ja, der eine Kollege ABC, der war doch manchmal auch so. Oder man selbst auch. Zumindest weiß ich bei ein paar Stunden schnell, wo ich, anstrengend war. Und da kommen wir auch zum nächsten Punkt.
Dirk
00:51:20
Guck dir diesen Podcast an, du bist 71 Episoden lang anstrengend.
Sujeevan
00:51:24
Wir sind bei Folge 72, du Idiot.
Dirk
00:51:26
Ja, genau. Jetzt warst du noch nicht anstrengend, aber es wird ja jetzt gerade.
Sujeevan
00:51:32
Genau, man muss ja auch ein bisschen unterscheiden, nämlich wie oft man tatsächlich anstrengend ist. Man selbst oder jemand anderes, weil ich finde, das macht schon großen Unterschied. Ist das jetzt nur so eine Phase? Sind das einzelne Tage? Sind das nur bestimmte Kontexten? Ist das halt regelmäßig oder ist das eigentlich nur ständig?
Dirk
00:51:51
Ja.
Sujeevan
00:51:51
Weil manche kriege ich bei einzelnen Leuten oder bekam ich bei einzelnen Leuten halt schon so irgendwie wenn ich schon, wenn die Person den Mund aufgemacht hat, da hatte ich schon keine Lust mehr. So in die Richtung.
Dirk
00:52:05
Was ja eigentlich auch menschlich ist, oder? Wenn immer Mist, rauskommt.
Sujeevan
00:52:13
Ja, aber manchmal ist es dann aber auch so, dass du dich dann selbst, also ich mich selbst dann halt reinfressen und jetzt habe ich da schon wieder Müll und dann merkst du so, Eigentlich hat er recht, was er gerade sagt.
Dirk
00:52:23
Ja.
Sujeevan
00:52:24
Und dann merkst du dann eigentlich wieder so, okay, du musst eigentlich schon wieder differenzieren. Auch wenn du da keinen Bock drauf hast. Wo wir halt auch wieder beim nächsten Punkt sind. Eigentlich muss man das immer, nochmal unterscheiden zwischen sachlicher und sachlichen Kritiken.
Dirk
00:52:40
Ja, und vor allem muss man sich selbst überprüfen, ob man da was, reininterpretiert, weil man eh gerade auf Contra ist mit der Person, weil die einfach immer nur Mist erzählt. Und auch wenn jemand immer nur Mist erzählt, kann er tatsächlich mal was Sinnvolles sagen. Und das muss nicht unbedingt heißen, dass sie immer Mist erzählt. Aber man ist dann eben auch biased aufgrund der Erfahrung, die man gemacht hat.
Sujeevan
00:53:07
Ja, genau. Und wie oft hattest du, was hast du dann gemacht, wenn das der Fall war?
Dirk
00:53:19
Ich habe gesagt, wir treffen uns unter vier Augen und dann habe ich ihn verdroschen.
Sujeevan
00:53:25
50% Antwort haben mir gefallen.
Dirk
00:53:29
Es waren immer Männer und jetzt habe ich Hunde, jetzt bräuchte ich nicht mehr selber verdroschen. Nein.
Sujeevan
00:53:34
Nee, aber der Punkt mit, man trifft sich unter vier Augen, das ist eigentlich ein sehr guter Punkt.
Dirk
00:53:41
Das Erste, was ich mache, ist eine Nacht drüber schlafen. Das ist der wesentliche Tipp, den ich jedem dazu geben kann. Wirklich jedem. Weil das, was am nächsten Tag noch übrig ist, ist das, was wirklich besprochen werden sollte.
Sujeevan
00:53:54
Ja, genau. Das ist sowohl nicht nur beruflich, sondern auch privat.
Dirk
00:53:59
Ja, ja, definitiv. Also das, was wir jetzt sagen, hat ja nicht nur berufliche Implikationen. Das ist ja beides.
Sujeevan
00:54:06
Ja, genau. und dann erst nach der Nacht drüber schlafen ist sehr gut und dann halt finde ich es kommt natürlich darauf an, was im Vorfeld jetzt genau passiert ist, aber viele Sachen kannst du dann ja auch schon direkt die Leute anschreiben, wenn es jetzt was kleineres ist, und sagen sie das was du da gerade machst oder gemacht hast in dem, Gruppenmeeting war super anstrengend weil XYZ also eben und das dann halt im kleinen Umfang und nicht in der großen Gruppe.
Dirk
00:54:38
Ja, und dann sind wir jetzt bei einer Sache, da bin ich nicht der gleichen Meinung, nicht anschreiben. Das persönliche Gespräch suchen.
Sujeevan
00:54:46
Ja, ja, genau.
Dirk
00:54:48
Also es gibt Dinge, wo die Schriftform eher hinderlich ist und das ist eine der Sachen, wo es wichtig ist, das persönliche Gespräch zu suchen.
Sujeevan
00:54:57
Ja, genau. Oder lass mich das korrigieren, sagen wir so. Es ist eine Skala von 0 bis 10. Und wenn 10 jetzt super nervig anstrengend ist, desto eher in Person. Und je tiefer es ist, ist es halt auch mal eine Chat-Nachricht, weil man ja auch die Kleinigkeiten sind, wo man dann sagt, das, was du da gerade in dem Chat geschrieben hast, ist nicht so toll, weil das und das, achte mal ein bisschen darauf, wenn es was Kleines ist. Je schlimmer und anstrengender es ist, desto persönlicher muss es werden. Dann halt eher in Person per Videocall oder halt tatsächlich in Person.
Dirk
00:55:31
Ja, Videocall geht auch gut. Aber mir wäre halt wichtig, das persönliche Gespräch zu machen, weil ich halt das eine Sache, die ich gelernt habe, die Schriftform ist immer interpretationswürdig. Und Dinge, die ich ausspreche, da kann ich beim Gegenüber beobachten, ob das, was ich gesagt habe, auch wirklich so angekommen ist, wie ich es gemeint habe. oder ob direkt auf Stur oder auf Ablehnung gestellt wird, weil ich vielleicht die verkehrte Formulierung verwendet habe. Gerade in interkulturellen Teams ist das elementar, dass man guckt, dass man direkt ins Gespräch kommt. Elementar.
Sujeevan
00:56:03
Ja, klar. Genau. Aber der wichtigste Punkt ist halt One-in-One. Nicht große Gruppe oder das kann auch ein Chat sein, das kann ein großes Meeting sein und so weiter, weil das bringt meistens nichts und führt eigentlich nur dazu, dass die Leute dann auch ein bisschen so, okay, jetzt bekriegen die sich persönlich.
Dirk
00:56:26
Ja.
Sujeevan
00:56:27
Und das bringt dann halt auch nicht so viel. Was ich finde, ich auch immer sehr wichtig ist, ist auch die Leute im Team, also wenn es jetzt zum Beispiel eine Person im Team ist, anstrengend. Und man ist vielleicht neu in diesem Team, jetzt als ein Beispiel. Dass man die anderen Leute im Team, die schon länger dabei sind, diese Person lange kennt, schon mal fragt, ey, findest du den auch jetzt anstrengend, den oder die halt auch anstrengend? Ist diese Person schon immer so, einfach nur um abzuchecken, ist das jetzt nur ein Eindruck von mir, weil ich gucke auch immer so, vielleicht habe ich einfach nur den falschen Eindruck. Und ich kenne eine Backstory nicht, die man auf jeden Fall kennen sollte, weil angenommen, es ist mal irgendein großes Fuck-up passiert, wo dann Leute dann irgendwie, keine Ahnung, das Wochenende durchgearbeitet haben, weil sie freitags deployed haben. Und dann komme ich als Neuer an und sage uns, wir sollten auf jeden Fall freitags deployen. Und das ist zufällig eine Diskussion, die man schon seit drei Jahren führt und die man nicht möchte. dann kann das halt nervig sein und dann verstehen das beide Seiten halt nicht, weil man halt diese Backstory nicht kennt.
Dirk
00:57:28
Ja, was total wichtig ist, ist, dass man nicht über den anderen redet oder über die andere Person redet, sondern über sich redet.
Sujeevan
00:57:41
Ja, genau, ich hab mich so und so gefühlt.
Dirk
00:57:45
Genau, genau.
Sujeevan
00:57:47
Deine Gefühle kann ich dir nicht absprechen.
Dirk
00:57:48
Genau, weil sonst kommst du immer automatisch ohne es böse zu machen, ist Blaming. Und wenn man jemanden anschuldigt, egal wen, dann schaltet die Person eigentlich immer auf stur. Und ich glaube, dass das nicht sehr hilfreich ist.
Sujeevan
00:58:06
Genau. Das ist auch, muss ich auch immer wieder lernen.
Dirk
00:58:14
Ja, aber auch gerade das, was du sagst, wenn du gerade neu bist in der Gruppe und dann vielleicht mal mit dem, gibt es ja in der Regel einen Teamcoach oder einen Scrum Master oder eine Person, die, für die Menschen verantwortlich ist oder sogar für die eigene Einarbeitung verantwortlich ist, dass man mit der Person spricht und sagen kann, du, ich habe den Eindruck, derjenige ist so und so drauf und dann kann die Person ja immer noch sagen, hey, ich glaube, da hast du was falsch verstanden, der meint das nicht so oder, das ist der Grund, weil wir vor 100 Jahren entschieden haben, dass wir das so und so machen und seitdem ist er halt so. Also ich glaube, das ist eben wirklich die Ich-Perspektive, der große Matchwinner ist an der Stelle.
Sujeevan
00:58:52
Ja, genau. Aber mit so Teamleitern, Führungskräften reden, wenn es um konkret, also wenn es schlimm ist tatsächlich, kann natürlich auch problematisch sein.
Dirk
00:59:04
Und deswegen habe ich das nochmal korrigiert. In der Regel hat man ja, wenn man irgendwo anfängt, einen Mentor oder jemanden, der einen einführt in das Gebiet und mit dem kann man ja auch über sowas reden. Oder mit der Person kann man auch über sowas reden. Du hast recht, es muss nicht mal der Teamleiter sein. Das kann ein Peer sein an der Stelle. Genau.
Sujeevan
00:59:24
Ja, aber das ist dann halt auch so, dass du dann teilweise ja auch nicht weißt, okay, wenn du gerade wenn du neu bist, und du sagst dann so Person A, ich fühle mich unwohl wegen Person A und sagst, dass du dann eine Teamleitung und dann stellst du hinterher fest, deine Teamleitung ist der beste Kollege von Kollege A, den du gerade kritisierst.
Dirk
00:59:47
Das hast du grundsätzlich, wenn du mit Leuten sprichst. Das kann mit jeder Person passieren.
Sujeevan
00:59:51
Genau. Dann weißt du schon, okay, hier hast du keine, hier kommst du nicht weiter.
Dirk
00:59:56
Ah, das stimmt nicht unbedingt.
Sujeevan
00:59:59
Man kommt drauf an wie, natürlich.
Dirk
01:00:01
Und genau deswegen aus der eigenen, aus der Ich-Perspektive reden und sagen, ich habe den Eindruck, das. Oder, mir ist gerade das durch den Kopf gegangen, als derjenige oder diejenige Person das erzählt hat. Siehst du das auch so? Das können auch Kumpel sein. Also man greift die Person ja damit nicht an, sondern du sagst einfach, dass du den Eindruck hast oder dass das so bei dir angekommen ist. Und das ist kein Angriff an der Stelle.
Sujeevan
01:00:28
Genau, kommt natürlich stark auf die Kultur und die Faktoren natürlich an, aber ja, genau.
Dirk
01:00:35
Ja, ganz ehrlich, wenn ich aus meiner Perspektive nicht erzählen kann, was da gerade bei mir angekommen ist und wenn das schon als Kulturbruch gesehen wird, dann bin ich an der Stelle falsch.
Sujeevan
01:00:45
Ja, ganz ehrlich.
Dirk
01:00:47
Da muss ich mir perspektivisch anschauen, dass ich woanders unterstupfe.
Sujeevan
01:00:52
Ja, ich meine, effektiv hatte ich das im letzten Job gehabt.
Dirk
01:00:56
Ja, definitiv. Und du hast ja auch alle Register gezogen.
Sujeevan
01:00:59
Richtig, genau. Das war ja eine lange Liste. Und unter anderem war dann halt so, ja, Person A fühlt sich so und so auf. Und das war dann halt der beste Kollege von dem, der mich eingestellt hat.
Dirk
01:01:10
Ja.
Sujeevan
01:01:11
So, in dem Fall war es dann halt ein, kritisierst du den einen, kritisierst du auch den anderen.
Dirk
01:01:16
Ja.
Sujeevan
01:01:18
Und da merkt man dann halt schon so, okay, das ist ein Umfeld, wo man nicht arbeiten möchte.
Dirk
01:01:22
Ja, genau. Und du hast ja auch die entsprechenden Konsequenzen gezogen. Und du hast es ja sogar hochgepusht, was ich auch gut fand, weil das Verhalten war absolut nicht tragbar. Du hast mir ja auch davon erzählt. Und wenn das Verhalten geduldet wird an der Stelle, dann weiß man auch, wie man den Arbeitgeber einzuschätzen hat.
Sujeevan
01:01:39
Genau. Und da können wir auch zu dem nächsten Punkt mit HR sprechen oder wie auch immer HR dann heutzutage heißt.
Dirk
01:01:45
Personalabteilung, People and Culture.
Sujeevan
01:01:48
Ja, People Ops, People Business Partner.
Dirk
01:01:51
HR Business Partner ist, glaube ich, immer noch das, was man so sagt.
Sujeevan
01:01:55
Ja, bei GitLab und Gefahrene war es People Business Partner.
Dirk
01:01:59
Und nicht der People Happiness Officer.
Sujeevan
01:02:04
Chief People Officer gibt es auch noch.
Dirk
01:02:05
Ja, und da gibt es halt, wenn es wirklich ernsthaft ist und wenn das super anstrengend ist, gibt es meist so Performance Improvement Prozesse, also PIPs, wo dann, wenn es ernst ist, die toxische oder die anstrengende Person mit HR und mit dem Vorgesetzten zusammen einen Plan entwickelt, wie es dann weitergeht.
Sujeevan
01:02:25
Genau, die PIPs gibt es natürlich nicht nur wegen, zwischenmenschlichen Sachen. Also ich kenne es vor allem aus fachlichen Punkten. Aber das ist wahrscheinlich auch überall anders.
Dirk
01:02:36
Ich kenne es überwiegend negativ belegt, leider. Aber es kann auch positiv belegt sein. Also Performance Improvement kann ja auch heißen, dass man merkt, dass jemand ein Potenzial an der Stelle hat, das er nicht nutzen kann und dann auch in dem Prozess feststellt, dass vielleicht ein anderer Job für ihn besser geeignet ist, für die Person besser geeignet ist. Also es kann auch Pip sein, aber es ist überwiegend aufgrund von Fehlverhalten oder schlechter Leistung.
Sujeevan
01:02:59
Ja, ich kenne das von US-Firmen halt. Und bei US-Firmen heißt es, wenn du auf einem Pip bist, dann ist es eigentlich nur noch einen, die wollen dich raushaben, aber die müssen das jetzt noch durchführen, damit das arbeitsrechtlich in Ordnung ist. Vor allem in Deutschland.
Dirk
01:03:11
Ist in Schweizer Firmen, mit denen ich es kennengelernt habe, genauso. Aber es ist von der Idee her nicht nur negativ.
Sujeevan
01:03:18
Theoretisch, ja, praktisch.
Dirk
01:03:20
Ja, wie gesagt, von der Idee her. Wo ich gerade über die Ich-Form gesprochen habe, es gibt konkrete Ideen, wie man so ein Gespräch führen kann. Und zum Beispiel mit der Person sprechen und sagen, du hast gestern das und das gesagt, bei mir, ist das so und so angekommen, ich fühle mich nicht gut dabei und ich habe das Gefühl, dass das einen negativen Einfluss auf unser Umfeld hat. Wenn du dich auf diese und jene Weise verhalten würdest, würde das wahrscheinlich einen größeren Vorteil für uns alle bringen. Also wirklich immer Ich-Perspektive, objektive Beobachtung, nicht schön gefärbte Beobachtung. Das ist wichtig. Und das ist auch gleich das Schwerste. Also sich eine objektive Beobachtung zuzutrauen und zu sagen, das ist gestern passiert und das sind meine Gefühle, die ich damit habe. Es gibt eine Abkürzung für diese Art Gespräche. Auf die Abkürzung komme ich leider gerade nicht. Aber die ist genauso. Man sagt das, was man sachlich beobachtet hat, welche Folgen das Beobachtete hat, welche Gefühle das ausgelöst hat und was man erwarten würde, was anders laufen soll, um dann bessere Folgen zu sehen.
Sujeevan
01:04:40
Ja. Ja, ich meine, effektiv meinst du auch klare Grenzen setzen. Das ist ja dann auch mit den Leuten dann sowohl im Team als auch mit entsprechenden Personen dann, um die es geht, dass man das dann auch kommuniziert. Weil ein Punkt, der finde ich auch immer anstrengend ist, sind Leute, die der Railing betreiben, also einfach mal die ganze Diskussion in eine andere Ecke schieben, in die du gar nicht hin willst, die einen gar nicht weiterführen. Und das ständig passiert, wo du dann mal sagen musst, ja, du hast vielleicht recht. und meistens ist es halt so, dass wenn Leute das machen, dann haben die auch Punkte, die wichtig sind irgendwie, aber jetzt nicht gerade in der Diskussion.
Dirk
01:05:22
Das ist aber eine Frage der Diskussionskultur und des Diskussionsleiters an der Stelle.
Sujeevan
01:05:27
Richtig. Und da finde ich, sollte auch jeder aufstehen können und sagen können, auch wenn es Führungskräfte dabei sind, wir wollen jetzt Punkt A besprechen, wir gehen jetzt nicht auf Punkt B. Beispiel jetzt, ein ganz plakatives Beispiel, wenn man alles mit Ansible macht, dann braucht man keine Diskussion, dass mit Kubernetes auch alles besser ist.
Dirk
01:05:50
Korrekt.
Sujeevan
01:05:50
Wenn man kein Kubernetes verwendet.
Dirk
01:05:52
Ja, absolut korrekt, ja.
Sujeevan
01:05:54
So, das kannst du schon sehr früh grenzen, vor allem wenn es immer wieder passiert, kannst du sehr früh dann sagen, ey, schön, kann gut sein, dass das mit Containern sowas besser ist, lass uns vielleicht separat drüber sprechen, aber nicht unbedingt jetzt, weil hier geht es jetzt gerade um ein konkretes Problem, was wir mit Insible haben oder anderes, was auch welches Tool auch immer.
Dirk
01:06:16
Ich würde das tatsächlich an der Stelle, wenn ich der Gesprächsführer bin, hart abbrechen. Wirklich hart abbrechen und sagen, Kubernetes ist ja meistens jemand, der eingeladen hat und derjenige ist der Gesprächsführer und der sollte dann, entsprechend darauf eingehen und sagen, Kubernetes ist jetzt hier nicht das Thema. Komm gerne hinterher auf mich zu, dann können wir darüber reden. Wir reden jetzt über Ansible.
Sujeevan
01:06:41
Ja, genau. Das trauen sich aber viele nicht.
Dirk
01:06:44
Meine Frage. Dann ist die Person an der verkehrten Stelle.
Sujeevan
01:06:48
Sorry. Das Problem ist ja mit zwei Leuten.
Dirk
01:06:52
Ich bin auch relativ harmoniebedürftig, was das Ganze angeht. Ich mag solche Diskussionen auch nicht, aber manchmal muss man halt entsprechend seiner Payroll auch agieren und sagen, das ist jetzt meine Aufgabe, da auch eine klare Linie reinzuführen. Und wenn ich als Vorgesetzter mich nicht traue, das Gespräch zurückzuführen, dann tut es mir leid, dann ist man als Führungsperson an der Stelle ungeeignet.
Sujeevan
01:07:13
Genau.
Dirk
01:07:15
Sorry, wenn ich das so hart sage.
Sujeevan
01:07:16
Genau, und auch das muss man dann halt auch den Leuten dann widerspiegeln, nach oben.
Dirk
01:07:20
Genau, im 1-zu-1-Gespräch.
Sujeevan
01:07:22
Richtig. Und wenn das auch nichts bringt, mit HR oder sonst was sprechen, aber meistens ist es, wenn man HR, wenn man die Teamleitung bei der Personalabteilung, ankreidet, dann ist das meistens kein guter Ausgang für einen selbst.
Dirk
01:07:40
Ja, ich habe das natürlich auch schon gehabt, in meinem letzten Job in Deutschland, dass ich dann gegangen bin zum Teamleiter, der hat nichts gemacht. Ich bin gegangen zum Abteilungsleiter, der hat nichts gemacht. Ich bin gegangen zum Leiter der Informatik, der hat nichts gemacht. Der Leiter der Informatik ist auf den Abteilungsleiter gegangen, der Abteilungsleiter ist zum Teamleiter gegangen und es hat sich genau nichts geändert. Und da muss man perspektivisch auch sehen, dass man da das Weite sucht.
Sujeevan
01:08:02
Ja, genau. Und wenn du dann halt teilweise dann ja, ich meine, meistens ist es auch so, dass Leute, also wenn du deinen Chef-Chef, wenn du deinen Chef bei deinem Chef-Chef ankreidest, dann ist es ja auch so, dass diese Person hat dir ja meistens den darunter eingestellt.
Dirk
01:08:21
Ja, aber wenn du danach gehst, dann darfst du ja mit niemandem reden.
Sujeevan
01:08:25
Genau.
Dirk
01:08:26
Das ist ja alles ein Konflikt. Das ist ja alles ein Zwerg. Ja, aber man muss ja auch selbst für sich selbst wahrhaftig sein, oder? Absolut. Also es gibt die Möglichkeit zu schweigen und zu sagen, ich streiche die Segel und suche das weiter. Oder es gibt die Möglichkeit, was in der eigenen Situation ändern zu wollen. Und ich weiß nicht, ob wir das Modell mal hier besprochen haben. Es gibt die sogenannte Circle of Influence. Es gibt den Circle of Control, das sind die Sachen, die ich verändern kann und die ich auch verändern sollte. Es gibt den Circle of Influence, der ist darüber gelagert. Das sind die Sachen, die ich beeinflussen kann, aber nicht selbst verändern kann. Und dann gibt es darüber gelagert den Circle of Concern, wo Sachen drin sind, die ich überhaupt nicht mal unter Kontrolle habe und noch nicht mal beeinflussen könnte. Und wenn man im Circle of Control ist, dann sollte man sich schon angucken, dass man da auch wirklich guckt, dass man da selbst aktiv zubeiträgt.
Sujeevan
01:09:17
Ja, genau, weil das hatte ich im letzten Job ja versucht, bei Grafana Dinge zu verändern. Ja, genau. Hat nicht funktioniert, also bin ich raus.
Dirk
01:09:27
Ja, du bist ja auch in den Circle of Influence gegangen, also sprich, du hast versucht, bei den Leuten, die da was bewegen könnten, zu tun, die haben nichts getan und dann ist es einfach die richtige Entscheidung, das weiter zu suchen.
Sujeevan
01:09:46
Genau. Also ein Punkt, der mir noch auffällt, ist, wenn man mit HR spricht, vor allem wenn es was Schlimmeres ist, dann sollte man idealerweise auch diverse Beweise sichern beziehungsweise dokumentieren. Also wenn es halt zum Beispiel immer darum geht, oder wenn du weißt, Person X sagt immer irgendwas Toxisches, dass man das dann halt auch aufschreibt. Person X hat an dem Tag das gesagt und an dem Tag und an dem Tag und an dem Tag in dem Meeting und sodass du dann halt auch ein bisschen klarer für dich hast, allein für dich selbst schon hast, ist das jetzt tatsächlich häufig oder kommt dir das nur vor? Und gleichzeitig dann halt auch zu sagen, hey, ich hab das hier schon dokumentiert, das bringt dann noch ein gewisses Gehalt nochmal mit dran. Und jetzt meine ich dann tatsächlich toxisches Verhalten, wie, keine Ahnung, Rassismus, Sexismus und so ein Kram.
Dirk
01:10:44
Ja, Rassismus geht gar nicht.
Sujeevan
01:10:46
Ja, Sexismus auch nicht.
Dirk
01:10:48
Sexismus auch nicht, ja. Es gibt Dinge, die gehen nicht.
Sujeevan
01:10:53
Genau, und zu Beweise sichern und dokumentieren gehört dann zum Beispiel auch, wer war da noch dabei, damit du es dann auch hast. Genau. Aber letztendlich ist auch ein bisschen die Reihenfolge klar. Idealerweise in einem Stand mit der Person selbst sprechen. Wenn das nicht klappt, mit Führungskraft sprechen. Wenn das auch nicht so viel bringt, dann noch mit HR sprechen. Und wenn es, je nachdem, natürlich wie groß die Firma ist natürlich. Und ansonsten kannst du auch schon wieder gehen.
Dirk
01:11:24
Wenn es sehr toxisch ist. Also man muss sich selbst im Spiegel angucken können. Klar, das ist mal so das. Und ich würde, wie gesagt, immer damit beginnen, erst eine Nacht drüber zu schlafen. Und sich selbst zu prüfen, ob man vielleicht was anders verstehen könnte, als man selber verstanden hat. Das wäre halt auch nochmal eine Sache. Und wir dürfen bei vielen Dingen nicht vergessen, wenn wir mit Leuten aus Amerika beispielsweise zu tun haben, dass die einen ganz anderen Begriff von freier Rede haben, wo sehr viel weniger... Dinge beleidigend sind als in unseren Breiten zum Beispiel. Aber da ist dann auch die Frage, ob die amerikanische Firma dann das Richtige für mich ist. Ich kann mich daran erinnern, als wir beide bei Task Warrior waren, dass ich mich mit Paul, also Paul Beckingham, der damals halt, oder der Hauptprogrammierer unter anderem von Task Warrior war, dass wir uns in Brüssel bei der Fostim darüber unterhalten haben, dass ich das Verhalten nicht tolerieren würde. und für Paul war es, weil er schon lange in den anderen Staaten war, ein normaler Ausdruck von freier Rede.
Sujeevan
01:12:25
Und was ist jetzt konkret?
Dirk
01:12:26
Da hat sich einer einfach für meine Begriffe falsch verhalten. Sehr, sehr hart gegen jemand anderen gewettert und zwar für meine Begriffe unter der Gürtellinie.
Sujeevan
01:12:35
Okay.
Dirk
01:12:36
Also ich habe das konkrete Beispiel jetzt nicht. Das ist mehr als 15 Jahre her. Ihr habt das jetzt nicht konkret und für mich war das unter der Gürtellinie und geht gar nicht. Mein Moralkompass war da echt getriggert von. Und der Bord hat gesagt, nee, das ist nur freie Rede. Der ist eigentlich Brite, der nach Amerika ausgewandert ist. Das war für mich ein Stück weit ein Aha-Erlebnis, also wie weit dieses Verständnis von freier Rede gehen kann.
Sujeevan
01:13:04
Gleichzeitig ist es bei US-Firmen auch mehr so, dass sie ja sehr wenig direkt sind. Sondern mehr ist es auch so, ja, das ist toll und super, was du alles gemacht hast. Aber wenn du eine Sache verbatisst sein könntest. Und dann ist es halt irgendwie so ein Riesending an.
Dirk
01:13:19
Aber da muss man dann auch dahinter gucken, ne? Ja, genau. Da darf man sich nicht von der Formulierung ablenken lassen.
Sujeevan
01:13:26
Erinnert mich gerade an meine alte Managerin bei GitLab, eine Deutsche, die dann, ich weiß nicht mal, worum es ging, aber irgendwas schrieb sie so, are you happy to do this in dem Slack-Channel halt, are you happy to support, this and that, to do this or that task, keine Ahnung. Ich lese das so, ich dachte, ich muss da irgendwie lachen, weil es halt irgendwie so eine schnöde Aufgabe war, die jetzt irgendwie nicht so spannend war. Und die meinte so, I'm not happy to do that, but I'm okay with doing that.
Dirk
01:13:53
Ja.
Sujeevan
01:13:54
Und die habe ich dann auch später so angesprochen, ne, sag mal, Was war das eigentlich? Ja, ja, du weißt doch, dieses amerikanische fährt manchmal ab.
Dirk
01:14:02
Also eins meiner ersten Erlebnisse in der Schweiz war, dass ich nur in einem Team war und dann kam ein Kollege auf mich zu und meinte so, du, guck mal in das Verzeichnis, ich glaube, man könnte das aufräumen. Ich gucke in das Verzeichnis und ja, ich glaube auch, dass man das aufräumen könnte. Und er hat es als direkten Arbeitsauftrag verstanden.
Sujeevan
01:14:21
Ach so, ich dachte, aber hinterher hat es keiner gemacht.
Dirk
01:14:24
Ja, nein, es hat dann, also zumindest ich habe es nicht gemacht. und ich bin dann relativ böse angefeindet worden, weil ich doch einen Arbeitsauftrag bekommen hätte und ich meinte, ich hätte keinen Arbeitsauftrag bekommen. Du hast mich gefragt, ob das, unordentlich ist und ich fand das auch unordentlich.
Sujeevan
01:14:40
Also ich fand auch.
Dirk
01:14:41
Dass da viele Dateien drin waren, die da nicht reingehören.
Sujeevan
01:14:43
Ja, genau, das sind so Kleinigkeiten, wo man dann so drauf merkt.
Dirk
01:14:48
Aber jetzt Amerikaner als Beispiel genommen, aber das Interkulturelle spielt natürlich auch immer eine Rolle und auch beim Interkulturellen ist man immer gut bedient, wenn man aus der Ich-Perspektive kommt. Wenn es ein Learning gibt, dann immer Ich-Perspektive und immer eigene Gefühle beschreiben.
Sujeevan
01:15:05
Ja, und da hilft es auch, wenn die Gruppe diverser ist. Und damit meine ich nicht Geschlechter oder nicht nur Geschlechter, sondern auch eben Nationalitäten, Kulturen, auch innerhalb des gleichen Landes, weil vieles verschieden anders ankommt. Was in Deutschland normal ist, ist in den USA anders und was dann wiederum bei deutschen Frauen anders ankommt als bei US-Frauen in Deutschland, wie auch immer.
Dirk
01:15:32
Ja, genau.
Sujeevan
01:15:36
Gut. Ich glaube, dann haben wir es, oder?
Dirk
01:15:38
Ja, prima. Kommen wir zum ersten Medientipp und damit zu einem meiner Medientipps oder meinem Medientipp für diese Episode. Und zwar ist das das Fishfoot4Thought, Blog, beziehungsweise das ist ein Substack-Channel. Das ist eins der Blogs, was ich regelmäßig verfolge, wo ich relativ viele inspirierende Ideen bekomme. Der wird von Mike Fischer gemacht. Wahrscheinlich heißt er deswegen auch Fishfoot4Thought. der CEO von MyFitnessPal ist und der frühere CEO von Etsy und der sich darum kümmert, was gute Führungskräfte seiner Meinung nach konkret tun sollen, zum Beispiel solche Feedback-Gespräche führen, also da findet man bestimmt auch einen Artikel dazu, und er sagt halt, dass Führung keine angeborene Eigenschaften ist, sondern ein Set von Verhaltensweisen ist, die man auch wirklich lernen kann, und es geht nicht nur um Führung, sondern eben auch um Beobachtung aus dem Alltag, und über Nachdenkenswertes. Ich habe da relativ viel in meinem Linkdump immer als Link drin. Ich habe den abonniert, da kommt ein Artikel pro Woche. Und ich habe ganz wenige, die ich nicht gut finde. Ganz wenige Artikel.
Sujeevan
01:16:48
Klingt gut. Muss ich mal auch mal reingucken. Meinst du, ich sollte deine Medientipps befolgen?
Dirk
01:16:55
Ja, muss nicht. Also wir haben ja auch bei uns im Matrix-Channel gefragt, ob die Tooltipps überhaupt verwendet werden oder die Medientipps. Und die Meinung war, und die finde ich sehr ehrlich, meistens nicht. Aber wenn man den Bedarf hat, was Bestimmtes zu tun, erinnert man sich daran, dass es noch mal ein Medientipp war. Und dann habe ich dann auch gekontert, dass das genau der Punkt ist, wie Werbung funktioniert.
Sujeevan
01:17:18
Ja, genau. Wir blockieren einfach irgendwas in die Hirne von anderen Leuten und irgendwann, ernten wir die Früchte.
Dirk
01:17:26
Ja, man schmeckt das Früchte gut. Ja, genau.
Sujeevan
01:17:32
Genau, kommen wir zu meinem Medientipp. Und zwar ist das ein einzelner Blogpost, den ich jetzt die Tage gelesen habe, und zwar von Armin Ronacher. Das ist der Typ, der Flask und diverse Python-Frameworks entwickelt hat, der auch ganz, ganz früher bei Ubuntu Users im Team war.
Dirk
01:17:50
Ja, und der auch das ganze Framework mitentwickelt hat.
Sujeevan
01:17:55
Genau, was quasi aus Ubuntu Users entstanden ist, effektiv. Aus der Arbeit daraus. Ich kenne ihn nicht persönlich, aber da war ich schon, du kennst ihn, glaube ich, dann persönlich noch.
Dirk
01:18:05
Nein, wir haben uns, glaube ich, nie getroffen, aber wir haben uns natürlich auch schon ausgetauscht.
Sujeevan
01:18:09
Ja, genau, das meine ich. Und der ist, ich habe den nicht so ganz verfolgt über die Jahre, jahrzehnte aber der ist glaube ich auf der eis gala auf er ein pro ei und lass uns mal viel mit ei, und, oder nutzt das auch intensiv und ich hatte einen Blogpost geschrieben, den ich irgendwie spannend fand, weil der OpenAI Astra das neue Modell verwendet hat, also GPT-6 Astra und hat dann gesagt, so ja, hier, das ist auch irgendwie sehr technisch, sehr beeindruckend und bla bla und hat dann aber mal geguckt, okay, was kann ich denn machen, wenn ich einen Task reingebe und der das dann aber so machen soll, bis er fertig werden soll und er hat es dann den Slop Factory Test genannt und effektiv hat er dann halt in, irgendeinem Python mit Virtual & Swets Projekt das halt erarbeiten lassen und das lief dann irgendwie über 35 Stunden hat irgendwie ein paar Milliarden Tokens verbraucht, was dann effektiv irgendwie wenn es tatsächliche Token bezahlt hätte, dann wären es irgendwie 1200 Dollar gewesen mit irgendwie 79 Commits jeder Commit hätte 15,50 Dollar gekostet. Und Und am Ende ist nichts bei rumgekommen, weil er halt irgendwie nur mit sich selbst gearbeitet hat, aber nichts Richtiges bei rumgekommen ist. Und die Idee war ja dann quasi, dass er eigentlich nur ein Task macht und dann soll er es komplett selbst implementieren, sodass du gar nicht mehr so viel reingeben musst. Also das, was die ja alle propagieren von wegen, du musst nur noch zwei Satze schreiben und dann kommt eine fertige App bei raus. Und das, obwohl da halt irgendwie 75.000 Zeilen geschrieben wird, kommt da halt irgendwie nichts Sinnvolles raus. Und da kam dann auch was Spannendes raus. Jetzt muss ich das in den Sachen nochmal nachlesen. Zum Beispiel, dass es dann halt, das nutzt halt viel Python-Code, um dann irgendwelche Sachen rauszulesen aus Dateien und so weiter. Und dann callt es dann aber noch andere Calls und dann hast du dann irgendwie eine Verschachtelung drin, dass da ein Pyce in Node.js gestartet hat, was dann wiederum PowerShell gestartet hat, um Dinge zu tun. Und auch so denkst du, was, das wird doch kein Mensch tun. Und dann denkt man aber, okay, dann kriegen wir doch Enterprise-Umgebungen, wo es tatsächlich gibt, und dann denkst du, da war schon, er hat es davon gelernt.
Dirk
01:20:32
Ja, und vermutlich wird es solchen Code dann auch später in Produktion geben. Also, weil Leute den LLMs vertrauen. Wir haben ja gerade auch schon drüber gesprochen.
Sujeevan
01:20:39
Richtig.
Dirk
01:20:40
Genau.
Sujeevan
01:20:41
Deswegen muss man halt diesen Software Engineering Aspekt ja immer noch mit betrachten. Weil solche Sprachen sind dann erstmal jetzt unabhängig von der Programmiersprache, weil du siehst dann ja trotzdem schon viele Sachen, dass es wahrscheinlich nicht so sinnvoll ist, Python in TypeScript und in PowerShell und sonst was ineinander zu schachteln und zu starten.
Dirk
01:21:00
Ja, das ist schon schwierig.
Sujeevan
01:21:02
Solche Sachen findet man dann doch eher häufiger. Vor allem, je größer du den Tasken hast, desto eher, je kleiner du das machst, desto besser sind die Dinger, dann halt auch.
Dirk
01:21:09
Vielen Dank. Ich finde es ganz spannend an der Stelle, dass es Statistiken gibt, die natürlich alles beweisen, von 18-facher Produktivität bis zu 50% Produktivität. Und je nach Nutzungsverhalten und je nach Dingen, die man da macht, schwankt die Produktivität sehr, sehr stark.
Sujeevan
01:21:29
Ja, genau. Hatte ich vorhin jetzt nicht so erwähnt, oder hatten wir nicht vorhin drüber gesprochen. Aber eigentlich ist es ja auch irgendwie das. Weil am Anfang, das Bootstirpen funktioniert wundervoll, schnell. Ein paar andere Sachen, wo ich dann eine Tabelle hatte und ich so, ja, okay, ich brauche jetzt eine Sortierung, dass du da klicken kannst und dann sortierte mir die einzelnen Spalten. Prompt geschrieben, fertig. Muss ich nicht viel tun.
Dirk
01:21:53
Ja, oder mein Beispiel, wenn ich gesagt hätte, ich bin absoluter Anfänger in CSS, aber wenn ich mich einen halben Tag mal hinsetze und CSS lerne, dann hätte ich mir die ganzen Versuche mit dem LLM sparen können, dann hätte ich mir das selber schnell zusammengestellt. Ja, also also man muss viel Zeit kosten und nutzen mal wirklich gegenüberstellen für bestimmte Aufgaben. Bootstrapping ist super, also gar keine Frage.
Sujeevan
01:22:21
Ja, genau, weil ich will jetzt auch nicht in den JavaScript Code gucken, den ich in meinen Toolchen da, weil das ist glaube ich auch noch ein Plain JavaScript Code, den ja kein Mensch schreiben würde, weil das geht es in dem Code halt auch so, ja, der Code funktioniert, aber das ist dann halt kaum nachvollziehbar für Menschen, eben wegen, weil das halt gewurschtelt dann halt auch teilweise ist.
Dirk
01:22:42
Genau. Also das Blog von Armin ist in jedem Fall lesbar. Jetzt auf meiner, habe ich auch abonniert. Der hat ab und zu haut da mal echt gute Artikel raus. Wurzig.
Sujeevan
01:22:52
Genau. Kann man mal reinlesen. Ist nicht super lang. Das Kernelement haben wir jetzt eher erwähnt. Gut.
Dirk
01:22:59
Mit uns wisst ihr mehr. Genau. Prima. Kommen wir zum allerersten Tooltip. Allerersten von zwei. Und zwar geht es um Yazi. Yazi ist ein terminalbasierter File Manager. Ich mache da nicht viel File Management mit. Was ich großartig finde an Yazi ist, dass der unglaublich viele Betrachter, Viewer eingebaut hat oder ansprechen kann, sodass ich auf der Kommandozeile schon sehen kann, was in deinem Verzeichnis los ist. Ich kann also durch ein Verzeichnis browsen und der zeigt mir im rechten Teil des Fensters an, was das für eine Datei ist, zeigt Bilder an oder zeigt den Text an. Und alleine das ist manchmal Gold wert, wenn man ein bestimmtes Bild zum Beispiel sucht, dass dann imk-irgendwas-irgendwas heißt, wo man nicht drauf kommt. Man sieht dann im rechten Teil des Fensters auch gleich das Bild dazu. Unglaublich schnell, asynchron. Das heißt, alles, was Zeit braucht, wird im Hintergrund erledigt und man kann direkt daraus einfach als Viewer und Arbeiten.
Sujeevan
01:23:55
Zeig dir auch Bilder direkt an.
Dirk
01:23:57
Ja, zeig dir Bilder an, zeig dir PDFs an, im Überblick. Ich finde das super, super gelungen. Habe ich beim Christoph Stöttner, beim Stöps in den Lesezeichen gefunden und gleich adoptiert. Finde ich super klasse. Und es ist sauschnell, das Teil. Es ist in Rust geschrieben. Ich kratze selbst. Es gibt auch tatsächlich Cheat-Sheets dazu, welche Tastenkombinationen da wie funktionieren. Alleine wenn ich mir das Browsern angucke, habe ich schon fast gewonnen. Das Ding ist echt sauschnell und hilft auch, wenn man mal Verzeichnisse aufräumen muss. ziemlich gut. Lohnt sich auf jeden Fall mal anzuschauen.
Sujeevan
01:24:36
Ja, ich habe jetzt gerade auch nur auf deren Webseite, also Y-A-Z-I geschrieben, auf deren Webseite habe ich jetzt auf Anhieb kein Video dazu gesehen, aber auf deren GitHub ist ein kurzes Video drauf, wo man dann sehen kann, wie das aussieht. Das zeige ich dann schon deutlich.
Dirk
01:24:56
Und auf der GitHub-Seite haben die, glaube ich, auch angesprochen, welche, nee, gar nicht, in den Docs haben sie angesprochen, welche Tools man, integrieren kann, um halt ein bestmögliches Ergebnis zu bekommen. Also zum Beispiel FFMPEG für Video Thumbnails, JQ für JSON-Preview, Poplar für PDF-Preview, FZS kennen wir ja mittlerweile für Fuzzy Searching, SVG-Preview, es gibt ImageMagic für alle möglichen Build-Previews und es gibt auch eine Clipboard-Anbindung für das Valent-Clipboard, also es lohnt sich wirklich.
Sujeevan
01:25:29
Ja, was sicherlich auch ausprobieren.
Dirk
01:25:33
Ich benutze es momentan, also ich kopiere meist wirklich mit normalen Copy-Befehlen in der Shell, aber ich könnte mir vorstellen, da komplett drauf umzustellen, und nur noch das zu benutzen. Ist bei Homegroup für Mac zum Beispiel enthalten und ist in einigen, also bei KashiOS ist es auch dabei. Und KashiOS gibt, wenn man es installiert, auch an welche recommended Tools da noch dabei sind. Also Nerd-Fonts sollte man haben, um die ganzen Icons zu bekommen. Das ist vielleicht auch noch interessant.
Sujeevan
01:26:03
Ganz wichtig.
Dirk
01:26:04
Ja, genau. Also es lohnt sich.
Sujeevan
01:26:08
Genau. Dann komme ich mal zu meinem Tooltip. Es ist auch in Rost geschrieben, und effektiv auch ein Terminal User Interface per Zufall. Und zwar ist es das Tool Sofka. Das ist ein Kubernetes-Tui in Rost geschrieben für Kubernetes eben. Und Und ich hatte, meine ich, vor Ewigkeiten mal K9S als Tooltip gehabt, um per TUI dann auch entsprechend ein Kubernetes-Cluster quasi durch, die Pots und Logs durch und so weiter gehen zu können. Und Sofga ist quasi eine Alternative dafür. Und ich kenne das auch erst, weil ich das die Tage, und mit die Tage meine ich gestern, im Newsletter von Alles nur geklaut gesehen habe. Und dann dachte ich so, ui, das sieht praktisch aus. Auch da ist der wesentliche Punkt, warum ich Sofga statt K9s jetzt verwende, ist, es startet wahnsinnig viel schneller als K9s, und wirkt auch viel aufgeräumter, moderner als Terminal User Interface.
Dirk
01:27:19
Also ich habe gerade auf GitHub geguckt, das sieht schon beeindruckend aus, was das Ding macht. Super.
Sujeevan
01:27:25
Ja, und das hat auch diverse Integration mit diversen Tools, die ich noch nicht ausprobiert habe. Also es hat zum Beispiel Flux-CD in Argo-CD-Integration. Ich nutze zum Beispiel Flux. Habe ich jetzt nicht ausprobiert, aber allein halt schon zwischen, ich habe das heute zum Beispiel auch verwendet, weil mein Kubernetes-Kluster ein bisschen überlastet ist und ich habe nicht so viele Notes da drin, um Kosten zu sparen. weil RAM ist ja nicht mehr so billig, wie es früher war und der zeigt mir doch ein bisschen angenehmer an, wie viel Memory Usage ich habe kann das danach sortieren dann auch recht einfach, ohne ein neues Tool lernen zu müssen, weil sonst hast du immer gefühlt ein neues Tool, was du lernen musst.
Dirk
01:28:08
Ich sehe gerade auf der Wiki-Seite, auf der GitHub-Seite, dass sie einen Performance Benchmark haben zwischen SoftGas und K9S und SoftGuy ist um Klassen schneller.
Sujeevan
01:28:18
Wo steht das?
Dirk
01:28:19
Um wirklich Klassen.
Sujeevan
01:28:22
Comparison with K9s.
Dirk
01:28:23
Genau, Performance Benchmark SoftGuy und K9s und Large Pod View ist es doppelt so schnell. Pod Name Filter anwenden ist es 10 mal so schnell.
Sujeevan
01:28:32
Ja.
Dirk
01:28:33
Also das lohnt sich am Blick.
Sujeevan
01:28:35
Ja. Genau. Ja, weil bei mir dauert irgendwie das Starten von dem K9S irgendwie so, fünf Sekunden und Sofka ist irgendwie eine Sekunde oder so.
Dirk
01:28:46
Macht nicht wirklich Spaß, ja.
Sujeevan
01:28:49
Genau, man merkt das erst, wenn man die Alternative hat. Witzig fand ich da, warum heißt es Sofka? Naja, der hat der Typ, der das, ich glaube es ist ein Typ, der Mensch, der die das Mensch, hat eine Katze namens Sophie, was Russian Blue Cat ist.
Dirk
01:29:08
Ist ein Mann mit dem Bart. Ein Greybeard.
Sujeevan
01:29:11
Und die Katze heißt halt Sophie, aber weil er wahrscheinlich Serbe ist, oder die Katze ist eine serbische Katze? Ja, genau. Und Sofka ist quasi die serbische Kurzvariante von Sophia.
Dirk
01:29:28
Okay, ich dachte, das kommt von Grassofka, von einem Wodka. Er schreibt sich komplett anders. Also von, daher hört sich nur gleich an.
Sujeevan
01:29:38
Fand ich nur irgendwie witzig. Okay, meine Katze heißt Sophie, also nenne ich das jetzt Sofka.
Dirk
01:29:44
Ist im Fairdiverse und hat genau einen, ich bin jetzt hier Post geschrieben, 2022. Also von daher. Gut. Ja, spannend. Sieht klasse aus. Wenn ich das mal brauche. Das heißt, ich werde es brauchen. Ich werde es morgen schon brauchen. Ja. Übermorgen. auf unserer Kubernetes-Instanz, auf der das OpenDesk läuft, genau.
Sujeevan
01:30:07
Gut.
Dirk
01:30:07
Wunderbar.
Sujeevan
01:30:09
In dem Sinne sind wir fertig für heute, glaube ich.
Dirk
01:30:12
Ja, haben noch einen Nachklapp. Wir sind mal nicht auf Events.
Sujeevan
01:30:16
Was?
Dirk
01:30:17
Oder bist du auf irgendeinem Event?
Sujeevan
01:30:19
In nächster Zeit nicht.
Dirk
01:30:22
Nicht irgendwie Hügel hoch und runter laufen?
Sujeevan
01:30:25
Nicht in den nächsten Monaten. Also privat, einfach so, ja.
Dirk
01:30:29
Ja, genau, privat schon.
Sujeevan
01:30:30
Aber jetzt nicht bei Ingmich Niewitz.
Dirk
01:30:32
Mit dem neuen Wohnort, genau. Gut, im Fall kommt einfach in die Matrix-Gruppe, da dobt der Bär im Kettenhemd, oder schreibt uns eine Mail oder schattet uns irgendwo an. Wir freuen uns in jedem Fall auf Feedback und wenn ihr nicht namentlich erwähnt werden wollt, wenn ihr ein Feedback einliefert, sagt das bitte schnell dazu. Das ist völlig in Ordnung.
Sujeevan
01:30:54
Ja, in dem Sinne, bis zum nächsten Mal.
Dirk
01:30:59
Bis zum nächsten Mal. Tschüss.

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