TILpod

Dirk Deimeke & Sujeevan Vijayakumaran

TIL064 - Barfuss Vorträgen lauschen und das eigene Potenzial erkennen

01.02.2026 77 min

Zusammenfassung & Show Notes

Sujeevan und Dirk reden über externe Unterstützung, wie man andere besser kennenlernen kann und warum Barfußschuhe sinnvoll sein können. Zusätzlich auch darüber, wie Gamification den Blick auf das Wesentliche verschleiern kann, Hauptthema ist Immutable OS, dazu kommen noch Tool- und Medientipps.

Vorgeplänkel
TIL-Shorty: Externe Unterstützung
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TIL-Shorty: Vier Quadranten, um jemanden kennenzulernen
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TIL-Shorty: Barfußschuhe
TIL-Shorty: Gamification und Sliding Averages
  • - keine weiteren Links -
Thema: Immutable OS
Medientipp: 39c3 Talks
Medientipp: Hidden Potential
Tooltipp: Clickhouse
Tooltipp: Heliboard und Futo
Nachklapp
  • - keine weiteren Links -

Transkript

Sujeevan
00:00:00
Hallo und willkommen zu Folge 64 von Tilpott. Hallo Dirk.
Dirk
00:00:05
Hallo zu Tjivan. Ist das 2 hoch 5, oder? Nee, 2 hoch 4, 16, 5, 6, 2 hoch 6.
Sujeevan
00:00:12
Ja, off by one, Error.
Dirk
00:00:14
Off by one, ja.
Sujeevan
00:00:16
Off by one, eine Potenz, genau. So, wir haben eine vollgepackte Folge diesmal.
Dirk
00:00:24
Ja.
Sujeevan
00:00:26
Von daher erstens direkt mal loslegen. Und zwar haben wir diesmal gutes Feedback bekommen. oder langes Feedback bekommen. Und zwar erstmal eine Korrektur zur Rettet-Thematik. Was hat denn da Jörg zu nörgeln?
Dirk
00:00:39
Jörg hat also Rettet hat natürlich ziemlich zu nörgeln. Also Rettet hat einen großen Teil der Dokumentation öffentlich, aber man muss sich halt anmelden. Wahrscheinlich vollziehen sie darüber auch nach, wer welche Doku auch wirklich nutzt. Und sie unterscheiden zwischen drei verschiedenen Dokumentationsarten. Produktdokumentation, KCS Solutions. KZS steht für Knowledge Centered Services. Das sind Dokumentationen plus minus im Kundenauftrag. Die sind nur Kunden zur Verfügung gestellt, die wirklich eine Bezahl-Subscription haben und Knowledge Articles. Und da entscheidet der Autor, ob sie öffentlich sind oder nicht öffentlich sind. und das tun sie halt, um nicht generell abgegriffen zu werden, dass andere Leute davon profitieren, um das Geschäftsmodell zu schützen. Also die Dokumentation ist offen verfügbar, aber man muss sich halt anmelden, so, im großen Teil.
Sujeevan
00:01:29
Genau, kommt man besonders davon, was man jetzt auch unterfasst, weil die allgemeine Projekt- Produktdokumentation ist halt öffentlich-öffentlich.
Dirk
00:01:35
Definitiv öffentlich, ja.
Sujeevan
00:01:38
Genau, weil es gibt ja auch nochmal Knowledge-Articles.
Dirk
00:01:41
Ja, also ich habe so eine Developer Subscription da und habe damit auch die Möglichkeit, Red Hat Enterprise Linux zu benutzen und habe da relativ viel Zugriff auf Dokumentation.
Sujeevan
00:01:54
Ja. Dann noch ein Kommentar von Jörg, von dem gleichen Jörg. Er hat uns noch mal gelobt, dass wir noch darauf hingewiesen haben, dass wir in der IT-Branche privilegiert sind. Fast niemand von uns muss sich Sorgen machen, dass das Geld vor dem Monat endet. Ich glaube, da kann man immer wiederholen.
Dirk
00:02:16
Ja, muss man auch wiederholen, das müssen wir uns auch selber öfter sagen, dass wir nicht der Nabel der Welt sind, sondern dass wir in einer sehr glücklichen Rolle sind an der Stelle.
Sujeevan
00:02:24
Ja, genau. So, und dann habe ich noch ein relativ langes Feedback bekommen von er, dessen Namen nicht genannt werden möchte. und zwar ging das nochmal um das Thema von der letzten Folge, bezüglich Open Source im Unternehmen, weil wir hatten ja diverse Firmen da genannt, unter anderem Mercedes und er hat dann noch ein bisschen genauer geguckt, erzählt, um dann zu sagen, okay, was haben wir denn hier noch, was man vielleicht nochmal betrachten sollte, weil wenn man die Außenwahrnehmung betrachtet, dann ist das eigentlich gar nicht so schön, wie das klang, teilweise, je nachdem natürlich welche Firma, Bei Mercedes ist es zum Beispiel eher so, dass bei deren GitHub-Projekt, wie heißt das? An dem Space bei GitHub? Dass da eigentlich fast ein paar Forks drin sind mit wenigen Commits. Ich meine, wir hatten das ein bisschen angerissen. Na ja, Zalando hat halt so große eigene Projekte, die dann bestimmte Lösungen, Probleme lösen. Das hat ja sowas wie eine Mercedes oder auch eine Volkswagen irgendwie nicht. Die haben dann zwar ein bisschen was mit da drin liegen, aber jetzt so richtig sinnvoll ist es dann teilweise auch nicht so wirklich.
Dirk
00:03:38
Wobei ich das für VW aus eigener Erfahrung ein bisschen zurückrudern muss an der Stelle, weil ich kenne denjenigen, der den Workplace bei VW macht. Der macht alles, was er macht, öffentlich. Alles. Der kontributet auch direkt zum Gnome-Projekt. Und die haben da auch einen Provider geschrieben, um OneDrive connecten zu können. Also von daher, da ist schon sehr viel in die Open-Source-Wert gegangen.
Sujeevan
00:04:00
Ja, genau. Man muss ja ein bisschen unterscheiden. Das war nämlich dann auch der Punkt. Was ist tatsächlich, tatsächliche Contributions zu Open-Source-Ding? Weil wenn du nur auf einen GitHub-Namespace guckst, dann heißt das ja auch nichts unbedingt. Wenn das eben wie bei Volkswagen dann der Fall ist, dass die dann direkt an den absoluten Projekten kontributen, wenn es da was zu Kontributen gibt.
Dirk
00:04:20
Ja.
Sujeevan
00:04:21
Weil wenn man dann teilweise auf den großen Veranstaltungen guckt, dann wird halt sehr, sehr viel Geld für CubeCons-Stand zum Beispiel ausgegeben. Was aber mehr für Mitarbeitende Gewinnung oder Marketing da ist. Oder Marketing für Kundengewinnung, als auch für Mitarbeitende Gewinnung. Und dann ist es halt so, ja, okay, das ist jetzt nur so halbwegs Open Source.
Dirk
00:04:45
Ich glaube, wir haben das im Podcast ganz kurz angerissen, dass alleine schon eine große Schranke bei vielen Entwicklern innerhalb eines solchen Unternehmens ist, dass sie ihren eigenen Quelltex anderen zur Ansicht zur Verfügung stellen. Also das klassische Inner Source, da gibt es schon die ersten Hürden. Das hat noch nicht mal was mit dem Unternehmen selber zu tun.
Sujeevan
00:05:03
Ja. Genau. Aber da sieht man auch wieder so einen Punkt, ob einen großen Stand auf einer Kube-Kon bezahlen, kommt halt aus dem Marketing-Budget.
Dirk
00:05:13
Das ist so.
Sujeevan
00:05:14
Das ist einfach. Wenn man jetzt aber irgendein kleines Open-Source-Projekt bezahlen möchte oder jemandem da was Geld zukommen lassen würde und möchte, dann ist es halt schwieriger, weil die halt, Weil man muss ja die Rechnung entgegennehmen. Oder gibt es da keine so guten Strukturen, wie es bei Open-Source-Veranstaltungen oder Pseudo-Open-Source-Veranstaltungen der Fall ist.
Dirk
00:05:34
Ja, definitiv. Und ich meine, wir haben in dieser Engineering-Kiosk-Episode im Adventkalender kurz darüber gesprochen, wie man zu Open-Source-Kontributen kann. Das gilt ja auch für Firmen. Die können ja mal einen Raum zur Verfügung stellen oder einfach mal Getränke zur Verfügung stellen für ein Meeting. Das ist ja auch eine Open-Source-Kontribution, die auch nicht sichtbar ist. Oder nur für die Leute, die am Meeting teilnehmen.
Sujeevan
00:05:55
Ja, genau. Ich meine, bei Mittags gibt es das ja, aber das hatten wir auch letztes Mal.
Dirk
00:05:59
Genau.
Sujeevan
00:06:01
Genau, so viel dazu.
Dirk
00:06:03
Ja, wobei ich noch, wo ich gerade, deswegen habe ich die Kurve Engineering Kiosk noch eben reingeworfen. Da habe ich gehört, dass es eine Open Source Pot Petition gibt. Eben die Petition Open Source als Ehrenamt anzuerkennen. Den Link tun wir auch in den Sendungsnotizen. Da fehlen noch knapp 23.000 Unterschriften.
Sujeevan
00:06:23
Ja, unter anderem meine.
Dirk
00:06:27
Ja, meine ist drin, aber die zählt nicht für Deutschland.
Sujeevan
00:06:29
Oh, you had one job, Dirk.
Dirk
00:06:34
Nein, es haben 7173 unterschrieben, Stand heute. Und 6778 zählen für das Quorum in Deutschland. Wahrscheinlich, weil ich einen Wohnort außerhalb Deutschlands habe, zählt das nicht.
Sujeevan
00:06:48
Ja, ja.
Dirk
00:06:48
Ja, deswegen unterschreiben hilft. Und auch wenn man nicht in Deutschland wohnt, unterschreiben hilft. Je mehr Leute da unterschreiben, umso besser.
Sujeevan
00:06:57
Ja. Was ich auch noch tue.
Dirk
00:07:01
Und es tut gar nicht weh.
Sujeevan
00:07:03
Bist du sicher? Ich habe aber Angst.
Dirk
00:07:05
Ja, bin ich mir relativ sicher. Ja.
Sujeevan
00:07:09
Gut, kommen wir zu den Schottis. Ich habe das Schottie jetzt mal externe Unterstützung genannt. Und zwar hatte ich das, glaube ich, schon in der letzten Folge angerissen, dass ich so einen Business Coach engagiert habe, der mir über so diverse Sachen wie Positionierung, Marketing und generell, was möchte ich überhaupt mit meiner Selbstständigkeit erreichen, machen. Und mittlerweile hatte ich meine ersten Sessions da gehabt und es ist schon irgendwie spannend, wenn man mal mit jemandem spricht, der Ahnung von Marketing Sales hat, ohne technisch zu sein.
Dirk
00:07:47
Mhm.
Sujeevan
00:07:49
Und halt von null auf weil es gibt sehr sehr viel content also der bücher podcasts youtube videos oder sonst was wo man sehr sehr viel hat irgendwie konsumieren kann aber es ist halt alles aber die ideen den switch zu machen von was gibt es da öffentlich und wie nutze ich das bei mir selbst ist nochmal ein anderes Thema.
Dirk
00:08:15
Ja, wir sind ein bisschen sehr stark in unserer Blase verhaftet. Und ich meine, mittlerweile sind wir ja soweit zu sagen, wir müssen nicht mehr alles selber machen oder nicht immer alles selbst machen. Das heißt, wir geben zum Teil auch Dinge aus der Hand, die wir können, wie beispielsweise technisches Hosting von Diensten. Also wir beide benutzen ja einen Mail-Provider beispielsweise, obwohl wir das auch selber machen könnten. Und die Hilfe kann man sich natürlich gerade auch in anderen Gebieten holen. Und das hast du ja gemacht.
Sujeevan
00:08:45
Ja, genau. Und da ist es eigentlich auch schön zu sehen, dass das, wenn man jemanden, den man noch gar nicht so wirklich kennt, wenn man ihm sehr, sehr viel erzählt, was ist einem wichtig, was kann man technisch, fachlich, dann von auch einer Person, die das kann und einschätzen kann, auf nicht technischer Ebene, dann ist das eigentlich auch ganz schön, okay, das ist jetzt so, wie ist das Außeneinblick von einem, wo jetzt kein typischer Beis gibt es natürlich immer, aber wo man dann halt auch eben sehen kann, hoffentlich sehen kann, so okay, das was ich mache, hat grundsätzlich schon Hand und Fuß. Man muss das nur noch in richtige Bahn lenken quasi.
Dirk
00:09:28
Ja, man muss vielleicht für die Leute, die Entscheidungen treffen, das anders aufbereiten, als für die Leute, die so aus unserer Blase kommen.
Sujeevan
00:09:37
Ja, das auch. Und viel wichtiger ist, das hatte ich heute, also ich hatte heute vor der Podcastaufnahme nochmal einen Termin mit dem gehabt. Und da war auch so klar, naja, eigentlich musst du ja schon ein paar Schritte zurückgehen erstmal. Und dann gucken sie, okay, wo möchte ich hin? Was möchte ich mittelfristig, langfristig anbieten? Was macht mir auch Spaß? Und was mache ich jetzt als, naja, so als Fuiwi kostenlos quasi, was aber dann auch aufbaut für die nächsten Stufen? und wir machen ja viele Sachen einfach schon, weil es uns das Spaß macht. Der Podcast ja zum Beispiel, irgendwelche Blogposts schreiben, auf Konferenzen gehen und was vortragen und was ja schon mal eine sehr, sehr gute Grundlage ist, vor allem in der Selbstständigkeit, aber um dann halt auch noch die nächsten Schritte zu gehen, um das dann halt auch weiter umzumünzen, wenn man es dann für die Selbstständigkeit braucht, ist dann halt auch spannend zu sehen und was ich dann auch noch spannend fand, Das ist so, wir aus unserer IT-Bubble haben halt sehr, sehr vieles, sehr einfach, was Marketing angeht, weil es gibt nicht so viele Branchen, wo Leute Lust haben, nachmittags oder abends auf irgendwelche Meetups zu gehen, wo du einfach einen Vortrag hatten kannst und den Leuten zuhören. Bei diversen anderen Branchen hast du es halt nicht. Da musst du viel Geld in die Hand nehmen, damit Leute da freiwillig irgendwo hinkommen.
Dirk
00:10:58
Ja, du hast es nicht oder wir kennen es nicht, ne? Also ich weiß, dass es...
Sujeevan
00:11:02
Nee, wir haben viele, also viele haben es halt auch einfach nicht. Also oder zumindest nicht kostenlos so einfach wie günstig, wie wir es in der IT haben.
Dirk
00:11:12
Also ich weiß, dass es eine Projektmanagement-Community gibt, zu der ich überhaupt keinen Draht habe, aber die sowas halt auch macht.
Sujeevan
00:11:19
Klar, Ausnahmen gibt es natürlich immer. Aber ja, es geht da auch mehr um, ich meine, klar, es gibt, du kriegst, gibt es da sehr, sehr viele Sachen, wo es irgendwelche High Society Clubs oder sonst was gibt. Ja, na klar. Die gibt es natürlich auch, aber so in der IT gibt es schon sehr, sehr viel für jede Nische ja schon fast.
Dirk
00:11:39
Ja.
Sujeevan
00:11:41
Und das ist halt schon ein gewisser Unterschied.
Dirk
00:11:45
Ja.
Sujeevan
00:11:46
Genau, viel mehr habe ich dazu auch gar nicht. das wird noch spannend, so wie das wieder der Weg weitergeht.
Dirk
00:11:54
Ja, ich bin auch gespannt, was dabei rauskommen wird. Wahrscheinlich musst du ja Unternehmen wieder einstampfen.
Sujeevan
00:12:00
Ich glaube, ich muss tatsächlich arbeiten.
Dirk
00:12:02
Und Zeitung verkaufen oder so.
Sujeevan
00:12:05
Ich habe früher mal Zeitung ausgetragen.
Dirk
00:12:08
Darauf habe ich jetzt angespielt, genau.
Sujeevan
00:12:11
Ich wusste gar nicht, ob du das wusstest.
Dirk
00:12:13
Ich wusste ja nicht, ob sie schon, hallo erst mal.
Sujeevan
00:12:18
Oh Gott, wie hieß der Typ nochmal?
Dirk
00:12:19
Friediger Hoffmann Ja Genau, Gut Ich habe was mitgebracht, eine Methode zum Kennenlernen mitgebracht und zwar bin ich da mal reingeraten in ein Gespräch dass man sich so eine Y-Achse vorstellen muss mit Geek und Noob also mit Dingen, die man wirklich gut kann und Dingen, die man gar nicht kann und eine X-Achse vorstellen kann mit I love to und I hate to Also Dinge, die ich machen möchte und Dinge, die ich überhaupt nicht machen möchte. Und dann soll man aus jedem dieser entstehenden vier Quadranten ein Beispiel aus dem eigenen Leben nennen. Also wo bin ich gut drin und was mache ich gerne? Wo bin ich gut drin und was mache ich nicht so gerne? Wo bin ich schlecht drin und was ich aber gerne machen möchte? Und wo bin ich schlecht drin, aber was ich auch wirklich hasse? Und wenn man so aus jedem Quadrant ein Beispiel hat, dann lernt man relativ gut eine Person einzuschätzen. Also... Geek zum Beispiel, ich liebe Menschen und ich liebe Interaktion mit Menschen und ich kann das auch wirklich gut als Beispiel. Und Geek I hate to, ich bin sehr, sehr gut in Technik, aber ich möchte keinen Betrieb machen mehr.
Sujeevan
00:13:31
Genau, sagt der Autor das Linux-Serverbuch.
Dirk
00:13:35
Ja, aber Engineering macht mir auch immer noch Spaß. Also, wo ich nicht gut drin und was ich gerne tun möchte, wäre zum Beispiel Handwerken.
Sujeevan
00:13:44
Oh ja.
Dirk
00:13:45
Ich bin ultra schlecht im Handwerken, habe dafür geheiratet, würde aber das gerne können. Meine Frau ist gut im Handwerken. Und nur bei Hate2 weiß ich gerade auf Anhieb gar nicht. Das ist natürlich schwierig, weil wir stürzen uns ja auf Dinge, die wir nicht können, wo wir keinen Bock drauf haben. Da kümmern wir uns ja auch gar nicht drum.
Sujeevan
00:14:06
Ja, ja.
Dirk
00:14:07
Also ich mag zum Beispiel gar nicht Verträge machen zum Beispiel.
Sujeevan
00:14:11
Ja.
Dirk
00:14:12
Also ich hatte in der letzten Rolle, die ich hatte, musste ich mich auch mit um Verträge kümmern, aber ich habe da nicht so viel Ahnung von und ich habe da auch wirklich keinen Bock drauf.
Sujeevan
00:14:20
Ja.
Dirk
00:14:21
Weil sonst würde ich es ja lernen.
Sujeevan
00:14:23
Und so Compliance Regularien wahrscheinlich noch.
Dirk
00:14:25
Ja, zum Beispiel. Geht genau in die gleiche Richtung, ja?
Sujeevan
00:14:29
Zumindest die unnötigende.
Dirk
00:14:31
Hättest du Beispiele für dich?
Sujeevan
00:14:35
Das ist eigentlich ziemlich ähnlich, glaube ich.
Dirk
00:14:37
Ja?
Sujeevan
00:14:38
Ja. Ja, ich meine, Geek I Love To ist ja auch irgendwie das, was du sagtest mit den Menschen, grundsätzlich halt auch. Sofern ich natürlich mit Leuten zu tun habe, die das auch wollen. Aber hier so ein Noob und I Love To Handwerk habe ich auch keine Ahnung von. Aber das habe ich auch nie richtig ausprobiert, was sie dazu sagen. Ein paar Sachen könnte man halt auch machen. Ich weiß nicht, wie viel du schon tatsächlich richtig ausprobiert hast und versucht hast, das zu machen.
Dirk
00:15:10
Ich kann schon einen Nagel gerade in die Wand kloppen und ich kann auch eine Baumaschine benutzen. Aber wenn es wirklich tiefer in Handwerken geht und wo man auch feiner was machen muss, als mein Vater mir das beigebracht hat, hat er immer dran verzweifelt. Er hat mir zwei Versuche gegeben und hat es dann nicht weiter verfolgt und darüber habe ich es dann noch nie richtig gelernt. Mein Bruder zum Beispiel, der muss Sachen einmal also es gibt so eine Art handwerkliche Intelligenz. Mein Bruder muss Sachen einmal gezeigt bekommen, dann kann er so nachmachen.
Sujeevan
00:15:36
Ja.
Dirk
00:15:38
Beispiel. Beispielsweise.
Sujeevan
00:15:40
Ja, ich glaube, ich habe auch mehr YouTube-Videos über Handwerken geguckt, als ich je handwerklich gemacht habe. Also ich habe meistens auch keine Lust auf irgendwelche Schränke zusammenbauen.
Dirk
00:15:51
Ist übrigens einer der größten Gründe für Leute wie YouTube-Videos zu gucken. Tutorials.
Sujeevan
00:15:58
Ja.
Dirk
00:15:59
Gerade auch Handwerk-Tutorials tatsächlich.
Sujeevan
00:16:01
Ja. Genau, da kannst du ja auch schon nicht viel machen.
Dirk
00:16:03
Habe ich irgendwo gelesen.
Sujeevan
00:16:05
Ja. Giga 82, keine Ahnung. Was hattest du da noch mal?
Dirk
00:16:14
Also Betrieb.
Sujeevan
00:16:16
Ja. Ja, genau, da mache ich noch mal den Unterschied. So, was ist das natürlich für ein Ding? Aber produktiv habe ich dazu keine Lust. Also selbst betreiben quasi. Für mich selbst betreibe ich natürlich schon ein paar Dienstle, du ja auch. Aber nicht unbedingt alles um jeden Preis quasi das jetzt nicht.
Dirk
00:16:36
Ja, aber ich würde jetzt nicht im 24-7-Support mit 15 Minuten Reaktionszeit weiter Betrieb machen wollen.
Sujeevan
00:16:43
Ach so, nee, das da, nee, nee, nee, nein, bloß nicht.
Dirk
00:16:48
Und dann die Kundenanrufe bekommen, weil man eine halbe Minute oder 30 Sekunden zu spät reagiert hat oder sowas, nee, das muss ich nicht haben.
Sujeevan
00:16:58
Ja, das passt. Also eigentlich sind wir da ziemlich ähnlich. Na gut, du kannst aber sehr, sehr viele Sachen ja auch dazu sagen, man kann ja auch komplett verschiedene Themen abdecken, das sind ja kannst ja hunderte Sachen irgendwo, was keine Ahnung Wandern und Laufen angeht oder Draußensein halt angeht. Das ist bei allen Dingen ja auch so, ich bleibe lieber zu Hause alleine und gut ist.
Dirk
00:17:22
Ja. Das kommt auf den Kontext an. Bei mir war das Arbeitskontext, wo wir das hatten. Da findet man natürlich relativ schnell Beispiele dafür.
Sujeevan
00:17:35
Freizeit, das kannst du natürlich auch viele sagen.
Dirk
00:17:37
Genau. Ja, genau.
Sujeevan
00:17:40
Gut.
Dirk
00:17:41
Prima.
Sujeevan
00:17:42
Kommen wir zu dem nächsten Shot. Und zwar habe ich erstmals Barfußschuhe ausprobiert. Mal wieder was total Technisches. Hat total viel mit Arbeit zu tun, aber ich habe Barfußschuhe ausprobiert, also gekauft. Und als ich das hier eingetragen habe, erzählst du mir, dass du es schon immer machst, gefühlt.
Dirk
00:18:07
Schon sehr lange zumindest, ja.
Sujeevan
00:18:09
Ja, wie lange trägst du Barfußschuhe?
Dirk
00:18:15
Ähm... Bestimmt zwei Jahrzehnte. Also schon relativ lange.
Sujeevan
00:18:21
So damals vorm Krieg.
Dirk
00:18:22
Also ich trage nicht ausschließlich Barfußschuhe. Ich muss dazu sagen, ich trage nicht ausschließlich Barfußschuhe.
Sujeevan
00:18:26
Ja, genau. Also ich hatte immer meine Barfußschuhe, wenn ich das gehört habe, eigentlich nur im Kopf. Diese komischen Schuhe, wo es für jeden Zeh nennt.
Dirk
00:18:35
Five Finger Toes, ja, die habe ich auch.
Sujeevan
00:18:38
Ja, die finde ich schrecklich.
Dirk
00:18:39
Super.
Sujeevan
00:18:40
Zumindest äußerlich betrachtet.
Dirk
00:18:42
Ja.
Sujeevan
00:18:43
Ich habe jetzt auch keine Vorurteile. Damit habe ich das immer assoziiert. Aber das ist es ja gar nicht. Also darum geht es eigentlich auch gar nicht. Und zwar hatte ich nach dem Sommer irgendwie immer so Probleme mit einer Vene. Und dann war ich bei einem Orthopäden, der mir nicht richtig zugehört hat. Oder ich durfte keine Fragen stellen. und dann hatte ich dann aber irgendwie dann Einlagen bekommen, die waren dann auch nicht so in Ordnung, aber ich bin halt auch immer mit meinen Laufschuhen, mit denen ich joggen gehe, halt auch so rumgelaufen und die sind halt maximal gepolstert quasi, es gibt ja verschiedene Stufen von Polsterungen, Und dann hatte ich irgendwo eine Werbung, glaube ich, auch wieder gesehen. Und dann hatte ich mir gesagt, ich probiere mal Barfußschuhe aus, weil ich auch eher das so vom Gefühl hatte, dass ich mit Schuhen eher Probleme hatte.
Dirk
00:19:35
Wenn ich die anhatte.
Sujeevan
00:19:35
Weil mit den Einlagen hatte ich dann andere Probleme dann plötzlich gehabt bei anderen Muskeln, dass es dann mit Barfußschuhen halt besser geht. Und in dem Fall hat es funktioniert, aber das kann auch Zufall sein. Aber ich finde es irgendwie spannend, wie viel man vom Boden tatsächlich spürt, wenn man solche Barfußschuhe trägt, die halt sehr, sehr dünne Sohle haben. Man spürt halt schon kleinere Steine, die man vorher gar nicht gemerkt hat.
Dirk
00:20:03
Es gibt ja auch verschiedene Ausprägungen. Es gibt ja schon mit ultradünner Sohle so wenige Millimeter bis hin zu vielleicht einem halben Zentimeter. Und es gibt auch Barfußschuhe, die ein bisschen stärker gedämmt sind, so für Wanderungen zum Beispiel.
Sujeevan
00:20:16
Genau, es gibt ja verschiedene Varianten. Also auch mit ordentlicher Profilsohle, sodass du dann halt genau das, was du ja auch meintest. Ich habe jetzt einfach normale Straßenschuhe und merkst du natürlich, wenn du die zum ersten Mal trägst, habe ich den krassen Unterschied gemerkt. Also die verschiedenen Texturen quasi von den Böden merkt man halt, weil so eine frisch geteerte Straße, also eine Straße von mir zu Hause ist relativ frisch, also zwei Jahre oder so. Also da spürst du dann, wie glatt das ist und auch wie hart so eine geteerte Straße ist im Vergleich zu einem Schotterweg oder so einem leichten Schotterweg in so Parks, wo du dann halt so die rausguckenden Steine dann halt schon ordentlich spürst.
Dirk
00:21:01
Auf den geteerten Straßen oder auf den Asphaltstraßen merkst du auch relativ schnell, wie scheiße du eigentlich läufst. Weil du relativ hart aufsetzt. Wenn du die Dämmung nämlich nicht mehr hast, merkst du, wie hart du aufsetzt.
Sujeevan
00:21:13
Vor allem an den Fersen merke ich das dann. Und dadurch, dass ich viel jogge, laufe ich nicht mehr so stark mit den Fersen vorne. Sondern eher so Mittelfuß. Aber ja, da merkt man das nochmal kräftiger. Und halt dann auch mal, wenn du so einen Plattfuß hast, ich hab links so ein Tenderzähl, so einen Plattfuß, dann spürt man das auch schon.
Dirk
00:21:35
Ich meine, die steigungsform von barfußschuhe wäre barfuß zu laufen.
Sujeevan
00:21:38
Ja ich folge einer auf mastodon der, eigentlich nur über joggen und sonst was post das ist auch ein it-healer und lustigerweise auch einer familie aus filanka der läuft so richtig auf der straße mit barfuß barfuß punkt Nicht barfuß Schuhe. Wo ich dann so, ach, das tut doch weh.
Dirk
00:22:04
So bin ich nicht, aber zum Beispiel zu Hause komplett barfuß zu laufen, ist vielleicht schon mal ein sehr, sehr guter Anfang.
Sujeevan
00:22:09
Ja, das mache ich schon mal.
Dirk
00:22:12
Was ich hatte und weshalb ich überhaupt auch dazu gekommen bin, ist, ich habe halt relativ breite Füße und ich habe seit meines Lebens früher zu enge Schuhe gehabt. Und man sieht an meinen Zehen auch so eine leichte Deformation, wenn man darauf achtet. Und früher war es auch so, dass es keine zehn Zwischenräume gab. Und eine Stärke von Barfußschuhen ist halt, dass sie genügend Platz für den Fuß bieten.
Sujeevan
00:22:36
Ja, also das gibt es auch mit normalen Schuhen ja teilweise auch, aber echt nicht so oft. Also ich habe jetzt welche von Vivo Barefoot gekauft und die sind dann halt von der Form her mehr so V-formig. Die sind halt schon vorne an den Zehen deutlich breiter. Weil ich hatte bei meinen Laufschuhen, also nach den 100 Kilometern letztem Jahr, was waren das für Schuhe? Also halt so Trailrunning-Schuhe, da waren dann die Zehen halt und der hatte richtig dicke Blase dann halt auch am, großen Zeh, aber da war echt nicht viel Platz und das tat dann halt an einer oder anderen Stelle W, vor allem wenn du so lange unterwegs bist. Und ich überlege jetzt dann halt demnächst andere, nicht unbedingt Barfußschuhe zu kaufen, aber halt welche, es gibt auch andere Trailrunning-Schuhe, die sind halt oben weitergebreiter in Zehen, sodass man da mehr Platz hat.
Dirk
00:23:28
Es gibt ja mehr oder weniger drei große Merkmale. Das eine Merkmal ist, dass der Fuß vorne Platz hat. Das andere Merkmal ist, dass es keine Absätze gibt, sondern dass es wirklich eine waagerechte Sohle ist.
Sujeevan
00:23:39
Ja.
Dirk
00:23:39
Und das dritte Merkmal ist auch das, was du gerade gesagt hast, ist, dass die relativ dünne Sohlen haben, damit du den Untergrund dort spürst.
Sujeevan
00:23:46
Ja.
Dirk
00:23:47
Und da gibt es natürlich für jede mögliche Kombination davon, wo es dann dicker, dünner, höher, weiter wird.
Sujeevan
00:23:54
Ja. Ja, ich meine, wenn man so ein bisschen guckt, da gibt es so viele verschiedene Abstufungen bei den Shops. Ich wusste, was will ich denn jetzt tun? Keine Ahnung was. Aber die sind halt super leicht, muss man dazu sagen. Und mittlerweile habe ich halt echt viele verschiedene Schuhe. Aber für mich ist es auch wirklich nur... Tagsüber, also normale Schuhe, halt nicht fürs Joggen. Da nutze ich weiterhin normale Schuhe. Aber ich habe die Tage dann gemerkt, dann hatte ich dann, weil so gesehen trage ich jetzt drei verschiedene Paar Schuhe regelmäßig. Einmal die Barfußschuhe, dann die Laufschuhe, die halt ordentlich gedämpft sind. Und dann nochmal Trailrunning-Schuhe, die auch eine harte Sohle haben zumindest. Mit dem bin ich auch deutlich langsamer. Also eine harte Sohle plus ein ordentliches Profil. und da bin ich jetzt nach einer paar Wochen Pause halt wieder mit den normalen Laufschuhen gelaufen und ich dachte so, Alter, sie sind weich, ich habe das Gefühl, ich laufe auf Gummi. Das war total ungewohnt.
Dirk
00:24:55
Also wir haben wohl relativ, also ich bin jetzt kein Orthopäder, aber wir haben sehr, sehr viele Knochen im Fuß und sehr viele Bänder im Fuß, die bewegt werden müssen und die meisten Schuhe, die unterstützen das nicht, Sondern die Engen einfach viel zu sehr ein oder auch die Bewegungsfreiheit viel zu sehr ein. Ich habe Stoffturnschuhe, schwarz, die, wenn ich da mehrere Tage nacheinander ausschließlich drin laufe, habe ich Wadenschmerzen. Das heißt, also ich meine, generell sollte man ja regelmäßig die Schuhe wechseln. Also man sollte nicht zwei Tage nacheinander die gleichen Schuhe tragen. Aber wenn ich da mehrere Tage nacheinander laufe, weil die nämlich eigentlich sehr bequem sind, so hat es den Anschein. sein, aber wenn man viel damit läuft, halt zu Problemen führen, zu Schmerzen führen.
Sujeevan
00:25:42
Ja, genau. Ja, alles, was wir gesagt haben, das hat jetzt keiner orthopädisch-wissenschaftliche, unsere persönliche Erfahrung.
Dirk
00:25:53
Ja, genau.
Sujeevan
00:25:55
Ich weiß halt auch noch, bei mir ist es jetzt drei Wochen oder so, also so lange habe ich die jetzt auch noch nicht. Aber ich merke halt schon, dass ich bewusst da zu Fuß gehe, was ich vorher gar nicht gemacht habe.
Dirk
00:26:05
Ich habe halt so Five Finger Toast. Wir sind damit auch schon mal wandern gegangen. Das ist ein ganz anderes Gefühl, damit zu wandern. Und auch nicht schlechter. Also wirklich ein anderes Gefühl. Und wenn ich mit dem Hund ins Wasser gehe, dann habe ich meistens auch solche Schuhe an.
Sujeevan
00:26:19
Genau, das hatte ich auch gesehen. Gibt es auch verschiedene Sachen, die dann auch schnell trocknen oder sowas. Ja, ich habe gefühlt drei verschiedene Paar Schuhe, die ich da gerne ausprobieren wollen würde. Also auch so zum Wandern und sonst was. Auch weil die halt viel kleiner, schmaler und sonst was sind. Das heißt, die nehmen auf je weniger Platz im Dingenspeck. Aber für die Langstreckenläufe, ich glaube, das wäre zu anstrengend.
Dirk
00:26:41
Ich glaube halt nicht. Wenn du dich erstmal dran gewöhnt hast, ist das, glaube ich, nicht so sehr anstrengend.
Sujeevan
00:26:48
Kann sein, ja.
Dirk
00:26:49
Weil es mehr das natürliche Laufen fördert.
Sujeevan
00:26:53
Ja, okay, es kommt, glaube ich, auch ein bisschen darauf an, sind das jetzt meine Trail- Ultra-Marathons, die relativ langsam sind, wo halt vieles halt da gehen ist oder wandern ist oder es ist jetzt ein straßenlauf mit gefühlter voller pulle weil das geht dann natürlich viel ordentlicher auf die fußmuskulatur, Aber halt anders, ja.
Dirk
00:27:17
Genau.
Sujeevan
00:27:18
Soviel zu unserem Halbwissen dazu.
Dirk
00:27:21
Aber willkommen im Club.
Sujeevan
00:27:25
Genau. Kommen wir nur zu unserem Sponsor.
Dirk
00:27:30
Ja, es gibt auch schon noch andere Hersteller, ja.
Sujeevan
00:27:33
Genau. Gut, kommen wir zu dem nächsten Schotti.
Dirk
00:27:38
Ja. Ich habe ja mal vor Wochen, Monaten, Jahren gesagt, oder auch in den Workshops, die ich gebe zum Thema Selbstverwaltung oder Selbstmanagement, dass man das Ziel hinter dem Ziel beachten sollte. Und ich habe gelernt, dass Gamification in dem Weg steht. Also ich habe ein Schrittziel von 8000 Schritten am Tag, was ich gerne erreichen möchte. Und ich habe das vor einer Woche oder zwei, habe ich das um 106 Schritte gerissen und habe damit eine Serie von über 200 unterbrochen. Wenn ich dran gedacht hätte, 106 Schritte ist einmal ums Haus gehen oder beim Zähneputzen auf der Stelle laufen, dann hat man 106 Schritte. Also es wäre kein Problem gewesen, das noch zu erreichen. Ich war relativ angepisst, weil ich die Serie unterbrochen habe, aber als ich dann nochmal einen Schritt zurückgetreten bin und gesehen habe, mein Ziel ist ja, mich regelmäßig zu bewegen und das Ziel habe ich ja trotzdem erreicht.
Sujeevan
00:28:35
Ja.
Dirk
00:28:36
Und ich sage dann immer, ich mache Grafiken mit gleitenden durchschnitten also ich gucke mir den durchschnitt der letzten sieben tage an und möchte mit dem eigentlich über über dem über dem schritt ziel sein und das habe ich eigentlich jetzt seit monaten ständig erreicht und ich habe eigentlich, einen durchschnitt von über 9000 schritten immer am wochenende mal mal wandern gehen wird es halt ein bisschen mehr oder in urlaub und wenn wir wenn ich viel im büro bin wird es halt knapper an die 8000 im schnitt bin ich über noch über 9000 schritte, Botschaft ist, oder was ich wieder neu gelernt habe, man sollte das Ziel hinter dem Ziel nicht vergessen und sich nicht von der Gamification blenden lassen.
Sujeevan
00:29:16
Ja, ich habe ein ähnliches Ding. Ich hatte eine Weile lang 10.000 Schritte als Ziel angegeben und ich habe die dann über 400 Tage oder so was, habe ich die dann, ich gucke gerade nach, 418 Tage habe ich die auch eingehalten, bis es dann am 8.9. 2020 geändert ist, weil das war ein Tag, wo ich eine dreitägige Radtour gemacht habe, mit jedem Tag im Schnitt 100 Kilometer. Und da hatte ich dann keine Lust mehr, noch 10.000 Schritte zu machen.
Dirk
00:29:46
Warum?
Sujeevan
00:29:49
Und danach ist es halt gerissen. Aber da war das auch doof, dumm gewesen damals, weil ich halt an Tagen, wo ich schon vorher eigentlich gerne Fahrrad gefahren wäre, dann nicht dann lieber spazieren gegangen bin oder sonst was. Weil ich konnte ja nicht die Strecke reißen lassen. Was halt dumm ist. Und wenn ich jetzt aber gucke, was ich im Schnitt im letzten Jahr hatte, komme ich halt auf 12.000 Schritte. Und genau, von daher, ich gucke da jetzt. Dadurch, dass ich eh viel jogge, macht es eh keinen Unterschied. Und die Schritte machen ja auch nicht so viel aus, wenn du zum Beispiel viel Fahrrad fährst oder sowas.
Dirk
00:30:28
Nein, deswegen das Ziel ist ja, sich ausreichend zu bewegen und den Kreislauf in Schwung zu halten und nicht die Schritte zu erreichen. das muss man sich nur zwischendurch auch mal wieder sagen und das beispiel mit dem radfahren ist ja perfekt dafür eigentlich du hast dich ja wirklich ausreichend bewegt und nur weil du die die schritte nicht erreicht hast du bist du deswegen ja nicht weniger unterwegs gewesen genau und.
Sujeevan
00:30:50
Ja, oder wenn du dann halt noch mal so Tage hast, wo du krank bist und auch im Bett bleiben solltest.
Dirk
00:30:54
Ja.
Sujeevan
00:30:54
Dann sind solche Sachen halt echt negativ, weil du dann wirklich im Bett bleiben solltest.
Dirk
00:30:58
Ja, also krank sein darfst du sowieso nicht.
Sujeevan
00:31:01
Genau, ist verboten.
Dirk
00:31:02
Wer krank ist, verliert. Genau.
Sujeevan
00:31:05
Hat doch unser schöner Kanzler doch gesagt. Wir müssen alle mehr arbeiten und weniger krank sein.
Dirk
00:31:10
Idiot. Entschuldigung. Entschuldigung.
Sujeevan
00:31:15
Zustimmung.
Dirk
00:31:17
Ja. Das sagt sich so leicht, wenn man Sesselpupa ist.
Sujeevan
00:31:22
Ja.
Dirk
00:31:23
Wenn man bei 0 Grad draußen irgendwie Schächte ausheben muss, dann sieht das auf einmal ganz anders aus.
Sujeevan
00:31:29
Ja, aber auch im Büro. Also, egal, lass doch das.
Dirk
00:31:35
Ja, keine Politik.
Sujeevan
00:31:36
Schächte Laune.
Dirk
00:31:37
Keine Politik hier, genau.
Sujeevan
00:31:39
Keine dumme Politik zumindest.
Dirk
00:31:41
Ja.
Sujeevan
00:31:42
Politisch sind wir immer.
Dirk
00:31:43
Ja, das stimmt. Das ist richtig.
Sujeevan
00:31:46
Gut.
Dirk
00:31:47
Prima.
Sujeevan
00:31:48
Kommen wir zu unserem Hauptthema. Ausnahmsweise mal ein Thema von dir.
Dirk
00:31:53
Ja, das Thema Immutable OS.
Sujeevan
00:31:56
Aber Dirk, was ist ein Immutable OS?
Dirk
00:31:58
Nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee. Mein Thema, ich frage dich. Zu Jeevan, was ist ein Immutable OS?
Sujeevan
00:32:07
Also ich habe da keine Ahnung.
Dirk
00:32:09
Äh, äh, äh, äh.
Sujeevan
00:32:13
Nee, ich habe ja tatsächlich keine Ahnung. Also, keine Ahnung von Anführungsstrichen. ich hab natürlich hier und da natürlich mal wieder was mitbekommen das was ich dazu weiß in einem Satz ist, naja, dass du dein Betriebssystem halt so aufbauen kannst dass du es eigentlich wieder von Scratch neu installieren kannst und das eigentlich genauso weiterläuft, indem du halt verschiedene, Layer Effektiven noch hast, glaube ich, und diverse Sachen dann halt auch ausprobieren kannst, ohne dein Hauptsystem zu zerschießen, weil es halt read-only ist.
Dirk
00:32:47
Ja, fast gut.
Sujeevan
00:32:50
Fast gut.
Dirk
00:32:51
Also befriedigend. Befriedigend, unbefriedigend. Also Immutable OS ist eigentlich so gedacht, dass die Systemdateien read-only sind. Die Sachen, die du brauchst, um so ein System zu betreiben, sind komplett schreibgeschützt. Kannst du nicht verändern. Geht nicht. Nicht, gar nicht. Wenn du so ein System aktualisieren willst, musst du den Immutable-Teil komplett überschreiben. Und was man da halt mit gewinnt, ist, dass man relativ leicht einen Rollback machen kann, weil nämlich das System als Ganzes gesnapshottet oder rollbackt wird. Also beispielsweise, dass man einfach einen Container austauscht, das wäre so die Stufe, oder dass man einen Snapshot von dem Basisbetriebssystem macht, ein Update macht und wenn es schief geht, dass man den Snapshot zurückspielt. und was man halt konsequent hat, ist eine Trennung von System und Daten. Also es gibt auf einem Immutable OS-Teile, die sind nicht beschreibbar. Du zählst das Basisbetriebssystem und es gibt Teile, die sind beschreibbar. Dazu zählen Konfigurationen und beispielsweise Home-Verzeichnisse oder Datenverzeichnisse. Genau. Und man kann in diesen Immutable-Teilen nichts installieren.
Sujeevan
00:34:06
Ja, weil du das Ding ja immer neu bauen musst, effektiv.
Dirk
00:34:09
Es sei denn, genau, es sei denn, du baust es komplett neu.
Sujeevan
00:34:12
Ja.
Dirk
00:34:13
Den Vorteil, den du natürlich davon hast, ist, dass die Sicherheit sich erhöht.
Sujeevan
00:34:17
Genau, weil niemand kann dir da reinschreiben und irgendwelche Binoys austauschen. Genau.
Dirk
00:34:23
Oder auch hintenrum dir was austauschen, was irgendwelchen Schaden verursacht, genau. Es ist natürlich deutlich stabiler an der Stelle. Und das Management von außen ist relativ einfach geworden.
Sujeevan
00:34:35
Was meinst du genau?
Dirk
00:34:36
Ja, ich kann ja beispielsweise außen einen Container bereitstellen und ich kann das Basisbetriebssystem einfach durch den Austausch des Containers, aktualisieren.
Sujeevan
00:34:47
Moment, außen heißt jetzt was genau?
Dirk
00:34:49
Zum Beispiel ein Repo. Ein Container Registry beispielsweise, außen. Und ich pull dann einfach nur den Container und ich kann den halt dann nach dem Reboot nutzen.
Sujeevan
00:35:00
Also am Außen meinst du jetzt außerhalb des eigenen Gerätes?
Dirk
00:35:03
Außerhalb des eigenen Gerätes.
Sujeevan
00:35:04
Genau.
Dirk
00:35:04
Ja, genau. Genau. Und was das Ganze, also ich benutze eine Mutable OS auf dem Desktop, was das Ganze schwierig macht, ist, wir wollen ja eigentlich viele Software installieren und auch testen.
Sujeevan
00:35:18
Ja.
Dirk
00:35:20
Und das musst du dann über alternative Wege machen, zum Beispiel kannst du dir selber Container bauen und die in dein Userland einbinden, das geht mit so Tools wie Distrobox zum Beispiel da wird transparenten Container in dein Userland gemountet und du kannst aus dem Wirt-System eine Applikation aus dem Container starten und einfach laufen lassen aber.
Sujeevan
00:35:42
Der Container muss vorher auch gebaut sein.
Dirk
00:35:43
Den kannst du ja selber aber den kannst du selber bauen, Also, ich muss das vielleicht anders formulieren. Das Basisbetriebssystem kommt von einem Provider.
Sujeevan
00:35:55
Ja.
Dirk
00:35:56
Von einem OS-Provider, meinetwegen. Also, bei mir ist es Blufin. Und die Applikationscontainer, wo ich meine Applikationen mitlaufen lasse, die kommen von mir.
Sujeevan
00:36:06
Ja, okay.
Dirk
00:36:08
Die laufen aber auf dieser Immutable-Basis quasi.
Sujeevan
00:36:12
Ja. Das heißt, wenn du jetzt so einen Firefox hast, dann kommt das jetzt von dir oder von wem er ist?
Dirk
00:36:17
Firefox wäre ein anderes Containerformat. Firefox kommt von Flatpak. Flatpak ist ja auch ein Containerformat.
Sujeevan
00:36:23
Okay, ja.
Dirk
00:36:24
Was du benutzen kannst, was dann halt in deinem Home-Verzeichnis Sachen installiert. Du kannst viele Text-Applikationen zum Beispiel mit Homebrew installieren. Homebrew ist ein Tool, was von Mac kommt und auch für Linux portiert wurde. Habe ich lange Zeit nicht benutzt, weil ich das ein bisschen unsicher fand. Mittlerweile benutze ich es auch.
Sujeevan
00:36:41
Ja.
Dirk
00:36:42
Du kannst natürlich auch Static-Binaries runterladen. du könntest Up-Images benutzen beispielsweise in deinem Userland aber die werden halt nicht in die Basis mit eingebaut Ja.
Sujeevan
00:36:54
Genau du kannst es auch nicht da reinschieben oder.
Dirk
00:36:56
Sowas Das bedeutet insbesondere auch dass systemnahe Tools eigentlich in Basiscontainer drin sein müssen, im Immutable OS drin sein müssen, weil die ja Root-Zugriff zum Beispiel brauchen und nicht in deinem Userland laufen und da fängt es an ein bisschen schwieriger zu werden also je nachdem, wer den Container bereitstellt sind Tools entsprechend drin oder eben auch nicht drin.
Sujeevan
00:37:16
Ja, Bei, welche gibt's da? Du hast Bluefin, Bluefin ist aber ein Fedora, meintest du ja, ne?
Dirk
00:37:24
Bluefin ist ein containerisiertes Fedora Silverblue, genau. Das läuft mit Boot-C-Containern. Da ist im Container drin ist der Kernel und das eigentliche Basisbetriebssystem. Und wenn jeden Dienstag gibt's ein Update, da darf ich dann so zwei bis vier Gigabyte runterladen für das neue App, das ist der Nachteil. Die Updates sind natürlich immer relativ groß, wenn man den kompletten Container neu runterlädt.
Sujeevan
00:37:47
Ja.
Dirk
00:37:47
Vor allem, wenn sich auf unteren Leeren was getan hat. Und dann wird der Bucer-Container ausgepackt und dann wird der zum Starten benutzt, genau.
Sujeevan
00:37:58
Ja, okay. Aber das, ich meine, dann heißt ja, du hast da dein, Bluefin und du kannst ja keinen Jum oder sowas verwenden, um Pakete zu installieren, sondern du baust daran, die jetzt, und wenn es jetzt keine Flatpacks verfügbar sind, dann baust du die dann selbst effektiv.
Dirk
00:38:21
Ja, ich habe zum Beispiel benutze ich, muss ich um auf Arbeitssachen zuzugreifen, brauche ich Citrix, den Citrix Workspace Client. Ich habe einfach einen Fedora Container, auf dem ich das RPM installiere von Citrix und ich exportiere halt die Workspace ab nach außen und kann dann Citrix Workspace in meinem Linux benutzen.
Sujeevan
00:38:42
Okay.
Dirk
00:38:43
Und die integration ist so gut dass ich auf einen citrix link im browser klicken kann und dass der das dann die citrix works der wird der container gestartet wenn ich das mache und dann wird citrix ausgeführt.
Sujeevan
00:38:59
Joach. Und ist gut?
Dirk
00:39:02
Ich finde es gut. Man muss sich halt eine komplett andere Arbeitsweise aneignen.
Sujeevan
00:39:07
Ja, genau. Ich muss ja gerade schon beim Denken denken. Okay. Aber was vermisst du von deinem alten System quasi?
Dirk
00:39:15
Ich vermisse manchmal, dass ich schnell einfache Sachen installieren kann, klar. Allerdings sind so Sachen wie für grafisches Zeug, Flatpak und für Kommandozeilen-Zeugs Homebrew, die sind mittlerweile so umfangreich, dass man da fast alles findet. Es gibt einige Tools, die gibt es als RPM-Pakete, die würde ich in einem Applikationscontainer starten. Ich habe halt dann einen, den ich dafür benutze.
Sujeevan
00:39:40
Wo dann nur die Anwendung selbst drin ist oder wo mehrere drin sind?
Dirk
00:39:43
Wo ich zum Teil auch mehrere einfach reintue, genau. Ich kann aus einem Container mehrere Apps exportieren. Wenn ich zum Beispiel Tech benutze, leide ich einen Tech-Container runter. Der ja auch riesig groß ist letzten Endes. Also TechLive stellt zum Beispiel einen Debian-Container bereit, den man benutzen kann und dann kann ich das Tech aus dem Container benutzen.
Sujeevan
00:40:06
Ja, aber halt mit den Daten, die halt in deinem Homeverzeichnis sind. Genau, und da kannst du ja nochmal reinschreiben.
Dirk
00:40:13
Genau, das wird transparent reingereicht, genau.
Sujeevan
00:40:16
Ja, das wird einfach nur reingemounted dann für dich quasi.
Dirk
00:40:18
Genau. Ja, ja. Ja, es gibt einige containerisierte Applikationen, also Immutable Distributionen. Fedora Silverblue war, glaube ich, mit einer der ersten. Oder eher war das, wie hieß das, CoreOS hieß das früher.
Sujeevan
00:40:34
Ah ja, stimmt.
Dirk
00:40:35
Das ist von Red Hat gekauft worden. Das heißt, glaube ich, Red Hat Core Linux. Aber das weiß ich jetzt. Habe ich vorher jetzt nicht recherchiert, was die Basis für Kubernetes oder OpenShift ist am Ende. Weil da braucht man ja auch keine Binarys installieren. Da läuft einfach ein bestimmtes, eine Applikation drauf und die wird vom Hersteller bereitgestellt und dann wird einfach der komplette Basisteil ausgetauscht. von OpenSUSE gibt es das Micro OS, es gibt Ubuntu Core als Beispiel. Es gibt Vanilla OS. Android ist zum Teil auch ein Core OS, weil es Immutable System Partitionen gibt da letzten Endes. Also so weit weg ist es nicht. Und ich benutze halt eine auf Fedora Silverblue aufbauende Distribution, die sich Bluefin nennt. Das kommt aus dem Bereich Universal Blue. Universal Blue hat sowas auch noch für KDE gemacht, das nennt sich Aurora und die haben eine Spiele-Distribution, wo Steven drauf läuft, die nennt sich Bedside und Bedside ist im Moment bei Gamer in aller Munde, die benutzen das, weil das performanter ist als das, was sie sonst benutzt haben anscheinend.
Sujeevan
00:41:47
Ja, okay. Also ich meine, das Konzept ist ja eigentlich schon älter. Also das gibt es ja schon.
Dirk
00:41:52
Ja, ja.
Sujeevan
00:41:53
Über zehn Jahre.
Dirk
00:41:54
Ja.
Sujeevan
00:41:54
Call Call ist ja auch schon über zehn Jahre her.
Dirk
00:41:56
Es ist deutlich älter, ja.
Sujeevan
00:41:58
Genau. Nur, dass das jetzt dann halt auch wirklich auf dem Desktop ist. Was ist das jetzt? Das gibt es ja auch schon ein paar Jährchen, glaube ich.
Dirk
00:42:05
Ja, es ist im Moment halt, also sagen wir mal so, das Blufin ist auf Developer ausgelegt letzten Endes und das hat schon Hardwareanforderungen, wenigstens 16 Gigabyte RAM.
Sujeevan
00:42:16
Okay.
Dirk
00:42:18
Multicore nach Möglichkeit. Multicore ist jetzt auch nicht mehr so selten, aber mein altes Notebook mit einem Intel E7-Prozessor und 16 GB, das kommt schon sehr ins Schwitzen damit.
Sujeevan
00:42:27
Ja.
Dirk
00:42:28
Und das macht dann auch nicht wirklich Spaß. Auf dem neuen merke ich keinen Geschwindigkeitsunterschied.
Sujeevan
00:42:36
Ja. Ich überlege gerade, weil das, was wir jetzt ja gerade besprochen haben, war ja alles quasi Desktop. Wie sieht es auf der Server-Seite aus?
Dirk
00:42:49
Habe ich nicht so viele Erfahrungen mit, muss ich ehrlicherweise sagen, aber letzten Endes unterstützt das ja den, konventionellen Zyklus, dass man halt System und Anwendungen getrennt hält, was wir schon häufiger hier mal besprochen haben, dass die Applikationen alles das zum Laufen mitbringen sollen, was sie zum Laufen brauchen und eigentlich unterstützt es diesen Workflow.
Sujeevan
00:43:10
Ja.
Dirk
00:43:14
Aber ich Ich kenne außerhalb von Kubernetes OpenShift kaum jemanden, der das im Serverbereich einsetzt.
Sujeevan
00:43:21
Ja.
Dirk
00:43:23
Das sind so die beiden, vielleicht Renscha noch, das weiß ich allerdings nicht. Renscha ist halt das.
Sujeevan
00:43:27
Ja, ist auch ein Kubernetes.
Dirk
00:43:29
Ist auch ein Kubernetes, genau. Was von den SUSO-Leuten getrieben wird. Aber aus anderen Bereichen kenne ich das eigentlich gar nicht.
Sujeevan
00:43:38
Ja, nee, ich überlege gerade nur, ob ich das nicht mal angucken sollte für meine Server-Themen. Weil im Endeffekt ist das ja auch eine andere Config-Management, eine andere Art von Configuration-Management ja auch. Und im Endeffekt habe ich auf meinen Servern ja auch nur ein Ubuntu laufen, damit ich da ein K2S drauflaufen lassen kann.
Dirk
00:44:02
Ja, das ist wie prädestiniert dafür, oder? Dass du ein schmales Core-OS hast und oben drauf halt ein Kubernetes-Laufen ist ja.
Sujeevan
00:44:08
Genau und gut ich weiß es nicht wie das wie ich das bei hetzen oder sonst was reinkriegen würde wenn.
Dirk
00:44:15
Es das nicht schon gibt.
Sujeevan
00:44:16
Ja ist immer gucken aber das wäre vielleicht mal was war ich habe ich habe keine lust auf ansible kram zu maintain für eine eigene infrastruktur das.
Dirk
00:44:28
Ist ja neulich gesagt dass du dich jetzt dass du was terraform ist und ich hätte keinen großen auf terraform aber.
Sujeevan
00:44:34
Ja die story war ja die dass ich mein dns management auf terraform umgestellt habe was ich gemacht habe weil das interface von ihren wegs halt du bist ja.
Dirk
00:44:50
Aber die am kommando zahlen tools, Wenn ich wählen müsste zwischen Ansible und Terraform, wäre es in jedem Fall Ansible. Und wenn ich wirklich wählen dürfte, wäre es noch nicht mal Ansible, um es vorsichtig zu sagen.
Sujeevan
00:45:04
Ja, immer gut. Terraform und Ansible hat ja auch anderen Anwendungszweck.
Dirk
00:45:08
Ja, ich mag beides nicht so sehr gerne.
Sujeevan
00:45:13
Weswegen? Also bei Ansible weiß ich es, bei Terraform kommt ein bisschen drauf an.
Dirk
00:45:18
Terraform ist gebaut worden für Kettle, also für große Mengen gleichartiger Systeme.
Sujeevan
00:45:23
Achso, ja, die stimmt jetzt ein, wie ich wieder, hatten wir schon mal drüber gesprochen.
Dirk
00:45:27
Es ist relativ schlecht parametrierbar und es ist relativ schlecht für Einzelsysteme anpassbar. Das heißt, du musst für jedes, du kannst nicht einfach eine Konfigurationsdatei zupacken und sagen, hier will ich jetzt mal leicht andere Parameter haben, sondern du musst wirklich für jedes ein einzelnes Terraform-Skript bauen.
Sujeevan
00:45:44
Ja, genau, dann hier, da gehe ich mit.
Dirk
00:45:46
Also mein Stand ist, Vorsicht, mein Stand ist jetzt vier Jahre alt. Das mag sich in der Zwischenzeit verändert haben.
Sujeevan
00:45:52
Ja, genau. Nee, grundsätzlich verstehe ich das, ja. Aber stimmt ja auch. Also klar, Terraform ist hauptsächlich Infrastructure as Code. Du kannst auch mit Ansible ein bisschen Infrastructure as Code machen. Das ist jetzt aber dann halt auch nicht so schön, weil es keinen richtigen State da gibt. Ja, aber ja.
Dirk
00:46:13
Ja. Genau.
Sujeevan
00:46:16
Aber trotzdem habe ich lieber irgendwas as Code liegen in einer bestimmten Art und Weise, als es nicht zu haben. Je nachdem natürlich, was das ist.
Dirk
00:46:26
Ja, unterschreibe ich sofort. Wobei man auch da aufpassen muss, ob man sich da nicht, ob man da nicht viel zu viel Zeit da reinsteckt, Sachen as Code zu haben, die man anders vielleicht auch billiger haben kann.
Sujeevan
00:46:41
Genau, ja. bei Domains-Sachen fand ich es dann zum Beispiel sinnvoller, das dann zu machen. Auch weil ich es dann automatisch dokumentiert habe quasi. Bei ein paar anderen Sachen ja, alles zu entsibilisieren quasi, kostet auch Zeit fürs Config-Management.
Dirk
00:47:01
Ja, dafür hat man ein gutes Gefühl und kann jederzeit in sehr kurzer Zeit austauschen.
Sujeevan
00:47:06
Ja.
Dirk
00:47:07
Aber bei mir...
Sujeevan
00:47:09
Man kann sich Sachen parametrisieren, das ist dann auch schon wieder aufwendig.
Dirk
00:47:12
Ja, aber ich bereite einen Fall vor, der vielleicht nie eintritt.
Sujeevan
00:47:17
Genau, da musst du natürlich gucken, was du machst. Das Problem habe ich nämlich, wenn ich existierende Ansible-Collections, die ja glaube ich, verwende, dass es dann halt ultra viele Parameter gibt. Und ich will eigentlich nur dieses eine Paket installieren und zwei Zahlen in der Config ändern. Das ist dann einfacher, die drei Ansible-Tasks zu schreiben.
Dirk
00:47:37
Ja, genau.
Sujeevan
00:47:38
Und dann bist du dann mit schneller durch, als wenn du dann noch irgendwie ein fremdes Collection nutzt, der dann nochmal für zig verschiedene Plattformen da was bereitstellt.
Dirk
00:47:45
Ja, vor allem der macht dann irgendwann ein Update und dann hat sich die API geändert und dann funktionieren die Skripte auf einmal nicht mehr. Du verlässt dich aber darauf, dass sie funktionieren.
Sujeevan
00:47:54
Ja.
Dirk
00:47:54
Weil du hast ja in deinem Code nichts geändert.
Sujeevan
00:47:56
Ja.
Dirk
00:47:57
Und dann fliehst du richtig mit Andorf auf die Fresse.
Sujeevan
00:48:00
Genau, das habe ich mit K3S gerade, weil ich keine Lust hatte, was selbst zu machen, weil es dann doch ein bisschen mehr aufwendig ist. Es ist zwar theoretisch nur eine Beinui, aber der generierte noch ein paar Sachen, die er dann halt runterladen muss und auf den anderen hochladen muss, bla bla. Also die Tokens. Und irgendwie funktioniert er dann neulich, als ich ein Update gemacht habe von einer Collection, das dann auch nicht mehr, weil irgendwie kaputt. Dann hatte ich keine Lust mehr.
Dirk
00:48:25
Aber für deinen Anwendungsfall jetzt nur eine Applikation quasi drauf, nämlich das Kubernetes, ist ein Core-OS wahrscheinlich genau das Richtige.
Sujeevan
00:48:36
Ja. Genau, muss ich mal reingucken.
Dirk
00:48:39
Ja. Ein bisschen experimentieren.
Sujeevan
00:48:43
Ja, immer wieder mal was Neues ausprobieren und lernen.
Dirk
00:48:46
Ja. Aber es lohnt sich. Also generell kannst du ja auch anders anfangen. Also generell lohnt es sich, damit auseinanderzusetzen, weil man auch andere Wege kennenlernt, mit der man Software installieren kann und die auch gut benutzen kann. Also Distrobox hätte ich nie kennengelernt, wenn ich mich nicht mit Immutable OS auseinandergesetzt hätte. Distrobox ist so gut, dass ich das mittlerweile auch auf anderen Systemen einsetze, die kein CoreOS sind. Weil die Einbindung so wahnsinnig gut ist. Und zum anderen hält das ja auch den Kopf ein bisschen in Bewegung. Also ich bin ja Distro-Hopper und ich stehe auch dazu. Und kann auch gleich auf zwei Buzzsum-S-Pisoden verweisen, wo wir einmal über ImmutableOS gesprochen haben und einmal über Distro-Hopping.
Sujeevan
00:49:35
Ja, Distropping. Ich kenne das doch von damals. Weil ich das täglich...
Dirk
00:49:39
Cross-Promotion. Nee, aber so alle 18 bis 24 Monate wechsle ich ja mein Kleinen Betriebssystem.
Sujeevan
00:49:46
Ja, ja. Nö, ich bin da relativ schmerzbefreit. Also mir ist es auch relativ egal, was das Betriebssystem ist. Also ich habe zwar hauptsächlich Ubuntu, aber auch nur, weil ich das gewohnt bin, ob das jetzt irgendwas Red-Hättiges da drunter wäre oder nicht, ist es mir irgendwie...
Dirk
00:50:03
Also ich habe anderthalb Jahre Tuxedo erst benutzt, das setzt auf Ubuntu auf, bringt ein sehr aktuelles KDE-Plasma mit. und hat Snap rausgeschmissen und Flatback-Statisten drin. Das hat mir auch viel Spaß gemacht. Das Bluefin ist jetzt wieder Gnome als Benutzeroberfläche und Gnome, die ist mir doch ein bisschen näher, merke ich. Ist nicht so überladen. Aber um das beurteilen zu können, muss man das jeweils andere ja mal gesehen haben. Und man muss halt auch mal wirklich eine Zeit lang damit wirklich gearbeitet haben. Nur in der VM zu installieren reicht da nicht.
Sujeevan
00:50:39
Ja, genau. Ich hätte damals auch GNOME verwendet und bin dann aber auf Plasma gewechselt.
Dirk
00:50:45
Ja, genauso wie du, ich konfiguriere das nicht oder kustomisiere das, also passe das nicht so sehr auf mich an. Ich nutze das einfach als Startrampe für Programme. Also viel mache ich in der Desktop-Oberfläche nicht.
Sujeevan
00:51:00
Ja, genau, der Window Manager sollte halbwegs was können.
Dirk
00:51:04
Ja, ja.
Sujeevan
00:51:06
Das ist das Dover bei Mac. Der Window Manager ist scheiße.
Dirk
00:51:10
Ja, aber wenn man drauf steht. Ist halt der goldene Käfig.
Sujeevan
00:51:15
Genau. Gut.
Dirk
00:51:19
Prima.
Sujeevan
00:51:21
Dann fertig mit dem Thema, glaube ich.
Dirk
00:51:24
Ja, ich glaube auch.
Sujeevan
00:51:26
Gut, dann kommen wir zu den Medien-Tipps. Und zwar haben ich, beziehungsweise wir, mal eine Liste an 39C3-Talks, die man sich angucken kann. Ich habe tatsächlich nicht so viele geguckt. Und die, die ich jetzt gleich nenne, die sind effektiv auch die, die auf media.cdc.de die meisten Views haben. Entsprechend dürfte das für keinen überraschend sein. Der erste Talk war großartig, oder der erste mit den meisten Views war großartig. The Heartbreak Machine, Nazis in the Echo Chamber, wo es darum ging, dass es eine Nazi-Dating-Seite gab, wo sich jemand sehr einfach reingehackt hat und dann zum Schluss demonstrativ ein Skript auszuführen, um das Ganze zu löschen, während sie in einem Power Ranger Kostüm auf der Bühne saß.
Dirk
00:52:27
In einem rosa Power Ranger Kostüm.
Sujeevan
00:52:31
Genau. War halt sowohl journalistisch dann halt natürlich aufbreitet, weil da noch zwei Journalisten halt bei waren. Also ein Journalist und eine Journalistin und eine Hackerin. Und das kam also, ja, jetzt kommt die Tech-Demo und dann, lups. Ich meine, gut, die Sequenz war ja nur ein, hier wird was eingeblendet und es wird was gelöscht, aber es wird ja tatsächlich was gelöscht. Und live Ja, wahrscheinlich zumindest, ja. Konnte ich jetzt so nicht nachvollziehen. Aber ich glaube, die Person hat auch irgendein AI-Tool für Sprachsynthese genutzt, weil das sehr lange gedauert, bis eine Antwort kam.
Dirk
00:53:09
Okay.
Sujeevan
00:53:10
Du hast den Talk wahrscheinlich nicht geguckt?
Dirk
00:53:12
Noch nicht. Ich habe noch keinen Talk geguckt.
Sujeevan
00:53:15
Ja. Aber ja, also ich habe mich so ein bisschen irritiert, weil die wurden dann halt auch ein paar Mal Fragen gestellt und dann hat es irgendwie sehr lange gedauert und plötzlich kommt da so eine, Stimme raus. Die so normal klingt, aber dann auch irgendwie dann einmal so kurz, Pause gemacht wurde, so in die Richtung.
Dirk
00:53:31
Ja, wahrscheinlich hat sie einfach Schiss erkannt zu werden. Das kann ich dann auch nachvollziehen.
Sujeevan
00:53:35
Genau, würde mich auch nicht wundern, wenn es ein Mann ist.
Dirk
00:53:38
Ja.
Sujeevan
00:53:40
Aber ja. Genau, ist aber auch egal, weil das Ding zählt, was sie gemacht haben. Genau, das war dann auch das war es so spannend. Dann nochmal der Talk von Cory Doctoral, Post-American and Certification Resistant Internet. Das ist ein sehr schneller Vortrag. Er erzählt sehr viel mit sehr vielen Bildern, die aber nur zur Visualisierung da sind, aber jetzt nicht richtig wirklich was zeigen. Eigentlich kannst du das auch als Podcast hören. Wo es halt um Sachen wie Trump und AI und sonst was geht, dann auch entsprechend. Und wie man damit dann auch umgehen könnte, aber mehr positiv betrachtet. Nicht nur eines, das ist alles doof, eher positiv. Cory Doctorow finde ich eh generell, macht gute Vorträge.
Dirk
00:54:27
Hat auch ein gutes Blog.
Sujeevan
00:54:30
Ich hatte den vor zehn Jahren auf einer Konferenz schon mal in Person gesehen. Da weiß ich noch ein Ding, was mir im Kopf hängen geblieben ist. Mittlerweile stecken wir auch uns Computer in den Arsch, weil es um smarte Thermometer ging. Also Fieberthermometer, die dann irgendwie noch smart sind. Ja, das ist das this thing into your ass.
Dirk
00:54:52
Für sie getestet, ja genau.
Sujeevan
00:54:54
Genau, fand ich dann auch großartig damals und, Ja, doch, das war vor zehn Jahren. Da war ich in den USA auf einer Konferenz. Das war 2016. Das ist auch schon zehn Jahre her. Genau, und das dritte war die Känguru-Rebellion, der Digital Independence Day. Das war von Mark-Hubert King und zum Schluss dann noch mal mit Linus Neumann noch mit bei, wo es dann auch, um das neue Buch, das neue, das fünfte, glaube ich, Känguru-Buch ging von Mark-Hubert King, was bald rauskommen soll, glaube ich. Ich glaube, irgendwann im Frühjahr, Sommer. aber auch einen Digital Independence Day, damit man halt von den großen US-Konzernen wegkommt.
Dirk
00:55:34
Ich finde ihn als Person super, die Bücher gefallen mir nicht ganz so.
Sujeevan
00:55:38
Ich glaube, wir müssen jetzt diesen Podcast hier beenden.
Dirk
00:55:44
Ja, aber die drei Talks, die du genannt hast, die stehen auch bei mir auf der Liste.
Sujeevan
00:55:48
Genau. Ein paar Sachen hatte ich kurz reingeguckt, aber irgendwann hat mich was abgelenkt und dann habe ich nicht weitergeguckt. Hacking Washing Machines, habe ich glaube ich die ersten 10 Minuten geguckt oder so, dann hatte ich das irgendwie dann ganz so, ja, okay.
Dirk
00:56:00
Ja, den möchte ich noch sehen, Hacking Washing Machines, genau, der ist auf meiner Liste noch. Dann Excuse me, what precise time is it? Möchte ich gerne gucken, weil ich ja die Zeit für die Fontrube gemacht habe, als ich da gearbeitet habe und genau mit dem gleichen Protokoll. mit dem Precision-Time-Protokoll. Würde ich mich gerne auf den aktuellen Stand bringen, weil ich mich da einfach auch ein bisschen auskenne.
Sujeevan
00:56:23
Ja.
Dirk
00:56:25
Dann Einflussnahme, wie Einflussnahme nicht verpufft, das war mir noch interessant. Power Cycle statt Burnout, das gefällt mir noch ganz gut vom Titel her. Und Agenting Prop LLMs, möchte ich auch noch gucken, das interessiert mich dann auch noch.
Sujeevan
00:56:43
Ja, genau. oder die stehen teilweise auch auf meiner Liste zu gucken.
Dirk
00:56:48
Muss mal gucken, wann ich die gucke. Ich habe es nicht so mit Videos generell, von daher.
Sujeevan
00:56:53
Ja.
Dirk
00:56:55
Irgendwann mal. Ich habe mal versucht, einen runterzuladen und habe den dann zweisprachig in der Audiospur gehabt. Das fand ich da nicht ganz so sexy. Also der Talk selber war in Deutsch und das Video, was ich runtergeladen habe, ist gedubbt in Englisch gewesen. Das fand ich jetzt nicht ganz so schick.
Sujeevan
00:57:14
Ah, okay. Aber war das eine Tonspur, die du eventuell wechseln konntest und die waren in derselben Datei drin?
Dirk
00:57:19
Kann sein. Ich weiß auch nicht, wie man da die Tonspur wechselt, wenn man das als MP4-Datei oder Ock-Datei runter...
Sujeevan
00:57:25
Also wenn du das in VLC oder so anguckst, kannst du das Menü wechseln?
Dirk
00:57:29
Ja, aber ich will es ja auf dem Handy gucken.
Sujeevan
00:57:31
Ja, okay, da weiß ich es nicht.
Dirk
00:57:32
Da brauche ich VLC auf dem Handy wahrscheinlich, ja.
Sujeevan
00:57:34
Ja, gibt es auch.
Dirk
00:57:36
Genau, aber ich habe es mir halt runtergeladen und habe dann einfach mal geguckt und das... Ich muss mal gucken. Wenn es im VLC geht, muss ich mir das mal angucken.
Sujeevan
00:57:45
Ja. Gut.
Dirk
00:57:48
Prima.
Sujeevan
00:57:49
Das waren meine oder unsere Medientipps. Jetzt kommt aber noch dein Medientipp.
Dirk
00:57:55
Genau. Ich würde ein Buch empfehlen wollen. Das Buch heißt Hidden Potential und ist von Adam Grant. Ich habe es in Deutsch gelesen.
Sujeevan
00:58:03
Oder auf Deutsch?
Dirk
00:58:06
Wegen Deutsch. Wegen Deutsch. Gegen Deutsch. Keine Ahnung. Also die zwei Hauptsachen, die ich mir rausgeschrieben habe, war, dass man generell nicht nach Feedback fragen sollte, sondern um Rat bitten sollte, weil ein Feedback ist nach hinten gewandt und ein Rat ist nach vorne gewandt. Das fand ich noch ganz interessant.
Sujeevan
00:58:25
Hast du ein Beispiel?
Dirk
00:58:26
Ja, generell. Dein Talk war scheiße, weil du ständig hin- und hergehopst bist.
Sujeevan
00:58:31
Ja.
Dirk
00:58:31
Das ist Feedback.
Sujeevan
00:58:33
Ja.
Dirk
00:58:34
Achte doch mal beim nächsten Talk darauf, dass du an einem Ort stehen bleibst.
Sujeevan
00:58:38
Achso, ja. Also mehr so die amerikanische Variante.
Dirk
00:58:43
Nein, mehr konstruktiv.
Sujeevan
00:58:46
Ja, genau, man sagt ja immer so schön, das war jetzt auch mehr so ein Witz, so von wegen so, ja, die Amerikaner, die sagen, ja, wenn du eine Kleinigkeit verbessern könntest, dann wäre es, während Deutsche wäre ja direkter ist.
Dirk
00:58:58
Mein Feedback ist ja wirklich auf das Gewand, was du getan hast und ein Rat ist auf das gerichtet, was du tun wirst.
Sujeevan
00:59:07
Ja.
Dirk
00:59:08
Deswegen einmal geht es in die Vergangenheit und einmal in die Zukunft.
Sujeevan
00:59:12
Ja, ja.
Dirk
00:59:13
Das fand ich als Idee noch ganz gut. Möchte ich mir gerne zu Herzen nehmen. Und dann das, was wir schon immer gesagt haben, dass Zertifizierungen eigentlich totaler Blödsinn sind und dass Zeugnisse totaler Blödsinn sind. Wenn man in Lebensläufe nur nach Meilensteinen guckt, dann kriegt man die Entwicklung der Person nicht mit.
Sujeevan
00:59:32
Ja.
Dirk
00:59:34
Und es ist eigentlich wichtiger zu sehen, ob sich Menschen entwickeln, als dass sie irgendwelche Sachen, irgendwelche Prüfungen abgelegt haben. Ja, und dann geht es natürlich noch in Medias Rees, Potenzial ist nicht fix, sondern es ist eine Mischung aus Charakter, Motivation und Gelegenheit. Es gibt, du hast bestimmt, wenn du Talent hast, dann hast du Talent, Talent verändert nur deinen Ausgangspunkt, aber nicht das, was du erreichen kannst.
Sujeevan
01:00:04
Ja.
Dirk
01:00:06
Wenn du wenig Talent hast, musst du halt mehr trainieren musst du mehr Disziplin an den Tag legen ja, und manchmal kann man nicht so viel Disziplin an den Tag legen, dass man wirklich zu einem Meistermenschen wird aber man kann halt schon relativ weit kommen, wenn man hartnäckig ist und diszipliniert ist ja.
Sujeevan
01:00:24
Das ist ja bei Sport vor allem ja.
Dirk
01:00:27
Oder auch bei Musik, Musikinstrumenten lernen ja, Genau. Es gab an so einem Talk The Secret Power is Grid von Angela Duckworth. Das ist ein TED-Talk. Also Kontinuität schlägt Talent.
Sujeevan
01:00:44
Ja.
Dirk
01:00:46
Außer wenn du ein Wunderkind bist, wahrscheinlich.
Sujeevan
01:00:49
Klar, außer wenn du es bist. Ich glaube, das war ein Buch. Es ging halt auch darum. Ich glaube, das war so Atomic Heim.
Dirk
01:00:57
Ja, ist gut möglich.
Sujeevan
01:00:59
Von wegen Tiger Woods oder sowas, hat eigentlich immer Golf gespielt, schon als Kleinkind. Und dadurch hat er sich dann halt das aufgebaut, was dann der Weltbeste war für lange Zeit. Und gleichzeitig aber können andere halt schon ein paar Schritte später anfangen, weil sie einfach so schon gut sind, aus welchen Gründen noch immer.
Dirk
01:01:19
Gab es nicht mal irgendwie so eine Aussage, dass man mit 1000 Stunden Training alles in Richtung Meistercluster erreichen kann oder 10.000 Stunden Training?
Sujeevan
01:01:27
Das war in einem TED-Talk, aber ich weiß es auch nicht mehr.
Dirk
01:01:29
Ja, weiß ich auch nicht mehr. genau. Es ist unglaublich schwierig festzustellen, wie viel Potenzial jemand hat. Aber so Entwicklungen könnten helfen halt. Und was du erlebt hast, das muss ich so an dich denken, in Organisationen steigen oft diejenigen auf, die laut, narzisstisch oder sehr selbstsicher auftreten, obwohl sie schlechter führen.
Sujeevan
01:01:51
Ja, ich weiß gar nicht, was du meinst.
Dirk
01:01:56
Und was auch noch interessant war, war, dass man nach Situationen suchen sollte, in denen man überfordert ist, weil wenn man überfordert ist, lernt man am besten. Das ist durch eine Studie bewiesen.
Sujeevan
01:02:11
Kommt auf die Definition von überfordert an.
Dirk
01:02:14
Fand ich total spannend.
Sujeevan
01:02:15
Ja, also grundsätzlich stimme ich dazu, ja. Kommt, glaube ich, mal ein bisschen drauf an, wie jetzt die genaue Definition von...
Dirk
01:02:20
Wenn dir etwas zu leicht fällt, lernst du nichts.
Sujeevan
01:02:23
Ja, genau, das habe ich mit LLMs.
Dirk
01:02:26
Ja, genau. Ja, genau.
Sujeevan
01:02:28
Weil du denkst ja kaum noch mehr nach. Und dadurch behältst du dann nichts mehr.
Dirk
01:02:34
Ja, und das sollen das Potenzial anderer unterstützen sollen. und so ein Stück weit tun wir das dadurch, dass wir einen Podcast haben und dass wir Vorträge halten. Einfach, dass man Steigbügelhalter ist und dass man anderen Leuten hilft, auch besser zu werden.
Sujeevan
01:02:47
Ja.
Dirk
01:02:48
Ein lesenswertes Buch. Mir hat es gut gefallen.
Sujeevan
01:02:54
Ja, ich muss immer wieder mehr lesen.
Dirk
01:02:57
Wie gesagt, Viertelstunde am Tag.
Sujeevan
01:02:59
Ja. Ich habe irgendwie, keine Ahnung, drei oder vier angefangen, Bücher und dann irgendwann habe ich dann so einen Cut drin und plötzlich rede ich nicht mehr weiter, obwohl ich die eigentlich auch weiterlesen wollte. Gut. Kommen wir zu den Tooltips. Und zwar hatte ich, ist mein Tooltip quasi Clickhouse. Und wenn ich jetzt, ja, jetzt ist natürlich die Frage, was ist Clickhouse genau? Ich lese jetzt mal die offizielle Bezeichnung vor. und zwar ist es ein. Oder auf deren Webseite steht, the fastest analytical database for observability und for machine learning and AI und für business intelligent und keine Ahnung was. Aber ich erzähle mal, wofür ich es also ganz grundsätzlich, man kann in, es ist eine Timeservice-Datenbank Clickhouse, wo du halt diverse Daten mit reinspeichern kannst. Zum Beispiel für Metriken, für Observability. Und aber halt eben auch für andere Sachen. Und mein Use Case, wofür ich das jetzt verwende, ist, für mich hat das InfluxDB abgelöst, weil InfluxDB ist scheiße. Okay. Aus gutem Grund. Weil, also ich hatte, oder ich fange nochmal anders an, ich hatte bis vor kurzem quasi Prometheus am Laufen, habe ich auch weiterhin laufen, für Metriken. Ich hatte InfluxDB laufen für meine Daten von der Solaranlage, die ich quasi das abgreife und da reinspeichere, damit ich die Daten bei mir habe. Damit habe ich ein paar Dashboards gebaut. Das mache ich jetzt mit Clickhouse. Gut, ich habe auch noch einen Grafana Mimia laufen als Long-Term Storage quasi für Prometheus.
Dirk
01:04:45
Ja.
Sujeevan
01:04:47
Aber mein Hauptpunkt war halt mehr, dass ich die Daten aus der Photovoltaikanlage quasi dann halt in Klickhaus dauerhaft drin habe. Die habe ich so auch in der Postgres gespeichert, ist aber viel zu langsam, um, um das zu visualisieren in Grafana. So, warum ist InfluxDB kacke? Es gibt mittlerweile InfluxDB 3, was ein kompletter Rewrite ist, soweit ich weiß. Und InfluxDB 2 war auch schon ein gefühlt kompletter Rewrite. Ich weiß nicht, ob es tatsächlich ein Rewrite war von 1. Und die haben jedes Mal die Abfragesprache komplett geändert.
Dirk
01:05:31
Ja, prima. Ja, Major Version Changed, ne? Genau.
Sujeevan
01:05:34
Genau, die hatten, nagel mich jetzt nicht auf die Namen komplett fest, aber ich glaube, in Influx DB 1 hieß das InfluxQL. In Influx 2 war es dann FluxQuery. Die Syntaxx fand ich sehr komisch. InfluxQL war halt SQL-like. Das konntest du zumindest relativ schnell dann auch erarbeiten, wenn du SQL konntest. Mehr oder weniger, ich kann jetzt kein gutes SQL. aber das kriegst du halt relativ schnell in Flux Query war irgendwie total komisch, und in Flux DB3 haben die die Rolle wieder rückwärts gemacht, und was sie dann halt auch nochmal gemacht haben ist es gab natürlich jedes Mal kein, keine Migrationsstrategie so wirklich das war dann halt auch irgendwie dumm und mit dem dritten Rewrite dann ist die haben die es in der Core Variante, die Open Source ist, Konntest du, durftest du noch irgendwie ein paar Tage an Daten behalten. Die wollten halt auf deren kommerzielles Offering halt hin.
Dirk
01:06:41
Ja, klar.
Sujeevan
01:06:42
Und dadurch war es halt total sinnlos. Und wenn du Metriken oder sonst was haben willst, dann packst du dich halt eher in irgendwas Promisiesartiges rein und nicht in den Influx heutzutage. Vor zehn Jahren war es vielleicht noch anders. Aber Influx ist halt auch seiner Zeit gefallen. Plus die Probleme, die ich halt gerade genannt habe. Klickhaus.
Dirk
01:07:00
Kannst du selber hosten.
Sujeevan
01:07:02
Kannst du selber hosten, genau. Kannst auch in die Cloud gehen. Das ist halt auch Venture Capital, Gedöns, bla bla bla. Das heißt, wer weiß, wann das kacke wird. Aber das hoste ich jetzt. Das ist halt ein Container, den ich halt hoste. Da habe ich noch nicht mal so einen Helm-Chart für. Habe ich halt in Grafana dann als Data Source mit drin. Die Abfragesprache ist relativ ähnlich zu SQL. Und ich habe dann deutlich schneller meine Dashboards, die ich hatte, von Influx auf ClickHouse umgeändert bekommen, als ich das damals gebraucht hatte im Vergleich zu der Migration von Influx DB1 auf 2. Einfach weil die, wenn du da irgendwie Stunden brauchst, um die Query, ja gut, mittlerweile ist es auch ein bisschen einfacher, weil ich dann auch irgendwelche LLMs genutzt habe, um die Queries zu generieren. Das funktioniert halt auch gut. Muss ich natürlich ein paar Anpassungen machen, aber es war dann halt deutlich besser. genau und Clickhouse gibt es halt auch schon ein paar Jährchen, das ist nichts komplett Neues, GitLab hat zum Beispiel auch mittlerweile Observability-Teile drin, ich glaube das ist GitLab.com only, was auch auf Clickhouse basiert für Metriken, also das ist schon hier und da in Benutzung, okay.
Dirk
01:08:21
Ich höre jetzt gerade zum ersten Mal davon, aber ich bin noch initial released 9 years ago Genau.
Sujeevan
01:08:29
Das gibt es halt schon noch weiter.
Dirk
01:08:30
Und Version 25 aktuell.
Sujeevan
01:08:32
Ja gut, die Version zahlt die. Sagt ja nichts. Genau. Aber wer Metriken braucht und bisher Influx nutzt, schaut euch um. Je nachdem natürlich, was für ein Use-Case. Also klar, ich könnte jetzt auch die Prometheus-Metriken quasi, die ich habe in Clickhouse speichern, aber dann bräuchte ich wieder dafür andere eigene Dashboards und dann hab ich da auch keine Lust. Außerdem ist das ja auch so eine Learning- und Experience-Sache. Deswegen lasse ich da die Prometheus-kompatiblen Sachen, so wie sie sind.
Dirk
01:09:07
Ja, ich habe so ein minimales Dashboard für mich, für meinen Server. Und habe die kleinere Version auf den Desktops laufen. Das reicht mir. Ich brauche da keine separate Datenbank.
Sujeevan
01:09:18
Von was jetzt?
Dirk
01:09:20
Für das Monitoring von meinem System.
Sujeevan
01:09:23
Ja, was nimmst du da?
Dirk
01:09:25
Prometheus und Grafana. Keine eigene Datenbank. Ich habe einfach die Retention Time bei Prometheus auf ein halbes Jahr gesetzt. Das reicht mir.
Sujeevan
01:09:34
Ja, genau. Hatte ich auch lange Zeit gehabt. ich hatte das auf Mimir dann irgendwann umgestellt, weil ich dann ja irgendwann zu Grafana gegangen bin und dann sagte er so, okay, ich probiere jetzt mal aus, wie das funktioniert. Vielleicht ändere ich das auch wieder zurück oder so, keine Ahnung. Genau, so viel dazu.
Dirk
01:09:52
Gut, ich habe auch noch einen Tooltipp oder einen Doppeltooltipp in dem Moment. Ich habe bei Ondi im Blog gelesen, der hat seine Android-Ups vorgestellt und da hat er Hedibord vorgestellt. Hedibord ist eine alternative Tastatur für Android und bei Hedibord gibt es ein Issue für die Voice-Eingabe. Da gibt es Futo als Tool, was man da verwenden kann. Und allen beiden zu eigen ist es, dass sie keine Daten an Google übermitteln, dass es einfach ein lokal laufendes Keyboard ist und eine lokal laufende Spracherkennung ist. Und das funktioniert für mich richtig gut. Es kommt nicht ganz anders original von Google dran, aber es ist relativ nah. Und es ist für mich gut genug. Ich tippe eh nicht so gerne auf dem Handy. Die Voice-Erkennung brauche ich, um mal zwischendurch einfach eine Aufgabe aufzunehmen, um es einfach wegzuhaben. Und da ist die Spracherkennung mal richtig klasse und mal total beschissen, wie es halt bei Spracherkennung immer ist.
Sujeevan
01:10:54
Ja, okay, aber FUTO ist ja nochmal, hat jetzt erstmal nichts mit der Tastatur zu tun.
Dirk
01:10:58
Nein, aber FUTO kannst du aus dem Helix-Keyboard aufrufen. Also überall, wo du eine Texteingabe machen kannst, kannst du auch einfach eine Voice-Eingabe mit FUTO machen in dem Moment.
Sujeevan
01:11:10
Ja, ja, ja. Und das glaube ich auch gut, meintest du?
Dirk
01:11:14
Ja, also mir passt das ganz gut.
Sujeevan
01:11:17
Ja.
Dirk
01:11:19
Hinter Futo steckt sogar eine Firma, habe ich gesehen. Aber die bieten das Tool einfach so zum Download an. Und ist auch, glaube ich, soweit ich weiß, ist es auch Open Source. Ja.
Sujeevan
01:11:31
Ja, FUTO hat auch noch mal deren eigenen Keyboard, sehe ich gerade.
Dirk
01:11:34
Aber das habe ich mir gar nicht angeguckt, das müsste ich mir vielleicht auch noch mal angucken.
Sujeevan
01:11:37
Ja, also es ist Alpha, steht aber.
Dirk
01:11:39
Ja, dann warte ich lieber noch.
Sujeevan
01:11:41
Aber keine Ahnung, ist das jetzt tatsächlich Open Source? Also FUTO?
Dirk
01:11:46
Ich meine es gelesen zu haben, ja.
Sujeevan
01:11:50
Also es ist zumindest auf F-Droid auch.
Dirk
01:11:53
Ja.
Sujeevan
01:11:56
Ja, ja. Ja. Aber ich sehe zumindest kein GitHub-Link oder sowas.
Dirk
01:12:01
Ne, sehe ich auch nicht. Unten in der Fußleiste steht Sourcecode. Ist auf GitLab.
Sujeevan
01:12:08
Ui, auf deren eigenes. Ja, stimmt. Letzter Commit vor drei Monaten. Ich sehe das jedes Mal, wenn ich auf anderen GitLab-Instanzen bin. Die deutsche Übersetzung von GitLab ist sowas von schlecht.
Dirk
01:12:24
Hast du gerade auch Erkunden gesehen?
Sujeevan
01:12:27
Ja. das ist ja noch harmlos. Es gibt dann auch nochmal Bereitstellung für Deployments.
Dirk
01:12:33
Ja. Also ich habe ja meine Systemsprache überall auf Englisch eingestellt und alles was technisches Zeug ist, lasse ich auch auf Englisch. Nur Webseiten, wenn es da also bei Artikeln deutsche Versionen gibt, lese ich dann lieber die deutsche Version, aber ansonsten habe ich auch lieber alles auf Englisch, ja.
Sujeevan
01:12:51
Ja, also bei GitHub ist das sehr schlimm. Ich glaube, die haben das irgendwann mal automatisch, also halbautomatisch übersetzen lassen, weil du siehst dann jetzt auch, wenn du da guckst, in der Historie quasi, die Commits, steht dann so bla bla, der Commit von Alexandras irgendwas, verfasst Amp vor drei Monaten.
Dirk
01:13:06
Amp vor drei Monaten, ja, wunderbar.
Sujeevan
01:13:10
Es hat so ein bisschen die, wann war das vor auch 20 Jahren oder so, die Spacebar, die Weltraumtaste.
Dirk
01:13:19
Weltraumtaste, ja. Kein Weltraum links vom Gerät. No Space, Left Donny weiß.
Sujeevan
01:13:29
Genau, genau, so was. So ein Feeling hat das. Ja, ich weiß, man kann es kontributen. Bei GitLab auch. Hatte jetzt aber auch keine Lust zu, weil ich das Gefühl habe, da muss man alles dann fixen.
Dirk
01:13:40
Ich habe neulich jemanden gehört, aber da verlassen wir jetzt den Tooltip mit. Sind wir schon im Nachgeplänkel. Neulich noch jemanden gehört, der meinte, er könnte gar nicht verstehen, warum die Europäer ihre Daten so schreiben, also ihr Datum. zu schreiben, weil das Amerikanische wäre ja viel logischer, das Datum wäre ja so, wie man spricht. Sie sagen halt.
Sujeevan
01:14:07
It's May the 4th.
Dirk
01:14:08
Ja, eben, sie sagen halt May the 4th. Sie sagen nicht 4. Mai.
Sujeevan
01:14:14
Ja, für die stimmt das ja auch.
Dirk
01:14:16
Für die stimmt das, genau.
Sujeevan
01:14:16
Stimmt, da habe ich nicht über nachgedacht. Sagst du es eigentlich immer so? Nee, sagst du aber nicht immer so.
Dirk
01:14:25
January is the 22nd, doch.
Sujeevan
01:14:28
Ja, stimmt. Das Default ist so, ja.
Dirk
01:14:31
Ja. Stimmt ist es ja nur, wenn man nicht unterscheiden kann, ob es ein Tag oder ein Monat ist.
Sujeevan
01:14:37
Wenn es die Zahlen sind, ja, genau.
Dirk
01:14:39
Genau, wenn es jetzt irgendwie 12.05 ist oder so.
Sujeevan
01:14:43
Ja, ja. Ja, ich weiß noch, irgendwann gab es bei GitLab war das auch gewesen, da gab es dann irgendeinen Slack-Bot, der in irgendeinen Channel gepostet hat, wer Geburtstag hat. Und da gab es halt diverse Leute, die hatten dann die Tage und Monate verdreht eingetragen. Oder das Tool hat das verdreht dargestellt, eingetragen, irgendwie so. Und so war es, ich habe auch, Keine Ahnung. 11.12. Geburtstag, nicht am 12.12.
Dirk
01:15:06
Ja, genau.
Sujeevan
01:15:08
Ich wollte gerade 12.12. sagen, aber das funktioniert ja dann nicht. Nee.
Dirk
01:15:17
Gut.
Sujeevan
01:15:17
Gut.
Dirk
01:15:19
Damit haben wir das.
Sujeevan
01:15:21
Genau.
Dirk
01:15:22
Meldet euch, wenn ihr uns was mitteilen wollt.
Sujeevan
01:15:25
Und wenn nicht, meldet euch auch.
Dirk
01:15:27
Meldet euch so oder so. Wenn ihr einen Namen habt, der nicht genannt werden soll und als Feedback dann kommen wir dem natürlich auch gerne nach.
Sujeevan
01:15:35
Genau. Muss man explizit dann sagen.
Dirk
01:15:39
Ja, genau, das ist wichtig. Das ist vielleicht noch wichtig.
Sujeevan
01:15:43
Außer er ist Thomas oder so. Das kann jeder sein.
Dirk
01:15:47
Oder Michael. Bei Franz Josef wird es schwieriger.
Sujeevan
01:15:54
Genau. Bei Dirk weiß man zumindest, wie alt diese Person ungefähr ist.
Dirk
01:15:58
Ja, das ist richtig. Ich habe mal erzählt, dass ich mit fünf Dirks in einem Deutschkurs gesessen habe.
Sujeevan
01:16:04
Oder? Ja, aber das ist wirklich so, ne? Irgendwie Ende der 60er, Ende der 60er, Anfang 70er, ich kenne nicht viele in meinem Alter.
Dirk
01:16:12
Der Punkt war, dass meine Eltern dachten, mir einen seltenen Namen zu geben.
Sujeevan
01:16:16
Ja, das dachten sich viele.
Dirk
01:16:18
Die hatten zu dem Zeitpunkt viele andere Eltern auch, ja genau.
Sujeevan
01:16:21
Ja, aber es heißen halt sehr, sehr viele Max oder sowas.
Dirk
01:16:23
Ich habe jetzt sogar mittlerweile zwei Schweizer kennengelernt, die Dierk heißen.
Sujeevan
01:16:28
Ich dachte, Schweizer heißen alle Urs.
Dirk
01:16:30
In der Schweiz eher ein unüblicher Name.
Sujeevan
01:16:32
Ja.
Dirk
01:16:33
In der Schweiz wird ja gespart. Da gibt es ja auch den Jürg. Nicht den Jürgen, sondern den Jürg.
Sujeevan
01:16:39
Okay.
Dirk
01:16:41
Und es gibt den Namen Beat. Also nicht Beate, sondern Beat als männlicher Vorname.
Sujeevan
01:16:48
B-E-A-T.
Dirk
01:16:49
Genau.
Sujeevan
01:16:49
Ja, Beat quasi.
Dirk
01:16:51
Genau. Und wir haben ja ein Buch im Regal stehen, das heißt Beat the Reaper. Und ich denke, ich lese immer Beat the Reaper.
Sujeevan
01:16:59
Ja, ja.
Dirk
01:17:01
Genau.
Sujeevan
01:17:04
Gut.
Dirk
01:17:04
Gut, wunderbar. Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Ah, kommst du den Chemnitzer Linux-Tag?
Sujeevan
01:17:13
Hast du mich jetzt erschrocken.
Dirk
01:17:15
Genau, bis dann.
Sujeevan
01:17:16
Chemnitzer Linux-Tag, da sind wir auch da im März. Alles klar, tschüss.
Dirk
01:17:20
Bis dann, tschüss.

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