TILpod

Dirk Deimeke & Sujeevan Vijayakumaran

TIL071 - Von der FrOSCon zu Liberating Structures und Mut zu OSS

01.09.2026 85 min

Zusammenfassung & Show Notes

Sujeevan und Dirk rekapitulieren die FrOSCon 2026, sprechen über Goodharts Gesetz und wie man mit LLMs die passende Distribution findet. Mit dem Hauptthema Liberating Structures geht es zu vutuv und der Liberating Structures App; Warum OSS-Nutzung Mut braucht und The OpenAI-Hugging Face Incident beenden die Episode.

Vorgeplänkel
  • - keine Links -
TIL-Shorty: FrOSCon 2026
TIL-Shorty: Goodharts Gesetz
TIL-Shorty: Distributionssuche mit LLMs
Thema: Liberating Structures
Tooltipp: vutuv
Tooltipp: Liberating Structures App
Medientipp: Warum OSS-Nutzung Mut braucht
Medientipp: The OpenAI-Hugging Face Incident 
Nachgeplänkel

Transkript

Sujeevan
00:00:00
Willkommen zu Folge 71 von Tilpott.
Dirk
00:00:04
Es ist schön, wenn man überlegen muss, wo man gerade ist, oder? Oder wer man gerade ist und wenn ja, wie viele, genau.
Sujeevan
00:00:10
Wer sind sie eigentlich?
Dirk
00:00:11
Ja, genau. Und wenn ja, wie viele. Ja, da sind wir wieder. Hallo zu Jeevan. Alles gut?
Sujeevan
00:00:17
Ja, nachdem wir uns letzte Woche gesehen haben, ist es jetzt wieder besser.
Dirk
00:00:21
Ja, gut. Aber du hast ja eine Woche Zeit zur Erholung, oder? Und wir sehen uns jetzt schon wieder.
Sujeevan
00:00:28
Tun wir das?
Dirk
00:00:28
Ja, ich meine, wir sehen uns ja gerade.
Sujeevan
00:00:30
Ach so, ja, über eine Whip-Kette. Aber ich muss dich ja nicht riechen in so einem Kram.
Dirk
00:00:38
Oh, ich hätte jetzt fast was mit A am Anfang und Risch am Ende gesagt, aber ich habe es nicht getan.
Sujeevan
00:00:45
Genau, wir nehmen am 22. August auf. Das ist die September-Folge 2026. Es ist zwar noch Sommer, hier ist es sonnig mit ein bisschen Wolken.
Dirk
00:00:57
Ja, bei uns ist es auch sonnig, aber richtig schön frisch und die kurze Abkühlung tut echt gut. Das kann ich sagen.
Sujeevan
00:01:05
Die war längst, überfällig, so, das habe ich gesagt.
Dirk
00:01:09
Ja.
Sujeevan
00:01:11
Genau. Und ja, wir sind bei der 71. Folge, wie das Ende des Jahres naht. Winter is coming. Und genau, wir können ja direkt mal loslegen. Und zwar hatten wir in der letzten Folge, oder du hast in der letzten Folge ja gefragt, zu den Tooltips, nutzt das überhaupt wer? Interessiert sich jemand dafür? weil wir da ja auch kein so großes Feedback bekommen, häufig und dann hat der Klaus im Matrix-Chat, geschrieben, effektiv oder sind gemäß dann halt so, naja, es ist halt nicht das, was er halt ausprobiert, aber Dinge bleiben halt hängen und wenn man die dann braucht dann nutzt er sie auch, und zum Beispiel braucht er halt ein anständiges Online-Backup-Tool und hat dann halt sich unbewusst für Bock entschieden, weil das halt hier schon mal vorkam, weil wir es nutzen, was auch nicht unbedingt was gute Zeit muss, wenn es schon Jahre her ist, weil es dann halt auch schon wieder out of date sein kann natürlich. Das hat er jetzt nicht gesagt, das sage ich jetzt natürlich. Aber genau, weil er sagt dann, man hat halt nicht immer Zeit, alles zu Tode zu recherchieren und auszuprobieren, da ist man über Empfehlungen aus der Bubble ganz froh.
Dirk
00:02:24
Und er hat unterbewusst ganz genau beschrieben, wie Werbung funktioniert.
Sujeevan
00:02:29
Ja, mein Gedanke war dann, sind wir jetzt eigentlich Influencer?
Dirk
00:02:34
Ein Stück weit schon, natürlich, klar. Ich schließe eine Folgefrage an. Macht ihr was mit den Medientipps?
Sujeevan
00:02:44
Ja.
Dirk
00:02:46
Eigentlich wollte ich das nämlich in der letzten Folge fragen.
Sujeevan
00:02:49
Du hast dann das falsche Tipp erwähnt.
Dirk
00:02:50
Ich habe den falschen Tipp erwähnt, genau, aber die Medientipps sind halt auch interessant und mich würde interessieren, ob Leute den Medientipps folgen und sich mal die Bücher, Videos, was auch immer angucken.
Sujeevan
00:03:01
Genau, also ich hatte das teilweise ja, also ich höre ja auch nicht, höre, lese, gucke ja auch nicht alles an, was du erwähnst, aber auch einiges halt schon. Andersrum ja glaube ich auch.
Dirk
00:03:12
Genau.
Sujeevan
00:03:14
Und manchmal kriege ich dann halt auch Nachrichten, dann so, oh, das habe ich mir mal angeguckt, das wäre dann doch spannend. Und einige Sachen erklären wir ja hier relativ ausführlich. Da ist es dann halt auch noch mal so, dass da auch nicht so der Bedarf da ist, würde ich mal sagen. Aber wir es eh schon zusammenfassen. Wenn wir ein 7-Minuten-Video in weniger als 7 Minuten zusammenfassen, dann sitzt der Bedarf nicht mehr so da.
Dirk
00:03:38
Genau, und außerdem haben wir auch zudem noch unterschiedliche Vorlieben und, interessieren uns unterschiedliche Themen.
Sujeevan
00:03:43
Ja, weil ich hatte doch einmal diesen Medientipp zu, wie hieß denn diese Serie nochmal, die Allah in Duisburg gespielt hat.
Dirk
00:03:52
Ja, ich weiß, was du meinst. Habe ich auf der langen Liste der Dinge, die ich gerne noch angucken möchte.
Sujeevan
00:03:57
Ja, da hatte ich von einem Kollegen dann auch die Rückmeldung bekommen, so Gott, das hat mich voll angesprochen. Aber es ist halt Roport, unser Alter, also mein Alter, mehr oder weniger. Und dass das da so ziemlich genau gepasst hat.
Dirk
00:04:12
Ja.
Sujeevan
00:04:14
Chavos, genau, das war's.
Dirk
00:04:16
Ich hätte es jetzt auch kurz gefunden. Ich habe das alles in meiner Notiz-App notiert.
Sujeevan
00:04:22
Schau her.
Dirk
00:04:23
I am organized.
Sujeevan
00:04:26
Niemand mag Angeber.
Dirk
00:04:28
Ja, das heißt halt, ne, wenn man so aus dem Keller spricht, dann ist das halt ein Unterschied. Genau.
Sujeevan
00:04:37
So, kommen wir direkt zu dem ersten Shorty.
Dirk
00:04:42
Ja, der Shorty wird dann Nongi werden, habe ich das Gefühl.
Sujeevan
00:04:44
Ja, das glaube ich auch. Es war wieder Frostcon-Zeit. Frostcon 2026, was die 21. Frostcon war, was voll irritierend ist bei den Hashtags.
Dirk
00:04:57
Und du warst das erste Mal in Doppelfunktion vor Ort.
Sujeevan
00:05:01
Ja, weil ich habe ja jetzt schon quasi verschiedene Rollen auf der FrostCon gehabt über die Jahrzehnte, weil ich glaube, ich glaube, ich war 2014 oder so das erste Mal da, weil anfangs habe ich bei der FrostCon damals früher den Ubuntu-Stand mitbetreut, dann habe ich irgendwann auch mit Vorträgen angefangen. und jetzt habe ich zum ersten Mal dann einen Stand gehabt im Rahmen von meiner Firma der Friday Deployments. Was dann ja auch nochmal, also ein Mini-Stand zumindest, was dann ja auch nochmal was anderes ist. Und da habe ich auch vieles drum herum gelernt. Das hat nicht alles direkt mit Frostcraft zu tun, aber irgendwie dann halt schon. Und ich glaube, wir können da direkt mal reinsteigen.
Dirk
00:05:44
Ja.
Sujeevan
00:05:45
Genau, also, wie kam es überhaupt dazu? Ich meine, ich habe ja gerade schon erwähnt, seit über zehn Jahren irgendwie auf der Frostcon auch immer wieder vertreten gewesen, eben in den verschiedenen Rollen, Aufgaben oder To-Dos für mich persönlich. Und das heißt, ich beziehungsweise wir, wir kennen da ja schon echt viele Leute.
Dirk
00:06:04
Das stimmt, ja.
Sujeevan
00:06:05
Und da muss man auch nicht sonderlich in irgendwelche Vorträge gehen, sondern so, ach, hi, wie geht's und bla bla bla. Und dann hast du halt auch schon wieder mit vielen Leuten gequatscht. Und die Frostcon hatte vor einer Weile ja dann auch irgendwie gesagt, hey, wir haben hier, viele Firmen sparen an Sponsoring und wir brauchen hier Geld, um das Ganze organisieren zu können. Und da hat man ja sowohl von Privatleuten eingesammelt, du hast ja, glaube ich, auch was gespendet.
Dirk
00:06:30
Ja, mit meiner Frau zusammen, genau.
Sujeevan
00:06:33
Und dann dachte ich so, naja, ich könnte jetzt einfach Privatspenden oder ich buche mir halt so ein Sponsoring über die Firma, weil Geld ist vorhanden. Je nachdem natürlich, wie teuer das Ganze ist. Und dann habe ich halt natürlich Gedanken gemacht, okay, was mache ich jetzt? Wie mache ich da was? Weil ich dann so, naja, wenn ich schon was sponsore, dann... Soll da schon was nochmal bei, dann will ich das auch irgendwie nutzen.
Dirk
00:06:53
Genau, wenn du das mit der Firma sponserst, dann sollte auch ein Firmenbezug da sein.
Sujeevan
00:06:57
Genau. Und das Sponsoring war jetzt auch nicht so extremsteuer. Und die hatten halt verschiedene Stände. Einige waren natürlich größer, andere kleiner. Und ich hatte dann einen von den Mini-Ständen, was effektiv halt eine Posterwand ist, plus so einen kleinen Stehtisch, der da hingestellt ist. und den muss man auch nicht komplett selbst betreuen. Und wir haben das jetzt, ich habe jetzt einen Mitarbeiter seit Mitte Juli, hatten wir dann zu zweit dann halt zumindest den Samstag den Stand betreut, wobei eigentlich war es eher nicht ich. Und da hatten wir uns natürlich dann auch überlegt, wie machen wir das, was machen wir da genau und wie machen wir auch so ein bisschen, okay, eigentlich ist es ja Marketing quasi, ich erwarte da jetzt nicht, dass man da groß irgendwelche Kunden gewinnt oder sonst was, aber einfach nur, dass die Leute, die mich dann auch kennen von der Froscon als Speaker und so weiter, dass sie auch wissen, dass ich jetzt selbstständig bin und vielleicht dann so, ah, was machst du denn jetzt, so kommt und dass man einfach so ein bisschen das verteilt und das reicht dann eigentlich auch schon. Und die Standposition, die Position des Standes war eigentlich ganz gut.
Dirk
00:08:07
Ja, finde ich auch.
Sujeevan
00:08:09
Das war halt auf diesem Hauptgang, da kamen auch viele Leute vorbei und wir hatten uns dann halt überlegt, dass wir so eine kleine Challenge machen, im Sinne von, die auch mit meiner Arbeit gerade zusammenhängt, weil im Moment mache ich halt, bei ein, zwei Kunden oder bei einem Kunden habe ich schon abgeschlossen, bei einem anderen schon, kommen halt immer die Fragen, ja hier, wir haben hier GitLab und sonst was und wir wollen halt AI-Workload draufwerfen quasi oder mit AI-Agents und so ein Kram arbeiten. Aber wir müssen wahrscheinlich das mal ein bisschen absichern oder sicherstellen, dass das auch sicher ist, dass da nicht irgendein AI-Agent oder auch ein normaler Mensch hinkommt und halt irgendwelche Lücken nutzt, was aus der Konfiguration ist. Da zählt dann halt so Sachen wie Passwetter-Credentials in Pipelines, dazu zählen Berechtigungsstrukturen, dazu stehen Policies, Werbung, was wie Merchant darf, darf man irgendwie Force pushen und so weiter. Da habe ich dann gesagt, okay, dann machen wir darüber mal eine kleine Challenge, und dann kann man auch ein bisschen was gewinnen. Und das haben wir dann halt auch gemacht. Die Challenge selbst war eigentlich jetzt nicht so schwierig, aber wir mussten natürlich Leute dazu bringen, diese Challenge dann halt auch zu machen. Und wir hatten dann halt irgendwie noch so eine Art Flyer gedruckt, 250 Stück und haben die dann halt so verteilt, wenn die Leute halt vorbei kamen. Das kannte Jan, also mein Mitarbeiter, der konnte das sehr, sehr gut. Die Leute hat alle angesprochen, hey, willst du nicht bei unserer Challenge mitmachen? Erst da wird das halb ignoriert, aber wenn man dann so sagt, ja, es gibt ein Plüsch, die zu gewinnen oder ein DevOps-Buch. Weil ich habe halt mein DevOps-Buch eben, also mehrere Exemplare meines DevOps-Buches halt daneben verlost. Da nehme ich fünf Stück, glaube ich. Und das war dann auch irgendwie spannend zu sehen, wie die Leute entweder beim DevOps-Buch dann halt sich umgedreht haben. so, oh, das klingt interessant. Und die andere mal im Plüschtier, weil das war halt dieser This is Fine Dog, Plüschtier, den wir halt auch dreimal verlost haben.
Dirk
00:10:07
Den Link tun wir sicher noch in die Sendungsnotizen.
Sujeevan
00:10:10
Für was jetzt?
Dirk
00:10:11
Für das Plüschtier.
Sujeevan
00:10:13
Achso, ja, gut.
Dirk
00:10:16
Den wollen bestimmt Leute nachbestellen. Den Hund.
Sujeevan
00:10:22
Soll ich einen Job einrichten?
Dirk
00:10:23
Genau, der Friday Deployment Shop. Dann hast du auch wieder ein tolles Beispiel für dein Buch.
Sujeevan
00:10:30
Stimmt. Genau, so. Und genau, warum gerade die Sache, den This is Fine Dog einfach nur als Meme quasi, so von wegen, so Freitag sollte man ja nicht deployen. Und das passt dann ja irgendwie mit dem Meme zusammen. Da hatte ich ja letztes Jahr auch schon so ein bisschen die Sticker verteilt. Die Sticker hatte ich diesmal auch mit bei. Und dann halt mein Buch, weil es ist halt mein Buch. Und das war dann relativ einfach. Ich muss aber auch meine eigenen Bücher bezahlen. Das kostet natürlich dann auch Geld. Und was wir dann halt auch nochmal gemacht haben, sind Display-Putz-Tücher. Die sind irgendwie nicht so wirklich weggekommen, weil man hat nicht richtig erkannt, glaube ich, dass es auch Displayputztücher sind und man muss die dann die Leute schon irgendwie in die Hand drücken. Jetzt habe ich natürlich noch relativ viele, aber die werden ja nicht schlecht, so in der Richtung. Aber es ist halt, diese ganzen Sachen vorzubereiten, ist halt schon recht viel Arbeit dann gewesen. Weil du halt auch mal so ein Poster gemacht hast, der Poster war so viel zu viel Text drauf, wie wir dann gemerkt haben. Aber beim ersten Mal machst du halt eh irgendwie nichts ordentlich. Du machst halt Fehler, wo du halt von lernen kannst. und, an sich fand ich es ganz cool, mal sowas gemacht zu machen, weil es ist halt mal was anderes, das ist Vor- und Nachteil natürlich der Selbstständigkeit, weil man muss halt alles irgendwie machen und man lernt jedes Mal halt was dazu, in dem Fall halt so Marketing-Themen und. Und der Name kommt halt auch natürlich ganz gut an vor der Deployment. Es war auch irgendwie echt witzig, dass dann da direkt am Morgen einer vorbeilief, der hat dann auf dem T-Shirt war so eine Rakete drauf und unten stand da drauf, Deploying on Friday. Ich dachte, okay, solche T-Shirts brauche ich auch.
Dirk
00:12:16
Ja, ja.
Sujeevan
00:12:17
Und ja, ich überlege jetzt halt irgendwie so, dass man eigentlich halt aus dem, Slogan Friday-Deployments quasi schon echt coole Sachen, machen kann, also T-Shirts und sonst was, weil ich habe zum Beispiel ein T-Shirt von Honeycomb, was ja die Observability-Lösung ist. Da steht hinten drauf I test and prod. Was ja auch irgendwie witzig ist. Und das muss dann ja auch keine große Werbung für eine Firma sein. Ich finde, wenn es so dezent ein bisschen auf dem Ärmel oder ein Kleiner draufsteht, das geht. Aber einfach nur aus Spaß und Freude, gar nicht so sehr, um viel Marketing zu machen.
Dirk
00:12:55
Genau, je nach Kunden solltest du mit so einem T-Shirt auch nicht zum Kunden gehen.
Sujeevan
00:13:01
Genau. Und das ist, glaube ich, habe ich so im Hinterkopf so von wegen, da müsste man mal was machen, falls jemand da Ideen hat, gerne mich schreiben. Weil so viel Zeit habe ich da auch nicht viel zu drüber legen. Aber da kann man viel was zu machen. Genau. Ich hatte zwar Gespräche auf der Frostgang, aber das waren viele Leute, die ich eh schon kannte. Also der Stand hat jetzt irgendwie für mich jetzt persönlich zumindest nicht so wirklich was, wo dann dachte ich, oh, was macht ihr denn? Und dies und jenes habe ich aber auch nicht erwartet. Von daher war das okay. War eigentlich auch schön mit ein paar Ex-Kollegen.
Dirk
00:13:32
Wie viele Fragebögen habt ihr eigentlich verteilt?
Sujeevan
00:13:34
250 Stück.
Dirk
00:13:36
Ja, aber dann ist ja gut. Da sind ja sicherlich mehr Leute gegangen, als die, die du kennst.
Sujeevan
00:13:41
Ja, genau. Das waren ja teilweise, die Leute laufen vorbei und dann hat die in die Hand gedrückt.
Dirk
00:13:44
Ja, genau. 250 Leute kennen jetzt deinen Firmennamen.
Sujeevan
00:13:49
Idealerweise, ja.
Dirk
00:13:51
Wenn sie es nicht gleich weggeworfen haben, was natürlich doof wäre.
Sujeevan
00:13:55
Ja, genau, das weiß ich halt nicht. Und, wir hätten sogar noch mehr verteilen können. Wir sind um 3 Uhr oder so, hatten wir dann keine Dinger mehr am Samstag. Und wir haben es ja nur den Samstag gemacht. Das Einzige, was dann nur schade war, ist, zur Zeit der Verlosung war dann nur 11 Leute, glaube ich, da oder 12 Leute. Aber wir hatten halt 8 Gewinne. Das heißt, fast jeder hat gewonnen. gefielst fast jeder natürlich.
Dirk
00:14:22
Jetzt musst du was finden, wie du demnächst, dass jeder gewinnen kann.
Sujeevan
00:14:25
Ja, also ein paar Sachen, es sind so Kleinigkeiten, die auch schon einen Unterschied machen, weil wann diese Auslosung ist, war quasi irgendwo klein halt in der Ecke geschrieben, sowohl auf der Webseite als auch auf dem Poster. Und wenn man das in die Hand drückt, dann muss man den Leuten das eigentlich schon fast sagen, weil ich kenne das für mich halt auch so, ich habe hier und da mal auch irgendwelche Verlosungen von irgendwelchen Ständen gemacht, bei irgendwelchen anderen Konferenzen auch. Ich vergiss dann natürlich, wann diese Sachen sind.
Dirk
00:14:50
Vielleicht wäre es eine coole Idee, eine kleine App zu machen, wo man so einen rückwärtslaufenden Timer hat bis zur Verlosung.
Sujeevan
00:14:56
Ja, oder halt einfach nur ein, du kannst eine Web-Anwendung schreiben, der deine Push-Benachrichtigungen schickt.
Dirk
00:15:02
Ja.
Sujeevan
00:15:03
Einfach nur als Webseite, wo du dann halt so, hey, ich will mich das erinnert werden.
Dirk
00:15:06
Das ist sogar noch besser, ja.
Sujeevan
00:15:08
Das missbrauchen ja einige News-Webseiten und schicken dann ständig irgendwelche Push-Benachrichtigungen, wenn du mal aus Versehen auf Allow gedrückt hast.
Dirk
00:15:14
Aber das ist eine schöne Idee.
Sujeevan
00:15:17
Kommen wir auch jetzt gerade erst. Und das könnte man dann halt machen und das wäre dann, glaube ich, auch ganz gut. Und halt eine Zeit nehmen, wo auch viele Leute da sind. Weil ich habe es halt direkt nach dem letzten Talk gemacht und vor allem Social Event, das ist dann vielleicht auch nicht so praktisch.
Dirk
00:15:33
Ja, wobei die Frostkont schon schwierig ist, dadurch, dass das Einzugsgebiet relativ nah am Ruhrgebiet liegt, fahren viele Leute wirklich nur für einen Tag hin.
Sujeevan
00:15:43
Ja, genau.
Dirk
00:15:44
Und wie gehabt, wie bei anderen Veranstaltungen auch, hat man gesehen, dass der Samstag deutlich voller war als der Sonntag. Und ich glaube, egal, du wirst für jede Zeit, an der du die Verlosung machst, gute Pro- und Kontraargumente finden.
Sujeevan
00:15:57
Ja, genau. Aber der Michael Gisbers vom LPI stand, der meinte zu mir dann halt auch so, naja, es muss sich auch so ein bisschen rumsprechen, dass wenn ich das jedes Jahr mache, dann spricht sich das halt auch so ein bisschen rum.
Dirk
00:16:14
Und du müsstest ein Plakat haben, was mehr Eyecatcher ist.
Sujeevan
00:16:17
Ja, genau, weil da merkt man dann auch, wenn es so ein bisschen farbenfroher ist, dass es so ein bisschen auffälliger ist, dann kommen die Leute dann halt auch eher. Weil man konnte, dass es da irgendwie eine Challenge gibt, da musstest du halt vorbeilaufen und jemand musste dir das in die Hand drücken, ansonsten kriegt das keiner mit. Aber gut, die Challenge, die die Leute gemacht haben, fanden sie soweit gut. Das hat schon irgendwie Spaß gemacht, weil das war jetzt nicht super schwierig. Und jetzt auch nicht super aufwendig. Aber das war halt auch irgendwie das Ziel, dass es schon so ein bisschen Spaß macht, ein bisschen zu denken anregt, aber jetzt auch nicht super schwer ist, weil so viel Aufwand wird sich da ja auch nicht reinstecken. Effektiv waren es halt so, Passwörter waren in verschiedenen Dateien drin, was für Deployment-Skripte relevant waren. Da waren veraltete Docker-Images genutzt oder veraltete Bibliotheken und das war es gefühlt dann schon fast.
Dirk
00:17:11
Willst du dir die Challenge einfach mal online stellen und verlinken, dass die Leute nach dem Nachhinein reingucken können.
Sujeevan
00:17:18
Genau, die gibt es auf challenge.freude-deployment.com. Die ist halt weiterhin online. Das ist halt ein Repo auf gitlab.com und da kann man dann halt reingucken. Von daher, das wird auch eine Weile lang da online bleiben. Kann man bestimmt auch irgendwie ausweiten und spaßiger machen, aber fürs Erste passt. Und ja, mich fragten dann so einige, so, naja, hat es sich gelohnt? Und da stellt sich natürlich mal die Frage so, Wie misst man das jetzt? Weil für mich war es einfach nur so, ich wollte halt eh die Frostkonten sponsoren, so rein aus Prinzip, weil ich da halt viel über die Jahre mitgenommen habe. Und der Rest ist dann Head-on. In dem Sinne hat es sich für mich gelohnt quasi. Da ist natürlich viel Zeit, aber halt auch Geld reingeflossen, weil der Stand kostet natürlich was. Diese Display- Mikrofasertücher, die kosten halt was. Das Ausdrücken von dem Poster und den Papierbilden kostet halt was. Da kam dann halt schon ein bisschen was zusammen. Plus natürlich die Anreise und sonst was. Die Anreise hätte ich ja so oder so gemacht. Also Anreise, Übernachtung und so ein Kram. Genau. Aber es kam halt ein paar Leute vorhin und sagten, ach ja, hier, dass ihr ein Foto vom Firmenname gemacht habt. Das muss ich in den Kollegen schicken. Das finde ich auch mal lustig.
Dirk
00:18:38
Ja, der Name ist halt schon so, dass er sich rumspricht und das ist ja das eigentliche Ziel, oder?
Sujeevan
00:18:42
Ja.
Dirk
00:18:43
Also ich weiß gar nicht, Tauchst du mit deinem Logo auf der offiziellen Seite? Nee, als Partner bist du nicht gelistet, oder?
Sujeevan
00:18:49
Als Partner bin ich auf der Seite gelistet, ja.
Dirk
00:18:54
Seh dich gerade nicht.
Sujeevan
00:18:56
Bist du blind?
Dirk
00:18:58
Medienpartner, der Jörg. Genau.
Sujeevan
00:19:02
Genau. Aber ja, da bin ich gelistet auf der Partnerseite. Unterstände.
Dirk
00:19:08
Ah, Unterstände, ja, gut. Standpartner.
Sujeevan
00:19:12
Genau. Genau. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich das nächste Mal nochmal machen würde. Kommt ein bisschen darauf an, wie was gerade los ist, wie viel Zeit ich gerade habe, wie viel Zeit wir haben und dass man da nochmal ein bisschen guckt, okay, was kann man noch machen, bis es ein bisschen spaßiger ist vielleicht.
Dirk
00:19:33
Ja, also es gibt ja immer Verbesserungsmöglichkeiten, sag ich mal. Und ich glaube, dass es für dich erfolgreich ist, weil dein Name oder der Name der Firma weitergetragen wurde. Und damit hättest du eigentlich das Ziel erreicht, ob man das jetzt pro ausrechnen kann, wie viel Euro du pro Kontakt oder pro jemand, der den Namen noch nicht kannte, hatte. ich glaube, das ist gar nicht so wichtig, aber der Name steht auf der Frostcon-Seite, du hast einen Stand gehabt, Leute haben ein Foto gemacht und nehmen das mit in die Firmen und von daher glaube ich, vor der Hinsicht hat sich das schon gelohnt.
Sujeevan
00:20:07
Ja, ich meine, das hat sich dann so gesehen halt auch irgendwie so ein bisschen gelohnt, weil ich habe dann halt wieder auch mit einer meiner ehemaligen, Arbeitgeber war halt auch mit einem Stand vertreten und mit denen hatte ich dann auch lange nicht mehr gequatscht und dann so, hey, wir haben uns jetzt acht Jahre hat das noch nicht gesehen. Und dann hat man es halt auch gequatscht und halt geguckt, okay, kann man irgendwie zusammenarbeiten zukünftig und so weiter. Und das macht dann ja auch nochmal einen anderen Eindruck, wenn ich da so einen kleinen Stand habe, als wenn ich dann einfach nur hinkomme und sage, so habt ihr Arbeit für mich. So in die Richtung. Und da kommen viele verschiedene Sachen zusammen. Genau. Ansonsten, ich habe nur einen Talk gesehen, in dem ich drin saß. Das war der von deiner Frau. kommen wir später zu. Wir haben uns erstaunlich wenig gesehen, muss man sagen.
Dirk
00:20:59
Ja, das stimmt. Aber wir kennen uns ja schon.
Sujeevan
00:21:02
Ja, ich wollte auch gerade sagen, aber es gibt auch gute Nachrichten. Genau. Nee, schlechter Nachrichten. Das ist von sich gesucht. Genau. Aber wie war es denn für dich?
Dirk
00:21:20
Also ich habe jetzt, nachdem ich geguckt habe, festgestellt, dass ich auch 2014 zum ersten Mal, auf der Frostcon war. Und für mich war es eine besondere Frostcon, weil ich nichts selbst gemacht habe. Ich war nicht als Teilgeber da, sondern nur als Teilnehmer. Sonst warst du jedes Mal da.
Sujeevan
00:21:40
Wenn du auch einen Talk hattest. quasi.
Dirk
00:21:42
Ein Talk oder ich habe auch mal Standbetreuung gemacht, also damals noch für die Google, für die German Unix User Group zum Beispiel. Ja, ich war das erste Mal wirklich nur als Teilnehmer da. Ah ja. Und da merkt man, dass man als Teilgeber dann doch schon ein paar Vorteile hat und sei es nur, dass man die Catering-Ecke besuchen darf und dann Mittagessen, Getränke und so weiter bekommt. Das war für mich neu und dass ich für das abendliche Grillen dann oder mit Abendessen dann halt auch bezahlen musst du. Ist mir jetzt nicht schwer gefallen, das soll es nicht heißen, aber das war für mich einfach neu.
Sujeevan
00:22:18
Ja, das musste ich aber auch. Als Sponsor musstest du auch die, als Speaker musstest du es glaube ich nicht, aber als Sponsor musst du dich auch.
Dirk
00:22:27
Das ist ja bekloppt. Ja, okay, egal, aber das finde ich jetzt ein bisschen schräg, aber gut, ist halt so. Ich habe das erste Mal auf einer Veranstaltung gar keinen Vortrag gesehen, nicht einen, jetzt gar nicht und weil meine Frau halt einen Vortrag hatte, ich habe sie gebeten, doch mal vielleicht einen einzureichen und der ist auch angenommen worden und auch sehr gut angekommen, waren wir halt auch mit beiden Hunden vor Ort, was auch nochmal besonders war, wir haben uns immer draußen aufgehalten und irgendwo vor Schatten war. Und die Hunde sind auch sehr gut angekommen. Das hat ganz gut geklappt. Für die Hunde war das auch ganz spannend. Für die, die sich gewundert haben, dass die Hunde im Halsband waren, normalerweise laufen sie im Geschirr. Wenn sie Halsbandband haben, heißt das, dass das Arbeit ist. Und auch wenn sie nur so da gelegen haben, heißt das halt, dass sie besonders, aufpassen müssen, was sie machen. Das merken die dann auch. Ja, und ich habe in den vergangenen Jahren in meinem Hotel übernachtet, bin zu Fuß zu Froskorn gelaufen. Ich habe meistens in Siegburg übernachtet und bin dann gelaufen. Das war dann die Möglichkeit, mich zu bewegen. Jetzt hatte ich die Bewegung, weil wir auch mit den Hunden gehen mussten. Also von daher kein Verlust, aber wir waren in einer Ferienwohnung, die ziemlich gut war. War auch ein bisschen weiter weg. Ich habe ganz viele Gespräche geführt, auch über Hunde. Und von daher, für mich war es auch wieder eine tolle Forstkon. Und ich sage immer, bei der Forstkon ist es meine Wahlfamilie, die Leute zu sehen und mit den Leuten zu sprechen. und also für mich hat es sich vor dem Hintergrund gelohnt, aber es war auch ziemlich anstrengend, weil wir die ganze Zeit halt die Hunde da hatten, weil man immer ein Auge auf die Hunde haben musste, genau.
Sujeevan
00:24:07
Ja, für mich war es irgendwie auch anstrengend, weil ich halt sowohl diese Standsachen gemacht habe, als auch hier in der T4 mit Leuten geredet habe. Ich war gar nicht auch so lange am Stand.
Dirk
00:24:14
Ja, ja.
Sujeevan
00:24:16
Und das ist dann doch irgendwie doch sehr anstrengend gewesen. Aber irgendwie ging die Zeit ruckzuck rum, weil ich wollte eigentlich in irgendwelche Talks. Und dann so, oh, wir haben schon 15 Uhr.
Dirk
00:24:26
Und ich habe gemerkt, dass ich ein Monster erschaffen habe, weil meine Frau so viel positives Feedback bekommen hat, überlegt sich schon, einen Vortrag für das nächste Jahr einzureichen. Ist vielleicht dann auch nochmal eine ganze Art, aber da kommen wir später auch nochmal drauf zu sprechen.
Sujeevan
00:24:40
Aber für sie war es ja der erste Talk.
Dirk
00:24:42
Der erste Talk, also sie hat es schon mal im im also der erste talk versuch für publikum ja also jetzt schon mal talks gehalten auch für vor vor großen publikum für für die petra trainers of europe, in englisch aber das war dann eher so webinar style und also wirklich live im, überhitzten hörsaal war es das erste mal für sie ja, Und ja, hat gute Erfahrungen gemacht. Sie kommt mit meiner Wahlfamilie relativ gut zurecht, was ja dann auch nochmal wichtig ist. Und dann hat sie dann auch mittlerweile Gesichter zu den Leuten, mit denen ich und über die ich regelmäßig rede. Von daher, alles gut gelaufen. Jederzeit wieder, aber ich möchte nächstes Mal auch gerne wieder einen Vortrag halten.
Sujeevan
00:25:29
Ja, ich auch. Ich werde zweimal in Folge, wo ich keinen Vortrag genommen habe.
Dirk
00:25:32
Und an die Froskon Orga, Leute, ihr hattet Lücken im Vortragsprogramm. Da hätte man Leute auf eine Shortlist, auf eine Warteliste setzen können, die auch noch vorbereiten. So Möglichkeiten gibt es auch. Im Nachhinein nochmal alles abzufragen, ist natürlich doof. Aber wenn man fragt, ob die Leute auch bereit wären, auf die Warteliste zu gehen und ob sie eh vor Ort sind, dann kann man ja immer noch einen Vortrag mitbringen. Das sollte ja kein Problem sein.
Sujeevan
00:25:55
Ja, ich hatte mit Fabian Thorns gesprochen. Der war auch erst mal abgelehnt worden.
Dirk
00:26:00
Sein Tag.
Sujeevan
00:26:01
Du hattest dann irgendwelche freie Slots gesehen und hattest die halt angefragt, ich hab hier einen Talk auf Halder, den ich bei den Chemnitzer Linux-Tagen gemacht hab. Ich bin eh da. In der Wald kann ich das hier einfach auch ... Und dann wurde's halt gemacht, weil ich glaub, die haben ... So klang das für mich, dass es aus personellen Gründen ist halt auch wieder Aufwand, dann hinterher zu laufen, hinter allen. Und dann haben wir, wenn jemand aktiv darauf angesprochen hat, das nehme ich mir, glaube ich, auch für nächstes Mal mit, dann halt aktiv zu fragen, hey, ich habe ja noch was.
Dirk
00:26:33
Ja, vielleicht kann man auch einfach dieses Vortrags-Call-for-Paper-Formular einfach so erweitern, dass man sagt, ich komme sowieso, auch wenn mein Talk nicht genommen wird und ich bin bereit, auch auf der Shortlist zu sein oder so. Ja, genau, auch gerne einen Tag vorher oder sowas. Ja, genau. das wäre schon schick, wenn das so passiert und da kann man ja seine Vorlieben eingeben sie hat zu Beginn gesagt, dass es für sie besser gewesen wäre wenn sie am zweiten Tag den Vortrag gehalten hätte, weil sie noch dadurch, dass wir so viel Staus am Freitag umfahren mussten sind wir relativ spät jetzt angekommen sie wollte noch so zwei, drei Stunden was tun das hat sie am Samstag ein bisschen in Stress versetzt, und als sie dann gesehen hat wie sehr sich das Publikum vom ersten auf den zweiten Tag ausgedöhnt hat, war sie dann wieder froh dass sie es am ersten Tag halten konnte Ja.
Sujeevan
00:27:18
Genau, ansonsten, ich hatte auch noch sehr viel mit diversen Hörerinnen oder Hörern und einer Hörerin, gesprochen und also auch Leute, die ich halt noch nicht kannte. Ich weiß nicht, hattest du das auch irgendwie gehabt?
Dirk
00:27:36
Ja, ich habe die Hörerin, über die du sprichst, auch zum ersten Mal getroffen und wir haben uns super nett unterhalten und Grüße an Mechthilde, die ich auch kurz gesehen habe.
Sujeevan
00:27:48
Stimmt, sie ist auch eine Hörerin.
Dirk
00:27:49
Also haben wir eigentlich zwei Hörerinnen. Aber da wir die ganze Zeit draußen waren, sind wir uns nicht mehr über den Weg gelaufen. Stimmt, das ist auch nicht so richtig. Was eigentlich schade war, ja. Aber ich habe sehr viele gute Gespräche geführt, ich habe auch neue Leute kennengelernt und man lernt auch Leute kennen, wenn man nicht in Vorträge geht. wenn man ein bisschen offen ist. Also von daher, alles gut.
Sujeevan
00:28:09
Ja, ich meine, bei mir kamen so ein, zwei, drei Leute, die dann so meinten, so ja, hier bist du nicht der von Tüput oder so in die Richtung. Sowohl am Stand als auch beim Social Event. Und ich frage natürlich gerne so, ja, warum hörst du den Podcast? Ja. Klingt immer so ein bisschen flapsig dahergesagt. Also ist auch flapsig dahergesagt, aber ist dann halt auch immer so, tatsächlich auch die Frage, die ich mich stelle, warum hörst du das? Warum hört ihr das? Die häufige Antwort ist, es ist halt nicht nur technisch, sondern auch ein bisschen drumherum. Und dann meinte ich zu dem einen so, zum Beispiel das Ultramarathon laufen. Und dann meinte ich nur so, ja, das jetzt nicht. Dann war ich sehr enttäuscht. Aber ja, das ist dann auch irgendwie schön, zu sehen, es gibt hinter dieser Zahl halt auch Menschen, die diesen Download zahlen.
Dirk
00:29:02
Ja, ein Wermutstropfen gab es für mich, unsere lieben Kollegen vom Engineering Kiosk. Sie gehen in eine etwas längere Pause. Eigentlich haben wir uns ja alle gefragt, wie man das Pensum schaffen kann, wöchentlich einen Podcast mit so einer Vorbereitung auf die Beine zu stellen. Und der Andi hat geschrieben, dass beide von ihnen pro Episode ungefähr acht Stunden Vorbereitungszeit haben, oder acht Stunden brauchen. Also der Wolfi macht wohl auch den Schnitt. Das muss man da natürlich noch mit reinrechnen. Der Andi macht so das Vorgeplänkel mit den Speakern. und ja, ich finde die Entscheidung gut und richtig, ich finde es schade, ich habe da sehr viele Inspirationen rausgenommen, wir beide waren ja auch mal zu Gast und ich habe tatsächlich für die Abschiedsepisode das Coverbild, gemacht, die sind an mir vorbeigelaufen und ich habe dann sie von der Frostcom weglaufen sehen und dachte, dass das sehr schade ist, dass das genau ein Symbolbild ist, dass ich das Foto von hinten gemacht habe.
Sujeevan
00:30:01
Ja, aber ich hatte mich mit denen auch so unterhalten, relativ viel, dann auch so, ja, warum machen wir das eigentlich? Also was motiviert einen wirklich, das zu machen? Und wir sind halt irgendwie beide, also ich mit dem Andi vor allem, dann halt auf den Punkt auch so ein bisschen gekommen, so naja, wenn es sich nur noch nach Arbeit anfühlt, und nicht mehr nach Spaß, dann sollte man das aufhören, unterbrechen, pausieren, anpassen, irgendwie sowas. Wir machen es ja nicht so häufig. Weil ich glaube, wir hätten jetzt versuchen, alle zwei Wochen oder jede Woche sogar zu machen. Dann müssten wir total viel aus den Händen saugen.
Dirk
00:30:40
Was dann auch nicht so sinnvoll wäre. Ja, also alle zwei Wochen zwei Stunden Podcast würde man nicht hinbekommen. Aber ich habe ja einen anderen Podcast auch noch, den ich alle zwei Wochen mache. Und ich habe noch einen Blog. Wer wissen möchte, warum man so zwei Sidequests braucht, den empfehle ich dem Vortrag vom Stöps. Mich hat das Brotbacken nicht so wirklich interessiert, aber ich fand seine Einleitung super gelungen, dass wir in unserer Arbeit häufig nicht sehen, dass wir was geschafft haben am Ende des Tages, sondern einfach nur kaputt sind. Und dass solche Sachen, wie wir sie jetzt machen mit dem Podcast beispielsweise, bei ihm halt das Brotbacken, was erzeugt, worauf man hinterher zeigen kann, das habe ich geschafft. Und bei ihm kommt dann halt noch die handwerkliche Komponente rein, die wir ja jetzt so irgendwie gar nicht haben. Aber ich glaube, dass das wichtig ist, dass man neben der Arbeit noch was anderes hat.
Sujeevan
00:31:27
Ja. Gut.
Dirk
00:31:30
Genau. Perfekt.
Sujeevan
00:31:31
Kommen wir zum nächsten Shorty, würde ich sagen.
Dirk
00:31:33
Ich glaube nicht, dass das gerade ein Shorty war. Also sag nicht nächster Shorty.
Sujeevan
00:31:40
Das wird jetzt aber eher ein Trottig, glaube ich. Und zwar habe ich das Good Hearts Gesetz gelernt. Und zwar ist die kurze Ausführung dazu eigentlich, jede beobachtete statistische Regelmäßigkeit wird tendenziell zusammenbrechen, sobald zu Kontrollzwecken Druck auf sie ausgehübt wird. Das klingt jetzt ein bisschen lang und komisch, keine Ahnung. Aber effektiv geht es halt darum, so naja, wenn du eine Metrik aufsetzt quasi, und die dann aber auch zu Kontrollzwecken dann nutzt, also Druck ausübst, dann wird das halt ausgenutzt und der eigentliche Sinn und Zweck geht halt davon verloren. Klassisches Beispiel, die Älteren erinnern sich noch, damals, als Lines of Code schon keine gute Metrik war. Jetzt durch AI ist es wieder eine Pseudo-gute Metrik. Ja, genau. Und weil wenn du jetzt anfängst, ja, was jetzt für fast alle wahrscheinlich, hoffentlich alle, nicht überraschend sein sollte, ist nur, weil man misst, wie viele Lines of Code jemand schreibt, dann heißt das nicht, dass man viel oder fleißig gearbeitet hat.
Dirk
00:32:53
Kannst du gar nicht. Man kann ja auch Kommentare mit Leerzeilen machen. Ja.
Sujeevan
00:32:57
Genau, sowas dann zum Beispiel, weil wenn du jetzt dann halt misst, wie viele Lines of Code du hast, wie viele Bugfixes du gemacht hast, wie viele Features du vielleicht ausgeliefert hast oder auch die Anzahl der Reviews und so weiter. Ich hatte jetzt neulich dann auch gehört, gibt es eine Firma, wo ich mal gearbeitet habe, die wird dann gesagt, wie oft, wie viele Merge-Requests sie aufmachen.
Dirk
00:33:22
Lächerlich, lächerlich.
Sujeevan
00:33:23
Und das ist dann auch so, wo dann denkst du, was bringt das?
Dirk
00:33:27
Ein Merch-Request brutal. Auch sehr schön, ja. Kann man auch machen.
Sujeevan
00:33:31
Ja, und das ist dann halt, dann machst du halt irgendwelche Bullshit-Merch-Requests auf. Einfach nur, um diese Metrik zu gamen, effektiv. Wobei da auch, ich erinnere mich noch, das hat auch der GitLab-CEO von damals gesagt, irgendwann mal erzählt, dass die ganz am Anfang, die mal aus Jux und Dollerei haben sie mal gesagt, okay, wir... messen mal, also jetzt mehr so aus Spaß, nicht aus Ernsthaftigkeit, wie viele Issues geschlossen werden oder aufgemacht und gelöst werden von Engineers. Und um zu gucken, was für einen Effekt das erzeugt. Und das hatte den lustigen Seiteneffekt, dass die Issues, die dann aufgemacht wurden, sind, die wurden natürlich alle viel, viel kleiner. Aber das hatte den netten, sehr guten Nebeneffekt, dass dann viel klarer definiert war, was gemacht werden muss. Weil je kleiner die sind, desto klarer ist das und früher fallen natürlich auch Sachen auf, dass es dann wiederum so die andere Ecke, die es natürlich dann auch gibt, aber Lines of Code und so weiter willst du dann halt auch nicht und ich habe das ja aus meiner Pre-Sales-Rolle die ich ja auch hatte, dann auch gemerkt, so wie das aus anderer Ebene halt laufen kann, weil wenn du dann, im Business dann quasi Bonus, Bonus ja irgendwie an generierten Umsatz oder ausschließlich am generierten Umsatz oder. An faktorierbaren Stunden halt machst, dann hat das natürlich dann auch einen gewissen Einfluss. Mache ich tatsächlich auch für meinen Mitarbeiter oder auch für folgende oder mögliche folgende. Das wird wahrscheinlich auch nicht immer so bleiben, aber da habe ich dann halt ja auch so, okay, für generierten Umsatz, den du generierst, also machst, umsetzen quasi, gibt es halt x Prozent. Und das hat natürlich Vor- und Nachteile, weil effektiv ist das halt so, naja, je mehr ich abrechne, desto mehr kriege ich dann halt auch der Mitarbeiter. Und das hat natürlich dann auch Nachteile, weil du dann halt Dinge, die ich jetzt für mich persönlich natürlich auch merke, weil du dann ja immer nur irgendwelche Sachen machst, die Geld, direkt Geld bringen, aber nicht irgendwelche Sachen machst, die nach dem Prinzip laufen, ich mache jetzt ein bisschen Pause, quasi vom abbrechenbaren Stunden, um dann halt was vorzubereiten, was man eben auf lange Frist dann halt mehr Geld bringt. Deswegen ist das dann halt auch in einer gewissen Art und Weise gefährlich.
Dirk
00:35:57
Ja, ist die eine Seite und die andere Sache ist die Nachhaltigkeit, oder? Also wenn du auf schnellen Erfolg aus bist, dann bist du vielleicht schnell fertig. Beispiele sind, wie man lernt. Also wenn man für eine Prüfung nur lernt und dann zur Prüfung das richtige Wissen parat haben will, dann kann man es sehr kurzfristig lernen und wenn man es auf Langfristigkeit anlegt, dann lernt man halt die ganze Zeit immer nur ein bisschen und behält die Sachen dann im Kopf, um sie auch weiterverwenden zu können. Und bei solchen Metriken ist es halt so, dass man auf den schnellen Erfolg aus ist und nicht auf den nachhaltigen Erfolg. Und das ist, viele Aktienunternehmen funktionieren so.
Sujeevan
00:36:32
Ja, vor allem die an der Börse sind.
Dirk
00:36:36
Ja, genau.
Sujeevan
00:36:38
Und das hat dann beim Umsatz natürlich, kannst du auf verschiedene Weisen natürlich betrachten, weil wenn du dann kannst du ja schon sehen, okay, wenn ich jetzt den Tagessatz hochdrehe, also auch für den Engineer selbst, dann hat der auch was davon, sodass man halt schon da gucken kann, das ist jetzt mein Gedanke, dass man dann halt gucken kann, okay, wenn man sich weiterentwickelt, um dann halt höhere Tagessätze verlangen zu können, weil man halt auch mehr kann und schneller Sachen löst, zum Beispiel, das natürlich auch hilft, weil der Gegensatz ist natürlich einfach nur auf die fakturierbaren Stunden zu gucken, also vom Wegen Sinne her, hast du jetzt 100 Tage, in Rechnung gestellt für den Kunden, dass du dann halt einen x-Euro-Bonus bekommst, hat halt natürlich auch den Nachteil, dann wird halt irgendwelche Sachen eventuell halt in die Länge gezogen.
Dirk
00:37:23
Ich bin bei solchen Metriken auch immer relativ vorsichtig, auch gerade wenn es so Werksmetriken sind und wenn man sagt, der eine schafft es in fünf Minuten, der andere schafft es in einer Stunde, weil es vielleicht nicht gerade seine Komfortzone ist, Finde ich schwierig, den einen mit den 5 Minuten zu belohnen und den anderen, mit der Stunde nicht zu belohnen. Weil was passieren kann und was auch passiert ist, dass der, der es in fünf Minuten macht, einfach nur hinrotzt.
Sujeevan
00:37:55
Ja.
Dirk
00:37:56
Und der, der es in einer Stunde macht, dann auch vielleicht nachhaltig löst und dass dann solche Probleme nicht nochmal auftauchen. Solche Metriken sind wirklich enorm schwierig.
Sujeevan
00:38:03
Ja, genau.
Dirk
00:38:07
Wir organisieren uns nach einem MPS-Score, ein Net Promoter Score heißt der, glaube ich. Das heißt, dass unsere Kunden befragt werden, wie zufrieden sie mit uns sind.
Sujeevan
00:38:15
Ja.
Dirk
00:38:17
Die Metrik ist insofern auch ein bisschen willkürlich, weil die Leute immer ausgelost werden, die darauf antworten und immer, wenn man sich anguckt wenn kurz vor dieser Umfrage etwas schlecht gelaufen ist, dann ist der Score im Keller, wenn kurz vor der Umfrage was gut gelaufen ist, ist der Score oben, also Metriken sind ein enorm schwieriges Thema.
Sujeevan
00:38:36
Gerade Erfolgsmetriken.
Dirk
00:38:37
Oder so Bonusmetriken.
Sujeevan
00:38:41
Ja Alle haben halt Vor- und Nachteile und die Quintessenz von Guthards Gesetz oder Guthards Law ist dann halt auch entsprechend, je nachdem wonach du da halt Druck ausübst, desto eher geht das halt in eine Richtung, die dann halt, das Zusammenbrechen führt. Weil beim Sales-Prozess habe ich dann halt auch gesehen, wo dann halt auch sagst du, okay, wenn du für die Firma eine Million Umsätze machst als Ziel, und dann halt über eine Million kriegst du halt nochmal prozentual gesehen deutlich mehr als für die erste Million von Sales-Commissions, dann sind da einige, viele, je nachdem natürlich, welche Firma, welchen Umgang du hast, die dann halt sehr drauf pushen, da noch irgendwelche Deals durchzubekommen, weil es halt viel Geld ist. Und auch wenn es dann nur kurzfristig ist und den Kunden vielleicht nicht weiterbringt.
Dirk
00:39:33
Oder wenn gerade Ende des Jahres oder Ende der Bewertungsperiode ist, dass dann eben noch Sachen reingedrückt werden. Meist so gegen Ende des Geschäftsjahres.
Sujeevan
00:39:41
Ja, genau. Und da merkt man dann halt schon, wie viel eigentlich falsch laufen kann. Das ist so im kleinen Umfeld, jetzt bei mir ist nicht so schlimm. Gut, wir sind zu zweit. Wenn du jetzt aber halt ein paar Hundert, ein paar Tausende hast, dann wird es schwierig für jeden was allgemeines für alle zu finden, weil das halt schon sehr individuell ist.
Dirk
00:40:02
Spielt bei uns aber auch eine Rolle mit Zielen, die wir uns persönlich setzen?
Sujeevan
00:40:08
Genau, weil da habe ich zum Beispiel dann auch gesehen bei anderen Firmen, wo ich mal war, intern, extern, wie auch immer, dass man dann halt sieht, dass dann irgendwelche Sachen, die am Anfang des Jahres gesetzt worden sind, die bis Ende des Jahres gemacht werden sollten, die fachlich aber überhaupt keine Relevanz mehr haben, trotzdem gemacht werden, weil ansonsten wird ja das Ziel nicht erreicht und dann gibt es halt keine Bonuszahnung.
Dirk
00:40:31
Ja, ein vormals guter Bekanter von mir hat als Consultant, als Projektleiter bei verschiedenen Firmen gearbeitet und er hat gesagt, immer wenn Leute anfangen komisch zu werden, dann müssen sie ihre Jahresziele erreichen. Das hat er in verschiedenen Projekten, in verschiedenen Firmen mittlerweile mitbekommen. Ich meine jetzt tatsächlich sogar persönlich-persönliche Ziele, also so Sachen, die wir uns selbst vornehmen, wie zum Beispiel so und so viele Schritte am Tag zu machen oder so und so viele Bücher pro Jahr zu lesen oder so. Wenn es rein um die Metrik geht, dann…, erfüllen sie ihren Zweck nicht mehr.
Sujeevan
00:41:05
Ja.
Dirk
00:41:06
Ich sage ja, ich rede ja immer vom Ziel hinter dem Ziel. Und das Ziel hinter den Schritten ist ja einfach, dass man sich regelmäßig bewegt. Also sich zu überlegen, dass man, man erreicht die Schritte vielleicht nicht, ist aber dafür, weiß ich nicht, 200 Meter geschwommen oder drei Kilometer Rad gefahren. Dann hat man sich ja, dann hat man das Ziel hinter dem Ziel erreicht. Man hat sich mehr bewegt, aber man hat halt das Schrittziel nicht erreicht. Und das ergibt an der Stelle dann auch keinen Sinn. Oder wenn man 26 Bücher, wie ich das mal als Ziel hatte, pro Jahr lesen möchte und dann sagt, ja, ich gucke jetzt einfach nur noch, dass ich nur noch kurze Bücher lese, um das Ziel zu erreichen, statt ein umfangreiches Buch zu lesen, was mich persönlich dann weiterbringt. Aber das ist genau eine Widerspielung dieses Guthearts-Gesetzes und das gilt für uns persönlich mit unseren persönlichen Zielen halt ganz genauso.
Sujeevan
00:41:51
Ja, ich meine, im Metafik gibt es auch das, was wir vorhin hatten mit dem Ab wann macht Podcasten zum Beispiel auch Spaß und wann ist es Arbeit, indem wir vornehmst jede Woche eine Episode zu machen, Das ist halt viel Arbeit. Und dann ist das dann auch so. Dann werden dann vielleicht dann auch irgendwelche Themen noch mit reingenommen, die wir dann halt nur machen, weil es halt in dem Plan steht. Nicht unbedingt, weil es einen selbst interessiert oder weil es irgendwie einen weiterbringt.
Dirk
00:42:16
Ja, ich habe mit Andi und Wolfi, um noch mal darauf zurückzukommen, auch gesprochen, habe gesagt, ganz bewusst haben wir uns dafür entschieden, eine Episode pro Monat zu machen. Und selbst wir haben in manchen Monaten Probleme, Themen und Zeit dafür zu finden das vernünftig vorzubereiten und das ist nur eine Episode im Monat genau.
Sujeevan
00:42:39
Und gleichzeitig ist das schon ein gewisses Commitment, dass man es halt regelmäßig macht, weil ansonsten ist es so, naja, wir können es jetzt nächste Woche machen oder nächsten Monat oder in zwei oder in drei und dann machst du es dann doch nicht.
Dirk
00:42:48
Genau, also Commitment oder Verbindlichkeit braucht es ja in jedem Fall. Also sonst braucht man sowas jetzt gar nicht angehen.
Sujeevan
00:42:54
Ja.
Dirk
00:42:55
Sonst wird es auch nichts. Aber wir haben ja öfter schon darüber nachgedacht, mehr zu machen, haben es dann immer wieder verworfen.
Sujeevan
00:43:00
Ja, deswegen machen wir es so, wie wir es jetzt machen, on demand. Wenn wir mal so viele Themen haben, dann machen wir mal was und wenn nicht, dann halt dich.
Dirk
00:43:06
Ja, dann gibt es auch mal eine kürzere Episode. Wobei wir im Kopf haben, dass wir immer längere Episoden machen müssten.
Sujeevan
00:43:14
Kommen wir nach den kurzen Schottis zu einer weiteren Schottie.
Dirk
00:43:19
Ich mache jetzt nicht ganz so lange, oder? Ich habe mal verschiedene LLMs befragt. Ich bin ja distraubbar auf dem Desktop, welche Distribution für mich als nächstes in Frage käme. Momentan bin ich mit KashiOS ziemlich zufrieden. Das funktioniert richtig gut. Die Paketauswahl ist relativ groß. Also ich benutze Kashi so ohne Fremdquellen. Also wenn ich Software brauche, die nicht in den normalen Quellen drin sind, dann mache ich das mit Flatpak oder mit Distrobox. Aber ich baue die nicht in die Distribution ein. Also ich benutze keine Arch-User-Repositories zum Beispiel.
Sujeevan
00:43:52
Das wollte ich gerade fragen. KashiOS ist ja Arch-Linux-Basis.
Dirk
00:43:55
Genau. Aber ich habe mich bewusst gegen AOR entschieden. Nicht wegen der Probleme, die es in letzter Zeit gab, aber weil ich gemerkt habe, dass die meisten Probleme in paketbasierten Distributionen von Fremdpaketen herkommen. Deswegen mache ich Software, die nicht in der Distribution ist, halt über andere Wege. Und das funktioniert für mich ziemlich gut. Ich habe dann gepromptet und ich lese das mal vor, was ich gepromptet habe. Ich wechsle regelmäßig die Linux-Distribution auf meinen privaten Desktops. Ich möchte gerne das Experiment wagen, in Form eines Frage-Antwort-Spiels herauszufinden, welche Distribution am besten für mich geeignet ist. Aus diesem Grund möchte ich dich bitten, mir immer eine Frage zu stellen, die ich beantworte. Falls noch Informationen fehlen, bitte ich dich nachzufragen. Wenn du einen hohen Confidence Level hast, bitte ich dich, mir Empfehlungen auszugeben. abzugeben. Dabei sind interessante Resultate ausgekommen. Es gab zwei LLMs, die haben noch drei Fragen gewusst, was meine Vorlieben sind. Natürlich nicht. Ich fand es ziemlich spannend zu sehen, welche Rückfragen die LLMs gestellt haben. Ich benutze ChatGPT eigentlich gar nicht mehr und ChatGPT möchte ich an der Stelle hervorheben. Die haben richtig tief gefragt. Die haben gesagt, haben am Schluss gesagt, und es ist natürlich wieder, um den Leuten bei der Stange zu halten und das Ding weiter zu nutzen. Das hat Spaß gemacht. Möchtest du, dass ich ein Profil von dir erstelle? In dem Zusammenhang. Und das Profil, was ChatGPT erstellt hat, war richtig treffend. Also ich war total überrascht. Ich habe es in meinem Blog, im Blogartikel habe ich das Profil reinkopiert. Das könnt ihr da gerne nachlesen. Ja, und gewonnen haben Fedora Workstation, was ich ja schon mal benutzt habe. Und OpenSUSE Tumbleweed, was ich noch nie auf dem Plan hatte.
Sujeevan
00:45:36
Ja.
Dirk
00:45:36
Und Und als Runner-Up kann man sagen, gibt es OpenSUSE Ion. Das ist so eine Immutable-Desktop-Variante. Also ich fand das Experiment spannend. Ich fand es spannend zu sehen, dass LLM komplett unterschiedlich Fragen stellen und reagieren. Und ich fand es total spannend, was die an Resultaten rausbekommen haben.
Sujeevan
00:45:57
Warum hast du das genau gemacht?
Dirk
00:45:59
Einfach nur aus Interesse, aus Neugierde.
Sujeevan
00:46:02
Ja, okay.
Dirk
00:46:03
Ja, also ich will im Moment nicht wechseln, aber ich hätte nie OpenSUSE und Tumblebee tatsächlich auf dem Desktop ausprobiert. Würde es aber wahrscheinlich als nächstes Mal tun, wenn ich es nochmal wechseln, werde. Nein, wenn ich dann mal wieder wechseln werde.
Sujeevan
00:46:19
Ich wollte es gerade sagen. Haben die LLMs das Internet durchsucht?
Dirk
00:46:28
Ja, ich glaube schon. Also die haben es nicht nur mit dem eigenen Informationsstand bearbeitet. Ich habe alle LLMs auch mal vor Wochen schon mal gefragt, welchen Stand sie haben. Manche haben...
Sujeevan
00:46:41
Ja, genau, genau.
Dirk
00:46:45
Die haben dann ihr Internet nochmal durchsucht. Also wie gesagt, mich hat es überrascht, auch bei den LLMs. Ich habe auch mal nicht so bekannte LLMs genommen wie zwei aus der Schweiz. und ja finde das ganz ganz witzig wie weit die mittlerweile sind und was da am Ende rauskommt ja, Was für mich schwierig war, war, also ich wollte die Fragen immer so beantworten, dass ich die genaue Frage beantworte, aber nicht viel darüber hinaus erzähle.
Sujeevan
00:47:18
Ja.
Dirk
00:47:19
Das war für mich schwierig und ich musste die Antworten ja auch so formulieren, dass sie ungefähr bei allen, wenn die gleiche Frage gekommen ist, auch gleich beantwortet waren.
Sujeevan
00:47:27
Ja.
Dirk
00:47:29
Um das halt vergleichbar zu haben.
Sujeevan
00:47:31
Und hat das funktioniert?
Dirk
00:47:33
Ja, ich glaube weitestgehend schon. Ich habe es jetzt nicht in eine reine Textanalyse gesteckt, aber ich glaube weitestgehend schon.
Sujeevan
00:47:39
Ja, okay.
Dirk
00:47:39
Ja. Also von daher, wenn man mal so Sachen braucht, ist das sicherlich ein gangbarer Weg. Aber was mich das auch gelehrt hat, ist, auch wenn man sich mit Coding-Tools umgibt und das mit LLMs macht, unterschiedliche LLMs machen unterschiedliche Resultate und liegen unterschiedlich richtig. und je nach LLM kann ein unterschiedliches Resultat rauskommen und nicht immer das, was man wirklich haben möchte oder was man wirklich braucht.
Sujeevan
00:48:10
Ja, für mich zeigt das ja auch immer, dass du, das gilt ja auch generell für Problemstellungen, dass du eigentlich immer wieder einen Schritt zurückgehen musst und fragen musst, was willst du eigentlich? So im Sinne von, damals haben die Leute ja auch kein Auto gesucht, sondern schnellere Pferde. Also schneller von A nach B kommen, effektiv, und dann halt so schnellere Pferde halt.
Dirk
00:48:34
Ja, genau.
Sujeevan
00:48:35
Und so hast du das ja hier dann ja auch, nicht nur bei LLMs, sondern auch, wenn du normale Menschen fragst.
Dirk
00:48:40
Ja, aber normale Menschen fragen ist ein gutes Thema. Auch da würde ich ja unterschiedliche Antworten bekommen, wenn ich unterschiedliche Leute frage.
Sujeevan
00:48:48
Ja.
Dirk
00:48:48
Und auch da muss ich ja zurücktreten und gucken, was sich mit dem deckt, oder muss das ja bewerten, was mir die unterschiedlichen Leute gesagt haben. Und das muss ich bei LLMs halt auch. Es gibt halt, man darf Ich glaube, das ist das Problem. Man darf keinen Absolutheitsanspruch stellen. Man darf nicht sagen, LLM liegt immer richtig.
Sujeevan
00:49:05
Ja.
Dirk
00:49:06
Das ist, glaube ich, das Wichtigste.
Sujeevan
00:49:08
Genauso wie ein Mensch nicht immer richtig.
Dirk
00:49:09
Genauso wie ein Mensch nicht immer richtig liegt, ja.
Sujeevan
00:49:11
Das hört man sehr stark auf den Kontext an. in dem man sich befindet.
Dirk
00:49:16
Ja klar, aber das ist ja normal. Ja, das ist völlig normal und nicht jeder Mensch kann zu jedem Thema genau gleich gut antworten sagen.
Sujeevan
00:49:24
Ja. Gut. Kommen wir zum eigentlichen Thema.
Dirk
00:49:32
Nach einer Stunde oder wie viel haben wir jetzt? Nee, gar nicht wahr.
Sujeevan
00:49:35
50 Minuten. Und zwar haben wir mal dieses Mal das Thema Libreight Instructions herausgearbeitet. Und das hängt eigentlich effektiv damit zusammen, wie Meetings gestaltet werden. Was, wann hattest du oder wie oft hattest du ein schlechtes Meeting? Oder was stellst du dir unter einem schlechten Meeting vor?
Dirk
00:50:03
Also es gibt mehrere Punkte. Also ich kopie, kopie, kette mal das, was ich von dir von GitLab gelernt habe. Neue Agenda, neue Tender. Also wenn es kein klares Ziel für ein Meeting gibt, dann wird es in der Regel auch ein schlechtes Meeting. Ja. Wenn Meetings zu groß werden, werden die in der Regel zu schlecht. Weil dann ist es einfach nur eine Predigt in der Regel. Oder umgekehrt sogar ein Statusbericht aller Leute, der zum Meeting eingeladen hat. Ja. Und wenn nicht klar ist, welche Rolle jeder Einzelne in dem Meeting einnimmt. Das sind so die glaube ich die drei Hauptkritikpunkte, die ich an Meetings habe. Weil wenn immer nur einer redet und wenn keine Diskussion aufkommt, dann kann man sich das Meeting auch sparen, dann kann man das auch schriftlich machen.
Sujeevan
00:50:51
Ja. Gehe ich mit grundsätzlich. Also ich glaube, im Endeffekt geht es auch sehr darum, wie sehr es ist schon vorbereitet.
Dirk
00:51:00
Immer.
Sujeevan
00:51:00
Und was für ein Ziel hat man mit dem Meeting. Manchmal ist es auch okay, finde ich, ohne groß vorbereitet zu sein, einen Termin zu kommen, auf ein Brainstorming zu machen. Sollte man aber auch entsprechend ankündigen.
Dirk
00:51:12
Ja.
Sujeevan
00:51:12
Weil viele Sachen kannst du ja schon asynchron machen und so weiter.
Dirk
00:51:16
Ja, aber auch für Brainstormings gibt es Regeln.
Sujeevan
00:51:20
Genau. Wie lange, kommen wir gleich zu mit einem Beispiel, dann halt auch, wie man es da machen kann.
Dirk
00:51:24
Einmal wie lange und dass man nicht auf Eingaben von anderen reagiert, solche Sachen. Also da muss man eben auch aufpassen. Genau.
Sujeevan
00:51:31
Genau. Und da kommt es ja auch wieder drauf an, wie viele Leute sind da drin. Ist man hier zu zweit? Ist es ein Unterschied, ob wir nur beide drin sind? Oder haben wir zehn Leute oder 20 Leute? Kennt man alle Leute? Kennt man die Leute nicht?
Dirk
00:51:40
Kommt jeder zur Sprache oder gibt es nur wenige Leute, die dran wirklich aktiv teilnehmen? Genau. Also gibt es eine Menge.
Sujeevan
00:51:46
Leute einfach nicht zu, weil sie denken, weil sie eher zurückhaltender sind oder weil sie neu sind und sonst was.
Dirk
00:51:51
Genau.
Sujeevan
00:51:51
Dabei können gerade von denen gute Ideen kommen.
Dirk
00:51:53
Oder hören sie zu, trauen sich aber nicht zu sagen.
Sujeevan
00:51:56
Genau, das auch. Da gibt es so viele verschiedene Sachen und Liberating Structures ist quasi so ein Baukasten, womit man Meetings ein Struktur, ein Format um eine Struktur gibt, je nachdem natürlich, was für eine Struktur oder Format man halt gerade sucht. Wie gesagt, das ist ein Baukasten, also jetzt nicht unbedingt, man muss das so befolgen im Sinne von und sonst macht das alles keinen Sinn, aber es ist relativ lose, damit man sich selbst nicht darüber nachdenken muss, wie man das so ein Meeting gestaltet. Und ich hatte das halt bei einem Kunden gehört. Der Kunde fragte mich, ja, kennst du das eigentlich? Und. Dann war ich halt einmal dabei und dachte, ja, okay, das ist gar nicht so verkehrt. Und insgesamt gibt es 33 solcher Strukturen. ist eine Sammlung, wie gesagt Baukostensammlung und das Prinzip finde ich eigentlich relativ gut, weil das sind minimale Regeln vorgegeben, der Inhalt ist eigentlich völlig egal, das musst du selbst bestimmen und der Rahmen ist effektiv halt auch fix, also was rauskommt. Also was rauskommt eigentlich nicht, aber der Rahmen ist relativ fix, damit du dann halt was machen kannst und du brauchst jetzt auch kein großes Training oder sonst was, um das zu machen, um da voranzukommen. Es kommt halt schon sehr stark drauf natürlich an, was du jetzt genau für ein Meeting hast. Weil was du ja gerade schon meintest, ist so, naja, No Agenda, No Tinder, was ich ja quasi von GitLab dann halt auch hatte. Das geht natürlich bei internen Meetings natürlich schon. Bei externen Meetings ist auch immer die Frage, okay, wenn du es erst dann im Meeting weißt, was wollen die Kunden eigentlich, dann kannst du das natürlich, also gut, das ist auch noch ein Agenda-Punkt quasi. Aber damit fängst du halt schon an, dass du da was reinschreibst. Weil ich gucke jetzt aus meiner Brille natürlich viel drauf, so naja, okay, wir haben jetzt hier irgendwie eine DevOps-Themen quasi, wir müssen Leute abholen, damit sie irgendwie ihre Arbeitsweisen umstellen. Wie können wir das gestalten? Und da gibt es halt diverse Punkte, die man dann halt angeben kann, damit es dann auch mehr das Gefühl gibt für die Leute, dass sie selbst auf die Idee gekommen sind. nur dass man da halt anders mit dran geht und wir können das mal als Beispiel hier machen, die One-Two-For-All Struktur die fand ich eigentlich ganz gut.
Dirk
00:54:18
Habe ich schon mehrfach benutzt.
Sujeevan
00:54:20
Ja, bei mir war es auch irgendwie so, einige Sachen kannte ich halt davon schon vorher. Nur, dass ich halt den Namen jetzt nicht kannte. Also Liberating Structures dann halt nicht.
Dirk
00:54:30
Genau, ich wusste nicht, dass sie aus den Liberating Structures kommen. Das war für mich genau das gleiche Thema, ja.
Sujeevan
00:54:35
Genau. Weil bei dem One-Do-For-All ist das Prinzip eigentlich relativ einfach. Erstmal bist du alleine, denkst nach, was du allein bringst. Dann zu zweit, also im Sinne von, wir beide reden jetzt dann, Und bring die Sachen zusammen und dann halt mit vier Leuten und dann quasi mit allen Leuten. Das Ganze natürlich relativ hoch skalieren, kannst natürlich auch mehr machen. Die Sachen sind natürlich anpassbar. Das heißt, wenn man jetzt irgendwie ein Rainstorming macht, wie zum Beispiel Swag-Ideen für die Ford-Deployments-GmbH, dann wäre das halt so, naja, du denkst halt erstmal alleine drüber nach. Das kannst du ja auch asynchron machen. Das kannst du aber auch machen in dieser Struktur mit, okay, eine Minute erstmal alleine, dann zwei Minuten zu zweit, vier Minuten zu viert und dann fünf Minuten für alle und dann ist das Thema in zwölf Minuten durch. Ja. Auch hier kannst du natürlich, das ist halt natürlich der Vorschlag, du kannst das natürlich anpassen. Und effektiv ist es auch so ein bisschen ja, jetzt nicht unbedingt mit den Minuten, aber halt, wie wir unseren Podcast gestalten. weil wir beide haben zu einem Thema, zu einer Fragestellung sammeln wir unsere eigenen Punkte und bringen die dann zusammen und man merkt dann manchmal, oder wir merken dann beide zusammen merkt man im Podcast glaube ich selbst nicht, dass wir diverse Punkte haben oder wir das aus verschiedenen Blickwinkeln halt drauf betrachten Ich glaube.
Dirk
00:56:04
Das merkt man schon.
Sujeevan
00:56:08
Man merkt jetzt nicht unbedingt, dass das in der Vorbereitung dann doch anders war Ja, okay Weil ich mache das halt für mich und dann machst du das für dich und wir bringen das zusammen. So genau haben wir gar nicht drüber und da ist es dann halt gut, dass wir da für uns alleine was gemacht haben und die Sachen, die halt überlappen, die haben wir dann halt zusammengefasst und dann halt unsere eigene Sache mit reingebracht. Und warum ist das jetzt genau gut? Naja, du bringst dann letztendlich alle halt zum Reden und alle haben halt irgendwelche Punkte, die sie mit reinbringen.
Dirk
00:56:42
Einmal das und das Zweite ist, es können ja kaum Diskussionen aufkommen, wenn nicht alle Leute gehört werden können. Also wir haben hier öfter auch mal das Thema Diversity gehabt und gerade wenn die Meinungen divers sind und sehr stark auseinander gehen, dann kommen ja Gespräche auf. Wenn wir uns ständig nur zunicken würden und sagen würden, ja das ist genauso richtig, so würde ich das auch sagen, dann würden wir keinen Podcast machen können.
Sujeevan
00:57:05
Genau, weil dann könnte man auch einen LLM befragen.
Dirk
00:57:08
Ja, oder dann können wir einen Text schreiben und zwei nicken, den Dirk und nicken, den Sujuven nebeneinander schreiben.
Sujeevan
00:57:18
Genau. Und mit ist auch LLabs. Genau. Genau, und das ist halt ein Beispiel, wie man halt wirklich alle zum Reden bekommt. Weil das kannst du dann ja auch in anderen Formaten machen. Ich weiß jetzt gerade nicht, ob das so im... ich kenne jetzt die I33 nicht auswendig. Nein, ich glaube, ich würde jetzt halt nächstes Mal darauf gucken, um dann zu gucken, okay, ich muss jetzt irgendein Thema backern, wie können wir das voranbringen? Weil du kannst ja auch machen, okay, wir müssen jetzt irgendeine Migration von Tool A auf Tool B machen oder von Prozess A auf Prozess B. Ich erzähle erst mal, worum es geht in dem Meeting und dann macht man, wenn man in Person ist, dann halt einzelne Tische und die Leute sollen darüber unterhalten, was für Fragen sie haben und darüber diskutieren, und dann sind dann vielleicht noch für in jeder Gruppe ein Experte quasi drin. Oder halt auch, wenn du es Remote machst, dann halt als mit Breakout-Rooms in Zoom, in Teams und was auch immer.
Dirk
00:58:16
Genau.
Sujeevan
00:58:18
Und dann kannst du das dann ja auch gestalten, dass du dann halt, okay, für Leute, die Fragen zu Thema A haben, da rein, zu B und C dann da rein. Oder halt verschiedene Themenschwerpunkte haben, um dann auch mal wieder zusammenzuführen, und dann nochmal auf die einzelnen Punkte, so worum ging es eigentlich, kann jemand aus jeder Gruppe mal was zusammenfassen, sodass du dann halt auch aktiv dann mitmachst und nicht nur, nicht nur was vorkaust.
Dirk
00:58:48
Genau. Also mir ist eine Methode besonders wichtig, die nennt sich 15% irgendwas, Moment, 15% Solutions. Das ist einfach so, dass viele Leute fühlen sich in ihrem eigenen Umfeld machtlos und denken, dass sie nichts bewegen könnten, ohne dass sie irgendwas bekommen. Und mit den 15% Solutions überlegt man sich halt, was im eigenen Umkreis liegt, was man tun kann, was man auch vielleicht noch leisten kann und wo man halt, im Kleinsten halt Veränderungen vornehmen kann. Das finde ich noch ganz gut. Das ist so ein Ermächtigungsthema, zu sagen, ich kann Dinge in meinem Umfeld bewegen, ohne dass ich jemanden brauche, der mir einen Auftrag gibt oder ohne dass ich jemanden brauche, der mir irgendwelche Ressourcen zur Verfügung stellt. und wir haben auch schon mal darüber geredet, dass sich Leute ihren Arbeitsplatz, schön machen, also mir fällt gerade der Begriff dazu nicht ein, wo man halt mit geringem Aufwand seine eigene Arbeit verbessern kann.
Sujeevan
00:59:46
Mhm.
Dirk
00:59:48
Und auch Wirksamkeit haben kann, Wirksamkeit zeigen kann.
Sujeevan
00:59:51
Ja. Ja. Ja, was ich zum Beispiel auch praktisch finde, ich klicke da gerade noch so ein bisschen durch, um noch so ein bisschen andere Beispiele dazu bringen. Weil es gibt zum Beispiel das What I need from you. Also so, was ich von dir brauche.
Dirk
01:00:09
Ja.
Sujeevan
01:00:09
Bringe Erwartungen zwischen Abteilungen, Teams und Rollen auf den Tisch und lasse diese darauf reagieren, um zum Beispiel Klarheit zwischen den beteiligten Gruppen herzustellen, Erwartungen an, auszusprechen, offen Stellung zu beziehen und so weiter. Das ist jetzt halt eher für eine größere Gruppe. Weil hier ist dann auch so eine Abbildung zwischen Vorstand, Finanzen, Operations oder wenn ich jetzt aus meiner DevOps-Brille halt angucke, so naja, DevOps, Security, Finance vielleicht noch, wenn man im Cloud-Umfeld unterwegs ist, dass man da halt, die Sachen zusammenbringt und in dem Fall sind das keine 20 Minuten, sondern halt eher von 35 bis 65 Minuten Und da geht es dann halt auch mehr darum, die Bedürfnisse von jedem Team halt voranzubringen. Und diese Gruppen selbst benutzen dann zum Beispiel auch die One-Two-For-All-Methode innerhalb dieser Dinge, um dann die wichtigsten Punkte herauszuarbeiten. und bringen das dann nochmal in einem Stuhlkreis. Zusammen, um dann klarzumachen, so, okay, wenn wir jetzt eine Gruppe von Devs haben, da hatte jeder ja auch wieder verschiedene Punkte, die bringen wir mit der One-Two-For-All-Methode zusammen, Aber dann halt nur die wichtigen Punkte nehmen wir dann halt mit in die größere Runde, die von allen halt kommt. So haben wir alle Themen von jeder Person was mit drin, aber dann halt auch noch mal gebündelt, sodass man weiß, okay, wir haben jetzt tatsächlich jeden Punkt mit reingenommen, der wichtig ist und das, von jedem Einzelnen wichtig ist quasi in Gesamtsumme, um das dann halt zusammenzubringen. und haben dann da mehrere Möglichkeiten, das dann auch mit einem gewissen Timeboxing, zusammenzubringen. Wobei man auch sagen muss, da gibt es natürlich Zeitlimits, die man dann auch einhalten sollte, wo es dann natürlich auch immer wieder einen, Moderator geben muss, der das dann auch durchsetzt und nicht nur eine Person reden lässt. Aber genau solche Strukturen bringt halt Reboating Structures mit, was durchaus praktisch ist.
Dirk
01:02:17
Ich habe wurde nicht von you in der art benutzt, das ist eine der drei fragen die ich irgendwie stelle wenn ich irgendwo neu bin und ich hätte ich nennt es erwartungsmanagement wo ich mir angucke was was die anderen von mir erwarten oder mein counterpart von mir erwartet und was ich von meinem counterpart erwarte, und da kommen halt auch solche sachen zur sprache was brauche ich von dir um meine arbeit gut tun zu können oder was braucht ihr von mir um eure arbeit gut tun zu können.
Sujeevan
01:02:46
Ja, weil ich werde mir das auch nochmal tiefer angucken für die einzelnen Themen, weil das ist jetzt auch für mein DevOps-Buch zum Beispiel auch nochmal, relevanter, weil damit kann man ja auch nochmal die Themen nochmal ein bisschen behandeln.
Dirk
01:03:02
Und strukturieren vor allem, ja.
Sujeevan
01:03:04
Ja, genau, weil ich muss ja demnächst auch an der zweiten Auflage arbeiten. Ja, genau. Ja, soviel zu Liborating Structures. Ich würde mal sagen, wir gehen mal weiter zu den Tooltipps. Und zwar erstmal mit deinem.
Dirk
01:03:16
Genau, ich habe einen Tooltipp, den ich schon relativ lange benutze, und zwar ist das Wutuf. Wutuf ist ein Social Network, was sich als Alternative zu LinkedIn und zu Xing versteht. Großer Unterschied ist es, dass es Open Source Software unter MIT Lizenz ist, dass es mittlerweile auch ans FITIVERSE angebunden ist. Das heißt, man kann den Accounts mit Mastodon oder anderen FITIVERSE Diensten folgen. Es wird in Deutschland gehostet und wird auf Werbung und Tracking verzichtet, was total wichtig ist. Man kann jederzeit sein Konto löschen und dann werden die Daten auch wirklich gelöscht und sind nicht mehr verfügbar. Man kann es in alle möglichen Formate in- und exportieren. Es gibt eine API, die man abfragen kann. Es gibt einen integrierten Lebenslaufgenerator und einen Export in verschiedene Formate. Analyse deutscher Arbeitszeugnis habe ich noch nicht probiert, aber das steht da halt auch drin mit verständlicher Bewertung. Man kann die Berufsprofile auch lesen, wenn man nicht Mitglied dieses Netzwerks ist. Ich benutze das schon glaube ich zehn Jahre und es war eine lange Zeit lang relativ ruhig um Votov, weil der weil der Macher, der Stefan Wintermeier, erkrankt ist. Der hat übrigens auf einer Frostcon auch mal das Ganze vorgestellt. Wir werden das Video von der Froskund verlinken. Es ist einfach ein alternatives, im besten Sinn alternatives soziales Netzwerk für Business-Kontakte.
Sujeevan
01:04:44
Das war aber zwischenzeitlich ein paar Jahre offline, kann das sein?
Dirk
01:04:47
Es war offline oder kaum verfügbar, ja genau. Und das liegt daran, dass halt krank geworden ist und das nicht weitermachen konnte. Und eine Zeit lang habe ich das Gefühl gehabt, dass er auch gehofft hatte, dass er eine Finanzierung findet dafür, die er nicht gefunden hat. und war auch ein kleines bisschen eingeschnappt, habe ich das Gefühl gehabt. Das ist meine persönliche Einschätzung, das kann ich nicht belegen. Hat es deswegen nicht unbedingt auch weitergemacht.
Sujeevan
01:05:14
Ich erinnere mich nur, dass das bei diesen wegen hier Datenschutz, Grundverordnung und Thematik, das in dem Rahmen offline genommen hat, um das zu klären, habe ich irgendwie noch im Hinterkopf.
Dirk
01:05:27
Auch das ist passiert. Ja, das stimmt natürlich.
Sujeevan
01:05:30
Ich hatte da meine ich auch mal so einen Account, aber Effektliefer ist ja nur, eine Lebenslauf Präsentationsseite.
Dirk
01:05:40
Genau, jetzt mittlerweile kannst du es halt, dadurch kannst du auch deine Nachrichten schicken, das ins Fili-Verse spiegeln. Das macht an der Stelle ja dann schon Sinn.
Sujeevan
01:05:52
Ja, was ich jetzt rein technisch bei dem Stefan Wintermeyer oder seinen Projekten quasi sehr erstaunlich finde, das ist immer unfassbar schnell.
Dirk
01:06:02
Ja.
Sujeevan
01:06:02
Du bist eigentlich immer so von dem ganzen Bloat gewöhnt und jeder klickt, wenn du da irgendwo klickst, das ist halt quasi sofort da.
Dirk
01:06:09
Er hat irgendwie auch mal eine Meldung dazu bekommen, dass es abartig schnell sei.
Sujeevan
01:06:15
Ich glaube auch, dass der, das ist ja quasi sein Ding. Ich glaube, der macht auch in seiner Selbstständigkeit irgendwie was in die Richtung.
Dirk
01:06:22
Ja, Elixier habe ich gelesen. Es muss wohl ein Framework sein, mit dem er arbeitet. oder eine Sprache sein mit der Arbeit. Ich bin da gar nicht so drin, leider. Ich meine, mich aus dem Talk von vor neun Jahren erinnern zu können, dass er gesagt hatte, dass er auch gerne wollte, dass das Netzwerk in Regionen mit schwächeren Netzabdeckung gut zu benutzen wäre. Also, dass er auch mit einer geringen Daten-Overhead kommt.
Sujeevan
01:06:50
Ja.
Dirk
01:06:51
Und das ist wirklich abartig schnell, das stimmt schon.
Sujeevan
01:06:54
Ja.
Dirk
01:06:54
Also es ist noch relativ sparsam, sag ich mal so, was die Nutzerzahlen angeht. Ich glaube, das ist gerade mal bei 6000 Nutzern, obwohl es schon 10 Jahre gibt, was nicht ganz so viel ist. Ja. Aber, ja, gucken kostet nichts. Sich das mal anzugucken und dass das jetzt ins Fediverse läuft, das ist ja auch mal eine schicke Sache, finde ich eigentlich.
Sujeevan
01:07:19
Ja, ich meine, ich frage mich nur halt, wofür.
Dirk
01:07:24
Ich frage mich, also ich bin, ja wie soll ich das sagen, ich habe es mit keinem sozialen Netzwerk bis jetzt einfach oder das soziale Netzwerk und ich, wir haben es nicht so einfach miteinander, um es mal vorsichtig zu sagen. Ich bin kein großer Poster in sozialen Netzwerken, weder Blue Sky noch Mastodon, noch LinkedIn. Also ich poste relativ wenig selber, ich lese aber ordentlich viel da drin. Und von daher, ist es halt eine andere Art und es ist eine Möglichkeit, seinen Lebenslauf zu propagieren. Von daher kann ja jeder selbst gucken, wie er damit gut zurechtkommt.
Sujeevan
01:08:05
Ja. Ich weiß gar nicht. Ich glaube, ich hatte mal ein Profil da, aber ich glaube, ich hatte das irgendwann gelöscht, als das so sehr in einem komischen Zustand war. Oder gibt es mich da noch? Ich glaube nicht. Ich gucke gerade. Aber es sieht nicht so aus als, nee, gibt es nichts von mir. Ich hätte das mal ausprobiert und dann, also ich sehe den Zweck nicht, also habe ich es wieder gelöscht, weil wenn ich es nicht nutze, warum sollte ich dann da gerade?
Dirk
01:08:32
Er arbeitet momentan sehr viel an Feature-Requests und ich habe auch schon sechs, sieben, acht, neun Feature-Requests eingereicht, die auch tatsächlich umgesetzt wurden und relativ schnell umgesetzt wurden. Da passiert gerade relativ viel, er will auch Organisationen erlauben. Dadurch, dass es Open-Source-Software ist, könnte man es ja auch selber hosten, das wäre ja auch noch eine Variante. Und wie gesagt, mir gefällt die Idee dahinter. bevor ich meinen lebenslauf also bei xing bin ich schon länger nicht mehr oder bei crossing ich weiß gar nicht wie man die bin ich ja schon länger nicht mehr von von daher ich finde das eine schöne alte schöne alternative wie sich die entwickelt werden wir sehen.
Sujeevan
01:09:11
Ja ich meine ich finde jetzt linkedin oder so was, aber ich sehe jetzt auch nicht vor also ich meine das sagen wir ja angeschlossen aber wenn ich postings mache dann kann ich die auch über normales korrekt machen. Und dann ist es ja quasi auch nur noch ein, Lebenslauf quasi mit drin mit den Tätigkeiten.
Dirk
01:09:33
Yet another Fidiverse-Dings, genau.
Sujeevan
01:09:35
Ja, genau. Und dann kann ich es ja auch irgendwie auf meiner Webseite oder sonst was haben. Das ist für mich jetzt kein so großer Unterschied.
Dirk
01:09:40
Das kannst du. Definitiv.
Sujeevan
01:09:46
Also ist jetzt natürlich die Frage, wie... Eigentlich nutzt man das ja dann doch... Sollte man das ja dann doch irgendwie anders nutzen? Aber keine Ahnung. Ich weiß das auch nicht.
Dirk
01:09:57
Ja, ich habe mal, wie heißt das, RxRescueMe, wie heißt denn das, Resource, RxRescueMe, Es gibt so ein Tool, mit dem man Online-Lebensläufe und Bewerbungen erstellen kann.
Sujeevan
01:10:15
Ja.
Dirk
01:10:17
Rescue. Nee, ich komme jetzt gerade auf den Namen nicht. Das hätte ich vielleicht mal vorbereiten sollen. RSV. Nee. Ich komme, sorry, ich komme jetzt gerade nicht.
Sujeevan
01:10:30
Was solltest du denn sagen?
Dirk
01:10:31
Ich komme jetzt gerade nicht drauf. Es gibt ja Tools, mit denen man Online-Lebensläufe erstellen kann.
Sujeevan
01:10:36
Ja.
Dirk
01:10:37
Und die sind meistens Closed-Source und Hintermauern. Und da kann man sein Profil auch nicht so einfach nutzen, weil die dann auch zu Werbezwecken benutzt werden. Und eine Alternative zu haben, wo man das machen kann, wo es kein Tracking gibt und wo es nicht zu Werbezwecken missbraucht wird, wo das nicht zur Profilierung, zur Profilbildung gebraucht wird, ist, glaube ich, keine schlechte Idee.
Sujeevan
01:10:58
Ja. Ja. Du kannst das auch dann downloaden. Ah, okay, das ist praktisch, dass du das da anlegst und dann kannst du das in den verschiedenen Formaten auch runterladen.
Dirk
01:11:10
Ja, genau.
Sujeevan
01:11:11
Hey, ich brauche ein PDF und sonst was. Ja, was mich bei immer so, ich habe ja auch jetzt so aus der Selbstständigkeit muss ich ja manchmal auch irgendwelche Profile hinschicken, wo dann drinsteht, was ich wo wie gemacht habe, was ein bisschen anders ist als ein typischer Lebenslauf, wo dann halt ausführlich auch drinsteht, was ich wo wie gemacht habe. Und das kannst du halt meistens bei sowas wie LinkedIn und Co. oder machst du es halt eigentlich nicht.
Dirk
01:11:35
Ja, vor allem, ich habe bei LinkedIn schon einige Jobangebote bekommen und das Erste, was sie jetzt fragen, schick uns dein Profil, als PDF zu. Ja, und dann sage ich so, ihr habt doch mein ganzes Profil vorliegen. Ich habe viel Zeit rein investiert, da das Profil aktuell zu halten.
Sujeevan
01:11:53
Ja.
Dirk
01:11:54
Ja, nee, sie bräuchten das als PDF.
Sujeevan
01:11:57
Vor allem kannst du es auch bei LinkedIn als PDF runterladen.
Dirk
01:12:01
Ja, einmal das, aber dann hast du es halt im LinkedIn-Forten, und nicht das was sie dem kunden weitergeben können weil könnten die auch bei linkedin suchen wie das wie das genau ist, und von daher ich finde das ja also ich ziehe auch momentan relativ wenig nutzen aus linkedin ich muss mich muss man mal überlegen ob ich das überhaupt noch weiter benutzen ja, Ist halt so, wie es ist. Ja, gefällt es schlecht.
Sujeevan
01:12:32
Kommen wir zum nächsten Tooltip.
Dirk
01:12:33
Zu deinem Tooltip, genau.
Sujeevan
01:12:36
Und das ist die LibroTex Deutschlands App. Es gibt eine App dazu, die ich jetzt aber auch nur so kurz ausprobiert habe. Und das Praktische dabei ist eigentlich nur, es ist anders aufgebaut. Also es erklärt das halt ein paar Sachen und es ist ein bisschen fluffiger aufgebaut. Also man braucht jetzt diese App nicht unbedingt. Das ist aber zum Reinlesen eigentlich relativ praktisch, wenn man dann nochmal, das Wort H und Y quasi einmal anders strukturiert lesen möchte.
Dirk
01:13:08
Ja.
Sujeevan
01:13:09
Viel mehr ist das eigentlich auch nicht, weil man braucht jetzt die App nicht, man kann sich da nicht irgendwie einloggen oder sonst was, sondern man kann halt die Sachen einfacher ein bisschen machen.
Dirk
01:13:17
Ja. Man kann sich vor allem die Methoden raussuchen, kann das so mit ins Meeting nehmen und dann einfach halt dann die Struktur vor Augen, wenn man es nicht anders vorbereitet hat. oder wenn man mal spontane Methode braucht, das ist, glaube ich, ganz hilfreich, aber ansonsten, ja.
Sujeevan
01:13:30
Ansonsten ist es nicht so, dass man es unbedingt braucht, aber es kann dann hilfreich sein, wenn man halt in Gesprächen ist und denkt, wie machen wir jetzt dieses Meeting eigentlich und dann guckst du dann halt auf die App, weil du da auch Favoriten setzen kannst zum Beispiel.
Dirk
01:13:44
Genau, die One-Two-For-All-Methode kann man als Favorit setzen, weil man die regelmäßig verwendet, genau.
Sujeevan
01:13:51
Ja, dann braucht man die App auch nicht mehr.
Dirk
01:13:53
Dann braucht man die App jetzt richtig mehr, genau. Das ist mir auch gerade in den Kopf gegangen. Genau.
Sujeevan
01:13:59
Aber ja, man sieht dann halt auch, was da neu dazugekommen ist.
Dirk
01:14:02
Ja.
Sujeevan
01:14:03
Das ist ja so ständig am Wachsen quasi. Genau. Kommen wir zu den Medientipps.
Dirk
01:14:10
Ja, Medientipp muss ich natürlich dem Vortrag meiner Frau propagieren. Ich finde ihn auch tatsächlich gut. Silvia hat einen Vortrag darüber gehalten, warum OSS-Nutzung Mut braucht, also warum die Nutzung von Open-Source Mut erfordert, und hat das ein bisschen mit Methoden aus dem Hundeltraining und, aus der Verhaltensbiologie gemischt. Rausgekommen ist ein relativ interessanter Vortrag, wie ich finde, wo die Teilnehmer auch relativ schnell gelernt haben, was Gruppendruck ist und, wie man sich aus Sachen rausredet. Du warst ja live dabei. Ja. Und ich glaube, die Mischung ist ganz interessant. Sie hat viel gutes Feedback bekommen, wenn auch einige Leute geschrieben haben, dass die Beispiele, die sie gebracht hat, vielleicht etwas random sind, was sie auch immer damit haben.
Sujeevan
01:14:55
Ja, fand ich auch ein bisschen.
Dirk
01:14:56
Ein bisschen verstanden haben. Aber sie hat das halt aus der Brille einer Hundetrainerin gemacht. Genau.
Sujeevan
01:15:05
Ja, ja. Genau. Ja, ich saß da ja drin. Ja, mancher kam das so ein bisschen so, was würden sie mich jetzt eigentlich sagen? Und dann schoß es später so ein bisschen klarer, aber deswegen ist es auch manchmal so ein bisschen random, ja. Oder nicht so ganz zusammenführend, aber das ist halt, ich meine, sie hat es zum ersten Mal gemacht, ne? Ich hoffe, das war schon sehr, sehr gut.
Dirk
01:15:23
Ich war total überrascht, wie ruhig sie gesprochen hat. Wenn ich mich erinnere, wie schnell du auf den Chemnitzer Linux-Tagen gesprochen hast, in deinem Vortrag, wo du so viele Informationen in so kurzer Zeit rüberbringen wolltest. Ich war überrascht, wie langsam sie gesprochen hat. Und ja, ist ein Erstlingswerk, was dann auch gleich im Video verewigt ist. Guckt es euch an und gebt gerne Feedback.
Sujeevan
01:15:46
Hast du auch meinen Kommentar gehört, den ich reingeöffnet habe?
Dirk
01:15:49
Ich wusste dass der kommentar kommt ich konnte ihn im video nicht nicht verstehen aber das gesagt zum glück glaube ich als sie sagte dass mein vortrag nicht angenommen wurde, genau also guckt es guckt euch guckt euch mal an und überlegt euch mal was das ist, Und überlegt euch mal, wie viel Mut Leute brauchen, aus ihren bekannten Strukturen auszubrechen.
Sujeevan
01:16:18
Apropos ausbrechen. Kommen wir zu meinem Mediativ.
Dirk
01:16:25
Eine sehr, sehr gute Überleitung.
Sujeevan
01:16:27
Das war nicht geplant. Und zwar gab es ja vor ein paar Wochen in den Nachrichten, von wegen sehr Open AI hat jemand nur eine Nachricht, das war selbst in der Tagesschau, glaube ich, und Co. so von wegen ja OpenAI hat sich irgendwie selbstständig bei Hugging Face, reingehackt und ist aus der Sandbox ausgebrochen und dann kam ja auch viel von Entropic und von Google und von Meta und so, oh, by the way wir auch, nachdem die gemerkt haben, dass das ja aus Marketingkunden auch nicht so verkehrt ist und ich weiß jetzt halt nicht, wie das bei den Sachen passiert ist oder was da passiert ist von denen, die nicht Open AI sind. Und ich habe jetzt mal bei, und es gibt einen Talk, das ist der Medientipp, ist jetzt halt ein Talk von der, war das Black Hat? Ich glaube, das war Black Hat. Genau, von der Black Hat von Anfang August effektiv, wo zwei Leute von Open AI erklären, was und wie genau das passiert ist, wie das abgeschottet war und inwiefern das halt ausgebrochen ist. Und es ist schon sehr, sehr spannend. Und die Zeit, wo es vor ein paar Jahren, oder sagen halt heute immer noch viele Leute, ja, LLMs, die kauen doch nur Zeug wieder und finden nichts Neues. Das stimmt ja eigentlich nicht mehr so richtig.
Dirk
01:17:52
Mhm.
Sujeevan
01:17:52
Seit einem Jahr oder so. Und das sieht man jetzt hier. Ich kriege das jetzt nicht mehr so ganz genau auf die Reihe, aber effektiv hat das, haben das LLM, beziehungsweise die LLMs, die Instruktionen wörtlich genommen und so lange weitergemacht, wo ein Mensch halt gesagt hat, okay, ich höre jetzt irgendwo auf, hier ist jetzt der Rahmen gesetzt. Das heißt, zumindest auch so, wenn du wirklich kriminell bist quasi. Aber hier hat es dann halt versucht, alle möglichen Lücken zu finden, um ... um halt auszubrechen und das Ding war ja erstmal offline oder Pseudo-offline und es hat dann halt, mit anderen LLMs gesprochen, indem es eine Lücke in Artifactory genutzt hat, weil das war dann halt dafür da, um irgendwelche Sachen noch nutzen zu können, also Pakete installieren zu können. Dadurch, dass da eine Lücke drin war, konnte es dann auch zu allen LLMs sprechen, um dann quasi auszubrechen, um dann effektiv dann, und das war dann schon relativ technisch, da bin ich nicht so ganz drin, um dann halt bei Hugging Face dann halt irgendwas zu nutzen und, herauszufinden.
Dirk
01:19:00
Ja, schon spannend, was da mittlerweile möglich ist.
Sujeevan
01:19:03
Und dadurch, dass dann halt diese LLMs untereinander halt auch sprechen und dann halt sich gegenseitig helfen, effektiv, ist es halt schon nochmal ein anderes Level, und da sagen dann halt auch Leute, die viel Security-Erfahrung haben, nee, das ist nicht nur Marketing. Also es ist auch wahrscheinlich Marketing, aber nicht nur. Und das wird dann halt schon spannend. Was man aber halt auch sagen muss, ich glaube jetzt nicht an diesen, an diese Apokalypse-Szenario von wegen, wir wissen jetzt bald irgendwie nicht mehr, wie man das ausschaltet und hast du nicht gesehen. Aber, und es ist natürlich teuer, wenn das jetzt irgendetwas anderes macht. Es ist natürlich schon gefährlich, im Sinne von OpenAI oder Anthropic oder sonst was, die halt quasi unlimitiertes Tokens haben. Aber das ist jetzt nicht was, was da oder gängige Kriminelle halt nutzt. Aber auch so muss das halt irgendwie reguliert werden, finde ich.
Dirk
01:19:56
Ja, der gängige Kriminelle vielleicht nicht, aber wenn man sich auf Staatenbasis mal überlegt, wie für die Sourcen da zur Verfügung stehen. Und wenn es dann Staaten sind, die mit Staatsführungen kommen, die vielleicht nicht in unsere... in unsere Mentalität passend, das war falsch formuliert, du weißt, was ich meine, also die autokratisch und diktatorisch sind zum Beispiel, dann gute Nacht. Ja, genau.
Sujeevan
01:20:25
Gleichzeitig gibt es ja natürlich auch die Open-Weights-Modelle, die dann ja auch genutzt worden sind von Hugging-Phase, um diese Angriffe abzuwehren. Was auch irgendwie da spannend ist.
Dirk
01:20:35
Ja, Krieg der LLMs.
Sujeevan
01:20:38
Genau. Und ich habe das jetzt natürlich sehr, sehr stark vereinfacht, aber es lohnt sich schon, diesen Talk mal anzuschauen. Wie lang ist der eigentlich? Ich muss nochmal schauen.
Dirk
01:20:48
37 Minuten.
Sujeevan
01:20:49
Ja, 37 Minuten, genau. Und es ist halt schon sehr interessant.
Dirk
01:20:56
Ja.
Sujeevan
01:20:59
Weil mittlerweile kann es halt schon, also ein Kollege von mir, der viel Security-Grab macht und halt auch so Bug-Bounty-Sachen macht, der meinte, der versucht jetzt dann halt auch bei einigen Anwendungen und sowas schon gezielter auch LLMs zu nutzen um Lücken zu finden, und dass es dann halt deutlich schneller geht dann halt auch Lücken zu finden, weil er dann halt so Sachen macht wie, guck dir die letzten Commits an, seid ein bisschen im Release, guck in der Hinsicht da drauf und versuch Sachen auszuprobieren ja, es ist halt schon teuer, also im Sinn, und jetzt ist es ja noch relativ billig, so gesehen, ne vergleichsweise, ja genau, von daher, das wird jetzt eher eher tendenziell eh teurer, gehen wir mal von aus. Und dann wird es schon spannend.
Dirk
01:21:41
Ja, finde ich auch. Unglaublich. Ja.
Sujeevan
01:21:45
Genau. So viel dazu.
Dirk
01:21:48
Gut. Dann sind wir beim Nachklapp.
Sujeevan
01:21:52
Beim Nachklapp.
Dirk
01:21:54
Genau. Ich habe jetzt gerade nichts, Ja, ich auch nicht. Wir haben auch kein Event, was gerade ansteht, glaube ich.
Sujeevan
01:22:04
Ja. Wie sieht es eigentlich mit nächstes Jahr aus? Wolltest du Kimnetza Linux Tage wieder machen?
Dirk
01:22:12
Ich überlege, ob ich nächstes Jahr eventuell zu den Grazer Linux Tagen fahre.
Sujeevan
01:22:22
Mhm. Warum?
Dirk
01:22:24
Ich scheue ein wenig, weil ich da noch nie war. Ich scheue ein wenig die wirklich lange anreise.
Sujeevan
01:22:30
Wie lange brauchst du da hin?
Dirk
01:22:33
Zehn Stunden oder so.
Sujeevan
01:22:35
Also wie nach Kimmels.
Dirk
01:22:36
Ja, so eine Art. Und ja, wenn Silvia mitkommt, machen wir es vielleicht so, dass wir rundherum Urlaub nehmen, dass wir dann zwei Tage Anreise machen einfach.
Sujeevan
01:22:48
Ja.
Dirk
01:22:49
Das müssen wir mal überlegen. Bin ich gerade unsicher, wie wir es machen?
Sujeevan
01:22:54
Genau. Ja, mir fiel nur auf, dass die freitags und samstags ist. Nicht Samstag und Sonntag.
Dirk
01:23:02
Macht ja nichts. Da kommen wir vielleicht sogar Business-Handel. Das könnte ja so. Wie zum Beispiel du.
Sujeevan
01:23:06
Ah, Business.
Dirk
01:23:07
Genau. Nein, aber das und Frostkorn im Sommer halt.
Sujeevan
01:23:13
Ja, wobei Effekt, warte mal, wenn ich jetzt auf dieses Jahr gucke, Verratzer Linus 2026, dann waren der Freitag effektiv Workshops und der Samstag halt die eigentliche Konferenz.
Dirk
01:23:24
Ja.
Sujeevan
01:23:24
Sind das doch nur effektiv einen Tag?
Dirk
01:23:28
Ja.
Sujeevan
01:23:29
Kann sein.
Dirk
01:23:30
Wenn man keinen Workshop macht, oder?
Sujeevan
01:23:32
Ja, genau.
Dirk
01:23:35
Gucken wir mal. Ich bin da jetzt noch nicht lange reingestoßen, was ich da wie genau mache. Wenn es nicht Gratz wird, dann werden es die CLT und ja. Und.
Sujeevan
01:23:51
Frostbarn, natürlich.
Dirk
01:23:55
Genau.
Sujeevan
01:23:56
Gut.
Dirk
01:23:58
Und bei dir?
Sujeevan
01:24:00
Ja, eigentlich Chemnitz und Frostbarn angedacht. Aber wenn du nach Graz fährst, dann komme ich da vielleicht auch hin. Keine Ahnung.
Dirk
01:24:13
Stöps hat ja auch überlegt, weil er noch nie da war.
Sujeevan
01:24:16
Ja. Aber, ich war schon mal in Graz, aber nicht bei der Graz an Linux haben?
Dirk
01:24:22
Beides noch nicht. Und da müssen wir einfach mal gucken. Aber da muss ich ehrlich sagen, das ist für mich ein Tag mehr. Mit dem Nachtzug zu fahren wäre eine Variante.
Sujeevan
01:24:33
Ja.
Dirk
01:24:34
Aber das ist anreisetechnisch schon eher herausfordernd.
Sujeevan
01:24:37
Ja. Ja. Das ist ja Südösterreich quasi. Das ist schon fast Slowenien.
Dirk
01:24:47
Ja. Ich habe mich jetzt noch nicht ausführlich damit beschäftigt, aber mich würde es interessieren.
Sujeevan
01:24:56
Gut.
Dirk
01:24:57
Prima.
Sujeevan
01:24:58
In dem Sinne.
Dirk
01:24:59
Allen, die bis hierhin durchgehalten haben, wünschen wir einen tollen Resttag, tolle Restwoche, tolle Restnacht, wie auch immer.
Sujeevan
01:25:05
Restjahr.
Dirk
01:25:07
Und bis zum nächsten Mal.
Sujeevan
01:25:09
Tschüss.
Dirk
01:25:10
Tschüss.

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